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2. Weltkrieg - Flucht der Juden

Frage von Zicke136 Zicke136

Also ich muss für die Schule ein Referat über die Flucht der Juden im 2. Weltkrieg ( hauptsächlich Deutschland) halten. Unter anderem hab ich da die Punkte "Wie die Juden zu ihrem Zufluchtsort hinkamen (also z.B.: zu Pferd oder in unterirdischen Gängen) " "Ob sie während der Flucht Zwischenstopps eingelegt haben (z.B.: bei Bekannten o.Ä.) " und "Ob sie Hilfe bei der Flucht hatten (z.B.: durch Freunde o.Ä.) " Und dann noch, ob sie nach dem Krieg wieder zurück ins normale Leben kamen. Also "Wenn ja - Wo?" Denn ihr altes Zuhause war ja dann wahrscheinlich schon zerstört oder so.

Wisst ihr, wo ich da was finden könnte? Ich hab echt schon das Internet durchforstet, aber etwas richtig informierendes finde ich nicht wirklich.

Was auch noch toll wäre, wenn es irgendwo Berichte von Juden gibt, die von ihrer Flucht selber berichten. Also subjektiv.

Danke im Vorraus (:

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Antworten (4)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von larry2010 larry2010

    ich kann dir das buch von michael degen "nicht alle waren mörder empfehlen". dort schildert er wie er mit seiner mutter auf der flucht durch berlin war und glück hatte, immer wieder menschen zu finden, die sie versteckten.

    zuletzt habe ich ein buch von miraim preuss gelesen, die zusammen mit der frau von anne franks cousin buddy elias die briefe der familie veröffentlichte und un dman dort einiges zu dme leben von annes vater nahc dem krieg erfährt.

    evtl. findest du über buddy elias auch weiterführende literatur.

    "mein leben mit anne frnak" von miep... ist auch aufschlussreich. sie abreitet für otto frnak und verstecket udn versorgte ihn und die familie und ihr man gehörte eienr organisation an, die ein netzwerk für die versteckten unterhielt mit gefälschten lebensmittelkarten und so weiter.

    Kommentar von Zicke136 Zicke136

    Ich brauch es hauptsächlich allgemein. Nur vlt mal in jedem Unterpunkt ein Beispiel - vlt. ein Satz oder so.

    Und ich brauch es halt bis nächsten Mittwoch und da findet man echt wenig. Aber danke.

    Kommentar von larry2010 larry2010larry2010

    um zu flüchten nutzten sie alle transportmittel, wobei es bei der bahn das risiko gab kontrolliert zu werden, also nicht nur fahrkarte, sondern auch ausweis. oder auch in bussen.

    und hilfe brauchten sie, ob es geld war, eine unterkunft unterwegs oder nur etwas zu trinken oder auch einen unfall. mal waren es freunde, die vermittelten ode rauch eifnach fremde , die ihnen unterwegs halfen.

    selbst als gruppe waren sie auf hilfe von aussen angewiesen.

    es gab pausen unterwegs, wechseln des transportmittels, erschöpfung, wenn sie zu fuss, fahrrad unterwegs waren, kontrollen, durchsuchungen, fliegernagriffe es war ja keine pauschalreise.

    und nach dem krieg gab es welche, die mit dem was sie erlebt und gesehen hatten nicht klar kamen, verlust der familie oder ungewissheit des verbleibs.... .

    die wurden einfach krank und starben oder nahmen sich das leben, andere lebten irgendwie weiter.

    diese konnten es den deutschen (deutschland nicht verzeihen) udn gingen aus deutschland weg.

    andere waren seit mehreren generationen in deustchland zahause, waren frankfurter, berliner, hatten im ersten weltkrieg für deutschland gekämpft und es blieb ihre heimat.

    ich denke alle hatten aber gemeinsam, das sie sich fragten, was was deutsche ab einen bestimmten alter während dem krieg gemacht hatten.

    marcel reich-ranizski, verehrt nach wie vor die deutsche literatur, aber kann daswas ihm und seiner frau angetan wurde nicht verzeihen.

    michael degen ist jetzt 75 und war recht jung zu der zeit und lebt und spielt in deutschland. seine heimat ist berlin und blieb es. sein bruder ist etwas älter und kam mit einem kindertransport nahc england und dann nach israel, er schloss sich den juden an, die ihren neuen staat anschlossen.

    evtl. kannst du bei wikipedia etwas finden, wenn du schaust, was dort über hans rosental, inge meysel, valentin sänger oder andere stars steht.

    das wird aber auch etwas mit der familie zu tun haben, welchen beruf die eltern hatten, wo sie wohnten, ob sie das judentum praktizierten oder es einfach zu der geschichte ihrer vorfahren dazugehörte.

    je nachdem ob es eine jüdische gemeinde im umfeld gab oder man sich den christlichen nachbarn anpassen musste, wurde de rglaube dann gelebt oder auch zum christentum übergetreten.

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    Antwort von JosephSmith JosephSmith

    Das NS-Regime förderte seit 1933 die Auswanderung von Juden nach Palästina. Behindert wurde die Auswanderung in die europäischen Nachbarländer. Fast die Hälfte der rund 500.000 in Deutschland lebenden Juden emigrierte oder floh von 1933 bis 1938 ins Ausland.

    Zwischen 1933 und 1936 wanderten maximal 29.000 Juden aus Deutschland nach Palästina aus. In den Jahren von 1937 bis 1941 waren es noch rund 18.000.

    Das wichtigste Exilland war 1933/34 Frankreich. Zwischen 1933 und 1938 fanden 30.000 jüdische Flüchtlinge aus Deutschland in Frankreich Asyl.

    Bis Herbst 1938 wanderten ca. 11.000 Juden nach Großbritannien aus. Nach der 'Reichskristallnacht' wurden weitere 40.000 Juden aufgenommen.

    Mehr findest du unter http://geschichtsverein-koengen.de/Judenverfolgung.htm

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    Antwort von Tiger98 Tiger98

    lies das tagebuch von anne frank,sehr interessant,sie hat alles genau beschrieben,wie es war

    Kommentar von Zicke136 Zicke136

    Haben wir ja schon - aber wir sollen nicht nur von ihr - sondern allgemein.

    Sonst hätte ich ja nicht gefragt :D

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    Antwort von pillpall pillpall

    Was sind das für Fragen ? Pauschale Antworten gibt es da sowieso nicht. Bei dem einen war es so bei dem anderen anders...und wie man weiss konnten die meisten leider nicht flüchten.

    Kommentar von Zicke136 Zicke136

    So ähnlich wie bei Anne Frank. Und die Fragen stehen oben.

    Kommentar von pillpall pillpallpillpall

    Meine Antwort auch

    Kommentar von Zicke136 Zicke136

    JA halt einfach allgemein. :D

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