Frage von katarina1978 28.02.2012

3-jähriger schreit, beißt, haut ... Alle sind ratlos!

  • Hilfreichste Antwort von bankchef 28.02.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    sind das alles jungen?

    wenn nämlich ja, hat der mittlere zb. ein problem mit seiner postition, er hat panik keinen richtigen platz zu bekommen und macht schon auf vorschuss geräusche, das ja niemand auf die idee kommt ihn zu vergessen. ein mittelkindproblem..

    aber, da gibt es noch mehr. es ist ein sensitiv aufmerksames kind und sehr emotional. diese emotionalität scheint euch angst zu machen und ihr gebt zu oft nach.oder geht zu hart mit ihm um.

    wenn du ihn testen lässt( was ich vor schulalter nie machen würde) finden sie garantiert etwas und das kind hat einen stempel. davon würde ich vorerst abraten.

    schau das es beschäftigt ist und bemühe dich herauszufinden, was er gerne macht. denk immer daran, dass das kind das nicht macht, um dich zu ärgern, sondern weil er hilflos ist. wenn er 3 jahre alt ist passt das auch noch in die trotzphase, was auch völlig normal ist. wichtig ist ,das du wenn du grenzen setzt, diese liebevoll setzt. also nicht aggressiv und ungeduldig/laut werden, nur bestimmt und wirklich durchsetzen! das ist wichtig, denn wenn du der sich mit terror immer durchsetzt wirst du ihn mit 7 nicht mehr kontrollieren können und es macht ihn unsicher,weil er sich nicht gehalten fühlt. Grenzen geben halt!

    nicht jeder schrei von ihm verdient aufmerksamkeit.aber manche dinge brauchen gute aufmerksamkeit. er spürt sofort ,ob du ernsthaft interessiert bist, oder ihn nur schnell ruhig stellen willst. also, es ist alles gut, wenn du keine angst vor den emotionen deines kindes entwickelst. sobald sie dich fürchten und du ihn "ruhigstellen" möchtest ist das ein teufelskreis und wird schlimmer.. übe mit ihm rituale ein, die sich wiederholen. schlafritual zum beispiel singen, buch lesen.. bau auch tiere oder puppen mit ein wenn du möchtest ,das er etwas tut oder lässt. spreche mit der stimme der puppe..

    wenn er schreit und wütend ist , halte ihn einfach fest im arm, (körperkontakt ist ganz wichtig) nicht reden! rede nicht auf ihn ein..seine schreierei ist unsicherheit und angst! das ist keine echte wut..deshalb musst du auch das zepter in der hand behalten, dann legt sich das.

    wenn du dich fürchtest, oder mit ihm schimpfst verstärkt das seine angst. halt durch, hab geduld, das wird schon besser,lobe und belohne deine anderen kinder ab und zu absichtlich mit dem hinweis, das du stolz auf sie bist weil sie so auf dich verzichten müssen, dürfen sie z.b etwas anderes.. es kann sein das du dir bisschen unterstützung holen musst,wenn dir die belastung zu hoch wird, aber doktor noch nicht am kind herum..

  • Antwort von Schreiberlilli 29.02.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich sage immer :"M. kriegt 80 % meiner Aufmerksamkeit und die anderen Beiden müssen sich die restlichen 20 % teilen."

    Hallo Katarina,

    beim Lesen Deines Textes bin ich über diese zitierte Aussage gestolpert, die mir sehr zu denken gibt. Ich kenne Deine Kinder nicht und wage hier keine Ferndiagnosen. Aber erfahrungsgemäß ist es selten gut, wenn Kinder sich die Aufmerksamkeit durch negatives Verhalten holen. Deshalb schlage ich vor, dass Du Dich hier anders verhälst, indem Du in Zukunft nicht mehr auf seine Aggressionen reagierst und ihn statt dessen einfach links liegen lässt und Dich ihm statt dessen mehr zuwendest, wenn er ruhig ist und sich angemessen verhält. Diese positive Zuwendung durch Dich merkt er sich. Er lernt dann, dass er mehr Aufmerksamkeit erfährt, wenn sein Verhalten entsprechend ruhig und freundlich ist und er wenig Aufmerksamkeit erfährt, wenn sein Verhalten laut und unfreundlich ist.

    Sicher kann viel an den Genen liegen. Aber mit erzieherischen Methoden kann man sicherlich auch viel erreichen. ADHS? Keine Ahnung. Man muss nicht alles direkt auf diese Störung schieben, sollte es aber auch nicht ausschließen. Aber selbst wenn es das wäre, würde ich Dir genau denselben Vorschlag machen. Eine Diagnose ändert auch nichts an dem unverwünschten Verhalten eines Kindes. Es macht es höchstens erklärbar.

    Wenn es Dir eine Hilfe ist, dann könntest Du auch eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen.

    Viel Erfolg!

  • Antwort von IlsaLundt 29.02.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Entwicklungstand von Kindern derselben Familie, kann durchaus ganz unterschiedlich sein - das ist abhängig von Veranlagung, Persönlichkeit, äußeren Einflüssen ua. - aber trotzdem im Normalbereich liegen. ADHS wäre auch denkbar.

    Um dir darüber Klarheit zu verschaffen und eine Hörstörung auszuschließen, wäre sicher ein Gespräch/Untersuchung beim Kinderarzt hilfreich. Manchmal befindet sich Flüssigkeit hinterm Trommelfell (hatte mein Jüngster zweimal) das führt dazu das die Kinder nicht richtig verstehen und sich demzufolge nur undeutlich äußern können.

    Das Gefühl nicht richtig verstanden zu werden, führt bei so kleinen Kindern sehr schnell zu Frustrationen, die sich dann durch Aggressionen entladen. Aber unabhängig davon, woran es liegt, wäre es gut seinem Verhalten zwar liebevoll, aber auch mit entschiedener Konsequenz zu begegnen, damit er lernt das er damit nicht weiter kommt. Ich wünsch dir/euch dazu die nötige Geduld und gute Nerven! liebe Grüße IlD

  • Antwort von mikael 29.02.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn der Kleine Ausrastet, was machst Du dann? Was macht Ihr wenn er beißt oder haut? Was konkret, habt ihr unternommen?

  • Antwort von putzfee1 29.02.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Katarina,

    zum Verhalten deines Sohnes sowie zu den Ursachen sage ich jetzt nichts mehr, da haben schon so viele geantwortet, dass ich nichts mehr dazu beitragen kann. Nur ein Gedanke, der mir sofort kam, als ich deinen Text gelesen habe: dein Sohn ist sprachlich verzögert, schreibst du - hast du schon mal überprüfen lassen, ob er einwandfrei hört? Wenn nicht, solltest du das mal machen, vielleicht stimmt ja was mit den Ohren nicht, daher die sprachliche Verzögerung. Und sollte er tatsächlich schlecht hören, könnte dies unter Umständen auch der Grund für seine Aggressionen sein; er versteht nicht, was man von ihm will, und er kann sich nicht richtig verständlich machen. Dadurch fühlt er sich womöglich isoliert. Sowas kann Wut in einem Kind erzeugen (hilflose Wut).

  • Antwort von Adjany 29.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, erstmal versuche, die Überlegungen "Mache ich etwas falsch?" weg zu lassen. Allein die Beschäftigung mit einem negativen Thema raubt dir viel Energie und Ruhe. Besser die Frage: "was kann ich tun, was kann ich ändern?" Als Mutter dreier Kinder, die nur 16 Monaten Altersunterschied haben, schreibe ich dir hier meine Erfahrungen: das zweite Kind könnte auf seinen jüngeren Bruder sehr eifersüchtig sein, da er, noch so klein, schon deine Liebe und Aufmerksamkeit teilen mußte. Es braucht eine Zeit, wo seine Bezugspersonen - leider ist heutzutage nur Mama allein in dieser Rolle - sich nur für ihn allein interessieren, und auch mit ihm allein diese Zeit verbringen. Es ist für ein Kind notwendig, zu sehen, daß ES allein zählt, daß es seinen Eltern wichtig ist, aber nicht nur im Gepäck mit anderen, sondern er für sich selbst. Es muß nicht jeden Tag sein, aber zumindest eine oder zwei Stunden in der Woche müssten machbar sein, auch wenn die anderen mal mit einem weniger wichtigen menschen "aushalten" müssen. Dann dürft IHR als Eltern kein Aufsehen um sein "schlechtes Benehmen" machen. Auf keinen Fall ausflippen oder schimpfen, das festigt sein Verhalten, da er so doch negative Aufmerksamkeit bekommt. Lieber seine Ausfälle in ein Spiel verwandeln. Ich weiß, es fällt manchmal verdammt schwer. Dazu später. Mein Älterer z. B., der den kleineren Bruder hauen wollte, habe meinen Arm angeboten. Natürlich bin ich dazwischen gegangen und hab ihm gesagt: "Da, schau her, hier kannst du hauen, ich halte das aus!" oder ein Kissen hingehalten: "Das ist dein Bruder XXX, nun gib's ihm doch, wenn du so sauer bist! Da tut's ihm nicht weh!" Er hat ein paar Mal gehauen und dann mußte er selber lachen. Nun zu deiner Ruhe und Aushaltevermögen. Du brauchst eine Zeit, die auch dir gut tut. Ich war 24 Std. am Tag für 3 Kinder unter 3 Jahren zuständig, konnte auch am WE nicht weg oder allein einkaufen. Also habe ich eine Lösung gefunden: habe meine Kinder "eingepackt" und Wasser und Proviant - das hat meistens 1 Stunde gedauert, bis alle neue Windeln und hatten und versorgt waren, dann hatte ich einen doppelten Kinderwagen und noch einen Spielzeug Tretbulldog (Traktor) für den großen. Und so sind wir um ca. 9 Uhr JEDEN Tag rausgegangen, und ein paar herrliche Stunden an der frischen Luft verbracht. Ich wohne auf dem Land, und wir haben immer neue Wege gesucht ;-) Es hat uns allen sehr gut getan, und wir waren alle ruhiger und entspannter die meiste Zeit, auch zuhause dann. Bewegung an der frischen Luft ist ungeheuer wichtig und förderlich für die Menschen, umso mehr für so kleine Menschenkinder. Vielleicht findest auch du eine solche Lösung.

  • Antwort von Steffile 29.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dass dein Kleiner emotional etwas unreif ist, kann viele Gruende haben. Sein Platz in der Familie wurde ja schon angesprochen - es kann sein, dass es etwas damit zu tun hat, dass ein kleiner Bruder so schnell nach ihm kam. Das ist eine der Sachen, die man nicht aendern kann, und in ein zwei Jahren ist es bestimmt ganz toll fuer die Jungen, dass sie fast gleich alt sind!!

    Es kann sein, dass die Sprachentwicklung etwas mit dem Problem zu tun hat. Wer sich nicht verbal ausdruecken kann, hat es schwer! Vielleicht ist er einfach frustriert, dass er nicht leicht kommunizieren kann - was viele Gruende haben kann.

    Mein Sohn fing erst kurz vor 3 an, "richtig" zu sprechen, und war emotionell unreif. Natuerlich wurde mir von allen Seiten gesagt, dass das nicht unnormal ist + abwarten. Trotzdem habe ich mit ihm Sprachtherapie angefangen und nach einigen Stunden stellte die Sprachtherapeutin fest, dass er ein leicht angewaachsenes Zungenbaendchen hat, das ihn einfach behinderte. Es wurde in einer superkleinen OP durchtrennt und das + weitere Therapiestd. haben ihm das Leben enorm erleichtert - uns auch!

    Ehrlich gesagt wuerde ich nicht unbedingt abwarten, aber sicher kommt es auf den Einzelfall und auf dein Gefuehl an - niemand kennt deinen Sohn wie du. Wenn du das Gefuehl hast, das irgendetwas nicht okay ist, lass ihn untersuchen. In diesem Alter kann eine kleine Therapie Probleme aus dem Weg schaffen, die bis zum Schuulater zu einem grossen Problem wachsen koennen.

    Auf jeden fall - viel Freude mit deiner Familie!

  • Antwort von kiniro 29.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Versuche mehr "ja" als "nein" zu sagen.

    Überfordere ihn nicht mit Situationen, in denen er zu einem "Anfall" neigt. Überlege dir vorher, ob du ihn diesen unbedingt aussetzen musst.

    Halte dir vor Augen, dass er nicht provoziert, sondern du dich provozieren lässt. Du musst nicht auf alles anspringen, was er macht.

    Räume Sachen weg, mit denen er nicht werfen darf und biete ihm Alternativen an.

    Bedenke außerdem, dass es sehr frustrierend sein kann, wenn man als Kind "mittendrin" hängt und im Grunde weiter als das jüngere Geschwisterkind sein soll(te), während man es noch nicht schafft so zu sein wie das ältere Geschwisterkind.

    Auch wenn du sagst, dir machen gewisse Dinge nichts aus - er spürt, dass du es gerne anders hättest.

    Zum Schnuller: es gibt ja so etwas wie ein Saugbedürfnis, das zwischen 2 und 7 Jahren andauern kann. Würde er gestillt werden, hätte ich damit kein Problem. Aber er bekommt einen Schnuller und ich nehme an, unsinnigerweise die größte Größe - welche dem Kiefer schadet.

    Versuche ihm den Schnuller sanft zu entwöhnen. Dafür halt viel kuscheln usw. Aber möglichst kein anderes Ersatzobjekt.

  • Antwort von Purzellbaum 29.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mit Kindern im Kindergartenalter, also 3-6 kann man sich an die Frühförderstelle wenden. Da wird das Kind einmal durchgecheckt 1. Körperliche und kognitive Entwicklung (ähnlich wie eine U- Untersuchung), aber auch 2. sozial-emotionale Entwicklung. Bei uns war das die Ärztin, die später auch die offizielle Einschulungsuntersuchung macht. Danach gibt es mehrere Möglichkeiten. 1. Die sagt, es ist alles in Ordnung, der trozt nur.
    2. Sie sollten doch mal zum Psychologen, Ergotherapeuten oder Logopäden gehen. 3. Man bekommt Frühförderung, das heißt eine Person kommt ein oder zweimal die Woche nach Hause oder in den Kindergarten und arbeitet mit dem Kind. Das sind Sprachspiele, Ergotherapie, Kommunikationsübungen (Reden ist besser als Zuschlagen....), Logikspiele..... Das bezahlt die Krankenkasse und es hilft bei Verhaltensproblemen oft. Gerade wenn die Person auch im Kindergarten mal dabei ist, denn da weiß man ja meist nicht so genau, wie das Kind ist und bekommt höchstens mal Klagen von den Erziehern oder anderen Eltern zu hören, wie sich Dein Kind verhält. So bekommst Du auch raus, ob ein ADS oder Autismus oder emotionale Problematik vorliegt. Ich glaube, dieser Weg ist besser, als nur zu einem Kinderpsychologen zu gehen, der ihm gleich eine Diagnose aufdrückt. Wer bei Euch für die Frühförderung zuständig ist, kannst Du beim Sozialamt oder Schulamt erfragen. Trau Dich, denn es kann Dir nur helfen. Auch als Elternteil bekommt man da Tipps, wie man in besonderen Situationen reagieren kann. Und es sind bestimmt nicht immer die Eltern schuld, wenn das Kind sich komisch verhält !!! Manchmal braucht man auch Hilfe von außerhalb ohne gleich abgestempelt zu sein. Wenn jemand zum Logopäden geht, ist das in Ordnung, aber bei einem Psychologen nicht ? Die Frühförderung nimmt einem diese Problematik ab und versucht herauszufinden, wie man dem Kind am besten helfen kann. Entwickelt wurde die Frühförderung, damit das Kind mit 6 Jahren fit für eine problemlose Schulzeit ist. Du hast also 3 Jahre Zeit, die Probleme abzuarbeiten.

  • Antwort von Tussnelda85 29.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hast Du über deine Probleme mit dem kind und auch über deine Ängste schonmal mit dem Kinderarzt gesprochen?? Ohne das Kind zu kennen, ist eine Vermutung über die Gründe seines Verhaltens nur schwer zu machen. Meiner Meinung nach solltest Du bitte mit dem Kinderarzt sprechen. Der wird ihn dann zumindest mal untersuchen und gegebenenfalls an Spezialisten verweisen, wegen weiterer Diagnostik. Oftmals kann man dann schon viel tun und es ihm und Dir leichter machen. Denn die aktuelle Situation scheint ja auch für ihn schwierig zu sein!

  • Antwort von Rechercheur 29.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da hier schon mal der Begriff Autismus fiel:

    In welchen Situationen schreit er? "Wenn ihm irgendwas nicht passt" - was sind das konkret für Situationen?

    Die Sprachverzögerung kann ein Autismus-Symptom sein. Aber sie kann natürlich auch ohne Autismus auftreten. Autismus ist ein großes Spektrum aus vielen Symptomen, die nicht alle auftreten müssen, aber eine bestimmte Menge an Symptomen in einer bestimmten Mischung, kurz gesagt.
    Bei Reizüberflutung kann es zu Overload kommen, was auch wie "Wutausbruch" wirken kann. Bestimmte Stoffe, Zettel in der Kleidung, Nähte an den Socken, Geräusche (auch welche, die Nicht-Autisten ggf. nicht hören, wie summende Neonröhren), Gerüche (Deo, Waschmittel ...), Geschmack, flackernde Lampen ... Alle Sinne können von Reizüberflutung betroffen sein, meist sind es nicht alle im gleichen Maße. Auch Veränderungen, zum Beispiel wenn das Kind einen anderen Löffel zum Pudding bekommt als sonst immer, Kleinigkeiten in den Augen eines Nicht-Autisten können das sein, immer Schuhe, dann Jacke anziehen, diesmal umgekehrt, Gabel liegt auf der anderen Seite vom Teller als sonst ... Daher die Frage nach den konkreten Situationen.

    ADHS kann auch sein, genauso wie auch einfach "normale" Probleme, die keiner Diagnose bedürfen. Eine Ferndiagnose ist da nicht möglich. Ich wollte nur ein bisschen auf Autimus eingehen, da es in einer Antwort schon erwähnt wurde und ich mich da auskenne. Und in dem Fall wäre der mehrfach genannte Rat, das Kind festzuhalten und viel Körperkontakt zu geben, in der Regel grundfalsch. Das wird einen Autisten im Overload eher nicht beruhigen, meist im Gegenteil.

  • Antwort von PeRiBa 28.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Er ist das mittlere Kind - das Kind, das es immer am schwersten haben wird. Und er ist in der Trotzphase. Eher natürlich als Dein großes Kind, das ja währende der Trotzphase noch das Prinzchen für die Eltern gewesen ist

    Und er hat kapiert, wie er Aufmerksamkeit bekommt. Leider geht es nur mit der so schwer fallenden Konsequenz. Wenn Du nein sagst, bleib bei nein. Eine andere Sache ist die Sprachschwierigkeit, die müsste dringendst behoben werden, JETZT!

    ADHS ist eine Modekrankheit, die leider heutzutage mit viel zu vielen Medikamenten behandelt wird. Meist eben weil das Kind "unbequem" ist.

  • Antwort von babyos 28.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    erst einml zum arzt, augen und ohren überprüfen lassen, mach mit ihm ruheübungen - kindermedtationen, leg leise musik auf, mozart oder entspannungs-cd s, rede immer leise mit ihm, versuch so oft es geht mit ihm zu singen, aber auch leise, lass dich nicht auf adhs und ritalis ein, das zerstörtmehr, als es wert ist, viel körperkontakt, daß er noch nicht sauber ist -kein problem, stell das hinten an, beschftige ihn viel, krieg heraus, was er gern macht ohne zu überfordern, lob ihn bei kleinigkeiten, viel geduld, lieber kann mal etwas im haushalt liegen bleiben, vielleicht kann dir eine freundin oder oma dabei helfen - alles gute, denk daran - er ist einzigartig und es wert von ganzem herzen geliebt zu werden

  • Antwort von luckytess 28.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein mittleres Kind ist ein sogenanntes Sandwich-Kind. Darüber gibt es viele Abhandlungen. Hier ist ein Bericht, den ich für sehr interessant halte http://www.mobile-elternmagazin.de/erziehung/entwicklung/details?k_onl_struktur=... Vielleicht hilft es dir ein bisschen weiter. Natürlich spielt auch eine genetische Veranlagung wie Jähzorn eine Rolle, aber meist ist es ein Aufmerksamkeits-Defizit. Viel Glück und gute Nerven.

  • Antwort von Phoenix52 28.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist nicht normal. Geh mal zu einem Kinderpsychologen mit ihm.

  • Antwort von 1f2in 29.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist ja schon einiges, was einem größte Sogen bereiten muss, wenn man deine Zeilen liest. Und ganz sicher machst nicht nur du alleine etwas falsch, was macht denn dein Mann?

    Du schreibst hier alle vermeintlichen "Sünden" eures kleinen 3jährigen Kindes auf und schreibst mit keinem Wort, wie du oder dein Mann euch dazu verhält.

    Euer Kind ist der Spiegel eures Umgangs mit ihm.

    Du/ihr trägt die Verantwortung dafür, damit ihr in Zukunft euerem Kind eine Unterstützung und Hilfe sein könnt. So ratlos wie du hier schreibst, wirst du alleine dieses Problem nicht durchschauen können und lösen kannst du es auch nicht alleine.

    Schiebe es keinen Tag mehr vor dir her, gehe zu einem Kinderarzt, rede mit ihm, aber ehrlich und offen.

    Er kann dich an eine Familienberatungsstelle verweisen, am Besten noch zusätzlich zu einem Kinderpsychologen. Du kannst dir auch beim Jugendamt einen Rat einholen, die dir dann Hilfestellung geben können und für dich Schritte einleiten, damit du/ihr Hilfe bekommt.

    Bei dieser Summe von Hilflosigkeiten deines Kindes, das ja schrecklich leidet!! brauchst du und dein Mann einfach professionelle Hilfe. .

  • Antwort von lalita351 28.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meine Tochter vier hat das selbe ist nicht adhs ,artzte sagen in diesen alter Hingabe noch keinen adhs .bei meine Tochter leidet an aufmerksamkeitsstorung hat mir psycho doc gesagt auf jeden Fall hat es mit 2 Jahren angefangen Sie hat sich haare rausgerissen geschrien 2 stunden ohne pause am Tag mehrmals ohne Grund ließ sich nicht trösten machte alles kapputt hat uns geschlagen jetzt ist Sie vier schrei tut Sie nicht mehr hat sich gebessert ahnen Hilfe von artzten ich weiß nur wie ich mit ihr umgehen muss bin zwar nervlich selber am ende aber anders gebracht hält nicht

  • Antwort von Sie1974 28.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    es gibt eine menge psychischer störungen... schon mal etwas von autismus gehört ? geh zum psychologen !

  • Antwort von doplex 28.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Trotzphase? ADHS? Ich bin jetzt nicht gewillt, mein Psychologisches Halbwissen hier zu verbreiten. Da sich dein Jüngster verhältnismäßig gut zu entwickeln scheint, könnte es durchaus an einer Krankheit liegen, oder etwas ist bei der Erziehung schief gelaufen. Du solltest wahrscheinlich den Rat eines Kinderpsychologen suchen.

    Tut mir Leid, dass mein Rat hier schon am Ende ist.

  • Antwort von Silbergold123 28.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das muss bei dem Kleinen kein ADHS sein! Er ist eben in der Trotzphase, da sind die Kinder so. Sie gehen an ihre Grenzen und probieren alles aus. Sie wollen sehen wie weit sie gehen können.... das ist normal und wichtig für die Entwicklung. Und da müssen die meisten Eltern mit kämpfen..manche Kinder sind in diesem Alter eben besonders schwierig und bei anderen fällt es kaum auf..

  • Antwort von Bernd2012 28.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Lass ihn doch mal auf adhs untersuchen, vielleicht liegt es ja wirklich daran.

  • Antwort von veraeva12 29.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    beschäftige dich mehr mit den kiddis und weniger mit ebay!

  • Antwort von DunjaVoos 29.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Liebe Katharina,

    ich kann mir sehr gut vorstellen, wie belastend so eine Situation ist. Ich glaube, unter anderem könnten die Vorstellungen das Problem sein, die Sie davon haben, was ein 3-jähriges Kind können sollte. Aufgefallen ist mir der Satz "Er hat und hatte schon immer große Probleme sich an Regeln zu halten und ein "Nein" konnte er noch nie akzeptieren." Heute wird so viel über Regeln gesprochen, dass viele Mütter verunsichert sind. Häufig werden kleine Kinder schon mit Regeln überfordert, gerade auch, wenn sie eine Kita besuchen. Die Kinder entwickeln in diesem Alter sehr stark ihre Eigenständigkeit - Regeln können sie da nur sehr schwer verstehen, das kommt erst später. Das nächste Geschwisterkind ist nur ein Jahr jünger als Ihr Mittlerer. Er ist selbst noch so klein, dass es für ihn wahrscheinlich schwierig ist, ein noch kleineres Kind zu verkraften. Kleine Kinder provozieren, wenn sie sich unverstanden fühlen. Und in diesem Alter fühlen sie sich sehr oft unverstanden. Wenn Sie hier ein bisschen mehr darüber wissen wollen, was in den Kleinen psychisch vorgeht, kann ich Ihnen mein Buch "Kleine Kinder richtig verstehen" empfehlen. (Ich könnte es Ihnen auch leihen.) Viele Grüße Dunja Voos, medizin-im-text

  • Antwort von horbach 29.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hier werden sicher viele gute Ratschläge erteilt. Aber wenn ich mir das so durchlese - sorry, ich würde eher Hilfe bei einem Arzt suchen. Vielleicht kann der Kleine gar nichts dafür und man kann ihm von ärztlicher Seite her helfen? Erst mal zum Kinderarzt, Probleme schildern - schließlich ist der dafür da. Wenn der allerdings sagt - das wäre ein Erziehungsproblem ( kann ich mir nicht vorstellen, wenn die anderen beiden das Gegenteil sind) vehement Einspruch einlegen und Hilfe fordern. Eine Überweisung zu einem Facharzt - evtl. sogar mal eine Woche ins Krankenhaus - die Ursache muss gefunden werden! Ich glaube, das ist die einzigste und beste Lösung. Vielleicht leidet das Kind auch - und bettelt durch sein Verhalten um Hilfe??? Viel Glück!

  • Antwort von carsten1979 29.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Er ist das Sandwichkind. Die mittleren haben es immer schwerer. Von den Großen werden sie unterdrückt und auf das Kleine sollen sie Rücksicht nehmen. Ich denke aber das eigentliche Problem ist seine Sprachverzögerung. Er kann sich verbal nicht so äußern wie er möchte und fühlt sich deshalb unverstanden. Geht er zum Logopäden? Rede viel und deutlich mit ihm, singt gemeinsam und lies den Kindern oft vor. Das alles fördert die Sprachentwicklung. Gegen sein Temperament kann er nichts. Aber körperliche Attacken auf dich und seine Geschwister solltest du nicht hinnehmen. Rede nach einem Vorfall mit ihm auf Augenhöhe. Wird es nicht besser, dann würde ich die Auszeit vorschlagen. Das Kind geht so viele Minuten entsprechend seines Alters in ein separates Zimmer ohne Spielzeug. Er wird dann schreien und sich hinwerfen, vielleicht auch mit Sachen um sich werfen. Aber wenn du das konsequent durchziehst, wird es meist schnell besser.

  • Antwort von Akka2323 29.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Such mal die für Eueren Ort zuständige Frühförderstelle und lass Dir dort einen Termin geben. Die können Dich über Hilfestellungen beraten, z.B. Sprachtherapie, Ergotherapie und Dich in einem angemessenen Erziehungsverhalten unterstützen. Mach aber schnell, jeder Tag Verzögerung ist für Deinen Sohn ein verlorener Tag! Du merkst ja selbst, dass er professionelle Hilfe braucht.

  • Antwort von Goodnight 29.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Kinder die so schnell ein weiteres Geschwisterchen bekommen und erst noch ein älteres Kind da ist, leiden enorm unter der Situation. Versucht mal dem Kind regelmässig zu fixen Zeiten mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung zu geben. Solche Kinder wissen oft nicht, dass sie geliebt werden. Sie brauchen sehr viel Körperkontakt. Geh zu dem Kind hin und berühre es, wenn du etwas sagst. Es kann dir besser folgen und achte darauf, dass der Kleine nicht ständig die Gelegenheit bekommt, den Mittleren zu überrunden. Suche Dinge uns Situationen, die nur für das mittlere Kind sind. Mit dem Papa allein irgendwo hin zu gehen und die Mama zuverlässig nur für sich zu haben ist enorm wichtig für das Kind, das in der Mitte eingeklemmt ist.

  • Antwort von Susi5001 29.02.2012

    Hi, ich kenne einen guten pädagogen, der sich mit verhaltensauffälligkeiten auskennt. wenn du magst, kann ich dir gern mal seine email geben, könntest dich direkt an ihn wenden. falls du interesse hast, hinterlaß einfach eine nachricht hier auf meine.

  • Antwort von makazesca 29.02.2012

    hallo katharina,ich denke ,sowie sich das anhört,ist dein junge in der trotzphase.jedes kind ist da andes,aml heftig mal weniger heftig.das zu komt noch ,daß er sehr früh vom trohn gestoßen wurde ,als sein kleiner bruder geboren wurde.aber unternimm mit den beiden viiiiieeel draußen .laß hausarbeit haus arbeit sein undschnapp dir die kinder geh mit ihnen raus ,bei wind und weter.das ist nicht nur gsund ,das trägt auch sehr zur ausgeglichenheit bei .und seine motorik und sprachentwicklung wird geschult.den sprache entwickelt sich durch BE---greifen .ich denke ,er geht noch nicht in den kindergarten ? dann biet ihm das zu hause .mein sohn war auch ein spätzünder --kommt bei jungen wohl öfter vor als bei mädchen --mit 18 monaten sprach er immer noch nur mit 2 silben .aber dann auf einmal ,als ob einknoten geplatz war,kamen ganze sätze .beim laufen genau so .es daueete sehr lange ,bis er frei lief ,von tisch zum sessel hangeln ging schon sehr früh .auch heute ,als erwachsener benötigt er noch viel überlegung .ist halt sein wesen.man muß nicht immer gleich an adhs denken,oder autismus .mit slchen gedanken amcht man sich nur verrückt.du schreibst doch selber daß er nur ab und an mal so ungeduldig wird und dann eben ausflippt .das ist doch händelbar ,wenne s kein dauerzustand ist.so wie du innerlich denkst ,so kommt es beim kind an,deine einstellung formt sein benehmen .denk ( versuch es zumindest ,klappt nicht immer ) positiv ,dadurch ändert sich viel

  • Antwort von timbatal 29.02.2012

    dein kind ist drei jahre alt und bekommt von dir windeln um? er hat einen nuckel im mund? das ist kein baby mehr. windeln weg, schnuller in den müll und dann fang an mit erziehung. dieses ganze verhalten zeugt davon, dass ihr als eltern in der erziehung einfach versagt habt und diese nicht von statten ging. hier hilft nur noch konsequenz und ein kinder- und jugendpsychologe, bevor ihr das kind noch weiter kaputt macht.

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