Frage von elliot,

3tage gearbeitet bei einer Zeitarbeit unternehmen und immernochkein arbeitsvertrag bekommen was tun?

gibt es es eine gesetzliche regelung bei probearbeit über leihfirma bekommt man nicht eigentlich sofort ein arbeitsvertrag wenn man arbeitet?

am 2tag hatt man mir gesagt ich bekomms habs aber nicht bekommen..was tun?

Antwort von RubberDuck1972,
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  1. den Sachverhalt sofort der Arbeitsagentur/ARGE melden
  2. der Leiharbeitsfirma mit einer Strafanzeige drohen. - Du hast Zeugen in der Firma, in der du eingesetzt bist.
  3. die Arbeit sofort beenden - nicht mehr hin gehen.

Sorry, aber das sind doch wirklich die allerletzten Dreckschweine. - Sowas macht keine seriöse Leiharbeitsfirma.

Du hast nichts schriftliches. Woher willst du wissen, ob und wann du Geld bekommst? Weißt du was die tun, wenn du dich energisch beschwerst? - Die behaupten, dich niemals gesehen zu haben und schicken dich weg.

Mich hat auch mal so eine Leiharbeitstante angerufen und meinte ich soll 1 - 2 Tage "auf Probe", also im Klartext: gratis, ohne Vertrag und ohne jegliche Versicherung arbeiten. Ich meinte dann sie solle das mit meiner Beraterin bei der ARGE direkt klären und hab ihr deren Telefonnummer gegeben. - Ich hab von dieser Firma nie wieder etwas gehört...

Kommentar von BraunerBaer123,

Ein Gruppenleiterbei der BA sagte mir mal, dass ich verpflichtet bin auch Probearbeit zu leisten. Habe ich natürlich schriftlich verlangt, aber nichts bekommen.

So betrachtet hat mein bei der BA und der ARGE keine Unterstützung.

Antwort von Kleintier,
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Probearbeiten? Bei Zeitarbeit???

Das hört sich nach Abzocke an. Die Zeitarbeitsfirmen haben lt. ZA-"Tarifvertrag" in den ersten zwei Wochen eine Kündigungsfrist von 1-2 Tagen. Warum dann Probearbeiten? Was Zeitarbeitsfirmen gerne verschweigen, ist dass man "Probearbeiten" bei der Arbeitsagentur oder ARGE vorher(!) anmelden muss. Oder man wird angelogen mit Sätzen wie "Anmelden braucht man nicht, das hat bei uns keiner gemacht." Die lassen Arbeitssuchende/Hilfsbedürftige ins offene Messer laufen. (Sollte unangemeldetes "Probearbeiten" von der Arbeitsagentur aufgedeckt werden, muss der ALG1-Empfänger alle(!!!) Leistungen zurückbezahlen!) - http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/7_8574.htm (Der fehlende Versicherungsschutz darf man auch nicht außer acht lassen.)

Hast Du Dein Gratis-Arbeiten gemeldet? Oder irgend etwas anderes schriftliches (Einsatzbeschreibung?)

Kommentar von elliot,

wo melden erst bei arbeitsvertrag melden man es doch beim der Arge doch nicht vorher oder?

Kommentar von Kleintier,

Lese Dir doch bitte zuerst die oben verlinkte Seite durch, das ist eindeutig. Hier etwas zum Versicherungsschutz: http://www.arbeitslosennetz.de/index.php?option=com_content&view=article&...:-bei-probearbeit-arbeitsamt-informieren&catid=186:urteile-alg-ii-zumutbarkeit-von-job-angeboten&Itemid=2

Kommentar von Kleintier,

... und hier etwas zum Arbeitsvertrag bei Zeitarbeitsfirmen: "... § 2 Abs. 1 Satz 1 NachwG regelt, dass spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen sind, die Niederschrift zu unterzeichnen und Ihnen als Leiharbeitnehmer auszuhändigen ist. Zur Gewährleistung der Rechtssicherheit der Vertragsparteien wird die Aushändigung einer derartigen Niederschrift, besonders bei Befristungen, immer vor Beginn der Beschäftigung empfohlen. ..."

Quelle: Merkblatt für Leiharbeitnehmer - http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sam...

Hast Du das "Merkblatt für Leiharbeitnehmer" erhalten? Zeitarbeitsfirmen sind dazu verpflichtet, das Blatt auszuhändigen.

Kommentar von elliot,

nicht erhalten...was nun?

Kommentar von Kleintier,

Hallo elliot, wie RubberDuck1972 geschrieben hat, solltest Du im eigenen Interesse die Arbeit sofort beenden und für klare Verhältnisse sorgen.

Mein Vorschlag:

Besorge Dir von einem Kollegen Stundenzettel und lasse Dir die vom Kundenbetrieb unterschreiben. (Bitte beachten: Zwei Zettel, weil heute ein neuer Monat begonnen hat). Will der Kunde nicht unterschreiben, dann hat man Dich verarscht! Kläre ihn auf, dass es sich in diesem Falle möglicherweise um "Schwarzarbeit" handelt und dass Du zur eigenen Sicherheit weitere Schritte einleiten wirst. Gehe danach mit den hoffentlich unterschriebenen Zetteln zu Deiner Zeitarbeitsfirma und verlange sofort(!) einen Arbeitsvertrag. Willst Du für diese Zeitarbeitsfirma nicht mehr arbeiten, bestehe auf einen befristeten Arbeitsvertrag für die Tage die Du im Kundenbetrieb warst. Damit werden Dir wenigstens die Arbeitsstunden bezahlt.

Offene Drohungen (Strafanzeige stellen etc.) würde ich nicht aussprechen, sondern nur darauf hinweisen, dass es sich hier möglicherweise um einen Rechtsverstoß ("Schwarzarbeit") handelt und dass Du "zur eigenen Sicherheit" weitere Maßnahmen ergreifen wirst.

Ich denke dass sollte klappen, ohne das für Dich Nachteile entstehen.

Kommentar von RubberDuck1972,

Du hast soweit schon recht. Aber ich bleibe bei meiner Meinung: Solchen Nasen muß man direkt - mit rechtlichen Mitteln - vor den Kopf stoßen, damit denen klar wird, daß das nicht geht. Eigentlich gehören die so hart bestraft - Haftstrafe und dergleichen - daß die nie wieder auf solche Ideen kommen.

Ich habe schon für seriöse Zeitarbeitsfirmen gearbeitet. Was elliot da beschreibt, ist einfach unhaltbar.

Kommentar von Kleintier,

Ich gebe Dir grundsätzlich Recht.

Das Problem: Jedes Probearbeiten muss vorher von der ARGE/Arbeitsagentur genehmigt werden. Dafür ist der Leistungsempfänger verantwortlich. Bei einem "Probearbeiten" ohne offizielle Genehmigung muss man im schlimmsten Falle alle(!) Leistungen zurückbezahlen, inkl. der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Hier (http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/7_8574.htm ) waren es 7252€. elliot sollte zuerst schauen, dass er auf der sicheren Seite ist. Danach hat er alle Möglichkeiten...

Übrigens: Das ist kein Einzelfall, es gibt sehr viele Zeitarbeitsfirmen die so handeln. Hier auf GF gibt es reichlich Beispiele.

Kommentar von RubberDuck1972,

^^ NEIN! Das ist kein Problem, sondern eine Sauerei. Das ist auch nicht zu diskutieren, weil die Fakten so sind wie sie sind!

Daß Probearbeiten vorher mit der ARGE besprochen bzw. von der ARGE genehmigt werden muß, ist ganz klar und eindeutig; da gibt´s dann Papierkrieg, wo Unterschriften notwendig sind; und dann wäre der Fragesteller auch auf der sicheren Seite und versichert gewesen.

Der springende Punkt ist: Manche unseriösen Zeitarbeitsfirmen reizen alles aus, was nur möglich ist und auch was rechtlich total daneben ist; inklusive die Ausnutzung der Angst von Arbeitslosen, die sich ja laut Gesetz - als HARTZ 4ler - für jede Arbeit zur Verfügung stellen müssen. Genau von dieser Angst sollte man sich befreien, sonst wird man wie der hiesige Fragesteller übers Ohr gehauen.

UND: Du denkst schon viel zu weit, bei deiner/deinen Antwort/en. Das ist alles nur blabla. Denn ich gehe davon aus, daß der Fragesteller - elliot - nicht einen einzigen Cent für seine Arbeit vergütet bekommt. PUNKT!

Antwort von Meinereiner67,
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Moin,

was besseres kann dir doch garnicht passieren.

es ist allerdings wichtig, dass du dir die geleisteten Stunden, am besten Täglich abzeichnen lässt.

Wenn du bei dem "Kundenbetrieb" ne Stempelkarte mit Namen hast kannste die auch nit nem Handy fotografieren.

Wenn du keinen extra Arbeitsvertrag hast, und die so genannte Probearbeit auch nicht bei der Arbeitsagentur angemeldet ist, gilt nämlich nach Gesetz "Equal-Pay".

D.h. du bekommst den gleichen Lohn wie die "Kollegen" in Entleihbetrieb.

Wenn dir der Verleiher n Arbeitsvertrag unter die Nase hält, unterschreibste den NICHT.

Dann wird der dich zwar rauswerfen, aber es gilt dann § 622 BGB.

Weil ja nix vereinbart wurde, gilt auch keine Probezeit. In § 622 Abs 3 BGB heißt es "während einer vereinbarten Probezeit".

Weil nix vereinbart ist, gilt für die Kündigunsfrist § 622 Abs 1 BGB.

Wenn der also kündigen will, was zu erwarten wäre, kann der die Frist nach § 622 Abs 1 BGB nichtmehr einhalten. also haste wenn du NICHT unterschreibst n Job bis ende November.

Die Zeit kann man doch wunderbar krank feiern.

  • Wieso passiert mit sowas nich? ;-)

Also:

Still halten und KEINEN Arbeitsvertrag unterschreiben.

Dann gelten die gesetzlichen Regelungen, also "Equal-Pay" und Kündigungsfristen nach § 622 BGB s.o. usw.

Allerdings wirste deinen Lohn dann sicherlich per Anwalt eintreiben müssen.

Im Übrigen gibt es KEIN Probearbeiten.

Es gibt für einen Arbeitgeber durchaus die Möglichkeit z.B. ein Praktikum, was je nach Aufgaben u. Qualifikation, eine Woche, bis mehrere Monate dauern kann, zu beantragen.

Weiterhin muss nix Probegearbeitet werden.

Probearbeiten ist Dummes Zeug, aus den Gründen die Kleintier nennt.

Außerdem ist es grundsätzlich verboten ohne Anmeldung, bzw ohne Meldung bei der Arbeitsagentur überhaupt irgendwas zu arbeiten.

Auch n 400 € Job, o. wenn du nur Zeitungen austrägst müsste ja auch bei der Arge melden.

Stundenzettel o. Stempelkarte sichern, wie oben beschrieben.

Das schickste dann zur Arbeitsagentur und teilst stolz mit, dass du bei Fa. Verleiher XY arbeit gefunden hast.

Alles weitere:

Keinen Vertrag unterschreiben, n dickes Fell und dann mit nem Anwalt das Moos eintreiben.

Für mich wäre das n Fest:

2 Monate Lohn, wie die Festangestellten fürs Nixtun.

Kommentar von Kleintier,

DH für die Antwort. Der Gedenke mit dem "Equal-Pay" und das mit den "Arbeitsvertrag nicht unterschreiben" gefällt mir. Man muss nur vom ersten Tag an vom Entleiher die Arbeitsstunden bestätigen lassen. Notfalls die Namen der festangestellten Kollegen notieren und andere Beweise sichern (wie Busfahrkarte etc.).

Kommentar von Meinereiner67,

Moin Kleintier, - ich habe heute endlich meinen Lohn von Juli von dem Zuhälter erhalten.- Leider trägt der Steuerzahler meine Anwaltskosten, wegen PKH u. Beratungshilfe.- Es ist also klar, wo die asozialen Parasiten und Schmarotzer sitzen, die Steuergelder abzocken und Arbeitsplätze vernichten.- Zu dieser Frage weiß ich was noch Besseres: Der "Probeleiharbeiter ohne Vertrag" beruft sich auf ein reguläres unbefristetes Arbeitsverhältnis, ohne Probezeit beim Entleihbetrieb.- Probezeit und Befristung müssten nämlich vereinbart werden.- Dann hätte der Fragesteller evtl. sogar n richtigen Job und der Entleiher wäre sicherlich auch vom Zeitarbeitsnepp bedient.- Alleine schon, dass man den Fragesteller mehrere tage hat arbeiten lassen impliziert ein Arbeitsverhältnis.- Bei wem er das Arbeitsverhältnis hat, kann er sich auch aussuchen.- Das is ja wie im Schlaraffenland.- OK, ne gehörige Portion Frechheit und n richtig dickes Fell gehört natürlich dazu.

Antwort von BraunerBaer123,

Du solltest keine kostenlose Probearbeit zustimmen, Lasse Dir alle gearbeiten Stunden bezahlen, ansonsten ist es Schwarzarbeit.

Wegen der Eingruppierung bei der Bezahlung solltest Du nicht vorschnell alles akeptieren. Du könntest den Arbeitsvertrag ablehen und darauf bestehen einen angemessenen Lohn zu zahlen.

Klage vor dem Arbeitsgericht.

Antwort von Acceber73,

OH, arbeite selbst intern bei einer Zeitarbeitsfirma.

DAS geht gar nicht - jeder unserer Mitarbeiter hat mindestens vier bis fünf Tage vor Beginn einen Vertrag mit allen entsprechenden Unterlagen (Infoblatt Arbeitsagentur, VBG-Bogen, Stundenzettel, Zusatzvereinbarung etc.).

Frage unbedingt nach, Du bist nicht versichert ohne Vertrag. Warst du vorher ohne Job, ruf deinen Kundenberater an. Sprech zur Not den Kunden an, bei dem du eingesetzt bist. Der haftet u. U. auch, wenn dir was passiert.

Kommentar von RubberDuck1972,

^^ Nein, der Kunde haftet sicher nicht, zumindest nicht so einfach (ich sage nur: Berufsgenossenschaft); das ist eine rechtliche Grauzone. Und falls was passiert, sitzt der "Probeleiharbeiter" auf dem Trockenen, besonders dann, wenn kein Arbeitsvertrag vorliegt. - Es folgen dann endlose Gerichtsprozesse. Da sollte man sich nichts vormachen.

Kommentar von Meinereiner67,

Moin,- wo steht, dass man einen Arbeitsvertrag haben MUSS ?- wenn nix extra vereinbart wurde gelten die gesetzlichen Regelungen und im zweifel wird dann der für die Tätigkeit örtsübliche Lohn angenommen.- Alleine dadurch, dass man die Person arbeitzen lässt impliziert ein rechtsgültiges unbefristetes Arbeitsverhältnis ohne Probezeit.- ne Probezeit und ne Befristung muss nämlich vereinbart werden.- Auch die Anwendung irgendeines Tarifes muss vereinbart werden.- Weil jedoch die Neppertarife der Zuhälterbranche sogar schlechter sind wie die gesetzlichen Regelungen, tut der fragesteller gut daran gar nix zu unterschreiben.- Theoretisch kann sich der "Probeleiharbeiter" ohne Vertrag sogar aussuchen bei wem er nun eine unbefristetes Arbeitsverhältnis hat.-

Kommentar von RubberDuck1972,

^^ Du meinst einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Der MUSS tatsächlich nicht sein, solange nichts verabredet wird, was gesetzmäßig der schriftform bedarf. Aber welcher nomale Mensch weiß denn das schon so genau? Einen mündlichen Arbeitsvertrag kannst du in der Realität nur mit Leuten schließen, denen du vertrauen kannst.

Antwort von marilda,

Wenn es dich so beunruhigt, dann rufe doch mal bei der Zeitfirma an und frage nach...

Kommentar von elliot,

hab schon die meinten wir melden uns... man kann viel reden.

Antwort von Aldebaransystem,

Des isn mündl. Ich würd abger hingehen und hand auf tisch knallen. Die werden dir das vllt. net bezahlen, wennu keinen schriftlichen hast, denn das sin schweine...

Antwort von veraeva12,

die dauer der probearbeitszeit müsste doch vertraglich festgelegt sein. bleib dran und nerv die jeden tag.

wenn es keine ausbeuter sind, werden sie dir den vertrag anbieten.

ansonsten musst du dich nicht über massen versklaven lassen.

das kann niemand von dir verlangen. auch nicht die afa.

Kommentar von elliot,

davon hatt mir zeitarbeitsfirma nichts erzählt

Kommentar von RubberDuck1972,

^^ Wenn es keine Ausbeuter wären, wäre der Arbeitsvertrag schon vor Arbeitsantritt abgeschlossen worden. Und man hätte elliot nicht vertröstet.

Antwort von doka12,

mit Aufnahme der Arbeit habt ihr einen mündlichen Vertrag geschlossen

Kommentar von elliot,

hab nur bewerbungsbogen ausgefüllt und papiere kopiert

Kommentar von elliot,

kann ich dich auch dafür anklagen?

Kommentar von RubberDuck1972,

Für einen mündlichen Vertrag braucht man aber im Streitfall Zeugen.

Kommentar von elliot,

keine zeugen vorhanden

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