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2. Kirchhoffsches Gesetz - Spannungsabfälle

Frage von absol absol

In der Theorie rechnet man dass die Spannung durch den elektrischen Widerstand in einem Stromkreis abfällt, also immer kleiner wird und am Ende die Spannung Null ist. Ist das in der Praxis auch so, denn ich kann mir als Schüler nicht vorstellen, dass die Spannung am Ende des Kreises fast nichts ist, denn das würde dann auch keinen Strom bedeuten, und das geht ja nicht, also wie ist das zu verstehen?

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Antworten (6)

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    Antwort von trixieminze trixieminze

    Der Spannungsabfall in einem Stromkreis beträgt 100 % !

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    RatgeberHelden Antwort von Commodore64 Commodore64

    Das hast Du falsch verstanden. Nicht nur in der Theorie ist das so, sondern auch in der Praxis.

    Denn die Summe aller Spannungen ist immer Null. Quellen fasst man da als positiv auf, Verbraucher (Widerstände) als negativ. Auch eine offene Masche lässt sich so berechnen, hier muss man sich einen unendlich großen Widerstand denken, da fällt dann die gesamte Spannung ab.

    Wie soll das denn auch anders gehen wenn die Summe nicht null wäre? Das wäre so als wenn man eine Treppe hoch rennt (Potential erhöhen) und nach dem runter gehen auf der selben Treppe (Potential verringern) niemals wieder auf der selben Höhe ankommt, bei jedem mal Treppe hoch und runter rennen ist man dann z.B. 5 Meter höher! Das kann ja nicht sein! Dann würde jeder Stromkreis eine Spannung von plus oder minus unendlich anstreben!

    Wenn man eine Batterie mit +12V hat und klemmt da einen Scheinwerfer mit 10A an, dann wird der mit 12V betrieben. Die Summe +12V + (-12V) ist dann Null. Die +12V ist die Batterie, die -12V der Verbraucher in der Masche. Wenn die Summe nicht Null wäre, dann würde doch irgendwo eine Spannung übrig bleiben und somit durch den Strom auch irgendwo Leistung umgesetzt werden. Wo soll dass denn sein? Die Kabel können es nicht sein, denn die rechnet man ja als Reihenschaltung mit! Damit hätte man irgendwo Energie ins Nirvana verschwinden lassen oder wenn die verschwundene Spannung negativ ist Energie erschaffen. Und das wiederspricht den fundamentalen Gesetzen der Thermodynamik!

    Übrigens heißt es "Spannungsfall". "Spannungsabfall" wäre wohl so eine Art Sondermüll!

    Kommentar von trixieminze trixieminzetrixieminze

    Die beiden letzten Sätze müssen nachgebessert werde !

    Kommentar von Commodore64 Commodore64Commodore64

    Wieso nachbessern? Man spricht vom "Spannungsfall" über einen Widerstand. Da fällt nichts "ab" also auseinander!

    Das ist das selbe wie mit der "Schieblehre" und der Glühbirne. Die Schieblehre ist so was wie der "starre Rollgabelschlüssel", also ein nichtverstellbarer verstellbarer Schlüssel, denn eine Lehre ist ein starres Teil, da kann man nicht dran verstellen. Und eine Glühbirne wäre so was wie Leuchtobst.

    Die Begriffe hatte man früher benutzt, sind aber falsch und sollen nicht mehr benutzt werden!

    Kommentar von krumbholz krumbholz

    Ich liebe Sprachapostel.

    Der Elektrotechniker (wie ich) spricht beim Sprechen immer vom Spannungsabfall, den er übrigens auch sehr gut für Kabel berechnen kann. Wäre der Spannungsabfall über Kabel gleich null, bräuchte niemand Mindestquerschnitte beachten, weil dann auch keine Verlustleistung im Kabel entstehen würde, was in der Praxis aber bei zu kleinen Kabel zum Brand führt.

    Kommentar von Commodore64 Commodore64Commodore64

    Dann ist die Ausbildung schon lange her. Seit den 90ern wird "Spannungsfall" statt "-abfall" gelehrt.

    Gerade als E-Techniker muß man sich an neuste Normen und Vorschriften halten!

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    Antwort von ETTutorials ETTutorials
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    RatgeberHelden Antwort von Aurel8317648 Aurel8317648

    Stell dir mal einen einfachen Stromkreis vor, der aus einer Batterie und einem Widerstand und Verbindungskabeln besteht.

    Am Ende des Kreises - wie du schreibst - also z.B zwischen dem Minuspol der Batterie und einem Punkt ein paar Zenzimeter weiter (am Verbindungskabel) messen wir die Spannung. Wenn das Kabel intakt ist, wird man dort nur eine sehr geringe Spannung messen. Dennoch fließt hier der gleiche Stom I wie durch den Widerstand, an dem wir z.B. eine viel größere Spannung messen - aber beide Fälle genügen dem Ohmschen Gesetz:

    I = U / R = kleine Spannung / kleiner Widerstand = große Spannung / großer Widerstand

    der Quotient bleibt gleich, und da der Quotien I ist, bleibt I gleich.

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    RatgeberHelden Antwort von lks72 lks72

    Dein Satz stimmt auch so nicht. Das wovon du sprichst, ist das elektrische Potential. In einem Stromkreis ist das Potential am Anfang hoch, nach dem Widerstand niedriger, dann noch niedriger usw, bis es am Ende des Stromkreises 0V beträgt (oder ein anderer Wert). Wenn man beispielsweise phi1 = 10V, phi2 = 6V und phi3 = 0V hat, dann beträgt die Spannung am, ersten Widerstand U1 = phi1-phi2 = 4V und am zweiten U2 = phi2-phi3 = 6V. Wie du siehst, werden nicht die Spannungen kleiner, sondern die elektrischen Potentiale.
    Stell dir das wie einen Wasserstrom vor. Vor dem ersten Wasserad hast du eine Wasserhöhe von 10m, danach 6m, danach 0m. Die "elektrische Spannung" ist nun an jedem Wasserrad die Höhendifferenz, also 4m und danach 6m. Was also abnimmt, sind die Höhen an sich, nicht aber die Höhendifferenzen.
    Um übrigens in der Batterie von 0V auf 10V hochzupumpen, benutzt die Batterie eine chemische Reaktion, dies nur am Rande.

    Kommentar von trixieminze trixieminzetrixieminze

    Phi bei Batteriespannung ?!

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    Antwort von CapNRW CapNRW

    wenn der widerstand groß genug ist, wenn du z.b. das kabel durchschneidest (widerstand also unendlich) fließt auch kein strom mehr...

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