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4-jährige traut sich nicht zu reden,Was tun?

Frage von Zerine Zerine

Hallo meine 4-jährige schwester traut sich nicht mit jmd ausserhalb der Familie zu reden. Sie ist seit fast 2jahren im kindergarten und schafft es gerade mal "Guten Morgen" zu sagen. Mit Kindern redet sie nach etwa 1-2Tagen ,aber vor Erwachsenen hat sie anscheinend Angst,sie traut sich nicht ,Erwachsenen in die Augen zu sehen ,geschweige den, denn Mund aufzumachen. Meine Mutter und die Erzieherinnen wissen sich nicht mehr zu helfen.

Würde gerne wissen was man dagegen tun könnte

Vielen Dank im Voraus

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Antworten (22)

  • 7
    Antwort von Kimyx3 Kimyx3

    also die leute unter mir.. findet ihr nicht,dass ihr ein wenig übertreibt?Gleich zum Psychologen.. ja klar.. nur weil sie schüchtern ist.Ein Kind in dem Alter ist einfach Schüchtern,dass war bei mir auch so. und nein ich musste nicht zu einem Psychologen.. sie ist jetzt 4 jahre , oder? Na dann kommt sie ja bald in die schule. Ich war im Kindergarten einfach auch so.Und viele die ich kenne sind einfach schüchtern.Vorallem zu erwachsenen. Sie sind groß und die Kinder haben vor ihnen viel respekt.. oder frag sie doch mal , ob jmd (also ein erwachsener) ihr mal irgendwie angst gemacht hat?das könnte zum beispiel ein grund sein

    Kommentar von Katzewanda KatzewandaKatzewanda

    DH!

    Kommentar von knusperfrau knusperfrauknusperfrau

    DH!

  • 4
    Antwort von rowabin rowabin

    Ich antworte als Therapeut: Bei dem Kind handelt es sich um Mutismus. Ursächlich war die Trennungssituation bei Kindergarteneintritt. Sie hat gelernt sich zu panzern und nicht in Kommunikation zu treten, da sie keine Kompetenz entwickelt hatte, Situationen zu regeln. Diese Haltung sich duch jahrelanges Training verfestigt. In der Therapie sind die Schritte so, dass zunächst über Stofftiere agiert wird, wobei ich vollständig das Thema des Kindes spiele. Die jahrelange Zurückhaltung wird sich bald durch körperliche Aggression ausdrücken - in solchen Situationen lasse ich das Kind triumphieren und ich betone seine Stärke. Es lernt so, dass es von Erwachsenen nichts zu befürchten hat und in der Regel fängt es an im Kindergarten zu sprechen. Bei weiteren Fällen kann es notwendig sein, durch Annäherungsschritte und Belohnungen ein lautes Sprechen an das Ohr der Erzieherin zu bringen - das Verfahren nennt sich Desensitivierung. Es ist also ganz schwierig, auf die Entfernung den Eltern einen Rat zu geben. Natürlich spielen alle in der Fammilie mit und glauben, dass das Kind nicht sprechen kann. Bei mehr Anforderungen zum Sprechen werden aber meistens die Anfodrerungen zu hoch angesetzt, so dass das Kind Anforderungen total ausweichen muss. Notwendig ist eine Behandlung durch Therapeut/inn/en. Siehe auch www.selektiver-mutismus.de

    Kommentar von Schokovanille SchokovanilleSchokovanille

    endlich mal eine gute Antwort

    Kommentar von djcore djcoredjcore

    Ja klingt vernünftig, aber ich finde eine Ferndiagnose nicht gerade seriös. Sie kennen das Kind doch gar nicht. So wie Sie da ran gehen finde ich das nicht sehr hilfreich. Schön, dass Sie helfen wollen, aber dann doch bitte mit mehr Vorsicht und mehr Wahrscheinlichkeitsaussagen, statt Ferndiagnose!

    Kommentar von missesB missesBmissesB

    genau, das ist eine vage Annahme, man kann doch nicht von vornherein eine Diagnose stellen, ohne mit dem Kind und deren Eltern gesprochen zu haben! Und zu behaupten dass da der KIGA schuld sei, absolut unseriös finde ich das und dann auch noch gleich Werbung machen für Therapiestunden bei ihm -das ist Hammer!

    Kommentar von isburga isburga

    Gute Therapeuten stellen keine Diagnosen ohne sich ein eigenes Bild gemacht zu haben.

    Kommentar von knusperfrau knusperfrauknusperfrau

    Ich finde Rowabins Antwort sehr interessant.Er oder sie kennt sich von berufswegen mit dem Krankheitsbild aus,denn normal ist das Verhalten des Mädchens nicht.Es ist aus meiner Sicht nicht als Ferndiagnose sondern eher als Erfahrungsbericht zu werten.Was sollte daran falsch sein,die besorgte Mama darauf hinzuweisen,was es sein könnte?

  • 4
    Antwort von Slizia Slizia

    Entschuldigung wenns harsch kommt, aber - das Kind mal in Ruhe lassen. Es bleibt vielleicht auch mal der Gedanke, dass man ein Kind verunsichert, wenn man es unter Druck setzt, zu sprechen. Maßgebend ist doch - Dein Kind kann sprechen und scheinbar auch altersgemäß gut. Es spricht mit Menschen, die es kennt, auch wenns dauert. So wirklich ein Problem sehe ich nicht dabei - aber man kann durchaus eins draus machen, wenn das Mädel beginnt, sich selbst als "nicht normal" zu empfinden.

    Kommentar von Katzewanda KatzewandaKatzewanda

    ganz genau, vor allem soll man dem Kind nicht erzählen, es sei schüchtern oder ruhig oder sonstwas.

  • 3
    Antwort von jasmin1701 jasmin1701

    also was da für antworten kommen,da greift man sichaufs hirrn.also,wie schon kimy sagt,es gibt slche kinder und solche.mein kind ist 10 und seit seinem lebensjahr quirlig und hyperaktiv.von meiner freundin die tochter ist 5 und kann keinen in die augen schauen.sie ist wie dein kind.aber da ist nix opnormales dran.einer ist so und einer so.und man kann nicht aus der haut springen.

  • 3
    Antwort von Hummm Hummm

    Das nennt sich Mutismus,
    mal ´n Kinderpsychiater konsultieren

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mutismus

    Kommentar von Kimyx3 Kimyx3Kimyx3

    man kann's wie gesagt echt übertreiben.

    Kommentar von Katzewanda KatzewandaKatzewanda

    Ferndiagnosen sind gefährlich Dr. Hummm

    Kommentar von Hummm HummmHummm

    Ferndiagnosegesuche genauso.....
    Kinderarzt zu kondsultieren schadet keinesfalls.

    Kommentar von knusperfrau knusperfrauknusperfrau

    @Katzewanda: was soll denn an dieser Ferndiagnose gefährlich sein?Dem Kind oder der Mutter wird dadurch kein Schaden zugefügt.Es sind doch nur Denkanstöße.

    Kommentar von djcore djcoredjcore

    Lieber Humm,

    Mutismus ist, wenn ein Kind aufgrund eines schwerwiegenden psychischen Problems gar nicht spricht, aber biologisch in Lage ist zu Sprechen. Da das Kind spricht ist deine gefährliche, wahrscheinlich mal eben im Internet recherchierte Aussage total irreführend. Schäm dich

    Kommentar von Hummm HummmHummm

    Ist nicht im Internet recherchiert, war kürzlich im TV zu sehen, mutistische Kinder haben Angst zu reden, sprechen aber mit vertrauten Personen, das ist hier doch der Fall. Hättest du dem Link mal gefolgt, da steht alles haarklein drin.

    Kommentar von djcore djcoredjcore

    man sollte nicht alles glauben was man im Fernsehen sieht!! Aber das passt zu einer Wagemutigkeit! Wikipedia ist nun auch nicht gerade empirisch, lieber Hummm. Hobbydiagnose hilft keinem. Spezialisier dich lieber auf was, wovon du wirklich Ahnung hast!!! Mutismus ist sehr selten und alleine deswegen schon nur von wenigen Spezialisten behandelbar!!! Das sollte schon zu denken geben

  • 2
    Antwort von Katzewanda Katzewanda

    Abwarten! Meine eine Zwillingstochter war auch so, stellte sich mitten in den Spielraum, Kopf runter und nur aus den Augenwinkeln geguckt, wenn jeman neues kam...irgendwann hat sie sich daran gewöhnt. Sie ist aber heute noch "schüchtern" wobei ich vermute, dass ihr das von anderen auch sehr eingeredet wurde, quasi als Entschuldigung: Du bist ja schüchtern...! von Kiga-Tanten und Oma...ich kam nicht dagegen an. Ich habe sie einfach immer zum Guten-Tag-Sagen animiert und ganz selbstverständlich behandelt. Allerdings ist sie heute noch (6,5) sehr eigen und macht aus Prinzip alles immer anders, als man will. Ist ziemlich anstrengend, scheint aber charakterbedingt zu sein.

    Kommentar von knusperfrau knusperfrauknusperfrau

    Oder Du hast bei der Erziehung etwas falsch gemacht.Kinder sind nicht auf der Welt,um das zu tun,was Erwachsene von ihnen verlangen oder erwarten.Vielleicht solltest Du darüber mal ernsthaft nachdenken.Als wären Kinder unsere Leibeigenen. Ihr Verhalten könnte auch daher kommen,dass ihr beigebracht wurde,dass sie eh nichts zu melden hat.Schüchterne Kinder empfinde ich meist als überhaupt nicht anstrengend.Vielleicht hat Deine Tochter schlechte Erfahrungen mit neuen Kindern gemacht.Kinder gehen teilweise sehr brutal miteinander um.

    Kommentar von Katzewanda KatzewandaKatzewanda

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Nicht ihre Schüchternheit ist anstrengend, die hat sie abgelegt, indem wir gar nicht so sehr darauf eingingen, sondern ihr Zeit gelassen haben. Dass sie immer alles anders will ist manchmal anstrengend, aber wir berücksichtigen und respektieren auch ihre Wünsche, wie die der anderen beiden und unsere und so kommen wir mit uns und unserer Umwelt gut klar.

  • 1
    Antwort von isburga isburga

    Hallo, meine Tochter war in diesem Alter genauso, mit 5 Jahren hat sie leise angefangen mit der Erzieherin zu flüstern, dann etwas lauter zögerlicher zu sprechen. Aber weißt du was, mittlerweile ist sie 13 Jahre alt, gilt in der Schule als vorlaut und dieses Problem existiert nicht mehr. Macht bloß keinen Druck dadurch wird es nur schlimmer für die Kleine. Das Problem (wenn man als solches überhaupt benennen sollte) löst sich mit der Zeit alleine. Es gibt eben so schüchterne und vorsichtige Kinder

  • 1
    Antwort von Ostseemuschel Ostseemuschel

    Erstens bloss nicht von der Umwelt deshalb verrückt machen lassen! Dem Kind einfach Zeit geben und nicht unter Druck setzen. Innerhalb der Familie viel reden. Zeigen, was man mit Worten erreichen kann. Z.B., dass Bedürfnisse erfüllt werden, wenn man darüber spricht. Kinder brauchen Zeit und Eltern sollten sie ihnen auch geben. Es kommt alles...jedes Kind ist anders bzw. entwickelt sich anders.

    Kommentar von AnneBagge AnneBaggeAnneBagge

    DH von mir :)

  • 1
    Antwort von Schmidt1966 Schmidt1966

    Das selbe hatte ich auch, als ich klein war. Ich hatte angst vor Erwachsene weil ich wohl möglich dachte sie seien alle schlecht. Ich wurde Sexuell missbraucht. Davor war ich ein glückliches, strahlendes kleine Mädchen gewesen. Mit 5 Jahren fing es an und ich verstummte. Erst nach Jahren, um genauer zu sagen mit 16 als ich meine Große liebe kennenlernte, veränderte ich mich. Seit dem bin ich eine glückliche Frau und habe nicht mehr so große scheu zu sprechen. Vielleicht solltet ihr lieber zu einem speziallisten gehen. Der kann euch sicherlich helfen. Denn ich denke das sie mit euch nicht drüber reden wird, sondern eher mit einem anderen. Warte nicht so lange. Denn es kann viele gründe geben wieso sie nicht spricht. Aber einen Grund gibt es immer.

  • 1
    Antwort von rambam rambam

    sie ist höchstwahrscheinlich recht alleine und weiß nicht, wie man mit menschen umgehen könnte. schätzungsweise hat das was mit eurer familie zu tun. da sollte sie ja eigentlich lernen, wie man mit anderen menschen umgehen könnte. schätzungsweise liegt sie aber mehr so in der ecke rum, es sei denn, es gibt befehle, wie "jetzt ist mittagessen", "jetzt ist schlafenszeit". ansonsten ist sie ja gerade mal 4. da kann noch viel kommen. vielleicht ist es auch in einem jahr ganz anders? möglich ist alles.

  • 0
    Antwort von JellyBelly08 JellyBelly08

    als ich klein war war das bei mir auch sa (nicht mal mit meiner oma habe ich geredet) ich war einfach zuuuu schüchtern aber jetzt in ich total selbstbewusst das kommt schon noch ;)

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    Antwort von dragonheart1952 dragonheart1952

    Mhmh vielleicht Asperger Syndrom, eine leichte Form von Authismus? Das kann aber nur ein Arzt abklären. Schon mal mit dem Kinderarzt über das Problem gesprochen?

  • 0
    Antwort von Miene Miene

    Das ist für eine 4jährige doch ganz normal, wo ich im Kindergarten war, war ich auch total schüchtern, sie traut sich nicht so richtig, weil sie nicht weiß was sie sagen soll.

    Aber wenn es sich so nicht ändert bzw. sie in 4 Jahren z.B. immer noch so ist, würde ich wirklich vorschlagen, zu einem Helfer zu gehen, das sind Leute, die den Kindern Mut machen, und mit ihnen spielen, malen, und vieles hilfreiches. Bei mir war fast das gleiche, jetzt bin ich eigendlich wieder ganz normal ;)

    L.g Miene

  • 0
    Antwort von Zerine Zerine

    Also erst mal vielen Dank an alle.

    Mit sovielen Tipps hatte Ich echt nicht gerechtnet aber um ein paar Sachen verständlicher zu machen:

    1)Wir motivieren sie immer und es heißt auch nie "jetzt ist mittagessen" oder "jetzt ist schlafenszeit"

    2)Wir zwingen sie nicht zu Sachen die sie nicht machen will und setzen sie nicht unter Druck "jetzt rede!!"oder "Mach!"

    Um ehrlich zu sein verwhnen wir sie eher ,da sie das nesthäckchenin der Familie ist.

    3) unsere Familie ist sehr offen ,und findet sich in neuen umgebungen sehr schnell zurecht,kontakt zu neuen menschen fällt uns sehr leicht.

    Deswegen wundern wir uns ja ,das sie solche Angst/Probleme hat.

    Ich hatte gedaccht das es vllt was mit unserem Autounfall vor 2J zu tun hatt,da war sie halt klein und vllt hat sie irgwie eine schock bekommen

    Aber nach längerer Besprechung,mit einer Therapeutin und den Erzieherinnen ,sind wir zum ergebnisgekommen ,sie zu einer Spieltherapie zu schickn.

  • 0
    Antwort von Virginia47 Virginia47

    Bei meiner großen Tochter wussten die Erzieherinnen in der Krippe auch nicht, dass sie sprechen kann. Sie brachte aber neue Wörter mit nach Hause.

    Das gibt sich mit der Zeit. Nur nicht zwingen und Geduld haben.

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    Antwort von Brugmansie Brugmansie

    Besorgt Euch über den Kinderarzt ein Rezept für Logopädie (Ich bin Erzieherin, meine Tochter Logopädin).
    Wenn der Kinderarzt nicht will ("das verwächst sich ..."), eisern bleiben! Vielleicht dann erst zur Logopädie, für eine Diagnose.
    Viel Glück!

  • 0
    Antwort von mklemm mklemm

    Ich denke, dass da professionelle Hilfe durch einen Psychologen angebracht ist. Sprechen Sie mal mit Ihrem Hausarzt oder auch mit der Krankenkasse

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    Antwort von jasmin1701 jasmin1701

    schwester,sorry

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    Antwort von Ina2009 Ina2009

    Üben, üben, üben... Du kannst mit der Kindergärtnerin reden, damit sie Deine Schwester mehr zum sprechen animiert und mit ihr auch zu Hause üben (z. B. wenn Freunde da sind, die nicht direkt zur Familie gehören). Und immer schön loben, wenn sie was zu jemanden gesagt hat, das ist eine Motivation für sie, mehr zu sprechen :) Gruß Ina

  • 0
    Antwort von reiterhexe reiterhexe

    Fragt doch mal den Kinderarzt was er dazu raten würde. Es gibt schließlich auch spezielle Kinderpsychologen und an sowas sollten eher Experten

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    Antwort von Nina2407 Nina2407

    mal mit dem kinderarzt sprechen! sie fremdelt einfach stark! hatte ich auch! das legt sich!

  • 0
    Antwort von aena23 aena23

    ich würde mit ihr zur erziehungsberatung gehen, denn reden kann sie ja.. die haben gute persönlichkeitstests, da wissen sie, wie man ein kleines kind bei welcher "störung" behandelt:-)) vlg

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