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4 Wochen nach Autounfall hohe Schadensmeldung

Frage von PerlchenvJ PerlchenvJ

Hallo...

ich hatte vor 4 Wochen wegen Glatteis einen Auffahrunfall. Das Auto hatte man schon 200m vorher stehen sehen, da es abbiegen wollte, und ich habe abgebremst und zurückgeschaltet. Nur konnte, wegen dem Gegenverkehr, das Auto nicht abbiegen und als ich stehen bleiben wollte ist es leider nur noch gerutscht. Alles in der Innenstadt und so mit 30 km/h ungefähr.

Äusserlich war bei beiden Autos nichts weiter zu erkennen, als ein paar Kratzer von meinem Nummernschild, welches n Knick drin hat. Ich war auch gleich in der Werkstatt und ausser meinem Nummernschild ist nichts kaputt.

Im Neuen Jahr habe ich mich nun bei dem Geschädigten gemeldet, um nach der Schadenshöhe zu fragen und man meinte zu mir es noch nicht in die Werkstatt geschafft zu haben und vll wäre in der nächsten Woche Zeit...also schien es ihm nicht wirklich dringend zu sein mit der Reparatur.

Nun bekomme ich heute einen Anruf und man sagte mir ich dürfte mich auf kosten von 2500-3000€ einstellen, da irgendein Metall gerissen ist und geschweisst werden muss, plus ne neue Stoßstange.

Ich bin total geschockt, das er angeblich einen so großen Schaden hat und ich laut meiner Werkstatt nur n neues Nummernschild brauche wenn mich der Knick stört. Meine Versicherung will auch einen Gutachter einschalten.

Meine Frage ist, kann wirklich so ein großer Schaden entstanden sein? Es war ja auch nur ein Mitsubishi...also kein teures Auto und ich fahre einen Opel Corsa.

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Antworten (6)

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    Antwort von TimeShift TimeShift

    lass auf jeden Fall einen Gutachter den Schaden untersuchen. Die Summe klingt nämlich in der Tat ein wenig zu hoch bei einem Unfallhergang, wie du ihn so beschreibst.

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    Antwort von Anton96 Anton96

    Ja. es kann so ein "teurer" Schaden bei so etwas entstehen.

    Kommentar von PerlchenvJ PerlchenvJ

    und wie kann das passieren? mein auto is ja nun nicht extra verstärkt...warum is dann bei mir nichts und bei ihn angeblich so ein großer schaden...

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Mal als Beispiel, ich habe mal eine Mercedes beim Zurücksetzen gerammt, an meinem Auto war bis auf eine Kratzer in der Stoßstange kein Schaden, der Unfallgegner hatte aber eine Schaden von weit über 2000€. Es gibt an jedem Fahrzeug Schwachstellen und wenn du so eine triffst gibt es halt schon mal größere Schäden. Genauso kann es sein das du nur deshalb eine geringen Schaden hast weil der andere Wagen eine wesentlich größere Beschädigung hat. Ich will übrigens nicht damit sagen das, das auch für deinen Fall gilt nur wäre ich Vorsichtig mit der Behauptung der Unfallgegner würde es auf Beschiss anlegen.

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    Antwort von Frank5607 Frank5607

    Dein Corsa ist haftpflichtversichert, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Wenn Du den Schaden pflichtgemäß gemeldet hast, verstehe ich nicht, warum Du Dich nach der Schadenhöhe erkundigst. Wenn Du den Unfall gemeldet hast - und davon gehe ich aus - schickt normalerweise Deine Versicherung automatisch einen Gutachter bzw. fordert von Deinem Unfallgegner zu Regulierung des Schadens ein Gutachten von einem Gutachter seiner Wahl. Eigentlich hast Du nichts damit damit zu tun. Die Haftpflichtversicherung passt schon auf, dass die Schadenshöhe plausibel ist und sie nicht zu viel bezahlen muss. Oder Hast Du einen Blankoscheck mit einem Schuldbekenntnis und der Übernahme der Kosten unterschrieben? Bei einem Bagatellschaden kann man das, aber Bagatellschaden hat eine Wertgrenze (ich glaube 800€). Ist die Reparatur teurer, muss sich Dein Unfallgegner VOR der Reparatur bei Dir melden und die Schadenhöhe anzeigen. In jedem Fall musst Du bei dem genannten Betrag Deine Versicherung und/oder einen Gutachter einschalten, der die Schadenhöhe bestätigt. Wenn das nicht möglich ist (warum auch immer), verweigere die Zahlung und lass den Unfallgegner klagen. Er muss in diesem Fall die Schadenhöhe konkret nachweisen. Eine Werkstattrechnung reicht dafür nicht aus. Er muss nachweisen, dass die durchgeführten Reparaturen ursächlich mit dem Unfall zusammenhängen. Das geht normalerweise nur über ein Gutachten. Hat er keines, hat er normalerweise schlechte Karten.

    Kommentar von PerlchenvJ PerlchenvJ

    Ich hatte mit ihm Kontakt aufgenommen, da meine Versicherung den Schaden erstmal nicht angenommen hat auf der Grundlage, bei mir is ja nichts kaputt, da wird der Schaden bei ihm ja nicht so hoch sein, das ich es nicht selber zahlen kann. Da laut dem Geschädigten der Schaden nun doch sehr hoch liegt musste ich natürlich die Versicherung jetzt einschalten. Ich wollte ja auch nur wissen, ob meine Bedenken berechtigt sind oder ob der Schaden so hoch sein kann.

    Kommentar von Frank5607 Frank5607Frank5607

    Das ist ein ungewöhnliches Geschäftsgebahren der Versicherung. Normalerweise muss die Haftpflichtversicherung die Unfall-/Schadensmeldung aufnehmen und den Schaden des Unfallgegners regulieren. In der Regel bietet die Versicherung dem Versicherungsnehmer bei Bagatellschäden nach erfolgter Regulierung zur Rettung des Schadensfreiheitsrabattes an, den von der Versicherung an den Unfallgegner gezahlten Betrag an die eigene Versicherung zu erstatten und so die Rückstufung der SF-Klasse zu umgehen.

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    Antwort von jumper7 jumper7

    wenn deine versicherung einen gutachter einschalten will musst du dir keine gedanken machen. bestenfalls bekommt er noch einen auf den deckel wegen versicherungsbetrugs. es kann im extremfall schon zu teueren schäden kommen, der teufel ist ein eichhörnchen ;) da müsste es aber schon mit viel pech zugegangen sein wenn ein teil kaputt gegangen sein soll das geschweisst werden muss. die stossstange ist schon möglich, da reicht ja oftmals ein kleiner rums aus um schaden zu machen, aber auch da würde ich sagen 200-400€ + eventuell lackierung. da aber an deinem fahrzeug nichts zu sehen war (ausser der besagte kennzeichenknick) halte ich einen sooo großen schaden bei ihm für nicht glaubhaft.

    mach dir keinen kopf und lass den gutachter+ anwälte deiner versicherung das machen ;)

    Kommentar von PerlchenvJ PerlchenvJ

    bei mir ist nachweislich mit Werkstattbesuch und allem kein Schaden entstanden.

    Kommentar von jumper7 jumper7jumper7

    bei dem "gegner"fahrzeug kann schon ein schaden entstanden sein, aber das dieser schaden 400€ übersteigt wage ich doch sehr zu bezweifeln. andersherum schon eher vorstellbar, besonders wenn eine anhängerkupplung mit im spiel ist aber so lange an deiner fahrzeugfront kein schneeschiebeschild angebracht war doch eher unwahrscheinlich

    Kommentar von Anton96 Anton96Anton96

    Schon mal gesehen was du für 400€ bei einer Markenwerkstatt bekommst? Das ist nicht viel bei Stundensätzen jenseits der 100€ dazu kommen dann noch die recht hohen Ersatzteilkosten, eine kaputte Stoßstange kostet da schnell mal 2000 -3000 €

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    Antwort von PerlchenvJ PerlchenvJ

    ich mein, wenn ich bedenke das der Unfall meines Freundes nur 1800 gekostet hat und die Frau die ihm reingefahren is hatte n Totalschaden und bei ihm war die ganze Elektronik hinten kaputt und die Stoßstange, war ich schon sehr entsetzt bei der Höhe. Und er Fährt n hochwertigeres Auto als n Mitsubishi :-P

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    Antwort von larry2010 larry2010

    eine neue stossstange, die in wagenfarbe lackiert ist, kostet schon was. aber weshalb etwas geschweisst werden muss, kann ich mir da nicht erklären.

    Kommentar von PerlchenvJ PerlchenvJ

    seine Karosserie hinten wäre wohl gerissen!

    Kommentar von TimeShift TimeShiftTimeShift

    ok, DAS klingt dann jetzt wirklich nach Versicherungsbetrug, was der da anführen will.

    Von einem leichten Aufprall im Stadtverkehr, bei dem an einem Wagen GAR NIX dran ist, reißt nicht einfach so ein Stahlteil.

    Da will dich wer übers Ohr hauen!

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