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4 Jährige Tochter raubt mir denn Nerv

gefragt von Annika Schick am 05.04.2008 um 11:44 Uhr

Meine $ Jährige Tochter ist im moment total kompliziert ich komme an sie nicht mehr ran und weiß im moment auch einfach nicht mehr weiter.

Egal was ich sage und tuhe sie schaltet auf stur. fängt an zu beißen zu hauen und schreit mich laut hals an.

sie ist nur bei meinen Schwiegereltern der reinste engel und bei mir dreht sie komplett durch ich bin schon am überlegen mir hilfe beim jugenamt zu holen aber möchte vorher schauen ob ich das auch so hin bekomme ohne das jugenamt.


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Reply


andreas48
beantwortet von andreas48 am 5. April 2008 11:47
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als erstes solltest du mal zur Eigenanalyse greifen und überlegen, wie du dich im Beisein deiner Tocter verhälst, denn Kinder sind meist das Spiegelbild ihrer Eltern und da sie nicht die körpeliche Überlegenheit haben greifen sie halt zu anderen Mitteln und Methoden um ihren willen durchzusetzen..

und genau das musst du herausbekommen (Themen, wie Konsequenz, fester Rahmen, Rituale, usw.)

Kommentar von Simple_avatar10smallWhisper08 am 5. April 2008 11:53

Wie wahr!

Kommentar von Annika Schick am 5. April 2008 12:01

wir haben mit ihr feste rituale wie zum schlafen eine gute nacht geschichte und am tage spielzeiten...so das sie wir uns intensiv mit ihr beschäftigen...aber es hilft leider nichts...ich selber pass auch auf wie ich mit ihr rede und schreie sie egal was sie macht auch nicht an ich betone nur im ruhigen was sie falsch gemacht hat und erkläre ihr warum und wieso sie das nicht machen soll...

Kommentar von Simple_avatar10smallWhisper08 am 5. April 2008 12:23

Dann redest du vielleicht "zuviel". (?) Das kann die Kinder nerven oder auch überfordern. Ich denke Konsequenz ist immer noch das Schlüsselwort in der Erziehung.

Kommentar von C0262a824ba615ade1665c9a7dde9961smallauchmama am 5. April 2008 13:33

...versuche einfach mal, sie für etwas was sie RICHTIG macht zu loben. Ich lese in deinem Kommentar, "daß du ihr ruhig erklärst was sie falsch macht" Kritik ist immer negativ und macht agressiv. Mit Lob erreicht man immer mehr als mit Tadel....vermute, das Oma und Opa sie einfach mehr loben...versuche es einfach mal.....LG


HerrLich
beantwortet von HerrLich am 5. April 2008 11:45
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Du bist nicht allein mit Deinem Problem. Den Gedanken mit dem Jugendamt finde ich nicht schlecht.
http://www.gutefrage.net/frage/zweijaehrige-tochter-raubt-den-letzten-nerv


Kreuz Bergerin
beantwortet von Kreuz Bergerin am 5. April 2008 11:53
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Ich würde unbedingt vom Jugendamt abraten. Wenn die erst ihre Finger im Spiel haben, schießen die so manches Mal übers Ziel hinaus. Hab ich in eigener Umgebung schon erlebt und mein Mann, Fachanwalt für Familierecht, rät fast immer vor Einschaltung des Jugendamtes ab. Das entwickelt manchmal eine Eigendynamik, aus der man nicht mehr rauskommt. Such Dir lieber Hilfe bei freien Träger oder kirchlichen wie ev.Erziehungsberatung oder so etwas.Da kannst Du auch anonym notfalls Hilfe bekommen. Beim Jugendamt wird gleich eine Akte angelegt.


Joshua W.....
beantwortet von Joshua W..... am 5. April 2008 11:58
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ob Trotzphase hin oder her, Du wirst doch wohl in der Lage sein deine 4 jährige Tochter auf den richtigen Weg zu bringen, wahrscheinlich fehlt es Dir aus welchen Gründen auch immer konsequent zu sein.Das ist nämlich der gröbste Fehler den man in Punkte Erziehung falsch machen kann,ich bin jahrelang alleinerziehender Vater von zwei Töchtern gewesen, ich weiß wovon ich spreche, habe alle Höhen und Tiefen hinter mir.Aber heute zwei wohlerzogene Töchter.....


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 5. April 2008 12:58
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Im Familienhandbuch habe ich folgendes gefunden:

Welche Hilfestellungen gibt es für den oft mühevollen Alltag mit dem trotzenden Kind?

Am wichtigsten erachte ich, dass Sie selbst (vielleicht gemeinsam mit Ihrem Partner) sich einmal Gedanken darüber machen, welche Erfahrungen Sie als Kind mit Autorität gemacht haben und wie es Ihnen heute gelingt damit umzugehen. Denn, wenn wir selbst Autorität ablehnen, werden wir bei aller Einsicht, dass Wachstum ohne Grenzen und Regeln nicht möglich ist, unseren Kindern keine Grenzen setzen können.

Denken Sie auch einmal darüber nach, wie es Ihnen gelingt, mit ihren eigenen Wünschen umzugehen. Wissen Sie was sie wollen? Können Sie auf die Durchsetzung Ihres Willens aus Einsicht oder aus Liebe zu einem anderen Menschen verzichten? Wenn wir selbst kaum einen Zugang zu unserem eigenen Wünschen und Wollen haben, wird es uns auch schwer fallen, die Entwicklung des Willens unserer Kinder zu fördern bzw. ihre Willensäußerungen positiv anzunehmen.

Wenn Sie nun noch ihr Regelsystem in der Familie auf ein Minimum reduzieren und die Grenzen klar und deutlich formulieren und durchsetzen können, haben sie alles in der Hand, um mit der Trotzphase Ihres Kindes umgehen zu können bzw. eine gesunde Autonomieentwicklung ihres Kindes zu fördern.

Hilfen

  • Helfen Sie Ihrem Kind dadurch, dass sie es in der "Phase der Verwirrungen" nicht zusätzlich in Verwirrung und in Konfliktsituationen bringen. D.h., überprüfen Sie Ihre "Regel- und Verbotsliste": "Weniger ist mehr!" Teilen Sie Ihrem Kind klar mit, was sie von ihm wollen und verlieren Sie sich nicht in endlos langen Erklärungen und Vorträgen.

  • Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit sich auf Veränderungen einzustellen. D.h., planen sie einfach mehr Zeit für Ihre Tätigkeiten ein. Alles, worauf man sich einstellen kann, kann auch leichter angenommen werden.

  • Helfen Sie Ihrem Kind, indem sie in Ihrem Verhalten berechenbar bleiben. Nichts führt leichter in eine noch tiefere Verwirrung, als unterschiedlichstes Verhalten zu den selben Auslösern; ... Manchmal Ja, dann wieder Nein, dann mit viel Diskussion etc. Nehmen Sie Ihr Kind einfach öfter in den Arm und teilen Sie ihm in "ruhigen Phasen" mit, das sie es mögen.

  • Handeln Sie in dieser Phase der Entwicklung nach dem Grundsatz: "Jetzt ist wichtig für Übermorgen!" Das was Ihr Kind in dieser Phase erlernt, trägt sein gesamtes weitere Leben.

  • Unterstützen Sie Ihr Kind so oft es irgend geht in seinen Bestrebungen nach Selbstständigkeit. Bieten Sie Situationen an, in denen Ihr Kind selbstständig sein kann. Nehmen Sie sich Zeit für gemeinsame Unternehmungen, in denen Ihr Kind das Tempo angibt.

  • Wenn Sie sich selbst der Situation nicht mehr gewachsen fühlen, ziehen Sie rechtzeitig eine Beratung und Hilfe bei.

Immer wieder fragen mich Eltern in Beratungsgesprächen, woher sie die Kraft nehmen sollen, in den schwierigen Phasen nicht nur zu reagieren, sondern aktiv zu handeln und dabei noch freundlich zu bleiben? Wichtig ist, zu wissen, dass es für die Ablösung des Kindes auch förderlich ist, wenn es die Eltern auch mal wütend oder "böse" erlebt, wenn es z.B. um die Durchsetzung von Grenzen geht. Das ist für das Kind wesentlich leichter zu ertragen und auszuhalten, als Abwendung, Drohung oder versteckte Abwertungen. Ärger und Enttäuschungsreaktionen sind erlaubt. D.h., indem Sie selbst, so wie Ihr Kind, Ihre Gefühle ausdrücken, lernt es sie nicht nur kennen, sondern es lernt mit Ihrer Hilfe und Unterstützung zunehmend einen konstruktiven Umgang damit. In der Regel können Sie darauf vertrauen, dass die Beziehung zu Ihrem Kind diese Konflikte aushalten wird.

Eine Mutter erzählt: "... ich bin total wütend und kann es nicht fassen, was Melanie heute wieder angestellt hat! (Kurze Nachdenkpause) ... aber wenn ich mir vorstelle, dass sich mein Kind später einmal so klar abgrenzen kann, dann geht es mir eigentlich ganz gut! (Die Mutter dreht den Kopf zur Seite und schmunzelt.)

Das Verhalten ist für die Eltern schwer nachzuvollziehen, denn der Anlaß für solchen Zorn braucht nur geringfügig zu sein. Eine Hilfe für die Eltern und Erzieher mag sein, wenn sie sich vor Augen führen, daß der Zorn nicht gegen sie persönlich gerichtet ist. Das Kind versucht, sich von den Eltern (Erwachsenen) abzunabeln und mehr Selbständigkeit zu erreichen. Außerdem soll die eigene Durchsetzungsfähigkeit getestet und auch die Grenze des Wollens erlebt werden. (Hetzer, 1970). Remplein (1964) deutet das Trotzverhalten als Zeichen eines entstehenden Ichbewußtseins. Dieser Loslösungsprozess ist sowohl schwierig als auch langwierig und mit Schmerzen verbunden. Kinder, bei denen Trotzverhalten wenig bis kaum auftaucht, sind laut dieser Meinung in Bezug auf Selbständigkeit und Durchsetzungsfähigkeit stark eingeschränkt.

http://www.familienhandbuch.de/cmain/fAktuelles/aHaeufigeProbleme/s485.html




Kommentar von C0262a824ba615ade1665c9a7dde9961smallauchmama am 5. April 2008 13:35

DH...kein Mensch ist vollkommen...

Kommentar von Simple_avatar4small nicht die schon wieder ;-) am 5. April 2008 13:42

stimmt... dafür gibt es ja dann diese Artikel und Bücher als Hinweise.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 5. April 2008 11:47
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Eltern werden lernt man nicht - leider.

Aber Hilfe holen ist völlig ok, gerade in der ersten Trotzphase


Shadowmoon
beantwortet von Shadowmoon am 5. April 2008 11:47
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Vielleicht hat sie etwas mitbekommen was sie nicht mitbekommen sollte. Oder etwas falsch verstanden.


anonym
beantwortet von Annika Schick am 5. April 2008 11:47
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ja der gedanke ist nicht schlecht bloß ich habe in meinem umfeld viele schlechte erfahrungen mit dem jugenamt gemacht...einer freundin von mir wurde das kind sogar weg genommen nur weil sie überfordert war


Valve♥
beantwortet von Valve♥ am 5. April 2008 11:49
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Es gibt auch Familientherapeuten, wenn Du Dich nicht ans Jugendamt wenden willst


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 5. April 2008 11:51
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Frag sie bei ihrem nächsten "Aussetzer" mal ganz ruhig, warum sie das tut. Zeig ihr, dass du sie ernst nimmst und rede mit ihr. Auch mit 4 haben Kinder das Bedürfnis nach Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit. Erkläre ihr, warum du was wie machst. Mit 4 Jahren kann man mit Kindern schon ausgezeichnet reden und sie haben sehr viel Verständnis für alles Mögliche. Wenn du wirklich nicht mehr weiter kommst, ist der Gang zum Jugendamt nicht das Schlechteste.


anonym
beantwortet von nathalia am 5. April 2008 12:27
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Wenn es der "Mama" gut geht ,geht es den Kindern auch gut,und sind glücklich.Das auch dann Kinder mal(!) rumbocken ist ganz normal. Bin selber alleinerziehende Mama (3Jungs,5,10,19J.),und weiss daher das Kinder mehr mitbekommen als man denkt,und sofort spüren wenn es einem selber nicht gut geht.Hast Du vielleicht im Moment grosse Sorgen,und bist nicht wirklich glücklich mit Deinem Leben?


anonym
beantwortet von dickeranton am 5. April 2008 12:31
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Ich würde nicht zum Jugenda. gehen. Die können auch ncihts machen.Die sind ein reines Leistungswesen und keine Erziehungsstütze. Versuche es bei einem Kinderzentrum. Die können dich beraten u. evt. psychologische Erziehungshilfe geben.Das ist gut für dich und fürs dein Kind.Setze klare Grenzen und sei konsequent. Rede mit ihr wenn sie grad "abdreht" u. erkläre ihr was dir an ihrem Verhalten stört u. mache sie auf mögliche Konsequentzen aufmerksam zb. das sie dann auf ihr Zimmer geht... Versuche sie zu motivieren u. gewünschtes Verhalten loben. Benutze Verstärker.


hajottka
beantwortet von hajottka am 5. April 2008 12:53
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Ich habe mal einen Bekannten gehabt, der nach aussen auch immer sehr konsequent in seinem Handeln gegenüber seinem damals ebenso alten Sohn aussah. Bei näherer Betrachtung fehlte ihm allerdings die Konsequenz. Er hat sich mit dem Kind immer wieder angelegt, Palaver ohne Ende gemacht, aber zum Schluß ist er immer wieder auf die Wünsche des Kindes eingegangen. Der "Grosse" ist heute ausgeprägter Punker. Wir fragen uns, lag es am Kind oder der ständigen Inkonsequenz beider Eltern???? Ich tendiere zu letzterem.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 5. April 2008 14:11
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Professionelle Hilfe übers Jugendamt ist sicher nicht die schlechteste Idee, wenn sogar Du selbst den Eindruck hast, der Situation nicht gewachsen zu sein! Jedoch solltest Du aufpassen, den Zug nicht zu verpassen, sonst müßte man Die viel Spaß für die Zukunft wünschen, wenn das Kind erst mal in die Pubertät kommt!


Qetan
beantwortet von Qetan am 5. April 2008 15:28
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Du solltest zu einer Erziehungsberatung gehen.


Luise
beantwortet von Luise am 5. April 2008 18:45
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Nicht so viel reden, sondern Handeln. Eine Erzieherin hat mir mal für unsere Kinder den Tipp gegeben: Störrisches oder schlagendes Kind einfangen, auf den Schoß setzen und liebevoll ganz fest halten, mit ihm ruhig reden über ganz was anderes, oder Melodie summen. Das Kind wird sich krümmen wie ein Wurm, fast explodieren, zu hauen versuchen. Aber ganz ruhig bleiben, ganz freundlich und warten, bis der Anfall vorbei ist. Dann erst wieder loslassen. Das geht echt schnell. Aber ganz wichtig ruhig und gelassen bleiben und sehr liebevoll




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