Frage von derPerri, 50

2 verschiedene Kündigungsgrundaussagen vom Chef?

Ich wurde gekündigt in der mir ausgehändigten Kündigung steht aus betrieblichen gründen wegen geringer Auftragslage etc... In dem vom Amt angeforderten Schriftstück äußerte sich der Chef eher negativ . Woraufhin ich weder angehört wurde, noch eine Stellungnahme tätigen konnte. Was aber 30% Sanktionen einbrachte. Welche der beiden Aussagen sind nun rechtskräftig?

Antwort
von Splittedsoul, 24

Es ist nicht rechtskräftig, wenn die "negative" Aussage vom Arbeitsamt widersprüchlich zur richtigen Kündigung ist und am besten gesetzlich gar nicht zulässig ist. Dann kannst du nämlich klagen, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt ist. 

An sich ist die offizielle Kündigung das tragende Dokument.

Antwort
von Ernsterwin, 6

Wenn gerichtlich festgestellt wird, dass die Kündigung unwirksam ist, muss auch die Arbeitsagentur (meinst Du die mit "Amt"?) dies anerkennen und darf keine Sperrzeit verhängen.

Wenn aber die Klagefrist (21 Tage nach Bekanntgabe der Kündigung) vorbei ist, wird es schwieriger. Dann musst Du mit der Arbetsagentur eine Klärung erreichen (Widerspruch).

Antwort
von ETechnikerfx, 27

Deine Kündigung. Ansonsten ist seine Kündigung nicht wirksam, da falsche Angaben gemacht wurden. Kläre das am bestem beim Amtsgericht bei einem Rechtsbeistand. Hiernach gibts entweder den Weg über das Arbeitsgericht oder irgend jemand lenkt ein.

Antwort
von o0turtle0o, 22

Gehst du mal zum Anwalt und legst Widerspruch ein.

Der kann dir die Frage auch besser beantworten.

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