Hallo,
ich habe obige Summe geerbt und würde sie gern für einen Zeitraum zwischen 2 und 5 Jahren möglichst sicher, aber schon mit etwas Zinsen anlegen. Wo mache ich das am besten, oder wo finde ich Infos, wo ich es anlegen könnte?
danke!

In der heutigen Zeit würde ich dazu raten, die Summe zu splitten (hälftig) und auf 2 Festgeldkonten anzulegen. Die Splittung deshalb, weil dann der Einlagensicherungsfond für beide Konten zu gleichen Teilen gilt!
Schon mal an Edelmetalle gedacht, wenn es SICHER sein soll? Nur Eigentum an Realgütern ist ziemlich sicher - alles andere ist in solch riskanten Zeiten ziemlich spekulativ wenn ihr mich fragt...

ich würde in Festgeld anlegen, da die Zinsen zur Zeit noch günstig sind. Das wird sich bald ändern
wo bekommt man denn darüber Infos?
collo am 30. Dezember 2008 10:51 ganz einfach ein paar Banken/Sparkassen anrufen und nach dem Zinssatz fragen. Noch geben die Banken die Senkung der Leitzinsen noch nicht voll weiter, da sie Geld benötigen. Ich habe vor kurzem noch mit 5% angelegt, für 1 Jahr. Kann sein, dass man jetzt nur noch 4 bis 4,5% bekommt.
Frage auch nach dem Zinssatz für ein Jahr und für 5 Jahre. Du wirst sehen, dass der Zinssatz für 1 Jahr höher ist. Da mußt Du ein wenig spekulieren, welcher Zinssatz in einem Jahr zu erzielen ist und deine eigne Misch-Zins-Kalkulation aufstellen.

Geh zur Bank und mach ein Festgeld Konto auf
die frage ist, zu welcher Bank? ich will eigentlich nicht zu meiner ... sparkasse
monja1995 am 30. Dezember 2008 10:40 Bei einer Summe von 25.000 Euro ist es egal wohin Du gehst, da unterscheiden sich die Angebote nicht so arg, da müßte dann schon eine 0 mehr da stehen
naja, hier kommt kaum jemand dran: http://festzinsprodukte.mercedes-benz-bank-aktionen.de/?c=185
collo am 30. Dezember 2008 11:26 Du mußt das mal richtig lesen: da steht bis zu 5,4%. Mindesteinlage 2.500 €. Das bedeutet aber nicht, dass du bei 2.500 € 5,4% bekommst. Das ist eine kleine Falle. Erkundige dich erst einmal, wieviel Du bei 25.000 € tatsächlich bekommst, ehe Du da ein Konto eröffnest.
1hoss43 am 30. Dezember 2008 10:46 Wobei es aber gerade bei der Sparkasse am sichersten aufgehoben wäre. Gleich danach, vom Sicherheitsaspekt betrachtet, kommt die Raiffeisen- oder Volksbank.

Bundesobligationen wäre eine sichere Anlagemöglichkeit....aber vielleicht sprichst du mal mit einem Finanzexperten,was es noch mit guten Zinsen ohne viel Risiko gibt! Aber bedenke: je mehr Zins,desto höher das Risiko!!
wuschelgitti am 30. Dezember 2008 10:45 Riiiiiichtig!
wieder ein sinnvoller kommentar von gitti, kann man dich irgendwie ausblenden?
danke für den Tipp mit den Bundesobligationen, die schaue ich mir mal an.
collo am 30. Dezember 2008 10:56 die Zinsen sind doch lächerlich gering. Bei Sparkassen gibt es kein Risiko
Also der Einlagensicherungsfond greift je nachdem wo du anlegst in unterschiedlicher Höhe.
Mind. sind es 90% aus 20.000 Euro.
Niederlande z.B. sichert 100.000 Euro zu 100%.
Aber was bedeutet denn das Thema Sicherheit ? Ich denke das man bei einer europäischen bekannten Bank recht gut fährt. Denn wenn es wirklich zu Bankenausfällen kommt, kommt es zur Panik und die Menschen heben massig Geld ab. Und ob die Staaten dann wirklich die hunderte von Milliarden an Rettungsschirmen aufbringen können ???
Also: Keine Panik

Sicher ist nur eins: Wir müssen alle mal sterben. Ansonsten sollte jeder bei der Geldanlage eine Strategie festlegen. Das ist nunmal die NUMMER 1!.Wie sind weitere Gelder angeldgt, wie sieht die Streuung aus, wie mein gesamtes Portfolio etc. Erst dann ist es sinnvoll, über (ich rede von investieren nicht sparen) eine Geldanlage zu sprechen, die dem Lebensplan entspricht.
Zu den EINLAGENSICHERUNGSFONDS bzw. überhaupt Tages- oder Festgelder: Die beliebten Festgeld- und Geldmarktanlagen sollten in einem anderen Licht gesehen werden. Der Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken ist bereits durch die IKB-Pleite erheblich belastet. Bei einer möglichen weiteren Insolvenz einer Bank sind Anlagegelder daher alles andere als sicher, zumal die Statuten des Einlagensicherungsfonds einen Rechtsanspruch auf Entschädigung ausdrücklich ausschließen. Schade, daß die Menschen einfach nicht hinter die Kulissen gucken - immer nur Vordergründig, was in GRUßBUCHSTABEN irgendwo steht. Bloß nicht noch die Sternchen, Kreuzchen oder Zahlen lesen.... Und auch in wirklich guten Magazinen ist vielfach zu lesen, wie in Banken "beraten" wird; welche Methoden angewandt werden; welcher Druck auf die Bankverkäufer ausgeübt werden. Kein Wunder, daß es zur "Finanzkrise" kommen mußte. Leute wollen doch Zertifiakte, wollen bloß nicht noch die Seite 13 lesen - und was ist überhaupt ein Emitent. Hauptsache, irgendwo steht was von Sicherheit und 4%...Warum bieten denn wohl die Banken so hohe, kurzfristige, Zinsen? Weil sie den Menschen etwas Gutes tun wollen - oder doch wohl eher, weil sie Liquidität benötigen??? Tstststs.
Aus den genannten Gründen gilt aber mehr denn je die eiserne Regel einer breiten Streuung des Vermögens. Die Kombination von Aktien-, Immobilien- und festverzinslichen Anlagen unterschiedlicher Emittenten in Form von Investmentfondsanteilen vermindert das Ausfallrisiko deutlich, schützt den Anleger optimal durch die rechtliche Trennung vom Vermögen der depotverwaltenden Bank vor den Folgen einer –nie auszuschließenden- Insolvenz dieser Bank und bietet trotz aller derzeit noch vorhandenen Unsicherheiten große Renditechancen.
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Hallo, für einen Normalanleger sind die Zinsen ja meistens nicht so prall.
Mal was anderes: Es gibt Unternehmen, welche Anlagegelder poolen, um auf größere Summen zu kommen. Mit diesen größeren Summen steht die Tür zum Markt auch weiter offen: 3 % Zinsen pro Monat (!)garantiert, 100 % Kapitalabsicherung über werthaltige Bankbürgschaft/Bond, Abwicklung über Notar in Dtld. Jahreszinsen sind das mit Zins und Zinseszins gute 40 %, und das bei Garantiezins und 100 % Kapitalabsicherung.
Festgeld käme wegen geringen Zinsen nicht in Betracht. Gold u.a. Edelmetalle: hier spielt auch der Einstiegskurs eine entscheidende Rolle (siehe Kursentwicklung bei Gold und Preisverfall bei Rohöl...) Außerdem ist hier nur physisches Gold etwas wert/sicher, und gerade keine Zertifikate o.a. auf Gold. Im Zweifelsfall sind diese nicht einlösbar oder nichts wert.
hätte einen tip, würde es gerne über freund button erklären bei interesse. mfg-
Gilt der nicht eh bei Privatpersonen für das 20-fache oder so? 500T€?
Verlaß Dich da nicht darauf!
Wenn es heute bei mehreren Banken gleichzeitig zum Knall kommt, reicht der Einlagensicherungsfond noch nicht mal aus, um die 20'000,- pro Konto zu garantieren!
sorry Blödsinn. ersten sind bei Sparkassen die Einlagen unbegrenzt abgesichert. zweitens bekommt man um so mehr zinsen, je höher der Sparbetrag ist
Bevor Du etwas als Blödsinn abtust, solltest Du Dich informieren, wie hoch die Einlagesumme des Einlagensicherungsfonds ist und dann dagegen rechnen, wie hoch die Spareinlagen bei den Banken sind. Und dann ist nur noch ein wenig Kopfrechnen angesagt! Beherrscht Du das?
naja, als Top-5%-Abiturient vielleicht ganz knapp...
@raubfisch
Mein Kommentar war für @collo gedacht und nicht für Dich!
Aber die Leute machen immer den gleichen Fehler, daß sie immer nur "begrenzt" denken. Ich weiß nicht warum, aber die Leute beziehen einen Crash immer nur auf eine Bank.
Wenn es aber heute zu einer Massenpanik kommt und die Leute alle ihr Geld von den Konten abziehen, trifft es nicht 1 oder 2 Banken, sondern alle. Und hier ist der Einlagensicherungsfonds hoffnungslos überfordert. Das war die Intention, welche mich zu meiner Antwort bzw. Kommentar bewegt hat.
wenn der Einlagensicherungfond leer ist, ist es doch vollkommen egal, auf wieviel Konten dein Geld verteilt ist. Futsch ist dann Futsch :-)))
Bei Sparkassen ist das Konto nicht über den Einlagensicherungsfond abgedeckt, sondern der Staat, bzw. die Stadt haften für dein Geld. Das unterscheidet Banken von Sparkassen. Dir fehlt wohl etwas Grundwissen.
Nein, das fehlt nicht, aber er erwähnt in einem Kommentar etwas weiter unten, daß er damit nicht zu seiner Sparkasse will. Darum hatte ich dieses Thema ausgeklammert.
ok, da steht aber nur, dass er nicht zu seiner Sparkasse will. Er kann ja in eine Nachbargemeinde gehen.