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2x gleicher Behandlungsfehler vom Heim aus - welche Rechte hab ich für meine Mutter?

Frage von Eisblume2009 Eisblume2009

Also irgendwie scheint das jetzt kein Ende zu nehmen. Ich war heute im Krankenhaus, da meine Mutter in der Nacht noch eingeliefert wurde. Das Heim schilderte mir die Sachverhältnisse anders, als die ich heute vom Krankenhaus gehört habe. Ich habe mit der behandelnden Ärztin gesprochen und die sagte mir, es wurde wieder vergessen, richtig weiter zu behandeln. Das ist jetzt schon das 2. Mal das meine Mutter (75jährig) mit Thrombose und Lungenembolie im Krankenhaus eingeliefert wird und das innerhalb eines kurzen Zeitraumes. Ich bin auch gerade dabei, das Heim zu wechseln und der neue Heimleiter ist sehr kompetent und nimmt sich der Sache auch mit an.Meine Mutter hatte gestern Nachmittag schon Schmerzen in ihren kaputten Bein und das wurde dann von der Pflegerin als Muskelkater abgetan, weil sie noch nicht wieder gelaufen war in der letzten Zeit. Welche Rechte hab ich? Außerdem wartet das Heim ja auch noch auf die Kohle von meiner Mutter, aber da auch kein Vertrag über die Kurzzeitpflege gemacht wurde, soll ich auch erstmal nix zahlen. Jetzt ist sie seit dem 24. März nur in der Langzeitpflege drin. Kann ich da irgendwelche rechtlichen Schritte gegen das Heim einleiten und wie schaut es mit den noch zu zahlenden Kosten aus? Ich will auf jeden Fall Schmerzensgeld für meine Mutter fordern. Geht das?

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Antworten (6)

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    Antwort von guterwolf guterwolf

    Du solltest von der behandelnden Ärztin bzw. dem Krankenhaus einen Bericht fordern, aus dem hervorgeht, dass die Versorgung im Heim nicht ordnungsgemäß gewesen ist.

    Andererseits: hatte das Heim genaue Anweisungen was bei der Pflege zu beachten ist?

    Lungenembolie hat eigentlich nichts mit falscher Behandlung oder Pflege zu tun...

    Wenn du das Heim verklagen willst brauchst du einen langen Atem, viel Geld und vor allen Dingen handfeste Beweise, dass die Pflege/Behandlung nicht ordnungsgemä´ß ausgeführt wurde.

    Da kann dir eigentlich nur ein Anwalt weiterhelfen.

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    Antwort von Auskunft Auskunft

    1.Krankenkasse und Heimaufsicht informieren.

    1. Fachanwalt einschalten.
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    Antwort von anke2000 anke2000

    Erkundige dich am besten mal bei einem Anwalt oder einer Rechtsberatung oder sprich mit dem Hausarzt deiner Mutter oder direkt mit der KV darüber. Ich denke nicht, dass man da was machen kann, denn du wärst in der Beweispflicht und ich denke das wird extrem schwierig. Meistens kann man solche Fehler vom Pflegepersonal nicht 100%ig beweisen. Auf der anderen Seite sollte man aber dankbar dafür sein, dass diesen Job überhaupt irgendwer macht. Der Job ist sehr schlecht bezahlt, die haben Arbeitskräftemangel, in Folge dessen oft unterqualifizierte Kräfte und wenig Geld und Personal zur Verfügung. Oft betreuen 2 Leute an d 30 alte Leute, da muss man froh sein, wenn "nur kleine Fehler" passieren. Das soll dies auf gar keinen Fall entschuldigen, aber vielleicht ein wenig Verständnis für die Gegenseite schaffen.

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    Antwort von RealSausi RealSausi

    Vielleicht erstmal dem Heim die gedachten Schritte erläutern und deutlich machen, daß Du das auch durchziehen willst. Der Imageschaden ist für ein Heim sicher bedrohlicher, als der Ausfall des Geldes.

    Wenn die auf das Geld verzichten, kannst Du Dir weitere Schritte vorbehalten.

    Aber am besten wäre es eigentlich, daß öffentlich zu machen. Es geht ja hier nicht um Kavaliersdelikte, sondern um das Leben und die Lebensqualität von Menschen. Damit ist nicht zu spaßen.

    Wenn Du Deine Mutter da rausholst, gibt es morgen einen anderen Fall

    Es wird mir auf ewig unbegreiflich sein, wie bei der Kohle, die im Bereich Pflege und Heim gezahlt wird, die Personaldecke und -qualifikation so dürftig ist, daß es immer wieder zu solchen Fällen kommt.

    Das ist skandalös!

    Kommentar von Eisblume2009 Eisblume2009Eisblume2009

    Kohle scheint denen jedenfalls wichtiger zu sein (das sie mich damit selber komplett psychisch unter Druck gesetzt haben) und jetzt noch meine Mutter damit reinziehen. Denn 2x Thrombose und es wurde vergessen richtig weiter zu behandeln, das geht zu weit. Das ist eine kleine Institution gewesen. Da hab ich echt gedacht, die achten mehr auf die Leute, aber das war nen Fehldenken. Ich werde auch mit Öffentlichkeit drohen und werde denen auch sagen bzw. dann der Anwalt, das sie gefälligst auf die Kohle verzichten sollen, denn zumal ja auch kein Kurzzeitpflegevertrag entstanden ist, was ja auch rechtlich gesehen nicht korrekt war, aber als Laie wußte ich das ja nicht. Damit hab ich nun bessere Chancen rauszukommen.

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    Antwort von newcomer newcomer

    das wird ein langer Rechtsstreit, geh zu einem RA wie die Aussichten sind

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    Antwort von zebrababy511 zebrababy511

    Am besten einen Rechtsanwalt einschalten, allein wirst du gegen das Heim kaum Chancen haben. Aber da kann man auf jeden Fall was machen.

    Kommentar von Eisblume2009 Eisblume2009Eisblume2009

    erst brüllt die mich an, macht mich fertig in der Verwaltung, weil sie unbedingt an den Zaster wollen, aber 2x wird sie bereits mit Thrombose eingeliefert. Da ich quasi als "Betreuerin" für sie bin, muss ich das ja dann machen. Ich denke mal, das Thrombose und Lungenembolie lebensgefährlich sein können. Denn sie sah heute ziemlich schlecht aus im Krankenhaus. Da ich eh schon nen Anwalt für sie habe, wird der noch mehr zu tun kriegen, aber ich werde auch die Sachen fordern und das Heim kriegt auch erstmal kein Cent von mir bzw. von meiner Mutter.

    Kommentar von zebrababy511 zebrababy511zebrababy511

    Hol dir aber auf jeden Fall beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein, sonst wird der RA ziemlich teuer.

    Kommentar von Eisblume2009 Eisblume2009Eisblume2009

    mach ich auch die 10 Euro sind es mir und meiner Mutter wert.

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