Frage von NatalieW, 86

Wie kommen 4 Monate alter Welpe und 3jährige Katze miteinander klar?

Guten Abend:) Habe mich heute in einen kleinen 4 Monate alten Podenco mix Welpen (m) verliebt, mein erster Gedanke jap du bist es!! Direkt meiner Mutter gezeigt ach Gott wie süß usw :D hatten damals schon einen Hund nun haben wir seit 3 Jahren unsere EKH Katzen Diva des Todes Amy die so eigentlich eine ganz süße ist zu ihrem Charakter nunja DIVA ihr Charakter is sehr unberechenbar mir kommt es so vor sie hasst alles und jeden außer mich und meine Mum:D sie hatte damals draußen nen Katzenkumpel mit dem sie sich echt verstanden hat was ein Wunder naja kuschelt nicht so arg gern ab und zu wenn sie es will, streicheln mag sie gern sie ist Freigänger hat eine Katzenklappe also kommt rein und raus wann sie will dennoch mach ich mir echt Gedanken falls wir uns den kleinen jetzt zulegen das Amy nicht mehr nachhause kommt:( und das will ich auf keinen fall, weil es ist ja ihr Revier und dann kommt da ein Hund davor haben wir halt Angst wir wollten damals einen kleinen Kater (2 Monate) für eine Woche aufnehmen, bei uns angekommen er noch in seiner Box Amy sah ihn, ihre Haare standen in alle Richtungen ihr Schwanz wurde bauschig riesen Augen wär der kleine nicht in seiner Box gewesen hätte sie ihn glaub zerfleischt:( daher ist meine Angst noch größer weil es ja ein Hund ist ohje.. Hat jemand sowas schon durchgemacht? oder ähnliche Erfahrungen? Ich wiederhole mich aber die größte Angst ist halt echt das sie dann nicht mehr Heim kommt sie müssen sich ja nicht lieben einfach miteinander klar kommen..

Expertenantwort
von polarbaer64, Community-Experte für Katze, Katzen, Tiere, 45

Erstmal zu der damaligen Begegnung mit dem Katzenbaby, das ihr in Pflege hattet: Eine (alteingesessene) Katze ist niemals erfreut über einen Eindringling in ihr Revier. Das macht ihr vor allem erstmal Angst, und sie reagiert mit Fauchen und Knurren. Das ist völlig normal, da hat deine Miez ganz normal reagiert. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht mit einer anderen Katze klar kommt. Katzen brauchen Zeit, sich kennen zu lernen, und sich aneinander zu gewöhnen. Die zuerst dagewesene muss ihr Revier teilen lernen und es muss die Rangordnung geklärt werden. Das alles dauert zwischen ein paar Wochen und mehreren Monaten, je nach Vorerfahrungen und Charakter der einzelnen Katzen. Bei Jungkatzen geht es meist schneller, wie bei Oldiekatzen.

Es wäre eigentlich schöner gewesen, ihr hättet die Miez mit einem Artgenossen vergesellschaftet. Aber nachdem sie Freigang zu haben scheint, kann sie draußen Katzen treffen.

Es gibt schon Katzen, die auch mit Hunden klar kommen. Eigentlich ist das grundsätzlich möglich, wenn sie zusammen aufwachsen. Wenn wenigstens einer der neuen Tiere ein Welpe ist (so, wie nun der Hund), kann das auch gut gehen. Ihr müsst jedoch genau, wie damals bei dem Katzenkind, damit rechnen, dass eure Miez erstmal fürchterliche Angst hat, egal ob das ein Welpe ist, es ist ein Eindringling. Knurren und Fauchen gehört also dazu. Akzeptiert das, und lasst sie in der Zeit der Eingewöhnung des Hundes in Ruhe. Zwingt sie nicht dazu, sich mit dem Hund zu beschäftigen. Das muss von ihr kommen. Kümmert euch weiterhin liebevoll um sie, redet viel mit ihr. - Bis sie den Neuzugang akzeptiert, kann einige Zeit vergehen. 

Dass sie nicht mehr heim kommt, brauchst du sicher nicht zu befürchten, aber dass sie anfangs ein anderes Verhalten an den Tag legt, da rechnet damit. Wenn ihr die beiden durch Spielen, Leckerlie oder ähnliches einander annähert, kann später sogar eine wunderbare Freundschaft entstehen. Die Katze muss nur zuerst lernen, das der Hund eine andere Sprache spricht. Das dauert natürlich, wenn sie Hunde nicht gewohnt ist.

Mein Vater hatte früher einen Hund und zwei Katzen. Hier kam der Hund allerdings bereits erwachsen aus dem Tierheim zu den erwachsenen Katzen. Die Tiere haben sich akzeptiert, sind sich aber aus dem Weg gegangen. Da euer Hund ein Welpe ist, stehen die Chancen sicher besser. 

Viel Erfolg!

Kommentar von NatalieW ,

Danke für die Tolle Antwort, ja ich denk auch irgendwie wird es klappen aber bei ihrem Charakter hab ich echt Angst das sie sich echt sagt tzz hab ich nicht nötig ich hau ab aber ja mal schauen wie wir es jetzt machen vielen danke:)

Kommentar von polarbaer64 ,

Wenn es der Miez bei euch gut geht, warum sollte sie abhauen? Sie wird sich vielleicht anfangs zurückziehen und schmollen. Aber das gibt sich sicher mit der Zeit :o) .

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 28

Hi haben ein Podencomix und 2 Katzen, keiner ist ausgezogen und alle leben noch. Allerdings hoffe ich das ihr euch intensiv mit der Rasse beschäftigt habt, so ganz einfach sind die nicht und mit den Jagdtrieb muss man auch umgehen können. Und noch ist er klein, bedenke das je nach Schlag der Welpe sehr gross werden kann. Wenn ihr den Hund vorstellt müsst ihr drauf achten das Diva zuhause ist, auf einen erhöhten Platz liegt und sich den Hund von weiten erstmal in Ruhe anschauen kann, ihr müsst da auf jeden Fall die ersten Monate drauf achten, das weder die Katz den Hund angeht oder der Hund versucht mit der Katze zu spielen, damit wäre Diva erstmal überfordert. 

Expertenantwort
von Simone Wagner, Hundezüchterin, 25

Wir haben bereits viele Welpen an Katzenbesitzer abgegeben (haben selbst auch eine Katze und vorher auch schon welche gehabt). Bisher ist es einmal vorgekommen, dass die Katze gegangen ist. Wir haben immer die Erfahrung gemacht, dass Katzen eher Hunde in ihrem Zuhause akzeptieren, als weitere Katzen. Wichtig: Sollte sie ein Katzenklo haben, BEVOR der Welpe kommt, an einen erhöhten Platz stellen (Hunde lieben Katzenk....). Die Katze sollte BEVOR der Hund kommt, einen erhöhten Fressplatz bekommen (Fensterbabk o.ä., damit sie ihr Futter nicht verteidigen muss). Gebt der Katze noch einen Rückzugsraum am Anfang, evtl. mit einem Kindergitter abtrennen. Es kann sein, dass sie den Welpen erst einmal angreift. In der Regel (Ausnahmen bestätigen immer die Regel) geht sie nicht gezielt auf die Augen, kratzt ihn aber meist am Kopf irgendwo. Manche fauchen nur und spucken, das ist unterschiedlich. Sicherheitshalber könnt ihr euch eine Wasserspritze füllen, falls es sehr heftig sein sollte. Wenn ihr die beiden alleine lasst, am Anfang immer trennen, bis ihr euch sicher seid, dass nichts mehr passiert. In den meisten Fällen wie gesagt, klappt es gut. Unsere jüngste Hündin spielt mit unserer Katze, wie mit einem Hund. Dabei kann es im Eifer des Gefechtes mal passieren, dass Hund der Katze auf den Tisch folgt....dann sieht der Hund, wo er eigentlich ist, schaut uns an und ist schwupps ganz schnell wieder unten, weil er ja weiß, dass er das nicht darf. Es kann also auch recht lustig werden :-).

Antwort
von hpruetten,

Wir haben vor Jahren einen kleinen engl. Bulldogg an unsere Katzen/Kater gewöhnt, der unseren Kater (BKH, creme, 17 Pfund)) immer für einen Spielkameraden gehalten hat, aber auch das hat gut geklappt.

Und in den Jahren danach haben wir selbst ausgewachsene Hunde aus dem Tierschutz an unsere Katzen und die Katzen an den Hund gewöhnt. Wenn es der Katze nicht gefällt, kann sie ja hochspringen oder im Notfall dem Hund eins auf die Nase geben. Meine habe allerdings nie mit ausgefahrenen Krallen zugeschlagen Erst vor 3 Jahren habe ich wieder eine engl. Bulldogge, 1,5 Jahre aufgenommen und an meine vorhandenen Katzen (1= 16 Jahre, 1= 4 Monate) ohne Probleme gewöhnt.

Antwort
von yuyake, 50

also was vllt helfen könnte wäre die katze mit einem trockenen handtuch abrubbeln und dann wen welpen mit dem gleichen handtuch abrubbeln wenn ihr ihn holt dann richt er schonmal nach der katze dass wäre schonmal ein vorteil. wenn sie schon so lange bei dir ist wird sie auch meiner meinug nach immer wieder kommen. du solltest dass langsam angehen, mache mir eher sorgen sie könnte vllt aggressiv reagieren...sorg einfach dafür dass sie ihre ruhe zonen hat und sich vllt schonmal irgendwie an den geruch gewöhnt und sie nicht eiversüchtig wird dann klappt es meiner erfahrung nach

Antwort
von lillymolli, 35

hey :)

ich hab jetzt noch keine erfahrungen damit gemacht aber ich versuche einfach mal zu helfen :D

also du könntest die kleine vielleicht erstmal für ein paar stunden zu dir nehmen. Wenn es gut geklappt hat dann kann sie ruhig ein bisschen länger bei dir bleiben.

und wenn bis dahin alles gut geklappt hat dann kann sie ja vielleicht für 1 nacht bei dir bleiben

und jetzt zu deiner angst das dein Kater nicht mehr wieder kommt 

du könntest ja vielleicht den hund zu dir nehmen wenn dein Kater schon DA ist nicht wenn er wieder kommt denn das würde denk ich mal nicht so gut ausgehen 

ich hoffe ich konnte dir mit meiner antwort ein bisschen helfen

lg caro :)

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