Also, wir sind beide 25 Jahre und haben zurzeit eigentlich ganz gute jobs. Wir heiraten im Juni. Danach (ab August) fängt mein Mann eine neue Ausbildung in seinem Traumberuf an. Da wird er dann nur leider kaum noch was verdienen. Deshlab können wir uns unsere derzeitige Wohnung nicht mehr leisten.
Nun haben wir zwei Möglichkeiten:
1. Wir suchen uns eine günstigere, kleinere Wohnung und leben sehr, sehr sparsam. (Kein Urlaub etc.)
2. Wir ziehen in die Wohnung meiner Eltern. Diese ist recht groß (120 qm), neu renoviert, wirklich wunderschön, großer Balkon, tolle Küche, hell, zahlen müssten wir nur die Nebenkosten. Haken: Sie ist im selben Haus wo auch meine Eltern wohnen. Sie wohnen im EG, die Wohnung ist im 1. OG. Meine Eltern sind jetzt nicht der Typ, die sich doll einmischen, aber es ist ja trotzdem irgendwie was anderes im Haus der Eltern zu wohnen...
Was würdet ihr in unserer Situation tun?
Jo, howina, so haben wir es auch in den 70ern gemacht . Wir wollten (fast) alle raus von zu Hause. "Hotel Mama" war noch nicht so angesagt.
Die Freiheit u. der Spass des Alleinlebens und -bestimmens machte das sparsame Leben mehr als wett.
DH
Wir hatten mal die Möglichkeit, nur in dieselbe Straße zu ziehen, in der auch meine Schwiegereltern wohnen..... habe dankend abgelehnt, weil ich ahnte, daß dann dauernd wer auf nen Kaffee vorbeikommt. Und gleichzeitig mal im Garten "nach dem Rechten sieht", oder Zucker ausgeliehen haben will.... man hat ja auch keine Ausreden mehr, wenn man sonntags NICHT zum Kaffee kommen will, weil man eigene Pläne hat... was für eine Horrorvorstellung! Ich hätte mich ständig beobachtet gefühlt.... Es erschwert auch die Eigenverantwortung, wenn man dauernd jemanden hat, den man bei Problemen aufsuchen kann (ist die Waschmaschine kaputt? Warum um eine neue kümmern, wenn doch Mama wieder waschen kann?) - da ist Ärger vorprogrammiert.... - wie gesagt: Für MICH wäre es nichts, und wir sind heute alle heilfroh, daß wir woanders wohnen....
Vielen Dank für den Stern!