Mein Vater liegt seit seinem 4 Schlaganfall im Pflegeheim, er ist dement und schreit sehr oft und ist zu Hause nicht mehr tragbar gewesen... meine Mutter bislang geistig klar und noch einigermaßen fit ist selbst mit Auto zu meinem Vater gefahren und hat bisher im eigenen Haus gewohnt und sich versorgt... Jetzt liegt sie im Krankenhaus mit einem Herzinfarkt und ist ein komplett Pflegefall..kann nicht mehr laufen und nichts mehr machen ... was passiert jetzt das Haus ist alt und wer will so einen Bau haben? Und wie finanzieren wir das Altersheim...was bleibt uns dann noch? Ich gehe arbeiten und habe zwei Kinder meiner Schwester geht es ebenso.... sie hat allerdings erwachsene Kinder.... Kommt auch eine Pflegekraft aus Polen die Zwei Leute betreut?
2 Pflegefälle gleichzeitig Mutter und Vater was nun?
Antworten (6)
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enemabanditenemabandit
zuersteinmal einfach die ruhe bewahren ! dann alle familienmitglieder zusammentrommeln, die in der lage sind irgendetwas zur situationsbewältigung beizutragen. auf erbschleicher und maulhelden wird im voraus verzichtet. die übrigen planen, soweit möglich ein schrittweises, systematisches vorgehen. anstehende arbeiten verteilen und immer wieder miteinander gedanken austauschen. die idee der informationssammlung über den sozialdienst ist gut. langt aber nicht. deshalb mehr informationen sammeln. pflegedienste, ambulante und stationäre einrichtungen zur informationsgewinnung ansprechen. macht euch auch bei privatpersonen oder selbsthilfegruppen kundig, da gibt es zumeist informationen aus erster hand und keine schöngeredete kulissenschieberei. wichtig ist zudem, dass eventualitäten eingang in die planungen für das weitere vorgehen finden. diese planungen kann man ohne sogenannte professionelle hilfe angehen, man kann mit den profis planen, man kann auch alles in ihre hände geben. welche entscheidung man auch trifft, alles hängt im wesentlichen davon ab, wie stark die fähigkeiten und auch die bereitschaft der informellen helfer, das seid ihr, die familienangehörigen, ausgeprägt ist bzw. sind. nehmen wir ´mal an, ihr trefft eine entscheidung, beide eltern in ihrer/eurer häuslichen umgebung zu versorgen. dabei nehmt ihr teilweise ambulante pflegedienste in anspruch, den grossteil der arbeit organisiert ihr in eigenregie. die arbeitsbelastungen können variieren und ausmaße erreichen, die dazu füheren, dass einzelne familienmitglieder, die an der versorgung der eltern maßgeblich beteiligt sind, nach und nach aus- bzw. wegfallen, weil sie einfach den belastungen auf dauer nicht gewachsen sind. den letzten beissen bekanntlich die hunde, hier ist´s dann eher der rücken, der beisst ! solche möglichkeiten müssen mit in die planung einbezogen werden !
zur mutter. an die krankenhausbehandlung schließt sich normalerweise rehabilitation an. also erst einmal abwarten inwieweit mutter nicht vielleicht doch noch ein paar fähigkeiten zurückgewinnen kann, die ihr und anderen den alltag erleichtern.
der vater. so wie geschildert, rufend oder schreiend in das private umfeld zu holen kann probleme bereiten. ich verstehe auch die äusserung der hoffnung, dass sich das vielleicht im gewohnten umfeld legt. vielleicht aber auch nicht.
warnen möchte ich vor dem versuch, beide elternteile in einem zimmer unterzubringen, v.a. dann nicht, wenn die persönlichen beeinträchtigungen der eltern so wie geschildert anhalten. allerdings gilt auch hier, die hoffnung stirbt zuletzt, einen versuch kann man ja ´mal wagen !? das würde ich auch im fall einer stationären unterbringung nicht befürworten, es mag andere erfahrungen geben !? also zusammengefasst. familie versammeln. kriegt man das, auch unter sich ändernden rahmenbedingungen, auf die reihe ? aufgaben verteilen. hilfe in anspruch nehmen. um rat fragen.
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Triene2013Triene2013
lass dich beraten ...z. B. im Krankenhaus gibt extra dafür Sozialbearbeiter , die dir da weiterhelfen können...auch ist die Pflegestufe deiner Eltern dabei sehr wichtig...ich weiß genau, wie schlimm so etwas ist. Kostet Nerven und sehr viel Kraft, aber du musst dich fachmännisch beraten lassen und auch beim Sozialamt nachfragen...;)
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abibremerabibremer
prüfe doch mal,bevor du dich um eine heimunterbringung kümmerst, ob es in deiner gegend nicht irgendwo die möglichkeit eines betreuten wohnens gibt. das ist selbst bei erhöhter pflegebedürftigkeit immer noch deutlich billiger, als eine unterbringung im heim.
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ischdemischdem
gute antworten hier .. 2 leute zu hause pflegen ......unmöglich ...... eine kraft aus polen für 2 leute .....auch diese leute sind keine maschinen..... beratung vor ort ist hier angesagt .... die ganze familie muß zusammen beraten ....ja evtl. auch später bezahlen.... klar das haus muss verkauft werden .....wenn die rente und rücklagen nicht reichen...
vor ort beraten lasssen - sozialarbeiter im krankenhaus - pflegestützpunkt usw. alles gute
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pflegedeqapflegedeqa
Genau richtig: Ruhe bewahren! Panik hilft kein Stück weiter! Dann hören, ob jemand im Verwandten-/bekanntkreis schon Erfahrungen in dem Bereich hat. Ansonsten öffentliche Anlaufstellen nutzen, wie z.B. Sozialstationen... Oder auch viele Online-Pflegeportale bieten Übersichten über Pflegeeinrichtungen und Hintergründe sowie kostenlose telefonische Beratung. Bsp.: http://www.pflege.de/magazin Des Weiteren wünsche ich dir viel Kraft und alles Gute für diese schwierige Zeit!!!
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Det1965Det1965
Für die Kinder von Pflegebedürftigen gibt es rel. humane Freibeträge, bevor die Ämter für die Pflege Geld fordern.
Eine Pflegekraft kann sicher auch zwei Leute betreuen, glaubst du aber ob es gut ist, dass ein alter Mann nach 4 Schlaganfällen wieder aus dem Pflegeheim nach Hause kommt? Versucht doch das Haus zu verkaufen, wenn ihr es nicht selbst nutzen wollt und deine Eltern bekommen ein Zweibettzimmer im Pflegeheim.
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Triene2013Triene2013 so einfach ist das nicht, wie es scheint ....
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schwede007 Danke schon mal für eure schnellen Antworten.. Klar würden wir das Haus verkaufen, ist aber ein altes Ding und wer will schon so etwas haben? Mein Vater ist nach 4 Schlaganfällen fiter wie meine Mutter nach einem Herzinfarkt. Sind aber beide schon über 80... außerdem schreit mein Vater immer, den zu Hause bei aller Liebe aber NEIN! Die Freibeträge sind uns bekannt.... die Frage ist ob es nicht besser ist beide nach Hause zu holen und günstiger? Und sie sind beide zu Hause..vielleicht hört Vater dann auf zu schreien? Und wo kann man noch welches Geld beantragen wir wollen alles nutzen was geht! Wie gesagt danke euch schon mal!!
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Det1965Det1965 Pflege geht über die Pflegeversicherung.
Vielleicht mal nach nem Anbieter für die häusliche Pflege googeln, egal ob mit Deutschen oder Polen. Das wäre garantiert günstiger als ein Heimplatz.
Nach der Berechnung der Rente und dem Pflegegeld, welches zusteht, sind die Kinder in der Pflicht. Danach glaube ich das Sozialamt.
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Triene2013Triene2013 genauso ist es...aber wenn die Eltern zu Hause gepflegt werden , ist es nicht unbedingt billiger... vom Geld mal ganz abgesehen , müssen die Kinder auch einen Teil der Pflege mitübernehmen und wenn man selber kleine Kinder hat und noch dabei berufstätig ist , oh man !
mein Reden...Daumen hoch ;)