2 Gründe für den Stimmungswandel in der Deutschen Bevölkerung?

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1 Antwort

Wkipedia zum 1. Weltkrieg:

"Im Herbst ging die französische Armee bei Verdun zur Gegenoffensive über. Am 24. Oktober nahmen französische Truppen die Forts Douaumont und Thiaumont ein. Weitere französische Offensiven zwangen die Deutschen dazu, am 2. Dezember Fort Vaux zu räumen. Das Fort wurde nach seiner Räumung von deutschen Pionieren gesprengt. Bis zum 16. Dezember eroberten die Franzosen fast sämtliche Gebiete zurück, die die Deutschen bei ihrer Offensive im Frühjahr eingenommen hatten.[127]

Die Schlacht vor Verdun forderte 337.000 Mann Verluste bei den Deutschen (darunter 143.000 Tote), 377.000 Mann bei den Franzosen (162.000 Tote). Auf dem etwa 30 Kilometer breiten und 10 Kilometer tiefen Schlachtfeld waren mindestens 36 Millionen Granaten niedergegangen.[128]

Da dem französischen Oberbefehlshaber Joseph Joffre die Verkennung der deutschen Angriffsabsicht bei Verdun sowie die ebenso blutigen wie nutzlosen Offensiven in derChampagne und an der Somme angelastet wurden, geriet er zunehmend in die Kritik und wurde am 3. Dezember durch General Robert Nivelle (1856–1924) ersetzt, der die erfolgreiche Gegenoffensive bei Verdun geführt hatte und sich damit für die Führung der für das nächste Jahr geplanten alliierten Frühjahrsoffensive empfohlen hatte. Er wurde damit zunächst Philippe Pétain, dem erfolgreichen Verteidiger und „Helden von Verdun“, vorgezogen, der als zu defensiv galt.[129] [...]

Im Winter 1916/17 (Steckrübenwinter) kamen mehrere Entwicklungen zusammen, unter anderem eine wetterbedingt besonders schlechte Ernte. Das verzerrte Preisgefüge(siehe oben) brachte es mit sich, dass es für Produzenten profitabler war, Kartoffeln und Brotgetreide als Futtermittel zu verwenden oder an Brennereien zu verkaufen. Im Februar sank die durchschnittliche Tagesration auf 1.000 Kilokalorien pro Tag (Durchschnittsbedarf: 2.410 Kilokalorien); die Schwierigkeiten in der Nahrungsmittelversorgung eskalierten. Der Steckrübenwinter verursachte zugleich einen tiefen Einschnitt in der kollektiven Wahrnehmung der gesellschaftlichen Solidarität (Produzenten versus Konsumenten) und der Fähigkeiten des Staates bezüglich der Ernährungsversorgung."

Das hättest du natürlich auch selbst herausfinden können. Allerdings die Verkürzung überlasse ich dir.

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