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2012 - Der Maya Kalender geht zu ende - oder nur ein Neuanfang?

Frage von Jackassangely Jackassangely

Hi Zusammen

Ich glaube nicht an den quatsch, dass die Welt untergehen wird. Aber in letzter Zeit passieren schon mehr komische dinge als sonst, oder achtet man sich einfach nur mehr?

Die Maya beschreiben ja vielmehr einen Neuanfang hab ich ma iwo gehört. Was könnte darunter gemeint sein?

Ich habe das gefühl, dass in der Zeit der Maya einen 'Kalenderschreiber' gab welcher tagein tagaus nur der kalender erweitert hat, der ist dann hakt mal gestorben und niemand wollte mehr weiter machen, da es echt eine stupide art ist sein leben zu verbringen..

Ich möchte mal Eure Meinungen zu dem Thema wissen :)

Betse GrüsseJe

P.s. Das ist eine ernste Frage, also bitte nicht löschen, danke!

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Antworten (8)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von aktenmaus aktenmaus

    Die Planeten können sich nicht einfach irgendwie durch den Weltraum bewegen. So wie alles andere im Universum müssen auch sie sich an die Naturgesetze halten.

    Für die Planeten heisst das, dass ihre Bewegung durch das Newtonsche Gravitationsgesetz beschrieben werden kann. Bzw. durch die drei keplerschen Gesetze (die sich ja direkt aus dem Gravitationsgesetz ableiten lassen). Das erste Keplerscher Gesetz besagt, dass sich die Planeten auf elliptischen Bahnen um die Sonne bewegen. Nun soll aber der mysteriöse Planet X sich einerseits die meiste Zeit über weit draussen im äußersten Sonnensystem befinden; dort wo wir ihn nicht sehen können. Andererseits soll er aber 2012 der Erde nahe kommen - ansonsten könnte er uns ja nicht gefährlich werden. Seine Bahnellipse muss also einen sonnenfernsten Punkt haben, der im äußeren Sonnensystem liegt und einen sonnennächsten Punkt, der sich mindestens irgendwo in der Nähe der Erdbahn befindet. Das heisst aber auch, dass die Bahn von Planet X sehr stark elliptisch sein muss. Sie ist also nicht annähernd kreisförmig, so wie die Bahnen der übrigen Planeten sondern sehr stark oval; sehr langgestreckt. Solche Bahnen finden wir im Sonnensystem vor allem bei Asteroiden und Kometen. Hier ist ein Beispiel, das die Bahn des Asteroiden Hidalgo zeigt:

    (siehe unten) - ihr sonnenfernster Punkt liegt bei der Saturnbahn; ihr sonnennächster Punkt bei der Bahn des Asteroiden Ceres. Man sieht deutlich, dass so eine exzentrische Bahn die Bahn von anderen, weniger exzentrischen Bahnen, kreuzen muss. In diesem Fall kreuzt Hidalgo die Bahn von Jupiter. Wenn Planet X sich allerdings im äußersten Bereich des Sonnensystems befindet, aber trotzdem der Erde nahe kommen will, dann muss seine Bahn noch viel stärker gestreckt sein, als die von Hidalgo. Außerdem wird sie mindestens die Bahn der Planeten Neptun, Uranus, Saturn, Jupiter und Mars kreuzen. Und eventuell auch noch die Bahnen von Venus und Merkur. Wenn sich zwei Bahnen kreuzen, dann besteht die Möglichkeit, dass sich die beiden Objekte sehr nahe kommen. Je näher sich zwei Himmelskörper sind, desto stärker ist die zwischen ihnen wirkende Gravitationskraft. Das kann schlimm für einen der beiden beteiligten Himmelskörper enden: durch diesen "Gravitationsstoß" kann er aus dem Sonnensystem hinaus geworfen werden bzw. es kann auch zu einer Kollision kommen. Wie auch immer es ausgeht - Himmelskörper auf sehr exzentrischen Bahnen überleben meist nicht lange (ich habe diesen Effekt schonmal bei den erdnahen Asteroiden beschrieben). Wenn es Planet X wirklich gäbe, dann hätten die nahen Begegnungen mit den anderen Planeten, die zwangsläufig stattfinden würden, Planet X schon längst unschädlich gemacht Entweder wäre er aus dem Sonnensystem geflogen oder er wäre bei einer Kollision zerstört worden. Oder - falls Planet X viel größer als die bekannten Planeten unseres Sonnensystems ist, dann hätte er seinerseits diese Planeten herausgeschmissen oder zerstört (was aber offensichtlich nicht der Fall war). Ein Planet auf so einer exzentrischen Bahn wie sie Planet X haben müsste, kann also in unserem Sonnensystem nicht existieren! Unsichtbare Planeten gibt es nicht Aber tun wir mal so, als würde das oben gesagte nicht gelten. Vielleicht hat Planet X durch einen kosmischen Zufall doch bis heute überlebt. Aber selbst dann gibt es Möglichkeiten, wie man zeigen kann, dass es ihn nicht gibt. Genauso wie ein Planet sich nicht auf einer beliebigen Bahn bewegen kann, kann er sich auch nicht mit einer beliebigen Geschwindigkeit bewegen. Das zweite Keplersche Gesetz sagt uns genau, wie schnell sich ein Himmelskörper entlangt seiner Bahn fortbewegt. Aus der angeblichen Bahn, die Planet X haben soll, kann man also ausrechnen, wo er sich jetzt gerade befinden muss, damit er es noch rechtzeitig bis 2012 zur Erde schafft. Das Ergebnis: er wäre jetzt schon fast im inneren Sonnensystem - also weit innerhalb der Bahn des Saturn. Das heisst aber auch, dass wir Planet X schon längst sehen können müssten. Je nachdem wie groß Planet X ist, müsste man ihn sogar schon mit freiem Auge am Nachthimmel sehen können! Das diesen Planeten noch niemand entdeckt haben soll, ist unmöglich. Professionelle und Amateurastronomen beobachten Nacht für Nacht den Himmel um z.B. Asteroiden zu finden. Diese werden ständig entdeckt und viele davon sind nur ein paar hundert Meter groß und befinden sich weit hinter der Neptunbahn im äußeren Sonnensystem. Ein sehr viel größeres und näheres Objekt wie Nibiru kann man dabei nicht übersehen!

    Bild: Zetatalk Manche sagen, dass Nibiru sich von uns aus gesehen auf der anderen Seite der Sonne befindet und deswegen nicht sichtbar ist. Aber auch das ist nicht möglich. Damit ein Himmelskörper von uns aus gesehen immer hinter der Sonne steht, muss er sich auf der selben Bahn wie die Erde befinden - nur eben auf der anderen Seite. Damit kann er uns aber auch nicht nahe kommen. Im internet sieht man Planet x Fotos,aber man sieht das das fake ist.

    Kommentar von aktenmaus aktenmausaktenmaus

    Danke für Stern

  • 3
    Antwort von Miyagi Miyagi

    Mein Kalender endet auch jedes Jahr und bisher hab ichs immer überlebt O.o

  • 2
    Antwort von Realito Realito

    Man kann es drehen oder wenden wie man will. Das Leben ist immer schon Relativ.

  • 1
    Antwort von peterprunken peterprunken

    Nein keine Sorge vor einem Weltuntergang 2012.

    Die geht schon 2011 ein paar Mal unter. Dieses Jahr das letzte Mal kurz vor Weihnachten. Brauchst also keine Geschenke zu kaufen!

  • 1
    Antwort von DollyPond DollyPond

    wenn die maya so pfiffig gewesen sind und alles vorhersehen konnten, warum haben sie dann nicht im namen aller ureinwohner sämtliche europäische erober gleich an der küste empfangen und mal eben umgeknipst? damit wären ihnen eine menge erspart geblieben.

  • 1
    Antwort von Fragemaus1234 Fragemaus1234

    Mein Kalender härt immer am 31.12 auf, jedes Jahr.

    Kommentar von Jackassangely JackassangelyJackassangely

    witz komm raus

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    Antwort von Engelchen90 Engelchen90

    Was passieren für komische Dinge ?!

    Das ist alles Schwachsinn... Wie oft sollte die Welt schon untergehen ?!

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    Antwort von willbeblood willbeblood

    Würdest du dich wirklich dafür interessieren, hättest du Informationen auf Wikipedia gefunden.

    Die Maya nutzten für rituelle und zivile Zwecke verschiedene, einander ergänzende Kalender, die auf einer Tageszählung im Zwanzigersystem beruhen: den rituellen Tzolkin-Kalender, den zivilen Haab-Kalender und die Lange Zählung, mit der längere Zeiträume erfasst werden konnten, die für Himmelsbeobachtungen und historische Aufzeichnungen eine große Rolle spielten. Die Kombinationen von Tzolkin- und Haab-Daten wiederholen sich nach einer 52 Jahre dauernden Kalenderrunde.

    Besondere Aufmerksamkeit wird heutzutage in esoterischen Kreisen dem 21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet. Man will hier einen angeblichen „Weltuntergangstag“ der Maya-Schöpfung erkennen, obwohl dies inhaltlich völlig unzutreffend ist.[1] Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal der Zahlenwert des Ausgangstages der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt.[2] Allerdings haben die Maya wiederholt Berechnungen vorgenommen, die um Jahrmillionen über diese Zeitspanne hinausgehen.

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