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40 Jahre alte Holzfenster modernisieren / Dichtung selber machen

Frage von Hannes1967 Hannes1967

Hallo!

Habe 40 Jahre alte Holzfenster am Haus, noch ganz gut in Schuss, insgesamt 23 Stück. Wollte sie eigentlich austauschen, aber nach den Kostenvoranschlägen diverser Fensterbauer könnte ich auch gleich das Haus wegsprengen ;-)

Nun ist der Plan, die alten Isolierfenster gegen Doppelverglasungen neuester Generation auszutauschen, also die alten Fensterstöcke und -rahmen drin zu lassen (Leistenbreite jeweils 3cm, das müsste gehen). Jetzt muss ich die Fenster ja auch irgendwie an den Rahmen abdichten, da liegt ja jetzt momentan noch Holz auf Holz. Tesamoll will ich nicht, da kleb ich jedes Jahr neu. Die Silikonidee hab ich hier auch schon gelesen, kann mich irgendwie nicht überzeugen.

Was haltet ihr davon, mittels einer Einfräsmaschine selber die Rahmen anzufräsen und Schlauchdichtungen zu verlegen (zweifach). Hat das schon mal jemand gemacht? Wie sind eure Erfahrungen? Was gab es für Probleme? Oder sollte man das lieber einem Bautischler überlassen? Oder hat jemand noch eine ganz andere, bessere Idee?

Vielen Dank im Voraus für viele Antworten :-)

Viele Grüße, Hannes

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Antworten (2)

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    Antwort von folga folga

    Ich habe ebenfalls 50 alte, 2,1m hohe Verbundfenster. Das Holz ist noch top in Ordnung. 3 von 3 befragten Schreinern rieten mir vom kompletten Fenstertausch ab. Hab von einem dann bei vier Fenstern Silikonschlauchdichtungen einbauen lassen. Das waren ganze 700€ für Standard 6 mm Dichtungen! Weiss jemand wo man so eine Fräßmaschine herbekommt? Wie findet man raus, welche die richtige Dichtung ist? @:Manny493: Meine Fenster haben genau so Drehkipp-Beschläge mit Umlenkhebel. Die funktionieren alle noch problemlos. Wo siehst Du das Problem?

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    Antwort von many493 many493

    Hallo Hannes1967, was heißt "noch ganz gut in Schuss?" Vor 40 Jahren waren die Holzstärken der Isolierglasfenster ca. 56 mm. Der K-Wert der Scheiben dürfte bei 3,0 gelegen haben. Das Auswechsel mit neueen Iso-Scheiben mit einem K-Wert von ca. 1.0 ist m. E. relativ problemlos auszuführen. Das Ausglasen der in Kitt liegenden Scheiben und das Säubern der Auflageflächen vom Kitt, ist allerdings etwas aufwändig. Zuvor sollte aber geprüft werden, ob die Beschläge völlig in Ordnung sind. Falls Drehkipp-Beschläge mit Umlenkhebel auf der Bandseite vorhanden sind, würde ich überhaupt nicht über einen Scheibentausch und das Einfräsen von Dichtungen nachdenken. In diesem Fall würde ich die Fenster nach und nach durch neue Fenster mit 3-Fach-Verglasung ersetzen. Falls Rolläden vorhanden sind, beachte dann auch, dass dabei die Rolladenkästen richtig gedämmt werden.

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