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20 Jahre, wie eigene Wohnung. Ich stehe vor dem Nichts, ich weiß nicht weiter. ALG II

Frage von Carina1903 Carina1903

Und zwar, es geht darum, dass ich vor einem riesen Problem stehe:

Ich bin 20 Jahre jung und meine Probleme häufen sich zur Zeit. Ich bin wohnhaft bei meinem Vater, wir haben ein Haus. Wir beziehen ALG II als Bedarfsgemeinschaft. Ich verbringe die meiste Zeit bei meinem Freund, da ich es zu Hause kaum noch aushalte. Nach einem Gesprach mit meinem Vater, hat er mir erklärt, dass er möchte, dass ich nicht mehr heim komme ( weil ich so gesehen schon wohnhaft bin bei meinem freund). Ich hatte ihm erklärt, dass ich wieder einziehen möchte, aus Entfernungsgründen. In dem Ort, in dem mein Freund wohnt, gibt es keinerlei Busverbindung, ich habe keine Möglichkeiten, von dort aus eine Arbeitsstelle oder Ausbildungsplatz zubekommen. Über einen Führerschein verfüge ich leider nicht. Nun, es bleibt mir nichts anderes übrig, als eine Wohnung zu nehmen, aber diese kann ich zur Zeit nicht finanzieren ( ha ha wo von auch). Ich habe den Willen mein Leben in den Griff zu bekommen ( nachdem ich schon mit 19 jahren meine eidesstaatliche versicherung abgegeben habe, eine Maßnahme vom Amt abgebrochen habe, und mein Fsj im letzten Jahr nach 3 Monaten kündigen musste, da ich keine Möglichkeiten mehr hatte zur Arbeit zu kommen ( gründe oben beschrieben). Ja ich stehe da ohne alles,euer Gedanke ist richitg. Die Sache ist einfach ich möchte unbedingte eine Berufsausbildung machen, ich möchte eine schöne Zukunft bekommen und arbeiten. Ich weiß ihr denkt...ich möchte nix machen, aber euer Gedanke ist falsch. Ich möchte einfach mit meiner Vergangenheit abschließe ( keine einfache Kindheit, ständige Vorwürfe, Drogen...) Ich denke einfach, dass ich gar keine Möglichkeiten habe, um aus diesem Teufelskreis zu kommen. Zur Zeit denke ich nur noch...das ist nicht mehr mein Leben, ich weiß noicht weiter.

Welche Möglichkeiten habe ich? Kann mir vielleicht jemand helfen? Aber wie zum Beispiel, die Sachen mit Jugendamt. Ich möchte meinem Vater nicht enttäuschen. Und ihn nicht i n irgendeinen mist rein ziehen.l

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Antworten (12)

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    Antwort von jennyblomma jennyblomma

    Wenn du dein Leben ändern willst musst du auch etwas dafür tun. Es kommt niemand und nimmt dich an die Hand oder fährt dich zur Arbeit. Sprich mit deinem Sachbearbeiter vom Jobcenter, der wird dir bestimmt Vorschläge machen aber du wirst endlich mal etwas tun müssen.

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    Antwort von lieblingsmam lieblingsmam

    Es gibt Jugendwohnheime.Schau mal wo es in Deiner Umgebung so etwas gibt.Das Jugendamt kann Dir sicher dabei helfen :-)

    http://www.iaj.de/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=112&a...

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    Antwort von beangato beangato

    geh mal zum Jugendamt. Dort wird auch jungen Erwachsenen geholfen.

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    Antwort von GermanGirl2011 GermanGirl2011

    Geh zum Amt und frage dort welche Anträge du stellen kannst und welche Möglichkeiten es gibt dir zu helfen.

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    Antwort von reliregi reliregi

    Hallo Carina,

    Man hört gar nichts mehr von DIr!

    Es gibt auch Maßnahmen für junge Erwachsene: in manchen Orte über den Sozialdienst katholischer Frauen (Hat nichts damit zu tun, dass die Dir mit Glauben kommen würden - sollte Dich also auf keinen Fall abschrecken), in anderen Orten von der Diakonie usw. In Städten gibt es oft einen sozialpsychiatrischen Dienst oder wende Dich an die Drogenberatung - irgendeine Adresse wirst Du schon finden.- Ruf am besten vorher an, ob sie die Richtigen sind - sonst sollen sie Dir 'was sagen.... In welcher Gegend Deutschlands wohnst Du denn?

    Alles Gute

    reliregi

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    Antwort von GerdausBerlin GerdausBerlin

    In dem Ort, in dem mein Freund wohnt, gibt es keinerlei Busverbindung, ich habe keine Möglichkeiten, von dort aus eine Arbeitsstelle oder Ausbildungsplatz zubekommen.

    Die meisten Leute bekommen eine Arbeitsstelle oder eine Ausbildungsplatz durch Bewerbungsschreiben per Post oder per E-Mail, nicht per Bus. Wenn sie dann zu einem Vorstellungsgepräch eingeladen werden, müssen sie halt ein wenig früher aufstehen als Leute aus der Großstadt - die Fahrkosten bezahlt ihnen dann die Firma oder das JobCenter.

    Hat man dann einen Arbeitsvertrag oder Ausbildungsvertrag, bezahlt das JobCenter meist einen Umzug zum Arbeitsort nach § 45 SGB III in Verbindung mit § 16 SGB II. Und, wenn nötig, eine eigene Wohnung dort in der Gegend, auch unter 25 nach Absatz 5 § 22 SGB II, wenn "2. der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist".

    Damit sollten einigen Lamentos die Luft entzogen worden sein. Viel Glück und Spaß beim Beantragen der zustehenden Leistungen.

    Gruß aus Berlin, Gerd

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    Antwort von Rheinflip Rheinflip

    Zuerst mach mal eine sache zuende: da bietet sich ein fsj oder eine bvb-massnahme an. ersatzweise musst du dir irgendeinen job suchen und arbeiten gehen.

    Ich schätze, deine probleme liegen recht tief. Bei der bewältigung könnte eine therapie helfen.

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    Antwort von filoubalu filoubalu

    deine gedanken sind noch ein bissl ungeordnet - zumindest schreibst du so. das problem mit den meisten menschen ist, das sie keine ahnung haben, was sie eigentlich wollen, weil sie nie die zeit und chance hatten mal in sich rein zu schauen.

    du musst erst einmal für dich selbst erkennen wer du bist was du willst - was sind deine poisitiven starken seiten an dir - erst wenn du das weisst, auch durch freunde die dir vielleicht dir ein feedback geben können, dann kannst du anfangen dir eine berufliche zukunft aufzubauen, die genau deine talente neigungen und fähigkeiten fordert und braucht. zb ist soziale kompetenz auch eine fähigkeit die man nicht extra lernen muss aber in vielen berufen gebraucht wird.

    nimm dir mal 1-3 tage zeit, gehe spazieren, horch mal in dich rein, denke nach, lass mal deine kopfstimme reden und spüre, ob dein bauchgefühl dir ein positives echo gibt wenn du über das eine oder andere nachdenkst, was du in deinem leben machen könntest.

    über eines musst du dir im klaren sein - du wirst nie aus deiner situation rauskommen, solange du nicht bereit bist auch mal die ar*schbacken zusammen zu kneifen, und eine sache durch zu stehen. niemand will mit einem menschen zusammen arbeiten oder zu tun haben auf den er sich nicht verlassen kann. und zum thema verläßlichkeit gibt es nur ein paar stichworte die dich in deinem leben aber immer weiter bringen - ehrlichkeit, pünktlichkeit und dem willen etwas zu erreichen auch wenn es manchmal schwer wird.

    das klingt jetzt vielleicht altbacken, aber das beeindruckt heute die menschen die dir eine chance geben können. und du musst dir darüber im klaren sein, dass du in deinem leben immer andere menschen brauchen wirst, um weiter zu kommen.

    so - das wären mal die ersten tipps von mir - übrigens - ich war auch mal ganz unten... und habe mich wieder hoch gerappelt - aber das geht nur wenn man wirklich aus der schei**sse raus will. machs gut, kopf hoch und mach den rücken gerade - dann kannst du viel weiter nach vorne schauen ;-)

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    Antwort von 2Eddy2 2Eddy2

    Aus meiner sicht soltest du ein gesetzlichen Betreurer haben (nicht deinen Vater) Ist das der fall versuch es mit ihm zu Regeln. Ist das nicht Fall beantrage bei der ARGE eine genehmigung zur eigenen Wohnung

    Gründe wie oben beschrieben, voher kümmere dich evtl. um eine zusage für eine Berufs Ausbildung. Hol dir paar kostenvoranschläge für mietwohnung ein.

    Nimm alles mit und viel glück

    Mit freundlichen Grüßen

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    Antwort von Ardnas17 Ardnas17

    Du bist 20 und darum stellt sich das Amt eh quer, wenn du eine eigene Wohnung haben willst. Heutzutage ist es doch so geregelt, dass man erst mit 25 von zu Hause ausziehen darf wenn man KEINE Arbeit hat. Ansonsten zahlt das Amt unter Umständen nicht. Das Amt erlaubt dir nur dann eine eigene Wohnung, wenn du vernünftige Gründe dafür hast, wie z.B. neuer Job, wenn man schwanger ist oder Kinder hat oder psychische Gründe (wegen Famlienstress oder so). Allerdings muss man das nachweisen (über psychologisches Gutachten usw.). Wende dich doch mal an den Psychologischen Dienst der Arge oder such dir selber einen Psychologen, der wird dir sicher helfen. Denn bei dir scheint es ja um solche seelischen Dinge zu gehen.

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    Antwort von Mayame Mayame

    Jugendamt geht nicht, du bist schon erwachsen. Anspruch auf Geld hast du nicht, da du unter 25 Jahre bist, richtig sch**ße gemacht. Das einzige was du tun kannst ist trotzdem mal informieren lassen, da du aus gewichtigen Gründen nicht mehr bei deinem Vater leben kannst und er dich auch nicht bei dir haben will. Dann muss dir ja irgendwie geholfen werden.

    Führerschein und ein billiges Auto wären aber mal ne Möglichkeit, zumindest ist es billiger als ne ganze Wohnung

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    Antwort von dollgar dollgar

    rede mit deinem amt

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