Frage von schnoerpfel, 29

25 Jahre Goa-Trance... Archetypen, Highlights, Außergewöhnliches?

Gibt es irgendwelche Tracks, Alben oder Produzenten, die euch besonders in Erinnerung geblieben sind?

Ich fand vor allem die düsteren Knaller, wie Nazca Spider von Orion, interessant. Definitiv einer meiner Favs. Auch bemerkenswert waren die Ausflüge diverser Goa-Produzenten in Richtung Drum & Bass (Eat Static, Sibilant, Acid Rockers usw.).

Nicht zu vergessen sind die ganzen Proto-Goa-Klassiker von Trilithon (Synrise), Overlords (Sundown), LDC (Wir schicken Dich ins All) oder Front 242s Neurobashing. Einiges davon lief auch auf den Strand-Parties in Indien.

Sieht man einmal von dem '88er KLF-Klassiker What Time Is Love? ab, wurde anno 1991 praktisch alles vorweggenommen, was dieses Genre ausmacht. Wie seht ihr das?

Antwort
von dan030, 10

Bzgl. Front242 denke ich auch, dass man die wohl als "Erfinder" des typischen Goa-Rhythmus nennen kann (speziell eben Titel "Moldavia" bzw. die von Dir genannte B-Seiten-Variante "Neurobashing").

Beispiele für 90er-Jahre-Titel, die ich heute auch immer wieder gern mal auflege:

- Tim Schuldt, Flower Power

- Lost Tribe, Gamemaster

- The Delta, As a Child I could walk on the Ceiling

- The Auranaut, Groove On, Dream Off

Ansonsten findet man z. B. bei den alten Transient- und Matsuri-Scheiben auch etliche sehr experimentielle Titel, die viel vorweggenommen haben.

Wenn man sich dann abends ein wenig schöne Beleuchtung anmacht und die Lightshow zur Musik anwirft, dann kann man sich so richtig schön in "bessere Zeiten" zurückkatapultieren...

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