Guten Morgen, wie haben einen 20-jährigen Sohn, der kifft, ist vorbestraft deswegen und terrorisiert die Familie. Er kann nicht alleine aufstehen und man muss aufpassen, dass er seinen bus kriegt usw.. Wir wissen, dass man diese Hilfestellungen nicht geben soll, was macht er dann: zB ruft er an, wenn er den bus verpasst hat, man legt auf - er macht weiter mit Telefonterror. Beschimpfungen sind eigentlich an der Tagesordnung. Leider haben wir nicht die finanziellen Mittel, ihm eine Wohnung zu finanzieren. Das Amt zahlt wohl erst, wenn die Kinder 25 Jahre alt sind? oder? Er hat seine Ausbildung beendet, geht zur Bundeswehr (Heimschläfer!!!!!!!!) und bringt nur Unruhe. was kann man tun?
20- jährigen "rausschmeissen" - große Probleme zu Hause
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Kermit65Kermit65
Also hör mal, so geht das nicht! Klaro zahlt das Amt auch schon eher. Wenn ihr keine Kohle habt, dann kommen die auch nicht auf Euch zu. Sprecht mit ihm das es so nicht geht und es besser wäre, wenn er sein eigenes Leben langsam aufbaut! Bietet ihm an bei der Wohnungssuche zu helfen und vielleicht bei Anträgen auf Wohngeld etc. Oder bittet einen guten Bekannten, Verwandten, der ihm helfen könnte, wenn ihr es nicht machen möchtet auf Grund was schon alles passiert ist. Wenn er noch Kindergeld bekommt, dann zahlt ihm das auch. Denn das braucht er. Er wacht nie auf, wenn ihr ihn jetzt nicht auf eigene Füße stellt. Je länger das so weiter geht, je mehr gewöhnt er sich daran! Alles gute Ameise
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MarahMarah DH!
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hammerhaihammerhai DH
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russelianarusseliana
jawoll! Raus mit ihm! Warum schläft er zuhause,?? Weil ihr ihm es bisher leicht gemacht habt, und das ist leider die Konzequenz. Telefonterror? Hörer nicht auflegen, sondern zur Seite!
Er ist beim Bund, also soll er auch dort wohnen, würde ihm keinesfalls schaden. Ruft die Polizei, wenn er mal wieder ausrastet, dann schläft er im Knast. Lasst es euch nicht mehr gefallen!
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2Antwort von
NachtflugNachtflug
Nun, bei der Bundeswehr kriegt er schon Disziplin beigebracht. Wenn er sich nicht ändert, gnadenlos rausschmeissen. Immerhin hat er ja seine Ausbildung beendet. Übrigens, wegen Kiffen kann er nicht vorbestraft sein, da muss doch noch mehr vorgefallen sein. Zur Info, Ihr seid nicht verpflichtet, den noch zu Hause logieren zu lassen. Es ist an der Zeit, dass er flügge wird. Dafür, dass ihr ihn versorgt, terrorisiert er Euch auch noch! Rausschmeissen, aber vorher mit Ihm reden, warum. Wenn er nicht zuhört, Brief schreiben. Alles Gute wünscht Steffi
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hammerhaihammerhai DH
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Eltern_Frage sind wir nicht verpflichtet? warum sagen alle, bis zum 25. Lebensjahr müssen die Eltern aufkommen? Kann man das irgendwo belegen, so dass ich damit zum Amt kann????
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MarahMarah
Ein Familientherapeut vielleicht? Er wird ja auch seine Gründe haben warum er so reagiert- auch wenn diese für Euch absurd erscheinen mögen. Mit 20 kann man doch auch schon auf eigenen Beinen stehen, bekommt er kein Geld von der BW? Selbst wenn er auszieht solltet Ihr doch einiges aufarbeiten- es wäre schade wenn ein absoluter Bruch zwischen Kind und Eltern da wäre. Manche Probleme die ein riesen Ausmaß angenommen haben, bedürfen nur einer kleinen Änderung um sich zum Guten zu wenden und Menschen reifen mit der Zeit. Er scheint Euch nicht mehr zu akzeptieren und Ihr scheint ihn komplett abzulehnen- das kann doch nur ein Psychologe noch klären zu können.
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Eltern_Frage Ich bin bereits deswegen in der Psychotherapie. es hat natürlich auch mit mir zu tun, dass man ihm alles abgenommen hat. ER bekommt geld, hat aber verpflichtugnen: teuren Handy-Vertrag, Stafbefehl, Abzahlung eines TV-Gerätes. Sicherlich, das sind alles seine Verpflichtungen, er kann nicht mit geld umgehen und leiht sich immer noch was bei uns- damit werden wir aufhören.
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MarahMarah Vielleicht mußt Du auch aufhören Dich schuldig zu fühlen, damit Du ihn nicht zu sehr verwöhnst. Geld scheint immer eine gute schnelle Wiedergutmachung zu sein aber das ist hier vielleicht falsch. Vielleicht kannst Du mehr für ihn erreichen wenn Du ihn nur noch mental unterstützt und ihm beim Umzug hilfst. Im Prinzip zahlt Ihr ja im Moment seine Strafe mit ab und das kann nicht sein. Wenn ihr Euch beim Sozialamt erkundigt müßt Ihr deutlich sagen, dass ihr Euren Sohn nicht weiter finanziell unterstützen könnt und dürft kein Stück von dieser Behauptung abweichen- der Mitarbeiter wird versuchen Euch unter Druck zu setzen aber Ihr dürft nicht nachgeben. Wenn Euer Sohn seine Schulden nicht abbezahlen kann, muss er mit den Leuten verhandeln. Dabei könnt Ihr ihn unterstützen aber gebt ihm nicht Euer ganzes Geld! Warum hat er sich ein Tv-Gerät gekauft, mitdem er noch mehr Schulden hat? Bei der Caritas bekommt man gebrauchte Geräte für ein paar €... In meinem Bekanntenkreis hat so mancheiner mit Sperrmüll-Möbeln seine erste Wohnung eingerichtet- wenn es nicht gerade das Bett ist, ist das doch kein Problem... Wie sieht das denn in seinem Bekanntenkreis aus? Da wohnt doch bestimmt nicht jeder noch zuhause! Anhand solcher Beispiele würde ich ihm klarmachen, dass es jetzt Zeit für eine eigene Existenz ist. Wenn Du bereits in Therapie bist, lass Dich auf so ein Gespräch vorbereiten und lege Dir sorgfältig eine Strategie aus damit Du Dich nicht über den Haufen reden läßt! Ich drücke die Daumen!
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BrandenburgBrandenburg Zugegebenermassen "harter Vorschlag" von mir: Mit Rechtsanwalt (speziell Familienrecht) Rücksprache nehmen, und anschliessend rechtswirksam vor die Tür setzen - zur Not mit Hilfe der Polizei. Sein Verhalten wäre evtl. wertbar als z.B. "Unzumutbarkeit des Zusammenlebens". Dieses begründet sich schon allein wegen des BTM-Konsums und den deinerseits beschriebenen Verhaltensweisen. Falls er Dir/Euch gegenüber handgreiflich wurde/wird, habt ihr noch einen Grund mehr, ihn rauszuwerfen. Desweiteren hat er lt. deiner Aussage eine feste Arbeit, ist also nicht auf Unterstützung Dritter angewiesen. Von geistigen Gebrechen schreibst du nichts, also scheint er voll geschäftsfähig und damit voll verantwortlich für sich selbst zu sein - mit allen Konsequenzen/Folgen.
WENN erfolgreich vor die Tür gesetzt: Sämtliche Wohnungs-bzw. Haustürschlösser ändern, Telefonnummern ändern.
Wie eingangs gesagt, sehr harter Vorschlag von mir - scheint aber der einzige Weg zu sein, ihm deutlich seine Grenzen aufzuzeigen. Wenn ihr dieses nicht konsequent so durchzieht, tanzt er euch noch Jahrzehnte später auf der Nase herum, nach dem Motto: "Geht doch!"
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PlumbumPlumbum
Bei der Bundeswehr hat er doch die Möglichkeit zu übernachten. Die haben meistens Zimmer genug. Vor allen Dingen wird er dann aus dem Bett geholt vom UVD wenn er nicht pünktlich erscheint.
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manu1979manu1979 Stimmt, dort sollten ihm solche Spielchen eigentlich ausgetrieben werden.
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BuegelfeeBuegelfee
Auch wenn schwerfällt. Seine Reaktion ist die Antwort auf Eure Erziehung. Wenn die Rüpel Kind sind, wird oft drüber gelacht. Das böse Erwachen folgt. Ich denke er macht nicht erst jetzt Schwierigkeiten. Die Bundeswehr kann das wohl auch nicht mehr richten. Ich wäre grundsätzlich für nen Elternführerschein!
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SiggiFSiggiF
Erklär ihm, dass er für einie Zeit nicht erwünscht ist, dann wird er den Luxus bald wieder zu schätzen wissen!
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nura1nura1
Ich würde vielleicht mal mit einem Sozialdienst sprechen, und sehen was die dazu meinen.
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JubuttabaJubuttaba
Schmeiss ihn raus!! Er muss seinen Weg selber finden, wenn du nicht kaputtgehen willst, musst du ihn raussschmeissen. Er soll selber schaun wo er bleibt, dann kommt er vielleicht zum Nachdenken. Leg dir ne Geheimnummer zu, dann kann er dich nicht mehr terrorisieren.Nur so kommst du und deine Familie wieder zur Ruhe
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hammerhaihammerhai
Ihr müsst ihn einfach loslassen, weil ihr sonst in ein co-abhängiges (deckendes) Verhaltensmuster verfallt! Ihn zu decken bringt ihm gar nichts. Er muss mit sich selbst in Berührung kommen und wach werden. Mit 20 sind seine Denk- und Verhaltensmuster schon stark verfestigt. Macht ihm klar, dass ihr ihn als euren Sohn liebt, aber sein Verhalten Euch zu Selbstschutzmass- nahmen zwingt und Ihr ihm nicht gestattet, mit seinem falschen Verhalten Euer Familienleben zu belasten und zu zerstören. Gebt ihm eine Frist, sein Leben und Verhalten zu ändern und legt Euch aber dann auch zeitlich fest, dass, wenn er bis dahin nichts geändert hat, Ihr ihn vor die Tür setzen werdet, was Ihr dann aber auch konsequent tun müsst!!!
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Eltern_Frage Danke für die Antwort- sehr gut geschrieben. ABer wie kann das aussehen, ihn einfach vor die Tür setzten? Koffer packen und vor die Haustür stellen, wenn bis dato keine Unterkunft in Sicht ist. Kann man sowas so durchziehen???? wir habenihm schon oft gesagt, dass er ausziehen soll. ER sagt: ich habe da kein Geld zu - wir können ihm das ja finanzieren. das ist ja das, was wir eben nicht können.
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jotde01jotde01 nimm den Rat von nura1 an, der Sozialdienst kann dir sicherlich ein paar Wege aufzeigen, das Problem zu lösen.
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hammerhaihammerhai Genau das meine ich! Frist setzen, nicht eingehalten: Koffer packen und vor die Tür setzen, Schloss auswechseln, falls er noch einen Schlüssel hat. Ich denke er erlaubt sich so viel, weil er in seinem Leben bei Euch gelernt hat, dass Konsequenz nicht Eure Stärke war. Dafür braucht Ihr beide starken Zusammenhalt als Eltern und gute Nerven und vor allem dürft Ihr Euch kein schlechtes Gewissen machen lassen. Das meinte ich mit loslassen. Vor allem sehe ich auch dass er die Macht der Manipulation ziemlich geschickt bei Euch anwendet. Wenn Ihr echte Besserung wollt, dann müsst Ihr da durch! Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende müsst Ihr Euch immer vor Augen halten. Nur so gibt es eine Chance für Veränderung. Von dem wie es ausschaut würde nach meiner Erfahrung die sanfte Methode nichts bringen. Er braucht eine Schocktherapie um wach werden zu können. Habe viel Erfahrungen in dem Bereich. Gutes Gelingen!
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Eltern_Frage ich danke Euch allen für die Antworten. Leider kann er nicht beim Bund übernachten, weil er im Kreiswehrersatzamt arbeitet, die haben keine Betten. Ja, es ist schon mehr vorgefallen wegen des Kiffens - er ist erwischt worden mit Gras (mehrmals). Muss er sich niht selbst beim Amt vorstellen? Können wir dem vorgreifen- es ist klar, dass es so nicht weitergeht, keiner hat mehr Respekt vor dem anderen. Das geht so nicht- irgendwann leidet auch die Ehe darunter. Wie können wir weitermachen? Ihn völlig ignorieren und keinesfalls mehr Geld leihen oder ihn fahren. Das wäre wohl der erst richtige Weg, das muss man nur durchhalten. Sicherlich hat man in der Erziehung was nicht richtig gemacht. Er ist ein SCheidungskind, man hat ihm keinen wunsch abgeschlagen..... das war falsch.
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paule63paule63
Riesenproblem. Ihr könnt euch von eurem Sohn nicht beschmpfen lassen, das muss Konsequenzen haben, damit es nicht weiter eskaliert.
Da müssen kurzfristig Lösungen her. Fragt euren Sohn aus dem Stand, ob ihr mit ihm oder gleich mit seinem Kompaniechef reden sollt. Denn die Bundeswehr hat für den heranwachsenden Sohn ebenfalls eine Fürsorgepflicht.
Der Truppe kann er sich nicht entziehen, da drohen dann drakonische Strafen. Und nicht nur reden, auch machen. Nicht dass ihr irgendwann noch Angst vor eurem eigenen Sohn haben müsst.
Wie Nura sagt, gibt es auch die Möglichkeit zum Sozialdienst zu gehen. Da bekommt er nen Sozialarbeiter, der sich um ihn kümmert. Der hilft auch bei Wohnungssuche, anträgen ect. nur sind die ziemlich rar die Sozis. Aber eine Möglichkeit wäre es.