Hallo, mein Sohn hat sich nach Aufforderung durch das Arbeitasamt zum Probearbeiten als Schlachthelfer (Zeitarbeit) melden müssen. Er musste seinen Sozialversicherungsausweis abgeben und unterschreiben ohne Zuschläge zu jeder Zeit Überstunden zumachen und sollte einen Arbeitsvertrag unterschreiben, hat er aber nicht. Er hat 2 Tage durchgehalten. Zeitgleich bekam er eine Zusage einer laufenden Bewerbung in seinem Lehrberuf und hat natürlich zugesagt. Am 3 Tag hat er angerufen, er käme nicht mehr.
Der Mann der Zeitabeitsfirma war sehr ärgerlich und hat sofort aufgelegt. Etwas später rief der Mann an und sagte mein Sohn soll eine Kündigung schreiben, dann werden die 2 Tage bezahlt und es gibt die Papiere zurück. Mein Sohn hat das entgegen meinem Rat befolgt. Nach 2 Tagen kam per Einschrieben die Aufforderung sofort die Arbeit aufzunehmen. Der Sachbearbeiter im Arbeitsamt sagte daraufhin den Brief brauche mein Sohn nicht zu beachten, das war 2 Tage Probearbeit und fertig. Inzwischen arbeitet mein Sohn in seinem Beruf im neuen Betrieb. Heute kam von der Zeitarbeitsfirma per Einschreiben eine Abmahnung und die Aufforderung zur unverzüglichen Aufnahme der Arbeit in Schlachthof weil die Kündigung ohne Unterschrift unwirksam sei, mit den Hinweis auf eine 4 Wöchige Kündigungsfrist
Hat Jemand ähnliche Erfahrungen?
Vielen Dank für Antworten
Vie
Hier noch eine Info zum Thema Einfühlungsverhältnis.
http://www.bwr-media.de/themen/personal/probezeit/03561_vorsicht!-ein-einfuehlungsverhaeltnis-ist-keine-probezeit.php
Peter Kleinsorge