Frage von Paperkite,

4,7 g auf der Wasserrutsche laut PRO7 Spezial?

05.08.2009 23:40 MESZ: Im TV läuft auf PRO 7 ein Wasserrutschentest. Funda, oder wie immer sich dieser Name schreibt rutscht welteit Wasserrutschen runter. Hat hübsche Augen und ein "g-Messgerät"! Vor über 30 Jahren habe ich mal gelernt: Ein "g" entspricht einer Beschleunigung von ca. 9,61 meter pro Quadratsekunde. Leider nur im Vakuum und mit Vernachlässigung anderer Planeten bzw. einfach nur Massen. D. h. einfachfach und das zeigte bereits Otto Walke: Je steiler, desto schleller Klatsch. Ob jetzt Ei oder Fallschirmspringer ohne Schirm: Es konvergiert zu einer maximalen Geschwindigkeit, da es nun mal so viel Luft um den Erdball gibt. Die Beschleunigung wird also ohne Energiezufuhr kaum eben diese 9,61 m/Quadratsekunde übersteigen.. Im Osten war das noch so: Da konnten die Lehrer etwas, die haben tatsächlich eine Röhre entlüftet und die Feder klaschte genausoschnell runter, wie das Bleikügelchen. Naja, Wessies können davon nur träumen. Also: Wie kommt man im nichtmal freien Fall auf einer Wasserrutsche auf über 1 g? Faszinierend würde Spock dazu dagen.

Antwort von somodi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo, bin zufällig hier "reingestolpert".....nur so als Hinweis:

Auf einer Wasserrutsche treten normalerweise die höchsten Beschleunigungswerte nach der Rutsche auf ---> negative Beschleunigung durch das Bremsen im Wasser beim eintauchen

Gruß Jens

Antwort von apolloS,

warum ich mich in einen alten thread einmische weiß ich selber nicht, wohl liegt es daran dass die hübsche Funda gerade wieder die Rutschen runter donnert.....

nun....die gute trägt den G-Sensor auf ihrem Bauchnabel. Wenn man nun weiß welche geometrisch bestimmte Kurve Funda rutscht und man weiß wie das gerät misst bzw. wie die Achsen in dem Versuch orientiert waren erhält man einen G-Wert. Wie dieser vom Gerät ermittelt wird hängt vom Hersteller aber ich vermute über kleine Transistoren die über die Beschleunigung die Kapazität ändern.

In der Rutschphase wird das Gerät nur ein Rauschen anzeigen , das es sich immer Bewegt und so beschleunigt wird.

Das Prinzip warum man mehr wie ein G misst hat ILKS72 schon vor gerechnet. Sieht man sich dir Formel an und je grösser V und je kleiner r um sogrößer a.

Klartext: wird Funda mit einer mächtig grossen Geschwindigkeit die sie in der Rutschphase sammeln durfte in einen super enge Kurve tangential reingeballert so wird sie heftige Beschleunigungen erfahren.

Dann hätte man noch das Bremsen, schließlich muss Funda ja wieder still stehen zumindest muss sich ihr Körper relativ zur Erdoberfläche wieder in ein Geschwindigkeitsniveau kommen dass die Dame mit ihren Füssen schaffen kann. Dazu gibt es den Auslauf dieser Senkrecht zum Erdbeschleunigugsvektor steht oder im "Wasser" (Waage) ist. Die Erdbeschl. und Fundas Masse sowie der Reibungsbeiwert der Rutsche führen zu einer Reibungskraft die Funda bremsen. Diese ist denk ich nicht hoch da die Bewegungsenergie in Wärme gewandelt wird und Funda somit gegrillt. Der grösste verzögernde Anteil dürfte aus der Reibung von Funda und Wasser kommen(Dämpfung beim Eintauchen)

Sollte das Wasser im Freibad mal kalt sein ---> ganz viel Rutschen :D

Beim verzögern wird man also auch Beschleunigungen messen können. Dies treten aber auf anderen Achsen auf. Also Z Achse ist Fundas Hochachse , X Achse macht sie zu Kicker Figur und Y kommt aus ihrem Nabel raus. Dann misst man grosse Ausschläge in der Kurve in Y . Wenn die Rutsche schlecht konstruiert ist auch in X und Bremsen würde man in Z messen.

Müsste auch mit einem Wasserdichten Iphone messbar sein.

Das ist der Grund warum man mehr wie ein G misst.

sollten 10g wirklich länger auf dich einwirken trittst du deshalb weg, weil dein Herz nicht genug Pumpleistung hat um dein Blut weiter zirkulieren zu lassen .... Sauerstoffmangel... Ohmacht....

DeinE Knochen werden auch nicht brechen, denn die Masse deine Körpers ist relativ homogen verteilt. Nimmt man nun deinen Unterschenkel so hat der vielleicht eine Masse von 10kg? der hätte dann 100 kg. An genommen wir hätten einen Erdbeschleunigungn von 10g. Dann wöge dein Beinchen 100 kg und Stünde wie eine Betonsäule da. Knochen hat ein EModul von rund 20000 N/mm^2. Und da wir 10g haben hast du viereckige Knochen mit ungefähr 10x10 mm ergibt eine Fläche von 100mm^2. Du hast nun 100kg auf eine Knochen Fläche 100mm^2 gestellt. Sigma (Spannung) = Kraft/Fläche Sigma=(100kg*100m/s^2)/100mm^2 = 100 N/mm^2 Bei 20000N/mm^2 wäre dein Knochen weggebröselt.

Diese Belastung ist lächerlich verglichen mit dem Versuch aus vollem Sprinten sofort Stehen zu bleiben.

Wunderwerk Mensch, der kann was ab.

Antwort von Paperkite,

Nööö! So einfach sehe ich die Antwort nicht! Die ersten Antworten: Naja, das hatte ich doch gerade gefragt. 3. Antwort ergibt sich daraus. Die Einheit "G" wird nicht gespürt, das ist eine physikalische Grösse. Du spürst vielleicht Fliehkräfte und die beruhen aud der Masse. Je mehr Masse, desto mehr Kraft wird benötigt. Die vierte Antwort hat mich echt verblüfft, aber nicht lange! Im Gegenteil, die Kräfte teilen sich noch auf. Du willst mir doch nicht sagen, dass in einer Wasserrutsche Dein Kopf an die Wand gezerrt wird?! Zentrifugalbeschleunigung? Was ist das? Ich kann mir darunter nix vorstellen. Zentrifulkräfte schon und die haben eine Kräftewirkung ähnlich der Erdanziehungskraft. Ich muss da mal darüber nachdenken. Etwas stimmt an der Sache nicht. Danke aber schon mal für die schnellen Antworten!

Viel Spaß beim Denken wünscht Paperkite

Antwort von lks72,

Hallo,

Natürlich kann man auf allen Achterbahnen oder auch Rutschen Beschleunigungen erfahren, die wesentlich höher sind als unsere normalen 9,81 m/s^2, und zwar am besten in einer Kurve, wie "ukulelenwelt" schon angedeutet hat. Nimm einfach einmal eine große Rutsche mit einer rasanten Abfahrt, wo du am Ende eine Geschwindigkeit von 15 m/s hast, dann unten eine Kurve mit einem Radius von r = 5,7m. Die Zentripetalbeschleunigung und damit auch deine gespürte sogenannte "Zentrifugalbeschleunigung" beträgt dann a = v^2 / r = (15 m/s)^2 / 5,7m = 39,5 m /s^2, und das ist ungefähr 4g !

Gruß, Marco.

Antwort von TheUser1992,

Wenn man fällt, spürt man 0g, wenn man am Ende dieses Falls abgebremst wird, spürt man mehr als 1g. Beim abbremsen bzw. in den Wellen der Rutschen kommt es zu mehr als 1g.

Antwort von midget3,

1 g (im Englischen GE gravity earth) ist die Erdanziehungskraft. Du kannst auf der Erde nicht schneller fallen als die Erde Dich anzieht.

Niemand kann schneller autofahren als das Auto, in dem er sitzt... keine ahnung, was Pro7 da gemessen hat.

Kommentar von ukulelenwelt,

Vielleicht in einer Kompression. Wenn die Rutsche zB so geformt ist wie eine Skisprungchance kann es in dem "knick" durchaus zu sehr hohen Beschleuigungen kommen. Gute Achterbahnen schaffen ja auch um die 4g. Wie man schon oben las sind diese "g" ein Maß für die Beschleunigung, die auf den Körper wirkt. 1g entspricht einer Beschleunigung von 9.81 m/s^2

Antwort von melih,

das stimmt nicht ganz soweit ich weiß bedeutet ein g das einfache körpergewicht

Kommentar von Paperkite,

Fast richtig! Du empfindest auf der Erde Dein Gewicht nach der Erdanziehungskraft. Also 9,61. Auf em Mond ein sextel (Scherz) sechstel. Da wir gerade beim Thema sind: Laut PRO7 wirde ein Mensch bei 10 g ohnmächtig. Nun, mein "Kampfgewicht liegt knapp unter 90 kg. Die stärksten Knochen des Menschen liegen im Unterschenkelbereich bzw. auch im Schädel. Dazwischen sind Knorpel, Adern, ein paar mehr oder weniger Muskeln... 900 Kilogramm Masse und auf dem Mond wären es immerhin noch 540 Kilopond Kraft die da so rumdrücken... Tsst. Meinen Knochen möchte ich das nicht zumuten.

Kommentar von midget3,

Die Frage ist damit nicht wirklich beantwortet: Paperkite will doch wissen, wieso Pro7 auf 4,7g bei der Rutsche kommt? Kann es vielleicht sein, dass es Meter/Sekunde waren? Das ist ein Unterschied zu Meter/SekundeQuadrat!!! Die Sache mit der Feder und der Bleikugel hat übrigens schon Galileo rausgekriegt - und damit Aristoteles widerlegt.

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