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2.Vatikanisches Konzil??

Frage von OnlyKissingU OnlyKissingU

Hey wir müssen für eine Hausaufgabe wissen was das ist, aber im Internet finden wir nichts was wir verstehen können.

Kann uns das mal jemand erklären?

-Danke!

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Antworten (5)

  • 6
    Antwort von alwaysserious alwaysserious

    Die römisch-katholische Kirche hat ihren Standpunkt, die alleinseligmachende Kirche zu sein, nicht aufgegeben. In dem Dekret über den Ökumenismus des 2. Vatikanums wird gesagt: „Nur durch die katholische Kirche Christi, die ,das allgemeine Hilfsmittel des Heiles‘ ist, kann man Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben. Denn einzig dem Apostelkollegium, an dessen Spitze Petrus steht, hat der Herr, so glauben wir, alle Güter des Neuen Bundes anvertraut.“ In dem vor kurzem erschienenen französischen Werk Théo — Nouvelle Encyclopédie Catholique (1989) heißt es: „Für die Katholiken stellt der Papst als Nachfolger des Petrus, theologisch gesehen, das zeitlose Element der Einheit von Kirche und Bischöfen dar. Die nüchterne Tatsache aber ist, daß der Papst das Haupthindernis für eine Einigung der Christen ist.“ Das für die Einheit hinderliche Dogma vom päpstlichen Primat ist eng verwandt mit den Dogmen von der päpstlichen Unfehlbarkeit und der apostolischen Sukzession der katholischen Bischöfe — beide sind für die meisten nichtkatholischen Kirchen der Christenheit unannehmbar. Hat das 2. Vatikanische Konzil irgend etwas getan, um den katholischen Standpunkt in bezug auf diese Lehren zu modifizieren? Die vom 2. Vatikanum verabschiedete Dogmatische Konstitution über die Kirche gibt in Absatz 18 folgende Antwort: „Indem die gegenwärtige Heilige Synode in die Spuren des ersten Vatikanischen Konzils [das das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes verkündete] tritt, lehrt und erklärt sie feierlich mit diesem, daß der ewige Hirte Jesus Christus die heilige Kirche gebaut hat, indem er die Apostel sandte wie er selbst gesandt war vom Vater (vgl. Joh 20, 21). Er wollte, daß deren Nachfolger, die Bischöfe, in seiner Kirche bis zur Vollendung der Weltzeit Hirtendienste tun sollten. Damit aber der bischöfliche Dienst selbst einer und ungeteilt sei, hat er den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und in ihm ein immerwährendes Prinzip und Fundament der Einheit des Glaubens und der Kommunioneinheit gesetzt. Diese Lehre über Einrichtung, Dauer, Gewalt und Sinn des dem römischen Bischof zukommenden heiligen Primates sowie über dessen unfehlbares Lehramt legt die Heilige Synode abermals allen Gläubigen fest zu glauben vor. Das damals Begonnene fortführend hat sie sich entschlossen, nun die Lehre von den Bischöfen, den Nachfolgern der Apostel, die mit dem Nachfolger Petri, dem Stellvertreter Christi und sichtbaren Oberhaupt der ganzen Kirche zusammen das Haus des lebendigen Gottes leiten, vor aller Angesichte zu bekennen und zu erklären.“

    Papst Paul VI., der Nachfolger von Papst Johannes, promulgierte die vom 2. Vatikanum verabschiedete Dogmatische Konstitution über die Kirche. Darin heißt es: „Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen. . . . Diese Kirche, die in dieser Welt als gesellschaftliches Gebilde verfaßt und geordnet ist, hat ihre konkrete Existenzform in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird.“

    Zur Verehrung von Marienbildern wurde durch das 2. Vatikanische Konzil (1962—1965) ausdrücklich ermuntert. „Die Heilige Synode . . . mahnt . . . alle Kinder der Kirche, die Verehrung, vor allem die liturgische, der seligen Jungfrau großmütig zu fördern, die Gebräuche und Übungen der Andacht zu ihr, die im Laufe der Jahrhunderte vom Lehramt empfohlen wurden, hochzuschätzen und das, was in früherer Zeit über die Verehrung der Bilder Christi, der seligen Jungfrau und der Heiligen festgesetzt wurde, ehrfürchtig zu bewahren“ (Lexikon für Theologie und Kirche. Das 2. Vatikanische Konzil, Teil I, S. 345).

    Mit dem 2. Vatikanischen Konzil trat eine Änderung ein, die Katholiken vor nie gekannte Entscheidungen stellte. Das Konzil gab grünes Licht für die Herausgabe weiterer „passender und richtiger Übersetzungen“ der Bibel und gebot den katholischen Bischöfen, „die ihnen anvertrauten Gläubigen zum rechten Gebrauch der heiligen Bücher . . . passend anzuleiten“. Somit kann die breite Masse der Katholiken heute eine Bibel erwerben, sie lesen und das Gelesene mit dem vergleichen, was sie gelehrt werden.

    Die katholische Kirche ist aufgespalten in die linken Progressisten, in die rechten Traditionalisten und in die Masse derer, die sich nach dem II. Vatikanum ausrichten.

    Die Autorität der Kirche wird auf allen Ebenen angezweifelt. In dem Buch Die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils heißt es dazu: „Auch in dieser Hinsicht hat die Situation, die auf dem [2. Vatikanischen] Konzil bestand, im Leben der Kirche eine Fortsetzung gefunden. Die römisch-katholische Kirche ist heute ein Ort permanenter und lebendiger Auseinandersetzung. Päpstliche Weisungen werden offen und oft auch kritisch diskutiert. Immer größere Kreise in der römisch-katholischen Kirche erklären, daß sie sich mit bestimmten päpstlichen Erklärungen ... nicht zu identifizieren vermögen."

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Die römisch-katholische Kirche hat ihren Standpunkt, die alleinseligmachende Kirche zu sein, nicht aufgegeben.

    Genau das ist eine falsche Behauptung. Der Rest ist ebenfalls eine antikatholische, tendenziöse Beschreibung des Vat. II.

    Wenn eine religiöse Gemeinschaft sich als allein rettend und seligmachend darstellt, dann sind es die Zeugen Jehovas, zu denen du gehörst. Als ZJ hast du keinerlei Berechtigung, die Öffnung des Vat. II zu bestreiten.

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

    Kommentar von riara riarariara

    In dem vor kurzem erschienenen französischen Werk Théo — Nouvelle Encyclopédie Catholique (1989) heißt es...

    Darin sieht man, wie unsinnig Deine kopierten Textstellen sind, vor kurzem ist dann wohl in den frühen 90ern...:-)

    Ganz nebenbei ist die Nouvelle Encyclopédie Catholique überhaupt keine maßgebliche Quelle.

    Päpstliche Weisungen werden offen und oft auch kritisch diskutiert. Immer größere Kreise in der römisch-katholischen Kirche erklären, daß sie sich mit bestimmten päpstlichen Erklärungen ... nicht zu identifizieren vermögen

    U.A. führte das bei einem gewissen Marin Luther zu einem generellen Disput, daraus gingen die Protestanten hervor, soviel Aufbegehren wünscht man sich bei den ZJ, eine Reformation ist da notwendiger als bei den Katholiken...

    Kommentar von alwaysserious alwaysseriousalwaysserious

    @riara:

    Wenn Du eine anerkannte katholische Enzyklopädie als "keine maßgebliche Quelle" abwertest, weil deren Inhalt Dir nicht in den Kram passt, dann kommen einem die Begriffe Willkür und Verlogenheit in den Sinn, aber alles andere hätte bei Dir ja auch verwundert. Du hast Dich leider nicht zum Positiven verändert, Chance verpasst...

    Mit Deinem letzten Satz gibst Du Dich mal wieder der Lächerlichkeit preis, wer sich mit beiden Denominationen auskennt, durchschaut Deine Intention.

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Die französische Enzyklopedie "Théo" habe ich ebenfalls, auf Französisch allerdings. Ob es eine anerkannte deutsche Ausgabe gibt, weiß ich nicht. Meine fr. Ausgabe ist von 1993. Das Werk hat in der Tat "Imprimatur" und "Nihil obstat" von 1989. Das Werk wird von Zeit zu Zeit revidiert.

    Es hat sich bei dem Zitat von always, so weit ich es übersehen kann, um eine eigene Übersetzung ins Deutsche. Inwieweit diese Übersetzung überhaupt richtig ist, kann ich nicht beurteilen. Ich habe das Originalzitat nicht, es ist auch keine Seitenzahl angegeben, wo man selbst nachschlagen könnte Die "Théo" ist ein sehr umfangreiches Werk, eben eine riesige Enzyklopedie. Da wäre eine Seitenzahl oder oder andere Fundstelle hilfreich.

    always hat also schluderig gearbeitet, nicht nachprüfbar zitiert. Sein Zitat ist deshalb "keine maßgebliche Quelle".

    Zum anderen: Da ich selbst in Frankreich lebe, viel mit Katholiken zu tun habe, weiß ich, wie sehr die Autorität von Amtsinhabern, nicht nur des Papstes, immer wieder in Frage gestellt wird. Die französische kath. Kirche hat eben immer noch "gallikanische" Spuren, sie ist sehr "französisch" und nur ungern "römisch".

    Übrigens stellt nicht "der Papst" das Haupthindernis für die Einheit der Christen dar. Für sehr viele Protestanten könnte es sogar den "Ehrenprimat" für den Bischof von Rom geben. Das Haupthindernis ist die "Unfehlbarkeit", die auf das Vatikanum I zurückgeht.

    Es bleibt, dass riara mit seinen Einwänden prinzipiell Recht hat. Always kann außer Polemik, persönlichen Angriffen und schluderiger wissenschaftlicher Darstellung wenig bieten. (Was seine ZJ-Glaubensgenossen nicht davon abhält, ihm ordentlich Punkte zu verschaffen.)

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Mich wundert ein bisschen, dass die katholischen User sich hier nicht einbringen und die Darstellung ihres wichtigen Konzils einem ZJ überlassen. Sind sie vielleicht mit ihm einverstanden?

    Warum müssen ausgerechnet Protestanten wie riara und ich allein die r.-k. Kirche verteidigen?

    Kommentar von alwaysserious alwaysseriousalwaysserious

    @Sonnenschnauz:

    Welch grosse Verzweiflung sich in Deinem Aufruf widerspiegelt... :-)))

    Riara und Du, Ihr beiden müsst gegen einen einzelnen ZJ ganz alleine die römisch-katholische Kirche verteidigen? Welch hehre Aufgabe, welch ungewisser Ausgang, welch großes Kino!

    Möget Ihr daran nicht zerbrechen! Euer Gott vergelt's!

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Arroganz und Hochmut scheinen wirklich deine Schwachstellen zu sein.

    1. Joh. 2,16 Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hochmütiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

    Auf sachliche Einwände gehst du nicht ein. Stände dir besser an.

    Kommentar von alwaysserious alwaysseriousalwaysserious

    Bei Deinen fahrlässigen Steilvorlagen darfst Du Dich wirklich nicht wundern, nicht ernstgenommen zu werden (Hiob 12:2).

    Arroganz und Hochmut (Stilmittel Doppler?) "scheinen"... Richtig, der Schein trügt, in Demut bin ich nämlich der "GRÖSSTE"! :-)))

    Sachliche Einwände, wie gerne würde ich darauf eingehen, wenn Du denn welche vorbringen würdest...

    Also, jetzt mal im Ernst, mehr gegenseitigen Respekt, bitte! Danke!

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Nachfragen nach der Richtigkeit von Zitaten lassen die ZJ löschen. Sie haben es offensichtlich nötig bei ihren Behauptungen. Nicht nur schluderige Arbeit, sondern bewusste Irreführung.

    Und GF spielt mit!

    Noch einmal: Wo stehen die Zitate in "Théo" und wie lautet das französische Originalzitat?

    Kommentar von DerZornGottes DerZornGottesDerZornGottes

    Wenn wieder jemand den Wunsch hat diesen Kommentar zu löschen, so möchte er mich doch Informieren was daran nicht passt, damit ich das Korrigieren kann.


    **Den Support möchte ich bitten die Kommentare hier von alwaysserious vom 20.01..2012 22:35 durchzulesen. In diesem Kommentar betietelt er eine Userin als "verlogen" und "willkürlich" **


    Da weder ich noch viele andere die Théo — Nouvelle Encyclopédie Catholique (1989) eigentlich nicht wirklich kennen habe ich mich im Netz ein wenig schlau gemacht.

    Nachdem ich den Titel, Erscheinungsjahr und den Kommentar "anerkannte katholische Enzyklopädie" gelesen habe dachte ich erst es ist ein Werk das von der katholischen Kirche, also dem Vatikan vor kurzem veröffentlicht wurde.

    Forscht man allerdings ein wenig nach stellt man fest das es zwar von Katholiken, in Amerika, aber nicht von der katholischen Kirche/Vatikan verfasst wurde.

    Ausserdem wurde die Enzyklopädie (Erstauflage: 1914) so ausgelegt das sie auf die damalige Sichtweise der damaligen römisch-katholischen Kriche passt.

    Zitat: Demzufolge sind die Darstellungen in diesem Werk ganz klar auf römisch-katholische Sichtweisen und Grundsätze ausgerichtet

    Ob die darin angegeben Fakten vor allem in bezug auf das Vatikanische Konzil auch wirklich stimmen ist mehr als Fraglich weil.

    Zitat: Schließlich war die Kirche im Mittelalter praktisch die einzige Institution, die systematische Aufzeichnungen erstellte

    Ob die Autoren Zugriff auf das Archiv des Vatikan hatte ist mehr als Zweifelhaft, da die Autoren in Amerika waren.

    Zitat: Die Autoren setzten sich erstmals in der Redaktion des „Messenger“ in New York City zusammen und arbeiteten bis zur Fertigstellung am 19. April 1913 an dem Werk.

    Ich würde daher gerne eine aktuelle Quelle von always haben die seine Aussagen bestätigen, allerdings glaube ich nicht daran das er die liefern kann, da auf der WT-CD nichts davon steht (Ich besitze ebenfalls diese CD)

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Ich schließe mich an und wiederhole die Aufforderung, Fundstelle(n) und/oder Original-Zitat(e) zu liefern.

    Den support bitte ich, diese Aufforderungen nicht zu löschen. Da der support eingreift und Fundstellen verlangt (bei riara z. B.), dürfte er es hier mit noch mehr Berechtigung unterstützen.

  • 1
    Antwort von NitramTaurus NitramTaurus

    Hi OnlyKissingU

    Die Quintessenz des 2. Vatikanischen Konzils:

    Nach dem Tod Papst Johannes’ XXIII. im Jahr 1963 wurde das Konzil durch Papst Paul VI. fortgesetzt und 1965 beendet. Es entschied zugunsten der Religionsfreiheit in der bürgerlichen Staatsordnung und für verstärkten Dialog mit Anders- oder Nichtgläubigen.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/2._Vatikanisches_Konzil

    glg NT

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    RatgeberHelden Antwort von Sonnenschnauz Sonnenschnauz

    Das 2. Vatikanum begann vor 50 Jahren. Es ist ein Reform-Konzil, es hat die r.-k. Kirche 1.) in die Moderne gebracht und 2.) mit den Erkenntnissen der Reformation positiv zu einem gewissen Ausgleich gebracht.

    Besonders wichtig ist das Dekret über die Kirche "Lumen Gentium". Hier kann man eine ökumenische Öffnung gegenüber anderen Kirchen feststellen.

    Im Ökumene-Dekret "Unitatis Redintegratio" wird das Wirken des Heiligen Geistes nicht nur auf die r.-K. Kirche, sondern auch auf Bewegungen außerhalb dieser anerkannt.

    Um das Vat. II etwas näher zu verstehen, solltest du aber schon selbst etwas nachforschen und arbeiten.

    Kommentar von OnlyKissingU OnlyKissingU

    Vielen Dank!

  • 0
    Antwort von Holldidi Holldidi

    Ein Konzil lat. concilium „Rat“, „Zusammenkunft“ beziehungsweise eine Synode bezeichnet eine Versammlung, meist in kirchlichen Angelegenheiten. Ein stimmberechtigter Teilnehmer wird als Konzilsvater bezeichnet.

    In der alten Kirche wurden Konzil und Synode synonym gebraucht. Das erste christliche überlieferte Konzil ist das Apostelkonzil von Jerusalem, das etwa im Jahre 49 tagte.

  • 0
    Antwort von altermann58 altermann58

    Da haben sich die Bischöfe und Kardinäle in Rom zusammengesetzt und bestimmte Beschlüsse für die katholische Kirche formuliert...

    Kommentar von OnlyKissingU OnlyKissingU

    aber WAS denn genau?

    Kommentar von RaverDaniel RaverDaniel

    http://bit.ly/yIRrHt

    vllt bist du in der lage zu lesen.

    was verstehst du denn daran bitte nich?

    Kommentar von OnlyKissingU OnlyKissingU

    Entschuldigung,ich bin in der 7. Klasse und finde den Text eben schwierig zu verstehen.

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