Der Spruch erhält in den Talkrunden immer Beifall. Die Volksvertreter bleiben jedoch fast immer die Antwort schuldig, wie der Unterschied zwischen Arbeiter und Nicht-Arbeitern stärker hergestellt werden soll. Vor allem die CDU-ler blubbern den Spruch gerne mal von sich. Aber wie soll das umgesetzt werden?

Das bleibt die einzige Möglichkeit!
Wirlich helfen könnte nur ein Mindestlohn für alle Branchen, der mindestens 15€/std. betragen sollte.
Aber da höre ich schon wieder die Arbeitgeber drohen, sie müßten dann soundsoviele Arbeiter entlassen. Das machen sie aber trotzdem, mit oder ohne Mindestlohn!
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Den Hartz4satz drastisch oder überhaupt nur zu senken würde bedeuten, die Leute verhungern zu lassen. Obwohl.... ich bin mir nicht mal sicher, ob das nicht sogar beabsichtigt wäre/ist!

Wenn man die arbeitende Bevölkerung bei der Bezahlung stärker an ihrer Leistung messen würde, dann wäre auch genug Geld für eine ordentliche Grundversorgung für Arbeitslose übrig. Spreche hier z.B. von Managern, die gewisse grosse Unternehmen an die Wand fahren, sich selbst aber vor Rücktritt noch ordentlich daran bereichern. Aber das wird noch belohnt...und dafür ist immer genug Geld da.
Sehe ich auch so! Käme einem CDU-ler nie über die Lippen. Aber der Spruch ist ja so schön anzuhören.

Es kann ja gar nicht funktionieren. Die Menschen, die in HartzIV gerutscht sind, sind ja meist unverschuldet in diese Situation gelangt, aufgrund der "Verwahrmentalität" der Gesetze und Arbeitsagenturen haben sie kaum mehr eine Chance und resignieren. Die wenigsten leben wirklich nach dem "Wir trampeln durchs Getreide"-Spruch und wären froh, wieder eine nutzvolle Arbeit leisten zu können.
Also würde eine mittlerweile riesige Anzahl der Bevölkerung durch die drastische HartzIV-Senkung in die Schuldenfalle und danach in die Obdachlosigkeit geraten - gleichbedeutend dafür, nicht mehr am Arbeitsmarkt vermittelt zu werden.
Die Niedriglöhne drasisch erhöhen wird bei der heutigen Konjunkturlage eher kontraproduktiv sein. Zu viele kleine Unternehmen müssten schließen, zu viele Großkonzerne würden daraufhin dem Standort Deutschland den Rücken kehren.
Die FDP mit ihrer gut situierten Anhängerschaft würde am liebsten die Gewerkschaften abschaffen sämtliche Arbeitsgesetze, die zum Schute der Arbeitnehmer geschaffen wurden, einstampfen.
Von diesen drei Gesichtspunkten ist also keine Hilfe zu erwarten.
Ich glaube nicht das Lohnerhöhungen zu mehr Arbeitslosigkeit führen würde
gartenfee am 13. September 2008 16:07 kurzfristig schon, nur eben langfristig nicht. aber das wird eben nicht so gesehen. immer nur die kurze sicht, leider.

Indem Arbeit bezahlt wird. Arbeitslose brauchen unsere Hilfe, sie haben einmal ihren Beitrag geleistet, also brauchen auch arbeitslose Menschen ihr Auskommen, deswegen: Hartz IV nicht senken, aber Leute die arbeiten anständig entlohnen! Arbeitsplätze schaffen und nicht abbauen, wer Arbeitsplätze abbaut strafen.
Der Mindestlohn muss sein. Ein Land, das wie Deutschland den Anspruch erhebt, die drittstärkste Wirtschaftsnation der Welt zu sein, hat eben auf das dritthöchste Lohnniveau. Im Billiglohnländern zu produzieren ist ja okay - aber bitte mit entsprechend heftigen Einfuhrzöllen. Und die Deutschen müssten endlich mal aus ihrer Duldungsstarre erwachen - bei unseren Verfolgern hätte es längst Generalstreiks gegeben.

obendrein sollten Unternehmen die in Deutschland ansässig sind aber in Billigländern produzieren, Sonderabgaben an den Staat zahlen. Diese Unternemen verlegen ihre Produktion nur in Billigländer um größere Gewinne zu erzielen und nicht um ihre Ware billiger anzubieten. Das Geld, welches Hartz4 Empfänger erhalten muß an die steigenden Kosten angepaßt werden. Deutschland verarmt und verhungert.

es kann und darf nicht sein, dass jemand, der arbeitet bzw, arbeiten geht und das in Vollzeit anschließend noch bei den Ämtern um Almosen betteln muss, da das Geld, was ausgezahlt wird vorne und hinten nicht reicht..

Wohin soll ein Land nur kommen wenn sich viele Leute dort mit eigener Hände Arbeit nicht mehr ernähren können und auf der anderen Seite sich ein paar Reiche die Taschen immer weiter füllen?
Wenn der Staat immer mehr Leute unterstützen muss damit sie überhaupt hier leben können, dann geht ihm wohl über kurz oder lang (eher kurz! ;-)) das Geld aus und das System bricht zusammen.
Mit Deiner Frage bist Du schon auf den Spruch reingefallen, dass alle Leute, die nicht arbeiten, faule Säcke wären. Du solltest mal überlegen, warum die Arbeitslosenzahl jetzt wieder sinkt! Mit faulen Säcken wäre das nicht zu machen.
Die Schwierigkeit ist, wenn ich Deine Frage einmal gutwillig nehme, den Leuten, die arbeiten wollen, ein vernünftiges Auskommen zu verschaffen. Das bedeutet eine Arbeit, die einen nicht schon mit 50 fertig oder überflüssig macht, Geld zum vernünftig leben, eine Krankenversicherung, die die wichtigsten Dinge übernimmt, eine Rente, die nicht jedes Jahr real weniger wird.
Dies hat folgenden Gegensatz: Alles, was ein Arbeitnehmer mehr haben will oder bekommt, sowohl Lohn als auch "Lohnnebenkosten", Sind für den Arbeitgeber Kosten, die für das Produkt anfallen. Und da ja so viel als möglich Gewinn gemacht werden soll, versucht der Arbeitgeber diese Lohnkosten zu drücken. Also ist es immer ein Kampf mit ihm, wenn man ein Auskommen haben will und damit auch keineswegs gesichert!

Und dazu stehe ich !
Finde ich besser als irgendwas zu heucheln.

Dabb wird Hartz IV entlaset.
Scheiß Politik,die Verarschen einen!!!!
Zu hohe Steuern und Sozialabgaben senken. Weniger Rundumversorgung durch den Staat (der erbringt seine all-inclusive Leistungen nämlich sehr ineffizient) dafür mehr Eigenverantwortung.

Wie fast alles bei Politikern ist es nur ein Spruch! Da steht selten was dahinter! Außer, wenn es um die eigene Tasche geht!

Wer in Polen nicht arbeitet bekommt "NICHTS" auch kein Hartz IV

stimme so manchem hier zu. und ergänze: es kann nicht sein, daß man von seiner arbeit nicht mehr leben kann, daß man gezwungen ist, 2-3 jobs parallel zu haben oder sonst irgendwie versuchen muß, um die runden zu kommen. selbst in akademischen berufen ist das mittlerweile so. obwohl ich damit nicht sagen will, daß die besser sind. nur hat man dafür eben jahrelang auf geldeinkommen verzichtet während des studiums, wo andere schon gearbeitet und geld verdient haben. und dann soll man trotzdem für einen hungerlohn und unter wirklich prekären bedingungen arbeiten? irgendwie ist da jedenfalls was faul!!! aber das zu ergründen, würde hier deutlich zu weit führen.
DH