2,59 Promille am Steuer?

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14 Antworten

Bei 2,59 Promille liegt die Tat mit ihren Konsequenzen schon klar auf der Hand. 

 - Die Fahrerlaubnis ist mindestens für die Dauer von 6 Monate zu entziehen

 - Eine MPU zur Widererteilung der Fahrerlaubnis ist anzuordnen. ( wenn es nicht bereits im Urteil erfolgt, so spätestens nach Ablauf der Sperrfrist durch die Führerscheinstelle )

 - das Strafmass für eine Trunkenheitsfahrt reicht je nach Schwere der Schuld, Tatumstände und strafrechtlicher Vorgeschichte bis zu 180 Tagessätzen Geldstrafe, oder bis zu 180 Tagen Freiheitsstrafe.

Bei bislang strafrechtlich unauffälligen Ersttätern wird die Strafzumessung aber eher im unteren Drittel oder ggf. etwa mittig des Strafrahmens anzusiedeln sein.

 - 3 Punkte im Flensburger Verkehrsregister.

Ich würde jetzt erst einmal nicht in Panik verfallen und zunächst erst einmal den schriftlichen Straftat-Vorwurf samt Anhörungsbogen abwarten. Keinesfalls vorschnell zum Vorwurf äussern, sondern damit dann zwecks Rechtberatung dann bei einem Fachanwalt für Verkehrsrecht vorsprechen. Der sagt Dir dann, wie Du Deine Äusserung zum Vorwurf formulieren kannst.

Die Rechtsberatung kostet in der Regel nicht die Welt, kann sich aber durchaus lohnen, wenn es auf der Kippe zwischen fahrlässiger oder vorsätzlicher Tatbegehung steht. Denn Vorsatz wird härter geahndet.

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Kommentar von ginatilan
02.12.2015, 15:54

 - Eine MPU zur Widererteilung der Fahrerlaubnis ist anzuordnen. ( wenn es nicht bereits im Urteil erfolgt,

eine MPU wird NIE vom Richter angeordnet, weil eine MPU nicht das Strafrecht betrifft sondern das Verwaltungsrecht

 - 3 Punkte im Flensburger Verkehrsregister.

egal, die werden bei Entzug gleich wieder gelöscht

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Was soll ein Anwalt hier ausrichten können?

Der BAK Wert ist gesichert und wohl nicht anzweifelbar. Die regelmäßigen Folgen wie Geldstrafe und Sperrfrist kann er auch nicht abwenden. Allenfalls dann wenn der Strafbefehl erlassen wurde und das Strafmaß ungewöhnlich hoch ausfallen sollte kann man über einen Anwalt nachdenken. Vorher kostet er nur Geld...

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Kommentar von Maalouf
02.12.2015, 13:27

Hab eben mit einer Anwältin telefoniert, die sagt man könnte u Ter umständen die Gerichtsverhandlung vermeiden und die MPU auch

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Wenn du kein Geld hast, wieso hast du ein Auto, woher bekommst du den Alkohol, Geld für Steuern und Versicherung? Du nimmst dir einen Anwalt und verkaufst dein Auto, dann hast du Geld für neue Schuhe die brauchst du jetzt bestimmt.

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Kommentar von Maalouf
02.12.2015, 13:29

Habe Geld nur nicht für sowas...gebe es lieber für was aus was ich brauche

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Ich finde, du solltest freiwillig deinen Führerschein abgeben und für immer auf ihn verzichten.

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Bei 2.9 bringt ein anwalt nichts, und das wäre auch ziemlich dreist meinst du nicht? Du bist eindeutig schuld!

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Kommentar von ginatilan
02.12.2015, 15:59

und das wäre auch ziemlich dreist

warum sollte das denn dreist sein?

jeder Bürger hat ein Recht auf einen Anwalt, sogar einem Mörder wird ein Pflichtverteidiger  gestellt wenn er sich keinen eigenen Anwalt leisten kann

also was soll diese Aussage??

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Kommentar von tony5689
02.12.2015, 18:58

Ich finde leuten die mit einem so hohen alkoholpegel auto fahren gehört der führerschein sofort entzogen. Bei 0.3 promille kann ichs ja noch verstehen, ein bier macht in der regel wirklich nicht viel. Aber bei 2.59 promille ist der fragesteller einseutig stark alkoholisiert, und eindeutig nicht in der lage zu fahren. Wer also so dumm ist und dann trotzdem fährt, gehört bestraft. Und ich finde es nunmal dreist wenn er dann noch versuchen würde sich mit hilfe eines anwalts rauszureden.

Nicht falsch verstehen - ich trinke selber liebend gerne, und berausche mich allgemein sehr gerne. Aber wer dann im rausch andere gefährdet, sei es durch das führes eine kraftfahrzeug, die allgemeine teilnahme am straßenverkehr oder das arbeiten am bestimmten maschinen, der gehört nunmal bestraft.

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Kommentar von tony5689
02.12.2015, 21:56

Das stimmt natürlich. Naja, ich bezweifle das sich ein anwalt lohnt - aber genau weiss ich das nicht.

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Richtig so, hoffe du verlierst den Lappen für immer. Unverantwortlich sowas!

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Der Anwalt kann da auch nichts ausrichten. Der Alkoholwert spricht für sich selbst.

Der Führerschein ist weg und ohne MPU gibt es keinen neuen.

Spare lieber schon mal für Strafe und Kosten des Verfahrens.

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Da du offensichtlich keine Rechtsschutzversicherung hast, die übrigens bei Straftaten ohnehin keinen Deckungsschutz bietet, lohnt es sich nicht, darüber weiter nachzudenken.

Alkohol am Steuer ist ab 1,1 Promille eine Straftat.

Weitere Infos über die Konsequenzen, die dir drohen findest du hier:

https://www.bussgeldrechner.org/alkohol.html

Solltest du einen Anwalt brauchen, müsstest du ihn selbst bezahlen. Eine Alternative (die in deinem Fall wohl aber nicht ausreicht), wäre es für erste Informationen eine Rechtsberatungsstelle aufzusuchen. Das kostet i.d.R. nicht viel.

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Kommentar von ginatilan
02.12.2015, 15:52

die übrigens bei Straftaten ohnehin keinen Deckungsschutz bietet,

falsch

sie bezahlt nur nicht bei vorsätzlicher Trunkenheitsfahrt

und die Höhe der Promille des Fragestellers spricht von fahrlässiger Trunkenheitsfahrt

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Anwalt kann da nichts mehr machen da wird der Lappen wohl weg sein und nach der Sperrfrist ein neuer zu machen sein . 

ab 1,1 Promille: Straftat

Ab 1,6 Promille: Straftat und Anordnung der medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU)

Fahren unter Alkoholeinfluss ab einer Promille von 1,1

Wird die 1,1 Promillegrenze überschritten, liegt in jedem Fall eine absolute Fahruntüchtigkeit vor. Dieses Vergehen wird geahndet mit:

Bußgeld in unterschiedlichen Euro-Summen

drei Punkten in Flensburg,

 einem Führerscheinentzug wegen Alkohol (Sperrfrist 6 Monate bis 5 Jahre oder auf Dauer) und ggf. einer Freiheitsstrafe (bis zu 5 Jahre).

Trunkenheitsfahrt mit 1,6 Promille oder mehr: Anordnung einer MPU

Alkohol-Beratung bei der MPU

Weist der Alkoholtest 1,6 Promille nach, so wird wegen der Alkoholfahrt eine MPU angeordnet. Diese beurteilt die Fahreignung des Fahrers angesichts der „Wiederholungsgefahr“. Am Ende der jeweiligen Sperrfrist wird daher nochmals überprüft, ob der Fahrer geeignet ist, ein Auto zu führen. Um Ihre Fahrerlaubnis schnell zurückzuerlangen, sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern. Hierzu sollten Sie drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist einen Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde stellen, um Ihren Führerschein wieder zu erhalten.

http://www.bussgeldkatalog.de/alkohol/

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Ein Anwalt bringt dir nichts. Steh zu deinen Fehlern und gib den Lappen ab.

Eine Rechtsschutz würde dir auch nichts nützen, weil sie keine aussichtslosen Fälle bezahlt.

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Kommentar von ginatilan
02.12.2015, 15:57

und gib den Lappen ab.

das braucht er nicht:-)

der wurde entzogen

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Hallo

Auf Dich kommt in etwa folgendes zu:

1.) Strafe ca. 60-90 Tagessätzen (1TS=Monatsnetto/30). Wenn man unters Jugendstrafrecht fällt Sozialstunden. Dies KANN angewendet werden muss aber nicht

.2.) ca. 12-24 Monate FE-Entzug. Neubeantragung frühestens 3 Monate vor Sperrfristende möglich. (Kosten ca. 150€)

3.) Keine Punkte da Entzug wegen § 4 Abs 2 StVG. Bei Neuerteilung wieder punktefrei.

4.) Wenn BAK 1,6‰ oder mehr wird eine MPU nach §§ 13 Nr. 2 FeV angeordnet (ca. 420€), die kann aber nur nach Aufarbeitung bestanden werden. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig vorzubereiten.

5.) Strafbefehl in ca. 1-4 Monaten. Die Zeit des vorläufigen Entzugs wird beim Verhängen der Sperrfrist berücksichtigt. Verhandlung recht unwahrscheinlich es sei denn bei Einspruch oder wenn du unters Jugendstrafrecht fällst.

6.) Du bist nicht verpflichtet, weitere Angaben bei der Polizei zu machen. Dies ist in der Regel (ohne anwaltliche Beratung) auch keinesfalls zu empfehlen.

7.) Vor Neuerteilung ist zwingend ein Seminar für Alkoholauffällige Kraftfahrer zu absolvieren, da in der Probezeit aufgefallen siehe NAFAPlus Kosten ca. 300€

8.) PZ ruht bei Entzug, Verlängerung der PZ auf 4 Jahre.

9.) Die Sperrfrist kannst Du über ein Seminar zur Sperrfristverkürzung, z.B. Mainz 77, um 1-3 Monate verkürzen

die Punkte 7 und 8 nur wenn noch Probezeit besteht

einen Anwalt zu nehmen lohnt sich nicht, er kann evtl ein paar Tage weniger Tagessätze raushandeln, aber die Kosten des Anwalts werden höher sein als das ersparte an den Tagessätzen

war die Trunkenheitsfahrt in der Zeit als du schon arbeitslos warst?

dann werden nämlich die Tagessätze sehr niedrig sein, so dass sich der Anwalt sowieso nicht lohnt

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Wofür? Der hilft dir da auch nicht  mehr raus.

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Kommentar von Maalouf
05.12.2015, 01:01

Danke

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Du solltest in den Knast kommen, hör bitte auf andere Menschen in Lebensgefahr zu bringen. Im Nachhinein wirst du dir das niemals verzeihen können.

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Kommentar von Maalouf
02.12.2015, 13:30

Ich hatte 2,59 u d war unzurechnungsfähig so siehts aus

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