Meine Mutter hat 5 Jahre in Frankreich gelebt und ich hatte mich vor 2 Jahren für "Latein" als 2. Sprache entschieden. Nun bringt das aber kaum was, weil unser Lateinlehrer ein echter Chaot ist. Er erklärt kaum was, gibt kaum Hausaufgaben auf und er bespricht niemals unsere Übersetzungen, wenn wir denn überhaupt mal welche machen sollen. Wir sind alle voll abgenervt. Unser Lateinlehrer ist menschlich ein echt klasse Typ, sehr verständnisvoll u. engagiert sich für uns. IDemnächst gehen wir alle in die Oper. Ausflüge macht er auch mit uns. Aber: sein Engagement ist so sinnlos, weil nichts organisiert ist, vieles geht total schief.
Meine Frage: Da Latein immer schwieriger wird und ich Vokabeln lernen muss, mit denen ich später aktiv im Alltag nichts anfangen kann, überlege ich zu Französisch zu wechseln. Klar, dass das nicht so einfach geht. Die Schulleiterin hätte was dagegen ("Wo kommen wir da hin, wenn die anderen auch aus Latein rauswollen?")
Also dachte ich mir, bis zu den Sommerferien nächstes Jahr jede Woche massiv viel Französisch zu lernen. o.k., ich werde keine Note 1 kriegen, aber ich werde eine Sprache lernen, mit der ich dann aktiv was anfangen kann. Ich bin im Gymn und habe Durchschnittsnote 3. Wir wohnen 2 Autostunden von Frankreich.
Was haltet Ihr von meiner Idee? Meine Mutter fände es toll. (Bitte nur ernstgemeinte Antworten)
Die ist echt fit. Hatte damals in der Schule Note 1 in Französisch und kennt die Grammatik super gut. Außerdem ist sie ausgebildete Lehrerin und könnte mich beim Lernen kontrollieren. Ich will das aber nicht mit ihr lernen, sondern lieber mit einem Privatlehrer.