hallo,
so ähnliche Fragen gibt es bestimmt,aber eine richtige Antwort habe ich nicht gefunden. Ich habe bis vor kurzem nicht darüber nachgedacht,dass es vielleicht jetzt schon so weit wäre für ein Kind,bis meine Kommilitonin schwanger geworden ist. Für mich war zwar immer klar,dass ich auf jeden Fall Kinder haben möchte, aber ich dachte immer, dass würde erst später für mich in Frage kommen. Ich bin 24 und seit fast 7 Jahren mit meinem Freund zusammen, er will auch Kinder, das haben wir schon geklärt, allerdings müssen wir aufgrund meines Studiums eine Wochenendbeziehung führen. Ich studiere momentan im ersten Semester Grundschule, aber schon im Master, das heißt meinen Bachelor habe ich schon. Ich muss noch 3 Semester studieren, wobei das letzte Semester nur für die Masterarbeit vorgesehen. Nun habe ich darübe rnachgedacht, da ich finde, dass ich nicht so spät Mutter werden möchte, vielleicht jetzt schon schwanger zu werden. Mein Freund ist eigentlich auch dafür, trotzdem habe ich ein wenig, dass ich mein Studium nun nicht so schaffe, wie ich es gerne hätte. Ich muss ja anschließend noch das Referendariat machen,ich weiß, dass es nicht einfach werden wird, aber ich würde mich trotzdem der schönen Aufgaben gerne stellen. Vielleicht ging/geht es ja jemanden ähnlich, ich hätte gerne eine Meinung dazu.
Danke!!!
wie spießig...
Mag ja sein. Kinder brauchen ein gewisses "Spießertum", so war das immer und so wird das auch immer sein. Entgegen dem, was die momentane (!) landläufige Meinungen so sagen.
Das halte ich für ein Gerücht. Kinder brauchen Regeln, ja, Kinder brauchen feste Gewohnheiten, ja, aber Spießertum? Nein, das glaube ich nicht.
@thairu: Ich schrieb "gewisses" Spießertum. Da für Dich normale Lebensabläufe spießig sind, habe ich mich eben an Deine Wortwahl gehalten. Da bin ich gerne Spießer, der drei Kinder mit Regeln und spießigen Ansichten großgezogen hat, damit diese sich ebenfalls daran erinnern, wenn Familienplanung ansteht.
Definiere "normal".
"Normal" ist für mich, daß man nicht in den Tag hinein lebt. Man hat eine gewisse Lebensplanung und ist bestebt, sie auch irgendwie einzuhalten. Und gerade dazu gehört es, wenn man daran denkt, eine Familie zu gründen. Das sollte immer eine tiefgründende Entscheidung sein - nicht so aus dem Bauch heraus.
Also ist jemand, der während des Studiums Kinder bekommt, eine Person, die in den Tag hineinlebt und keine Ziele hat?
Wenn sie ihre Ziele wissentlich gefährdet, dann schon etwas.
Interessante Auffassung.
Verwechsle mal Vernunft nicht mit Spießeigkeit, Du kleiner Tagträumer...
Ich finde es schade, dass man heute nicht mehr dann die Kinder kriegt, wenn man den Wunsch hat, sondern dann, wenn man meint mit der Karriere weit genug vorangekommen zu sein und genug auf dem Konto zu haben. Klar, schaden tut das auch nicht, aber ich denke, diese Einstellung ist nicht ganz unschuldig daran, dass es in Deutschland immer weniger Kinder gibt, und das ist schädlich!
@thairu: Man geht nicht mit einem "Wunsch" an Familienplanung. Da muß mehr zusammenkommen. Ich habe mir auch früh Kinder "gewünscht", aber da wäre das finanziell ohne meinen Verdienst gar nicht gegangen. Also haben wir etwas gewartet und drei Kinder bekommen, um die ich mich absolut streßfrei kümmern konnte/kann. Wer fragt denn noch nach, was für Kinder "schädlich" ist? Sicher ist eine Mutter, die nur nach Leistung und Karriere strebt, schädlicher als seine Kinder so zu planen, daß sie auch ohne Klimmzüge zu ernähren sind.
"Man geht nicht mit einem "Wunsch" an Familienplanung." Lass doch solche Formulierungen weg. KAnn sein, dass es bei dir so ist, aber wenn du von "man" sprichst, meinst du damit die Allgemeinheit. Es gibt zahlreiche Eltern, die im Studium/in der Ausbildung ihr erstes Kind bekommen haben, die aber sowohl beruflich als auch was die Familie angeht bestens dastehen. Mag sein, es gehört Mut dazu, aber hier von normalen und unnormalem Vorgehen bei der Familienplanung zu sprechen halte ich für falsch.
Sicher gibt es Mädchen, die während der Ausbildung ihr Kind bekommen haben. Aber frag die doch einmal, ob das leicht oder schön war. Wieviele von ihnen stünden ohne Unterstützung völlig mittellos da? Auf ein "Auffangnetz" verläßt MAN sich nicht, dafür sorgt MAN selbst.
Auf ein Auffangnetz verlassen wir uns hier alle, auch du. Davon dass es leicht wird, habe ich nie gesprochen, ganz im Gegenteil, aber ich bin mir sicher, dass es schön ist, wenn man denn wirklich einen Kinderwunsch hat.
Ich werde in diesem Leben kein Auffangnetz brauchen, dafür haben wir vorgesorgt. Also brauche ich mir darum auch keinerlei Gedanken zu machen.
Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Ein Auffangnetz, dass wir alle nutzen, und bei dem man nie sicher sein kann, ob man es in Anspruch nehmen muss oder nicht, ist z.B. die KRankenversicherung.
Dafür zahle ich, das ist kein Netz.
Steuern zahlst du auch ;)
Da man ein Kind nicht von Luft und Liebe ernähren kann, sollte nicht nur der Kinderwunsch da sein, sondern auch ein geregeltes Einkommen. Das hat mit Spießertum rein gar nichts zu tun, sondern alleine mit Vernunft und Verantwortungsgefühl!
Wir leben hier in Deutschland, nicht irgendwo in Afrika. Wenn du hier ein Kind bekommst, kannst du es auch ernähren, das versichert dir unser Staat.
Da haben wir den Knackpunkt: Das soziale Netz soll es richten. Das, finde ich, ist der völlig falsche Ansatzpunkt für die Gründung einer Familie.
Volkswirtschaftlich gesehen ist das aber eine sinnvolle Investition. Im hier beschriebenen Fall würde, sofern überhaupt nötig, es wird von finanzieller Schwierigkeit kein Wort gesprochen, der Staat vielleicht etwa 3 JAhre finanzielle Unterstützung leisten. Statistisch gesehen bekommen Leute, die früh ihr erstes Kind bekommen, mehr Kinder, die letztlich wieder ins Steuersäckl investieren. ;)
Solange man dann nicht Dritten auf der Tasche liegen muss mit seinem Kinderwunsch, gebe ich Dir auch Recht, ansonsten ist es Schmarotzertum auf Kosten anderer!
Sehe ich genauso!
ne nicht spießig, venünftig!!!