Frage von JeanCaligne, 58

2 Rechnungen fuer den selben Auftrag. Ist das rechtens?

Guten Tag zusammen,

wir haben als Hersteller fuer einen Transport (3 Paletten) ab Lager Deutschland nach Norwegen (Oslo) ein daenisches Unternehmen beauftragt. Der Daene hat danach einen deutschen Transporteur als Subunternehmer beauftragt. Wir haben danach die Rechnung des daenischen Unternehmen ordnungsgemaess bezahlt, Jetzt kommt der deutsche Unternehmer und stellt an uns eine Rechnung mit dem Vermerk das daenische Unternehmen wuerde nicht zahlen. Gleichzeitig versucht er via einer Incassofirma seine Forderung in Daenemark geltend zu machen. Darf man 1 Transport 2x fakturieren (hat eine Kopie der Rechnung an das daenische Unternehmen mitgesandt) , oder haette er nicht zuerst die Rechnung gegen das daenische Unternehmen stornieren muessen, bevor er an uns fakturiert,? (2 Rechnungen fuer einen Transport!) Mein Chef meint das sei Betrug.! Gibt es eine Rueckgriffshaftung auf uns.??

Vielen Dank

Um die Frage zu konkretisieren.

Es geht darum das der deutsche Unternehmer, laut Ansicht meines

Chefs, 1 Transport 2mal faktoriert (einmal an den Daenen und 1mal an uns )

und somit "betruegerisch handeln" wuerde, da laut Gesetz er zuerst die Rechnung an den Daenen haette stornieren muessen, um gegen uns zu faktorieren...Stimmt das.. Wo finde ich die Rechtsgrundlage ..HGB.?? 2tens.

Das keine Durchgriffshaftung besteht ist mir nach den Antworten nun deutlich.

Vorab vielen Dank

Antwort
von Apolon, 23

 wir haben als Hersteller fuer einen Transport (3 Paletten) ab Lager Deutschland nach Norwegen (Oslo) ein daenisches Unternehmen beauftragt.

Eigenartig, dass es Hersteller gibt, die keine Ahnung haben welche Verträge sie abschließen und in einem Forum eine Rechtsauskunft erhalten möchten.

Von solchen Unternehmen sollte man Abstand nehmen.

 Mein Chef meint das sei Betrug.!

Und der Arbeitnehmer hat welche Funktion in diesem Unternehmen !

Kommentar von JeanCaligne ,

Wir sind ein kleines Unternehmen im Spezialmaschinenbausektor und haben 14 Mitarbeiter. Ich bin fuer den Versand verantwortlich und hatte die Angelegenheit abgewickelt.

Kommentar von Apolon ,

  Ich bin fuer den Versand verantwortlich und hatte die Angelegenheit abgewickelt.

Eigenartig, dass du dann nicht weißt, was vertraglich vereinbart wurde!

Antwort
von pastweights, 31

Wie ein Auftragnehmer die Realisierung durchführt ist seine Sache, er trägt aber natürlich auch die Verantwortung und muss bezahlen.

Von eurer Seite also kein Fehler, nicht zahlen und im Zweifelsfall rechtliche Konsequenzen androhen und durchführen.

Antwort
von Sciffo, 27

wenn dein chef das so meint, dann wird da sicher richtiger sein, als wenn hier i-ein laie in einem gratisforum dazu was schreibt. dein chef wird vermutlich buchhaltung gelernt haben und kennt die verträge, die abgeschlossen wurden, wir nicht.

was ist denn deine position in dem unternehmen und habt ihr keinen firmenanwalt?

Antwort
von Shnuff, 8

Ganz einfach:
Der der eine Firma beauftrag, muss auch nur diese bezahlen. Alles andere ist nicht euer Ding. Da das Vertragsverhältnis nur zwischen euch und dem Dänen zählt.
Datenschutztechnisch sogar bedenklich, dass die Dänen eure Daten raus geben. Hört sich fast so an, als ob die doppelt abkassieren wollen. Solange ihr den Dänen bezahlt habe, ist die Sache für euch eigentlich erledigt.

Antwort
von Shnuff, 5

Es sei denn, das Subuntenehmen ist Inkasso berechtigt, dann muss diese natürlich bezahlt werden.

Aber das muss eigentlich klar geregelt sein wer was macht und wer eben nicht. Wenn nicht, siehe meine Antwort oben

Antwort
von piobar, 24

Wenn es vor Vertragsbeginn vereinbart wurde, dass zwei Speditionen beauftragt werden aber nur eine Spedition das in die Wege leitet bzw. für die reibungslose Abwicklung sorgt, dann ist das rechtens.

Falls nichts vereinbart wurde und in den AGBs nur schwammiges Zeug stecht welches eine solche Geschichte ausgelegt werden kann, dann ist das ebenfalls rechtens.

Falls jedoch die Bedingungen feststehen und klar sind und nichts davon zu finden ist, dann handelst es sich zunächst um ein Missverständnis welches behoben werden kann und muss durch Einwilligung beider Parteien. Sonst ist das ein Vertragsbruch und kannst mit Anwalt drohen...

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