Frage von 3DWaffel, 289

3. Weltkrieg ist es bald soweit?

Denkt ihr der 3. Weltkrieg bricht demnächst aus. Ich denke leider schon :( ich schätze in spätestens 10 Jahren ist es so weit. Ich finde es gibt viele pros die diese Theorie glaubhaft machen. Zb Nordkorea, IS, Konflikte zwischen USA und Russland. Man weiß das mittlerweile wieder viele Länder Atomwaffen besitzen. Das alles macht mir große Angst! Ich muss ständig daran denken vielleicht meine Familie nicht beschützen zu können.

LG, Danke im voraus

Antwort
von Bodesurry, 93

Lies mal https://de.wikipedia.org/wiki/Weltkrieg

Lokale, grössere Konflikte sind sicher möglich. Weltkrieg gemäß Wikipedia halte ich nicht für wahrscheinlich. 

Ein Atomwaffen-Krieg, der von einer Großmacht geplant wird, schließe ich auch  aus. Keine Seite könnte gewinnen. Technisches Versagen oder ein menschlicher Fehler, der den Start einer Rakete verursacht, ist leider möglich. Wenn dann nicht rasch und kühl reagiert wird, könnte es zu einem "Gegenangriff" mit unabsehbaren Folgen kommen. 

Antwort
von Knutschpalme, 125

Weltkrieg ist ein sehr großes Wort. Krieg ist sehr teuer. Länder wie z.B. Deutschland könnten sich das vermutlich gar nicht leisten. Und in Russland und den Staaten hätten man vermutlich auch keinen Turn drauf. Die meisten Länder dazwischen sind zu rentabel um durch Krieg ruiniert zu werden. 

Nordkorea's Atomwaffentests sind zwar ernst gemeint, aber kaum ernst zu nehmen (zumindest von dem her was ich mitbekommen habe). Es ist wie in diesem Roadrunner Cartoon.

Der IS ist wohl die realistischste Bedrohung im Moment, aber ob der jemals so weit kommt, dass es einen richtigen Weltkrieg gibt - nein, irgendwie wirkt das im Moment nicht so auf mich.

Im Übrigen ist mein Eindruck bis dahin auch immer gewesen, dass man im Krieg nichts schützen kann als das eigene Leben.

Antwort
von TheAllisons, 148

10 Jahre kann niemand in die Zukunft blicken, das sind vielleicht Theorien, die aber in einem halben Jahr schon wieder anders klingen.

Antwort
von tryanswer, 135

Damit ein Weltkrieg beginnt, müsstest du zunächst einmal min. zwei Parteien haben, die überhaupt in der Lage wären einen solchen zu führen und - noch viel wichtiger - sie müßten es auch wollen.

Die USA will nicht, Die Russische Föderation will nicht, die EU will nicht, die Chinesen wollen nicht ... da bleibt, von denen die es sich leisten könnten, keiner mehr übrig.

Kommentar von BTyker99 ,

Ab gesehen von den USA geben ich Ihnen Recht. Aber ich denke, es reicht, wenn eine Partei es will, die anderen machen dann aus Gründen der Selbstverteidigung/Rache mit. Das die USA ständig Kriege anzettelt, ist offenkundig, nur ist es auch klar, dass es für sie keinen Sinn ergibt, es mit Atomwaffen zu tun. Selbst wenn der Raktenschirm irgendwann mal komplett funktionieren würde, denke ich, dass sie sich durch den radioaktiven Fallout auch schon vernichtet werden würden.

Kommentar von tryanswer ,

Gerade die USA hätte durch einen Weltkrieg am meisten zu verlieren. Deren Wirtschaft basiert auf internationalem Freihandel, welcher durch einen solchen Krieg massiv eingeschränkt würde.

Es stimmt schon, daß die USA sich militärisch stark engagieren. Damit versuchen sie jedoch lediglich ihre (und z.T. auch unsere) wirtschaftlichen Interessen abzusichern. Wie das nun zu bewerten ist, sei mal dahingestellt.

Bei allem theoretisieren darf man aber auch nicht vergessen, daß die Anzahl der interstaatlichen Kriege rückläufig ist - ein Umstand der auf die Erkenntnis zurückzuführen ist, daß sich derartige Vorgehensweisen nicht auszahlen.

Als am meisten risikobelastet würde ich von den genannten ehr die Russische Föderation ansehen. Von denen geht dank Putin z.Z. keine aktuelle Gefahr aus - ich bin mir aber nicht sicher, wie sich die derzeitigen rus. Oppositionsparteien im Falle eines steigenden Machteinflusses verhalten werden (wobei ich aber vermute, daß auch sie sich den realen Gegebenheiten beugen müßten).

Kommentar von BTyker99 ,

Ja, das stimmt, unter Putin scheint Russland sehr berechenbar und wenig aggressiv zu handeln. Ich habe auch große Sorge, dass es ein Chaos auslösen könnte, falls es irgendwann zu einem Regierungswechsel kommen würde.

Genauso viel Sorge bereitet mir aber der Gedanke, dass Frau Clinton Präsidentin werden könnte, denn sie hat offen ihren Willen bekundet, militärische Konflikte weiter anzuheizen. Grundsätzlich vermute ich aber, dass ein US-Präsident nicht besonders viel Macht hat, und eher eine repräsentative Funktion für die wahre Regierung hat.

Antwort
von troublemaker200, 141

ich glaube "nein" es wird nicht passieren. Und ich glaube ein 3. WK wird komplett anders ablaufen als WK1 und WK2.

Sind wir vielleicht schon mitten drin im WK3?

Das Du STÄNDIG daran denken musst ist ein Problem welches Dein Leben ja ziemlich beeinträchtigt bzw. einschränkt. Daran solltest Du was ändern.

Antwort
von Wuestenamazone, 66

Nein das erleben wir nicht mehr sollte es tatsächlich dazu kommen

Antwort
von mariannelund, 93

ja den eindruck kann man heutzutage sehr schnell bekommen und das liegt vermutlich daran das in den täglichen nachrichten immer nur das schlechte gesagt wird.

doch ich denke auch das viele menschen im umbruch sind und sich mehr gedanken machen.

bisher herrscht das konkurrenzdenken vor, jeder denkt an geld und wohlstand und häuft an

einige menschen sind jetzt auf dem weg in den minimalismus und werden andere anregen mitzukommen.

es gilt die frage ?  Haben oder Sein

willst du im leben haben  also wohlstand, haus, auto, reisen etc oder möchtest du im leben  sein. also dein leben genießen die welt genießen das schöne genießen und freude haben im leben dann ist jetzt der beste zeitpunkt um glücklich zu werden und zu sein

Kommentar von BTyker99 ,

Das "Haben oder Sein" kann man auch gut als Fabel ausdrücken: "Haben" entspricht dabei dem Eichhörnchen, das für die Zukunft vorsorgt, und "Sein" der Schildkröte, die im Winter erfriert.

Wenn "Sein" für Sie bedeutet, dass wir unsere Existenz für die Einwanderer aufgeben sollen, und unseren Besitz zu verteilen, um minimalistisch zu leben, dann bin ich lieber das egoistische Eichhörnchen ;-)

Kommentar von mariannelund ,

Sorry hier wird was falsch interpretiert.

Haben und Sein  von Erich Fromm

darin geht es um haben oder sein, nicht um Tiere oder Fabeln.

Außerdem erfrieren Schildkröten nicht weil sie sich anpassen, genau wie der Mensch sich angepaßt hat.

Der Mensch hat fünf Finger an jeder Hand weil es sich so bewehrt hat.

Einwanderer sind Menschen die in einem anderen Land geboren wurden.

Wenn hier die Flüchtlinge gemeint sind hört sich das für mich Fremdenfeindlich an.

Ich gebe meine Existenz nicht für jemanden auf wenn ich mein Leben auf ein Minimum reduziere, ganz im Gegenteil ich bekomme auf der anderen Seite ein Maximum an Freiheit geboten.

Die Frage bei alldem ist auch wozu braucht man Wohlstand wenn man davon nicht ein einziges mitnehmen kann ?

Oder wozu macht es Sinn mein Leben lang zu arbeiten , nur um einen Jahreswagen fahren zu können ?

Was bedeutet denn Leben ?

In Frankreich heißt es  "arbeiten um zu leben"

in Deutschland heißt es "leben um zu arbeiten"

gleich Worte und vollkommen andere Bedeutung.

Wer sich also reduziert erhält damit mehr Lebensfreude weil er sich um viele Dinge nicht mehr kümmern muß

Und da frage ich was man daran gut sein soll ?

Kommentar von BTyker99 ,

Hi, das mit der Schildkröte war nicht auf echte Schildkröten bezogen, mir ist nur nicht eingefallen um welches Tier es bei dieser Fabel wirklich ging.

Mit Einwanderer meine ich z.B. die Menschen, über die man in den letzten Monaten soviel in den Medien hört. Also beispielsweise die 1,3 Mio. die 2015 nach Deutschland eingereist sind. Als Flüchtling bezeichne ich sie natürlich nicht, da sie viele Länder durchreist haben, in denen sie nicht verfolgt oder ihres Lebens bedroht waren. Als Einwanderer bezeichne ich sie stattdessen, weil sie offensichtlich auf ein Ziel zugehen (Wohlstand ect.), und nicht vor etwas flüchten.

Ich denke, dass ein großer Teil der europäischen Bevölkerung es als Selbstaufgabe bezeichnen würde, wenn man eine unbegrenzte Zuwanderung zulassen würde, also wenn innerhalb des nächsten Jahrzehnts 1 Mrd. Menschen einwandern würden, was ich für realistisch halten würde, falls man wirklich keine künstliche Beschränkungen aufrecht halten würde. (Wie bekannt ist, wächst alleine die Bevölkerung Afrikas jedes Jahr um 30-60 Mio [je nach Quelle] und schon jetzt ist es vielen zu Eng, bzw. leben sie über ihre Verhältnisse, so dass sicherlich mehrere hundert Millionen bereit wären, nach Europa umzuziehen.)

Bezogen auf Ihre Frage nach dem Sinn von Wohlstand: Meiner Meinung nach versuchen wir Menschen, der nachfolgenden Generation möglichst gute Startbedingungen zu hinterlassen, natürlich vor allem den eigenen Nachkommen. Aus dem Grund vererbt man seinen Wohlstand an die Kinder, damit diese gut durch das Leben kommen, und wieder die Möglichkeit haben, ihre Gene weiterzugeben (meine Sichtweise ist spätestens seit meinem Biologie-Studium von der Evolutionsbiologie geprägt, und nicht durch religiöse Vorgaben - ich weiß nicht, ob man das nachvollziehen kann). 

Ich persönlich lebe eher nach dem von Ihnen als französisches Modell beschriebenen Sichtweise:  Ich arbeite nicht besonders viel, da mir bewußt ist (aufgrund mehrerer Vorfälle in der Bekanntschaft), dass es ziehmlich unwahrscheinlich ist, bis zur Rente zu kommen, aber auch weil ich unser System nicht durch übermäßige Steuerzahlungen unterstützen möchte.

Stattdessen lebe ich eher sparsam vor mich hin, und versuche aber noch mein Vermögen soweit zusammen zu halten, dass ich den Absprung schaffe könnte, wenn die Zukunftsaussichten hier unmittelbar düster aussehen. Kinder in die Welt zu setzen, kann ich mit meinem (anerzogenen?) Gewissen leider nicht vereinbaren, aber hoffentlich bekomme ich dafür wenigstens noch einen Darwin-Award ;-)

Kommentar von BTyker99 ,

PS: Auch wenn ich Erich From nicht kenne, hier ein anderes Zitat:

"Gib jemandem den kleinen Finger und er nimmt die ganze Hand"

Damit meine ich, dass wenn sie sich freiwillig auf das "Minimum" beschränken, und sämtliche Ressourcen/Wohnraum/Natur von anderen Menschen (wie den genannten Einwanderern) eingenommen werden, wird es irgendwann soweit kommen, dass die anderen noch mehr verlangen, und sie folglich nicht mal mehr das Minimum haben.

Wir Europäer habe lange gebraucht, um unsere Lebensweise so einzustellen, dass wir hier friedlich miteinander und im Einklang mit der Natur klar kommen. Dazu gehört auch, dass wir freiwillig die Anzahl unserer Nachfahren gering halten, was für mich wie ein ungeschriebenes Gesetz ist (wer 4-5 Kinder hat, wird von Teilen der Bevölkerung als asozial bezeichnet, da er die Ressourcen der Gesellschaft über das Maß belastet).

Wenn jetzt viele Millionen Menschen einwandern (und dazu sind nicht einmal die Milliarden nötig), die eine völlig andere Auffassung von diesen Dingen haben, ist es klar, dass es zumindest langfristig darauf hinauslaufen wird, dass wir uns ihnen anpassen müssen, oder wir werden aufgrund der geringeren Fertilität einfach verschwinden. Ich habe aber keine große Freude bei dem Gedanken, meine Kultur aufgeben zu müssen. Aber wie gesagt habe ich mich ja sowieso schon halb verabschiedet, daher können Sie das auch auf andere Menschen beziehen.

Kommentar von mariannelund ,

sorry

da Du Erich Fromm nicht kennst und mich für asozial hälst weil ich 4 kinder habe muß ich hier passen

Antwort
von Herb3472, 98

Du kannst ja jetzt schon für einen Atombunker zu graben beginnen;-)

Im Ernst, Du solltest Dir eine andere Kristallkugel kaufen, Deine sieht zu schwarz:-(

Aber eines ist sicher: nichts ist lebensgefährlicher als das Leben selbst, denn es endet zwangsläufig mit dem Tod. Wenn Du Deine Familie auch davor schützen willst, wird's schwierig (Kryonik?)

Antwort
von offeltoffel, 96

Vor 15 Jahren dachte ich genau ziemlich genau dasselbe. Bislang ist die Angst doch noch zu groß. Aber die Welt bröckelt und zerfällt. Alle scheinen vergessen zu haben, wo sie herkommen und was ihre Vorfahren erleben mussten.

Antwort
von BTyker99, 71

Hallo,

natürlich ist es jederzeit möglich, dass ein Atomkrieg ausbrechen kann, dazu muss fast nur jemand in USA oder Russland einen falschen Knopf drücken (oder Joshua, bzw W.O.P.R. schießt die Raketen los ;-) [Anspielung auf den Film War Games]).

Dennoch denke ich, dass das eher nicht passieren wird, bzw. dass wir realere Probleme haben, die uns eher vernichten können. Nordkorea wird bestimmt dauerhaft per Satellit überwacht, und wenn etwas auftauchen sollte, das wie eine Langstreckenrakete aussieht, wird das Land sofort eingeäschert...

Die schleichde Bedrohung durch die aktuelle Einwanderung schätze ich als wesentlich gravierender ein, und so denke ich, dass "wir" als Europäer eher einen langsamen Tot sterben werden, indem wir einfach durch langsamere Vermehrung verdrängt werden. Folglich halte ich es für möglich, dass es einen Bürgerkrieg geben wird zwischen der alten und der neuen Bevölkerung, oder zwischen Muslimen und nicht-Muslimen, oder anderen Gruppierungen. Aber an einen Weltkrieg, der uns vorher "erlöst", glaube ich eigentlich eher weniger.

Antwort
von stefanIhl, 73

Atomwaffen gibt es schon seit dem 2. Weltkrieg (ok sehr am Ende erst).

Gegen IS wird schon Krieg geführt. ISt trotzdem Kein Weltkreig sondern Terrorbekämpfung. Nordkorea...ich glaube die wollen nur aufmuckken. Ohne richtige Verbündeten haben die keine Chance auf einen Gewinn im Krieg. das weiß bestimmt auch der Kim.

USA und Russland..mal abwarten wer Präsident wird.

Antwort
von Th3Chakrus, 64

Nordkorea und IS sind keine wirkliche Bedrohung... Und der kalte Krieg existiert auch nicht mehr... Die Gründe zu finden warum es den anschein macht das die Welt sich seit der Nachkriegszeit wieder verschlechtert sucht man glaub ich besser in der Bevölkerung die wie Schafe wieder anfangen "Rechte" Parteien zu wählen. Sarkastisch gesagt:" Es sind jah immer die bösen anderen Nationen Schuld!"

Kommentar von BTyker99 ,

"Der kalte Krieg existiert auch nicht mehr" - im Ernst? Wann haben Sie das letzte mal die Nachrichten verfolgt? Wurden die Atomwaffen schon wieder zurückgebaut, oder werden sie aktuell wieder modernisiert?!

Der Syrien-Konflikt ist auch wieder ein Stellvertreterkrieg, zwischen der Pro-Russischen Assad-Regierung und der USA, und damit Teil des kalten Krieges, der nie aufgehört hat.

Kommentar von Th3Chakrus ,

Heute ist es eine wirtschaftliche kapitalistische Auseinandersetzung... um Geld und Einfluss zu verdienen... DEN KRIEG... hast aber überall... und Militär wird ständig modernisiert für alle möglichen Gründe, nicht nur Atomwaffen

Antwort
von Sansibar007, 41

Ja, es ist bald soweit!

Antwort
von SiroOne, 72

Ich denke du solltest mal ein paar Monate die Nachrichten abschalten und dich wieder normalisieren.
Denn nichts liegt im Moment ferner als ein Atomkrieg.

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