3 Betriebsratsmitglieder streiken nicht. Es ist korrekt gegenüber die Belegschaft?

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2 Antworten

Welche Gegenargumente haben denn die Mitarbeiter?

Ein Betriebsrat und die Gewerkschaft sind in der Tat verschiedene Dinge. In seiner Funktion als Betriebsrat darf niemand zum Streik aufrufen. Wenn er gleichzeitig auch Gewerkschaftsmitglied ist, dann darf es das tun, aber nicht im Rahmen der Arbeitszeit und nicht über Informationswege des Betriebs. Daher stehen Streikposten in der Regel auch immer vor dem Betrieb.

Ob ein BR-Mitglied selbst streikt, ist ihm also rechtlich gesehen genauso freigestellt wie jedem anderen Arbeitnehmer. Eine geschlossene Front der Solidarität wäre zwar immer wünschenswert, aber kann auch nicht erzwungen werden.

Schließlich muss man bedenken, dass man sich als Betriebsrat durch seine Arbeit für den Rest der Belegschaft oft durchaus selbst sehr stark in die Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber begibt und dadurch auch ganz ordentliche Nachteile im eigenen beruflichen Fortkommen bekommen kann. Besonders in einer Führungsposition.

Ich würde also ein Betriebsratsmitglied nicht unbedingt nur deshalb verdammen, weil er nicht streikt. Hier muss man eventuell durchaus Verständnis für die persönliche Situation haben und auch die sonstige Arbeit betrachten. Sollte er generell keine gute BR-Arbeit leisten, darf man das ja bei der nächsten Wahl bedenken.

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korrekt nicht - aber üblich

auch bei Überstundenstop

machen  in meinem Betrieb die Betriebsräte weiter Überzeit

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