Frage von Dschini1998, 87

4 jähriges Pferd bleibt stehen beim Ausreiten, wiso?

Mein Pferd ist jetzt 4 1/2 Jahre alt. Er ist ein Freiberger Wallach und hatte im Mai dieses Jahres eine Kolik-operation und anschliessend noch einen Nabelbruch. Seit kurzem darf ich ihn wieder normal reiten. Jetzt bleibt er mir aber beim ausreiten immer stehen und möchte nicht weiter laufen. Hat jemand einen Ratschlag für mich? Liebe Grüsse

Antwort
von Silkeinheaven, 54

Folgeschmerzen sind ausgeschlossenen? Narben Jucken und schmerzen gerne mal bei Bewegung oder wenn der Sattelgurt ungünstig drückt oder der Sattel blöd verrutscht. 

Gehst du da alleine mit deinem Freiberger raus ins Gelände oder hast du noch jemanden mit? Kann sein dass er unsicher ist und lieber mal stehen bleibt, bevor er sich erschrickt und dann plötzlich losrennen muss. 

Ist er denn schreckhafter nach der OP?

Kommentar von Dschini1998 ,

Er ist überhaupt nicht schreckhaft. Das Ausreiten hat auch super funktioniert nach der Op. Aber seit ca einer Woche möchte er nicht mehr richtig laufen. Gesundheitlich ist alles io. Mir der Narbe ect hatten wir nie probleme und auf dem Platz läuft er super 

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde, 23

reite - wenn sonst gesundheitlich lles ok ist - mal mit mehtreren aus oder wenigstens zu zweit :

das gibt DIR und dem Pferd mehr sicherheit.

 geh mit ihm   viel spazieren

und wenn du mit anderen ausreitest, dann geh immer öfter nach vorne und führe die Gruppe an, bald kannst du auch mal 50 m vor den anderen reiten,  einen anderen Weg al die anderen nach Haue einschlagen und dich langssam wieder selbständig reiten. Die OP hat Dich erschüttert unhd du hattest Angst um dein Pferd, DAS ungute Gefühl ist noch immer ein wenig in dir drin und DAS sprüt dein Pferd  und eutet es falsch als Unsicherheit oder Gefahr und traut sich nicht weiter.

mach Atemübungen. gaaaanz langsam und tief atmen: 3 schritte einatmen., 5 schritte ausatmen, DAS tut euch beiden gut und wundere dich nicht, wenn dein Pferd abschnaubt oder den Kopf fallen läßt - dea kist erwüncht und zeigt sein Entpannung.

Viel Erfolg - und hab Geduld!

du schaffst das schon wieder.

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde, 37

Wenn sonst alles gut ist, verselbstständigt sich da eventuell grade etwas...

Wenn dasPferd verunsichert stehen bleibt, bist Du verunsichert, und das verunsichert wieder das Pferd. Durchbrich  diese Spirale, indem Du energisch weiterreitest. Wenn das nicht geht, absteigen, Stück führen, wieder aufsitzen. 

Oder stehen bleiben, bis es ihm selber zu dumm ist, aber dann auch verlangen, dass er ordentlich steht. 

Wie reagiesrt Du denn bisher darauf?

Kommentar von Dschini1998 ,

Am anfang habe ich Ihn getrieben. Aber gemerkt das das nichts bringt. Habe ihn dann stehen lassen ca 5 min und wieder getrieben. Dann läuft er ein paar schritte. Schluss endlich bin ich abgestiegen. Doch auch führen lassen wollte er sich nicht. Musste richtig zerren und das bricht mir das herz...

Kommentar von Urlewas ,

Kann ich irgendwie verstehen - aber das Pferd nicht...

Oft lassen sich Pferde viel besser motivieren, wenn man recht resolut zu  werke geht. Sie verstehen unsere .Sentimentalität nicht.

Ich erlebe es oft bei Reitschulpferden. Anfangs mag das Pferd nicht - und so lange, wie ich über seine möglichen Befindlichkeiten nachdenke, wird es immer schlechter. Sage ich mir aber: "das Pferd muss! Schließlich hat mich bei der Arbeit auch keiner gefragt, wie es mir geht...!" Und werde sehr energisch, dann dauert es oft nicht mehr lange, bis das Pferd fröhlich mitmacht.

Kommentar von Dschini1998 ,

Ich habe ihn stark getrieben. Was ich sonst noch nie gemacht habe. Aber er hat gar nicht darauf reagiert. Zu erst dachte ich das er auf den mit spazierer warten. Den bis jetzt ust immer jemand mitgelaufen

Kommentar von Urlewas ,

Ich dag doch - Du machst dir zuviel Gedanken. Di sagst, er läuft auf dem 

Latz, also hat er keine körperlichen Beschwerden, und scheu sei er auch nicht. Also handelt es sich lediglich um eine Marotte. Da ist kein Mitleid angebracht - solche menschlichen Regingen sind Pferden fremd. 

Antwort
von kerkdykhotmail, 40

Hallo Dschini1998,

Ich denke mal, dass es ihm schwer fällt und doch noch Probleme hat mit dem Ausreiten.

Vielleicht braucht es viel Zeit wieder in der alten Form zurückzukehren.

Die Operationen waren ja auch keine einfachen Sachen.

Zeige Dein Pferd, das Du Verständnis hast. LG.KH.

Kommentar von Dschini1998 ,

Ich merke einfach das ihm die arbeit auf dem Platz langsam nicht mehr gefällt auch wen ich immer neues einbaue. Und ca 1 monat lang war er total begeistert wieder auszureiten. Ich war in dem halben jahr wo er nicht geritten werden durfte oft draussen spazieren.

Kommentar von kerkdykhotmail ,

Hallo Dschini1998,

ich denke auch das er Probleme hat und es ihm doch zu Schwer fällt, nicht mehr auf den alten Stand zurückkehren zu können.

Sei ihm eine gute Stütze und versuche es in kleinen Schritten erst

einmal weiter zu machen. Vielleicht auch mit Rücksprache des Tierarztes. LG.KH.

Kommentar von Dschini1998 ,

Danke für deine antwort werde ich machen

Antwort
von Rilenja, 39

Das kann verschiedene Ursachen haben...Ist das Vertrauensverhältnis eventuell erschüttert?

Vllt. solltest du dein Pferd öfter Spazieren führen oder in einer Gruppe ausreiten und mit Ruhe daran gehen.

...dann merkt er/sie auch, dass nichts passiert. :-)

Kommentar von Dschini1998 ,

Das vertrauensverhältnis ist besser den je. Habe ihn ein bisschen länger als ein Jahr. Und habe nach der Kolik Op immer bodenarbeit gemacht. Dort macht er super mit. Er wurde von der Vorbesitzerin immer mit Knotenhalfter geritten. Ich reite Ihn jetzt mit Trense. Könnte das ein Grund sein...

Kommentar von Rilenja ,

Mhmm.. ja, so über Ferndiagnose ist das immer schwierig zu beurteilen.. .

Aber Vertrauen ist schon mal die halbe Miete :)

 

Hast du denn das Gefühl, dass er angst hat oder das aus Trotz macht?

Ich bin lange Zeit einen südd. Katlblutwallach geritten und der hatte so mit 4/5 Jahren seine Testphase.. der hat sich bei einem Ausritt dann nur noch im Kreis gedreht, wenn der keinen Bock mehr hatte. :D

Hab dann extrem auf ihn geachtet und immer, wenn ich das Gefühl hatte, dass es gleich wieder los geht, bin ich angetrabt und hab ihn ordentlich getrieben. Sobald er ruhig war bin ich dann durchpariert.. hat super geklappt - war dem Dicken wohl zu anstrengend. :D

Kommentar von Dschini1998 ,

Angst hat er sicher nicht. Und aus trotz kommt mir ein wenig seldsam vor. Er freut sich immer rieesig wen er merkt das es ins gelände geht.

Antwort
von TheFreakz, 34

Zu Zweit ausreiten eine Option?

Kommentar von Dschini1998 ,

Funktioniert leider auch nicht

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