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200 Gramm Schokolade täglich - unter Psychopharmakotherapie. Was kann man tun?

gefragt von klausjosef1955klausjosef1955 am 29.08.2008 um 14:39 Uhr

Ein Freund, ca. 50 Jahre alt, ißt seit ca. 9 Monaten täglich abends 100 bis 400 Gramm Schokolade, fast wie bei einer Sucht. Er mag Schokolade nicht besonders gern, hat auch tagsüber danach kein Bedürfnis, nur abends, vielleicht durch Erschöpfung, verliert er fast täglich die Kontrolle. Er wird neuroleptisch und antidepressiv behandelt, vielleicht ist da ein Zusammenhang. Es bestehen bereits Übergewicht und ein leichter Bluthochdruck. Die Versuche, auf süßes Obst umzusteigen, sind mißlungen, es kommt einfach abends zu einem starken Bedürfnis nach Schokolade, das oft erst mit auftretender Übelkeit gestoppt wird. Woran kann das liegen und vor allem: Was kann man gegen das Schokolade-Essen tun?


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YuLy42
beantwortet von YuLy42 am 29. August 2008 14:42
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Mit der Sucht nach Schokolade ist es das gleiche wie mit allen anderen Süchten: wenn keine Kontrolle mehr möglich ist und der Wille zu schwach, hilft nur noch eine Suchttherapie.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 29. August 2008 14:46
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Ein ganz dummer Vorschlag vielleicht: Er soll es mal mit Diät-Schokolade versuchen. Die schmeckt so grausam, dass regelmässiges Essen wahrscheinlich nach kurzer Zeit den Appetit auf Schoki vertreibt.

Ansonsten soll in solchen Fällen das Einatmen von Vanill- oder Schoko-Duftöl ein wenig von dem Heisshunger nach Schoki abgelenkt haben.

Weitere Ansicht: wenn er es schaffen würde, am Abend nur 100 bis 200 Gramm zu essen, wäre doch m.E. gar nicht so viel schlimmes dabei? Oder?


Ysobel
beantwortet von Ysobel am 29. August 2008 14:44
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Wenn es wirklich wie eine Sucht ist, dann denke ich, sollte er mal mit seinem Psychologen (den hat er ja wohl, wenn er in Behandlung ist) darüber sprechen. Ansonsten kann ich nur sagen, kauft Schokolade mit ganz hohem Kakaoanteil. In meinen Augen schmeckt die so pervers, das das echt nur zum abgewöhnen ist.


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 29. August 2008 14:44
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Diese Art von Sucht ist meist eine Nebenwirkung vom Medikament. Das ergeht vielen Patienten so. Da kann man nur mit dem Arzt sprechen und evtl. die Medikamente umstellen.


anonym
beantwortet von Halbwissen am 29. August 2008 14:49
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Es gibt ganz sicher einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Psychopharmaka und dem Eßverhalten. Es gibt eine Vielzahl dieser Medikamente nicht alle haben die selben Nebenwirkungen. Wenn es ein ernstes Problem ist sollte er versuchen das Medikament zu wechseln





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