Frage von Pussejx3, 60

2 Jahre arbeitslos keine Ausbilung in Sicht?

Guten Morgen , ich bin 18 Jahre alt und bin seid 2014 aus der Schule raus. Ich habe ein Vorbereitungsjahr gemacht , und seid dem nichts mehr. Ich lebe in einer kleinen Stadt, wo die Ausbildungsplätze echt mager sind. Immer nur das gleiche , Verkäuferin , Kauffrau , Köchin , Malerin. Alles was mich nicht interessiert.. Meine Eltern sagen ich soll einfach etwas machen , was mich nicht interessiert , weil es ja nur 2-3 Jahre sind. Sie sagen ich kann nach der Ausbildung machen was ich will. Aber so ist es nicht , oder? Wenn ich zB eine Ausbildung als Verkäuferin mache , dann muss ich ja im Kaufmännischen Bereich bleiben , oder? Ich würde gerne erst nächstes Jahr eine anfangen. So kann ich Nebenjob's machen und mir meinen Führerschein leisten. In meiner Umgebung von 25KM sieht es echt schon viel besser aus , was Ausbildungsplätze angeht. Nur leider ist die Bahn ja auch nicht immer zuverlässig und fährt von mir aus nicht jede Stunde zum Standpunkt wo die Ausbildung wäre. Wenn ich jetzt erst nächstes Jahr eine Ausbildung beginne , wird es dann für mich schwierig eine zu finden? Da ich ja dann so gesehen 3 Jahre arbeitslos war.

Antwort
von sozialtusi, 26

Nein, Du musst natürlich nicht Dein ganzes Leben lang das machen, was Du gelernt hast. Aber entschuldige mal - 25 km sind KEINE Entfernung für eine Ausbildung. Hier sind wir auch sehr ländlich und es ist Gang und Gäbe, dass die Azubis mit Fahrrad, Roller, Mofa etc. längere Strecken fahren, um von A nach B zu kommen. Den FS kannst du auch vom Azubigehalt machen.
Da kümmert man sich um Führerschein und Gefährt und schaut mal, was da machbar ist. Für dieses Jahr ist noch nicht alles gelaufen. du bist ERST 18, da sollte das überhaupt noch kein Problem sein. Ein Problem wird es dann, wenn die Lücke zu groß wird.

Antwort
von christl10, 22

Schon mal daran gedacht umzuziehen und zwar dorthin wo es qualifizierte Ausbildungsplätze gibt? Sollen Dich Deine Eltern noch in den ersten Jahren finanzieren. Kannst es ja wieder zurück zahlen, wenn Du dann in einer festen Arbeit bist. Sonst bleibt Dir nichts anderes übrig als das zu nehmen was ortsnah angeboten wird. 

Antwort
von Nightwing99, 23

Nein du musst nicht da bleiben du kannst dich immer noch auf andere Ausbildungen bewerben die dich dann mehr interessieren. Und sieht für potenzielle Arbeitgeber auch besser im Lebenslauf aus wenn du schon was gemacht hast als wenn du Jahre Leerlauf vorzuweisen hast. Vorallem wenn du dann später bei der vorstellung deiner zweiten Ausbildung noch sagen kannst die erste ist zwar nicht das was ich machen wollte aber hab lieber aktiv was getan als faul zuhause zu sitzen.
Nebenjobs sind auch so eine Sache, wer nimmt einen jungen unerfahrenen ohne Berufserfahrung und ohne Ausbildung?
Wir können nicht alle Superstar werden du musst dich wohl oder übel erstmal beweisen eh du machen kannst was du willst.

Antwort
von celaenasardotin, 9

Erstens kannst du jederzeit umschulen oder dich fortbilden und musst definitiv nicht immer in einer Branche bleiben.

Zweitens kann eine Ausbildung machen doch nur besser sein , als nichts zu tun.

Drittens 25KM?ist einfach mal garnichts? Du kannst umziehen , wenn du eine gute Ausbildungsstelle findest , die weiter weg ist und 25 km lassen sich doch leicht bewältigen. Roller Führerschein? Der ist vergleichsweise günstig

Antwort
von brummitga, 27

da musst du dich schon selber mal auf die Socken machen; Job-Center, Handwerkskammer usw. da findet sich bestimmt was, auch wenn es dir nicht gefällt. Aber dann bleibt eben nur H-4

Kommentar von sunnyhyde ,

selbst das bekommt sie in diesem alter noch nicht...da müssen die eltern alles tragen und selbst kindergeld fällt weg

Antwort
von sunnyhyde, 32

also selbst meine söhne sind mehr als 25 km jeden tag vom land (alle 2 std bus bis zur bahn) gependelt und waren sich nicht zu schade dann vielleicht eine stunde eher los zu fahren um pünktl. da zu sein...das was man will und das was man kann....deine chancen verringern sich doch von monat zu monat wo du nichts machst


Antwort
von KleinerEngel18, 9

Also du musst nicht dein ganzes Leben machen, was du mal gelernt hast, das ist klar. Allerdings kommt es immer darauf an, was du gelernt hast und was du machen möchtest... Was für einen Berufswunsch hast du denn, weißt du das schon?

Allerdings sind 25 km wirklich nicht viel. In deiner Stadt wird doch eine Bahn fahren oder wenigstens ein Bus zum nächsten größeren Bahnhof? Solche Wege musst du leider in Kauf nehmen.

Ich mache momentan auch ein FSJ, hatte Anfangs einen Führerschein, aber noch kein Auto, da ich mir das nicht leisten konnte und bin immer eine halbe Stunde früher im Geschäft gewesen, da es sich mit der Bahn nicht anders einrichten lies.

Antwort
von Norina78, 24

Wenn Du sofort anfängst, irgendwo zu jobben und den Führerschein machen kannst, dann hast Du vielleicht sogar noch in diesem Jahr die Chance, eine Ausbildung in weiterer Entfernung zu finden. Manche Ausbildungsbetriebe lassen es zu, dass man 1-2 Monate später einsteigt. Sprich mit Deinen Eltern und mach Dich sofort auf die Suche nach einem Job.

Viel Glück!

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