hallo, ich bin 38 Jahre alt und hab mich am Berufskolleg für eine Ausbildung als Kinderpflegerin und Fachoberschulreife angemeldet. Ich bin auch angenommen worden. Ich war richtig glücklich, aber als ich zum Jobcenter gegangen bin, sagten die mir, das wenn ich das mache, sie mir meine Leistung nicht mehr gewähren.Hab versucht, ob ich noch Bafög bekomme, aber da bin ich 4 Jahre zu spät. Was kann ich noch tun, das ich doch noch im September zur Schule gehen kann? Mein Mann versucht auch schon verzweifelt einen Job zu bekommen, dann wäre das mit der Schule kein Problem, aber so sieht es nicht so gut aus.Weiss jemand ein Rat???
38 und ich möchte zur Schule gehen, aber das Jobcenter sagt nein
Antworten (2)
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skyfly71skyfly71
Ey, komm mal klar. Es gibt die Zeit, wo man Berufsausbildung macht und es gibt die Zeit, wo man darauf aufbaut, was man erreicht hat. Ausbildung is für Dich schon längst vorbei. Wenn Du bis dahin nicht die Kurve bekommen hast, is das echt ma Dein Problem. Glücklicherweise sieht der Gesetzgeber das genau so, deshalb ist eine Ausbildung mit 38(!) Jahren Dein Privatvergnügen.
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Larah10Larah10
Ganz grundsätzlich: Wenn man im ALG2-Bezug steht, muss man alles, was z.B. Kurse, Praktika, Ausbildungen usw. betrifft, vorher mit seinem zuständigen Sachbearbeiter/ Fallmanager besprechen und sich alles (schriftlich) absegnen lassen, bevor man es anfängt. Gerade auch, was das Finanzielle angeht , geht nichts ohne vorherigen Antrag + Bewilligung. Du bist hilfebedürftig - und das oberste Ziel ist, dich schnellstmöglich in anrechenbares Erwerbseinkommen (und dadurch möglichst aus dem ALG2-Bezug) zu bekommen. Kurse, Ausbildungen usw. sind immer Ermessensleistungen des Jobcenters und kein "Muss".
Und wenn man eigenmächtig eine Ausbildung anfängt, wegen der man dann tagsüber dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung steht (oder für die andere Stellen Leistungen gewähren müssten) .. dann hat das natürlich auch Auswirkungen auf den ALG2-Anspruch.
Verstehen kann ich dich völlig. Dass man (vier) Kinder großgezogen und die Familie versorgt hat, interessiert aber letztlich niemanden - das gilt leider für die meisten Menschen immer noch nicht als vollwertige Arbeit (und selbst wenn, würde es am oben Genannten nichts ändern). Da bist du beileibe nicht die einzige Frau/ Mutter, die feststellen muss, dass sie am Ende die Ar...karte gezogen hat - und trotz aller Blabla- Projekte so gut wie keine echte Unterstützung für einen beruflichen (Wieder-)Einstieg bekommt.
Letztlich kannst du Kurse usw. nur schriftlich beantragen und jeweils gut begründet darlegen, warum gerade diese "Aktion" dazu beitragen könnte, dass du dadurch bessere Chancen auf einen Job bekommst und deine ALG2-Hilfebedürftigkeit verringern kannst. Alles Andere liegt im Ermessen des Leistungsträgers. Der ein sehr eingeschränktes Budget hat - und eh immer sparen soll...
da ich aber früh mama geworden bin, war für mich keine ausbildung möglich. mittlerweile hab ich 4 kinder und erst jetzt die zeit, was für meine berufliche situation zu ändern. bin seit 2007 am arbeiten und möchte jetzt das machen, was ich immer schon arbeiten wollte.
Tja, man kann eben nicht alles im Leben... Du hast Dich für Kinder entschieden. Das ist zwar grundsätzlich gut, aber Du hast ja offensichtlich Deine berufliche Perspektive dafür völlig aufgegeben. Und mit 38 ist die Chance nun mal nicht mehr besonders groß, daß jemand eine Berufsausbildung noch abschließt UND auch noch nen Job findet.