450€ Basis job, trotzdem normale Rentenversicherung?

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6 Antworten

Nur wenn du selbst auch 3,7 % Beitrag an die Rentenversicherung zahlst, kommst dir die Zahlung des Arbeitgebers zugute. Dann zählt jeder Monat für dein eigenes Rentenkonto.

Für jeden Monat, der dann zählt, erhöht sich dein Rentenanspruch um ca 30 Cent.

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Kommentar von derajax
19.11.2016, 22:25

Der Arbeitgeber muss immer seinen eigenen Anteil an RV-Beiträgen zahlen. Uunabhängig davon, ob der Arbeitnehmer sich von der Zuzahlung befreien lässt oder nicht.

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Minijobs sind rentenversicherungspflichtig.

Allerdings bezahlt der Arbeitgeber 15% pauschale RV-Abgaben, so dass der Arbeitnehmer nur noch die Differenz von 3,7% zum vollen Beitrag tragen muss.

Die Minijobzeit gilt als vollwertige Zeit der Pflichtversicherung. Sie macht aber für die Höhe der Rente nicht viel aus (4,53 € Rentenanspruch für jedes Jahr, in dem 12 x 450,- € verdient werden).

Entscheidend ist der Status pflichtversichert der dadurch entsteht.

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Wenn deine Mutter sich nicht von der Rentenversicherungspflicht hat befreien lassen, dann erwirbt sie auch minimale Rentenansprüche. Dass die Ansprüche eines Minijobbers natürlich nicht so hoch sein können wie bei einem Vollzeitbeschäftigten, sollte doch klar sein, schließlich zahlt dieser viel höhere Beiträge.

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Natürlich bekommt man bei 450 € Jobs nur eine diesem Einkommen entsprechende Rente

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Hallo Grey17,

Sie schreiben:

450€ Basis job, trotzdem normale Rentenversicherung?

Antwort:

Wie hoch die Rentenansprüche Ihrer Mutter im Detail sind, kann Ihre Mutter entweder aus der aktuellen Rentenauskunft entnehmen und wenn diese nicht vorliegt, bei der zuständigen DRV-Rentenanstalt erfahren!

Die eigentliche Rentenhöhe auf der Basis eines Minijobs wird relativ gering ausfallen!

Allerdings verhilft der Status Pflichtversichert zumindest zur Erfüllung der Wartezeiten, welche für die verschiedenen Rentenarten gelten!

Bei der Erwerbsminderungsrente wird zum Beispiel vorausgesetzt, daß auf dem Rentenkonto  mindestens 60 Beitragsmonate, davon in den letzten 5 Jahren mindestens 36 Beitragsmonate nachgewiesen werden!

Jeder Beitragsmonat zählt!

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232688/publicationFile/52920/rente_jeder_monat_zaehlt.pdf

https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/node.html;jsessionid=5854659805FA5CE26EBC055429337D4C

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Minijobs unterliegen schon seit Jahren der Regelbesteuerung und der Rentenbeitragspflicht.

Du kannst dich beim Arbeitgeber von diesen Beitragspflichten befeien lassen, dann bist du weder KV, PV noch Rentenversichert.

Dann zahlt der AG eine pauschale Abgabe an die Knappschaft

Und wenn du die RV Beiträge von einem Minijob selbstbezahlst, macht das pro Jahr einzahlen an in deine Rentenkasse, erhöht sich dein spätere rente pro eingezahltem Monat um kanpp 30 Cent.

Es liegt in der Natur der Sache, dass bei einer Teilzeit oder Vollzeittätigkeit deutlich mehr rentenanwartschaften entstehen als durch einen MInijob.

Alles nach zulesen unter:

www.minijob-zentrale.de

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