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400-Euro-Job und Hartz-4

Frage von NeedAnswer91 NeedAnswer91

Hallo ich mache mein Abitur und meine Mutter lebt leider von Hartz 4. Vorweg möchte ich einmal sagen, dass das Vorurteil nicht stimmt. Meine Mutter arbeitet immer wenn sie ein Jobangebot bekommt. Der neuste Trend scheint Zeitarbeit zu sein auf 5 Euro Basis....no Comment. So nun zu meinem Fall. Ich bin 19 und lebe eben noch bei meiner Mutter. Das bedeutet ich lebe in einer Bedarfsgemeinschaft, da ich halt in der Wohnung meiner Mutter lebe, dessen Miete vom Staat bezahlt wird. Meine Frage ist, stehen mir auch nur ca. 160 € von dem 400-Euro-Job zu, da der Rest verrechnet wird oder darf ich als Sohn einer von Hartz 4 betroffenen Person die gesamten 400 € beziehen?Klar arbeiten lohnt sich immer, doch in meinem Fall muss ich ehrlich sagen, dass ich mir den zusätzlichen Stress nicht für 100+ Euro gebe. Dann erziele ich lieber einen guten Abschluss und erspare mir die zusätzliche Belastung.

Danke und Gruß

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Antworten (3)

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    Antwort von ivonne82 ivonne82

    natürlich gilt für dich der "normale" freibetrag, nachdem du von 400 nur 160 euro behalten darfst. als kind in einer bedarfsgemeinschaft gilt aber: wenn du deinen bedarf aus eigenem anrechenfähigen einkommen decken kannst fällst du aus der bedarfsgemeinschaft. dein einkommen darf also nur auf deinen bedarf angerechnet werden... einzige ausnahme ist das kindergeld. es kann also gut möglich sein das von den 400 euro mehr als 160 euro anrechenfrei bleiben... kommt ganz auf deinen bedarf und dein einkommen an.

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    Antwort von Sethyna Sethyna

    Wenn du laut Amt auch Hartz IV beziehst, bzw. deine Mutter es für dich bezieht, darfst du auch nur 160€ behalten.

    Bist du komplett unabhängig, kannst du die 400€ komplett behalten.

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    Antwort von lorena55 lorena55

    hallo, wie du schon beschrieben hast, lebst du bei deiner Mutter also eine Bedarfsgemeinschaft. Dein Einkommen wird genau so angerechnet, als ob deine Mutter diesen 400 Euro Job machen würde; also bleibt dir unterm Strich die 160 Euro. Ich finde es schon erbärmlich, wenn man gerade denen, die es am Nötigsten haben, auch noch 80% abzieht. Da ist die Motivation sicherlich hoch!! Wenn man davon auch noch - was meist der Fall ist - Fahrtkosten hat (die ja logischerweise vom Amt nicht bezahlt werden) fragt man sich wirklich, wofür man eigentlich arbeitet. Auf der einen Seite wollen sie das man etwas macht, aber wenns ums Bezahlen geht, sind sie nicht zuständig

    Hoffe, konnt damit ein wenig helfen. Gruß Lorena

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