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4 Jahre Krieg im Irak. Was denkt ihr ... ist Bush das kleinere Übel ?

Frage von solf1 solf1

Was soll das alles eigentlich im Irak ? um was genau gehts denn da ? Ich bin völlig ratlos.. und ich denke die Politiker weltweit nänlich auch.. von diesem Bush nicht zu reden..

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Antworten (9)

  • 7
    Antwort von UlfDunkel UlfDunkel

    Die Politiker sind überhaupt nicht ratlos.

    Es ist völlig klar, dass es den Amis nur um den Zugang zum irakischen Öl geht. Alles andere ist Ablenkung, Mummenschanz und Tandaratei.

    Kommentar von Ysobel YsobelYsobel

    Ich finde es schade das du so verallgemeinerst.Und ich denke nicht, das es hier nur um Oel geht, da steht viel mehr hinter.

    Kommentar von UlfDunkel UlfDunkelUlfDunkel

    Und zwar ... ?

    Kommentar von Ysobel YsobelYsobel

    Oel ist mit Sicherheit ein Grund, aber ich denke fuer George Bush koennte auch ein Grund sein, Daddys Werk zu vollenden. Ich denke er steht ganz schoen unter seinem Scheffel.

  • 7
    Antwort von Kabark Kabark

    Das hatte ich während dreier Einsätze im Irak die amerikanischen Kameraden auch gefragt. Sehr viele waren der Meinung, dass das Öl bzw. die Ressourcen ausschlaggebend sind, aber überrascht hatte mich, wieviele auch der Meinung waren, der Irak müsse "befreit" werden. Und die waren nicht indoktriniert, sondern wirklich dieser Überzeugung.

    Aus meiner Sicht liegt's am Öl und der Vormachtstellung, begründet mit der panischen Angst, vielleicht einmal nicht mehr "Number One" zu sein.

    Kommentar von solf1 solf1solf1

    Was hast du denn genau gemacht im Irak ?

    Kommentar von Kabark KabarkKabark

    Abenteuerurlaub. Finanziert vom französischen Staat. ;-)

    Kommentar von solf1 solf1solf1

    Muss ich das als Schweizer verstehen ?

    Kommentar von Kabark KabarkKabark

    Legion Etrangere...

    Kommentar von solf1 solf1solf1

    wusst ja gar nicht, dass es diese Legion so noch gibt.. Danke !

  • 6
    Antwort von bommel65 bommel65

    Um was es da genau geht? Schau dir doch mal die geographische Lage an: Irak sitzt auf ziemlich vielen Ressourcen und die Öllager in Ami-Land (v. a. Texas) sind in absehbarer Zeit erschöpft. Andere Felder zu erschließen ist teuer und im Irak kann man noch relativ leicht an Öl kommen, deshalb ist es so "strategisch" wichtig, dort die Macht zu haben. Macht im Irak = Öl, Öl = weltweite Macht.

    Kommentar von gri1su gri1sugri1su

    stimmt. Und nicht zu vergessen: Der Bush-Clan macht in Öl!!!!!

  • 5
    Antwort von fbaer fbaer

    Macht und ÖL, mehr Intensionen sind für mich dort nicht zu finden.

  • 4
    Antwort von Logonaut Logonaut

    Stopp mal!! Es geht da nicht in erster Linie um Öl!! Das ist nur ein KURZFRISTIGER Aspekt für die kommenden Jahrzehnte, der auch im wesentlichen eine "Privatangelegenheit" der Bush's ist, den Öl gibt es noch genug an anderen Orten der Welt, z.B. in den nördlichen Polargebieten. Und der Bush/Cheney-Öl-Clan hätte niemals so breite Unterstützung von den anderen MÄCHTIGEN im Land bekommen, wenn es nicht einen noch viel wichtigeren, STRATEGISCHEN Grund gäbe: und das ist CHINA!! China ist als aufstrebende Wirtschaftsmacht mit seinen gigantischen Gold- und Dollar-Reserven sowie als Hauptgläubiger der USA bereits jetzt in der Lage, Amerika von heute auf morgen finanziell zu ruinieren - und das auf der Grundlage eines nach wie vor kommunistischen Regimes.
    Wenn die USA ihre militärische Vormachtstellung in der Welt langfristig sichern wollen, dann müssen sie ihren strategischen Hauptfeind China in Schach halten, spätestens seit die Sowjetunion als Gegenpol zu China weggefallen ist. Deshalb versuchen sie, China geographisch so weit als möglich einzugrenzen mit einem Gürtel aus Militärbasen, angefangen mit der Natoerweiterung in Osteuropa einschließlich der geplanten Raketenabwehr in Polen und Tschechien, über die Einbindung der Türkei in die EU, weiterhin über den Zugewinn der Vorherrschaft über den GESAMTEN Nahen und Mittleren Osten (Afghanistan, Irak, Iran, Libanon/Syrien, Saudi Arabien NACH der Monarchie etc.) bis hin zu Nordkorea und Taiwan. (Japan haben sie ja eh in der Tasche.)
    Um aber im Naher Osten "aufzuräumen", genügt es nicht, nur Hussein abzusetzen. WARUM gibt es denn den anhaltenden Terror im Irak??!!! Das sind doch nicht allein Husseins Anhänger und ein paar relgöse Fanatiker, die den Amerikanern zu schaffen machen. Es sind Länder wie Iran, Syrien, z.T. auch Jordanien sowie panarabische Interessengruppen, die mit massivem finanziellen, logistischen, waffentechnischen und personellen Einsatz versuchen, einen langanhaltenden Bürgerkrieg im Irak zu erzeugen (ähnlich dem Israel-Palästina-Problem), um die Amerikaner im Irak zu binden und an einer Okkupation der Umliegenden Staaten, insbesondere auch an einem indirekten, unterschwelligen Export US-höriger demokratischer Strukturen vom Irak in die umliegenden Staaten zu hinden. Diese Staaten haben panische Angst davor, in der Auseinandersetzung zwischen China und den USA einfach (zur Zeit von den USA) hinweggefegt zu werden. (Aber auch China betreibt längst eine massive Expansionspolitik in den Staaten des Mittleren ostens bzw. den ehemaligen Sowjetrepubliken.) - Das ÖL ist jedenfall bei alledem nicht viel mehr als ein leicht handhabbares Vorzeigemotiv für die Öffentlichkeit.

  • 4
    Antwort von demosthenes demosthenes

    Bush ist bekanntermassen nicht besonders intelligent und hat sich deshalb alle möglichen "Berater" von seinem Pappi aufschwatzen lassen, u.A. den Vize Cheney, der vorher Chef des Halliburton-Konzerns war - und rate mal, welche Firma die meisten Aufträge zum Wiederaufbau des Irak bekommen hat ???

    Kommentar von IceDealer86 IceDealer86

    endlich sagt das mal jemand ganz unverblümt :)

    Kommentar von UlfDunkel UlfDunkelUlfDunkel

    DaumenRauf von mir, demosthenes!

  • 3
    Antwort von hardy07 hardy07

    Bush ist sicher nicht das Übel, und wir menschen vergessen auch sehr schnell was es auch gutes gebracht hat (Saddam der Satan ist weg). Was sicher richtig ist, das Bush sich die mission völlig anders vorgestellt hat und jetzt nicht den Mut hat das einzugestehen - das ist sein riesenfehler. Er sollte versuche ehrlich zu sein und seine Jungs aus dem Kessel rausholen.

    Lieben Gruß hardy

    Kommentar von PatBo PatBoPatBo

    Allah sei Dank, das Saddam weg ist! Nun können sich die Irakis richtig die Köpfe einschlagen. Hauptsache: SIE SIND FREI! (nach unseren Vorstellungen und Regeln)

    Kommentar von hardy07 hardy07hardy07

    was die machen ist mir relativ wurscht, der kerl war auch für uns eine bedrohung.

    Kommentar von boniche bonicheboniche

    wurscht? wenn kinder, frauen und männer getötet werden ... das ist dir wurscht, solange es nicht "uns" erwischt? eine nette art, die welt zu betrachten!

    Kommentar von hardy07 hardy07hardy07

    ja, so hart es klingt.Du glaubst doch nicht im ernst das die sich von uns eine demokratie aufzwingen lassen wie wir sie uns nach westlichem verständnis vorstellen.Wir in unserer Wohlstandsgesellschaft haben ein total verzerrtes bild. Wir glauben wir sind die besten und tollsten wenn wir denen mal zeigen wie die welt funktioniert - das völlig naiv!!Das ist der wichtigste punkt den wir endlich lernen sollten - und wenn wir das getan haben, und verstanden haben das die uns in ihrem tiefen inneren verachten als ungläubige und menschen zweiter klasse ist dann wird es uns wurscht sein wenn die sich untereinander bruder gegen bruder abstechen und in die luft jagen.Es klingt brutal, aber es ist so.wir sollten nur zusehen das wir unsere eigenen kinder dort wo ein menschenleben nichts,absolut nichts wert ist,verheizen. Wann wacht unser wohlstands,- überheblichkeitswesten endlich auf und erkennt das???

  • 2
    Antwort von PatBo PatBo

    Es waren einmal einige sehr freiheitsliebende Menschen, weit, weit weg, in Amerika. Die gründeten ein Land in dem es allen Menschen möglich sein sollte sich ihre Träume zu erfüllen. Nur störten anfangs ein paar unzivilisierte, böse Ureinwohmer das Unterfangen. Da die aber steinzeitlich waren, beseitigte man das Problem mit Waffen. Und um schneller das tolle Land aufbauen zu können importierte man schwarzhäutige, die hart arbeiten mußten und wie Tiere gehalten wurden. So wurde das schöne Land groß und größer. Und da die Guten Menschen in diesem Land sich nicht um solche Kleinigkeiten wie Arbeit kümmern mußten, hatten sie Zeit sich um das Wohl der anderen Länder und Völker zu kümmern. So wurden sie der Garant für Frieden, Freiheit und Sicherheit aller zivilisierten Nationen. Dank, danke liebe Amerikaner. Nun gab es einmal ein Land, nennen wir es Iran, da wurde eine sogenannte Revolution durchgeführt. Das Ziel dieser aber passte den Amerikanern nicht in ihre Vorstellungen. Und so unterstützten sie den Nachbarn des Iran, den Irak und seinen Führer, einen Saddam, damit der den Iran mittels eines Krieges wieder in die richtige Richtung zwingt. Als dann aber der Saddam viele Jahre später auch nicht mehr so wollte wie die Amerikaner, erfanden die Führer des schönen und friedliebenden Amerika das Märchen von der nuklearen Bedrohung der freien Welt durch den bösen Saddam. Und man rief die freien Menschen aller Länder zum großen Feldzug gegen den Bösen. Leider stellte sich heraus, das der Böse keine Nuklearwaffen besaß. Macht nichts, hauptsache ist, das er zu diesem Zeitpunkt schon weg war.

  • 2
    Antwort von NosceTeIpsun NosceTeIpsun

    TIPP: Schaut "Fahrenheit 9/11" von Michael Moore.

    Kommentar von UlfDunkel UlfDunkelUlfDunkel

    Sehr guter Tipp!

    Kommentar von Ysobel YsobelYsobel

    Kann ich nicht wirklich empfehlen. Es ist ein Film, der viele Kommentare einfach aus dem zusammenhang gerissen hat, und dadurch gibt es falsche Informationen.

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