1

230 Volt aus der Steckdose ohne galvanische Trennung

Frage von MeisterGlanz MeisterGlanz

Kann man die 230V aus der Steckdose ohne Trenntrafo gleichrichten zu rund 320V nach Siebung. Dass es theoretisch geht, weiß ich. Ich hab nur sicherheitstechnische Bedenken. Das ganze würde noch über einen Gleichspannungsregler laufen (300V).

Und: ja ich weiß dass man hops gehen kann wenn man hinfasst. Und für die ganz Neugierigen: Es geht um Röhrengeräte. Man würde sich da einen Trafo sparen (60-100€)

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (3)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Kyni51 Kyni51

    Also ich weiß jetzt nicht wozu genau, da ich von Röhrengeräte eher weniger Ahnung hab. Aber grundsätzlich hast du bei gleichgerichteter Wechselspannung > 120V den selben "Sicherheitsaufwand" wie bei 230V.

    Ich würde nur darauf aufpassen welche Leistung nun dein Gleichspannungsregler aufnehmen kann.

    Ansonsten immer schön isolieren wie bei normaler 230V oder 400V Wechselspannung.

    Wenn du noch ein Paar Bauteile vorzeigen kannst und genauer beschreibst was du vorhast, kann ich auch ein genaueres Statment dazu geben.

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    siehe Post

    Kommentar von Kyni51 Kyni51Kyni51

    Da fehlt da noch ein geeigneter Kondensator hinter dem Gleichrichter, wenn du vorhast Last dran zu hängen.

    Hmmm... was soll mit den VDE Richtlinien sein? Laut Schaltplan nimmst du davür Kleinbauteile. Für Zuhause hat man eigentlich keine Vorschrift, da man solche Arbeiten eh von einer Elektrofachkraft abnehmen lassen muss^^ Heißt: Wenn du es baust und was abfackelst bist du schuld... Egal ob das theoretisch abgenommen wäre oder nicht.

    Aber zurück zu deinem Problem. Wenn du diese Bauteile (in Zeichung) verwenden willst dann solltest du diese auf eine Leiterplatine löten und diese in einem Kunststoffgehäuße einbauen und mit passenden Anschlüssen versehen (Isoliert, Zugentlastung ect.).

    Allerding kannst du damit keine große Last fahren... Das spielt sich dann alles im mA bereich ab.

    Hier ein Beispiel: http://www.conrad.de/ce/de/product/522147/QUALITAETS-GEHAEUSE3/SHOPAREA14740&promotionareaSearchDetail=005

    Wenn du alles richtig verbaust hast du offiziell (damit du deine VDE-Richtline hast ^^) eine Schutzklasse II nach DIN VDE 0100-410/739

    Aber ganz ehrlich, wozu? ^^ Biste dir sicher das sich der Aufwand lohnt und das es nicht schon etwas fertiges dazu gibt?

    PS: Du hast damit keine Galvanische Trennung geschaffen!!

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    Ich weiß dass ich keine galv. Trennung hab. War ja die Frage.

    Kann ich dann mein Gerät abnehmen lassen. Wenn ja, was kostet das? Und wo?

    Ich kann dann den Schutzleiter nicht auf Masse legen, das ist klar, sondern nur auf isolierte Gehäusebauteile.

    Platine ist selbstverständlich außer für Prototypen. Gehäuße soll tlw. Holz tlw. Metall sein. Jedes Stück Metall soll auf den Schutzleiter gehen. D.h. wenn ich hinfasse fasse ich an den Schutzleiter.

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    Der Aufwand v.a. finanziell ist wesentlich geringer, da ich die obige Schaltung sowieso verwenden muss. Fertig gibts das nicht. Jedenfalls nicht mit 300V.

    Kommentar von Kyni51 Kyni51Kyni51

    Fertig gib es eine ganze Menge. Diese zu finden ist immer nur das schwere daran ;)

    Beim Metallgehäuße setzt man den Schutzleiter wie du schon sagst auf das Gehäuße mit drauf.

    Das Problem welches du jetzt hast ist das dir die Kiste keiner abnimmt. Warum? Weil derjenige der es dir abnimmt auch gleichzeitig die Verantwortung, im Falle eines Schadens, übernimmt. D.h. du lebst mit der Gefahr das deine Schaltung Mist baut. Da freiwillig kein anderer es machen wird ^^ Diejenigen die es können, machen es nur privat für sich selbst oder im Betrieb da sie darüber Versichert sind.

    In jedem Fall solltest du aber eine pessende Sicherung vor dem Gleichrichter einbauen! Das Schütz erstmal eine ganze Menge.

    Deine Optionen:

    1.) Du lässt die sache und kaufst für etwas mehr Geld einen Trafo der dir deine gewünsche Spannung/Leistung bring.

    2.) Du findest jemanden der dir eine Abnahme macht und dazu auch noch die dazu nötigen Messgeräte verfügt. Ich würde mal bei einer belibigen TÜV Gruppe nachfragen. (Die Kosten übersteigen vermutlich das was du sparen würdest)

    3.) Du lebst mit der Gefahr das es anfangen könnte zu Brennen und Verantwortung für den weiteren Schaden zu übernehmen. Ich könnte dir höchstens über Bilder einen unverbindlichen Kommentar abgeben ^^

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    Ich weiß was ich kann. Von daher hab ich keine Bedenken. Ich gedenke solch ein Gerät kindersicher zu machen, da ich gedenke selbst welche zu haben.

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    Fertig gibts schon, aber halt in Dimensionen (n Meter mal Meter) und Preislagen. Ich hab mich zu experimentierzwecken schon nach RFT umgeschaut.

  • 0
    RatgeberHelden Antwort von Sorbas48 Sorbas48

    so wie es auf der Schaltung dargestellt ist geht es einmal ganz sicher nicht, der 2N1613 hat eine maximale Kollektor-Emitter-Durchbruch Spannung von 50 Volt, der raucht ab wie nichts. Abgesehen davon fehlt der Glättungskondensator. Nur mit einem Glättungskondensator ist eine (theoretisch) maximale Spannung von U x WURZEL(2) = 325,3 Volt zu erreichen. Theoretisch, weil das ohne Belastung gilt.

    Aus Sicht der Sicherheit ist es abzulehnen, weil mit unseren Steckern nicht sichergestellt werden kann, dass der Neutralleiter auch immer sicher auf Masse zu liegen kommt. Je nachdem wie man steckt kann die Masse der Schaltung an Phase liegen und dann besteht Lebensgefahr.

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    die 0Ohm dürften vllt. ein Hinweis darauf sein, dass es nur symbolisch ist.

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    Die Masse ist ja übern Gleichrichter vom Nullleiter getrennt. Das was von links kommt, ist direkt von der Steckdose. Glättungskondensator hab ich vergessen.

    Kommentar von Sorbas48 Sorbas48Sorbas48

    völlig FALSCH, ein Gleichrichter ist keine Trennung, über den Gleichrichter ist die Masse abwechselnd mit dem Außenleiter und mit dem Neutralleiter verbunden. Damit stellt sich auf der Masse die halbe Ausgangsspannung = ca. 160 Volt ein.

    Kommentar von MeisterGlanz MeisterGlanzMeisterGlanz

    Nicht völlig falsch, da im oberen Post Nulleiter und Masse verwechselt wurden. Glavanisch ist es nicht getrennt. Das mit den 160V ist mir durchaus bewusst.

  • 0
    Antwort von MeisterGlanz MeisterGlanz

    Zum Beispiel so. Funktioniert. Aber was ist mit den VDE-Richtlinien.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.