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2 Fragen zur Physik - Huygens Brechnungsgesetz und eine Frage zum elektromagnetischen Schwingkreis

Frage von Freerider09 Freerider09

Hallo Zusammen,ich schreibe am nächsten Montag eine Physik LK Klausur (Jahrgangsstufe 12) über Wellen und elektromagnetische Schwingkreise und Wechselstrom. Nun habe ich zwei Fragen zu den Themen:1. Wie kommt man bei dem Zeichnen von gebrochenen Wellen/ Strahlen nach Huygens auf den Radius von den halben Kreisen, die man zeichenen muss, um den zweiten Teil, also die gebrochene Welle zu zeichnen. Im Bild habe ich makiert, was ich meine !

  1. Zum Thema "elektromagnetischer Schwingkreis". Ich habe schon davon gehört, dass es auch Schwingkreise mit 2 Kondensatoren "C", einem Widerstand "R" und einer Spule "L" gibt, aber kann es auch Schwingkreise mit einem Kondensator, einem Widerstand und 2 Spulen geben? Im Internet habe ich nichts wirklich dazu gefunden.

Wäre nett, wenn man mir zur zweiten Frage vielleicht auch eine Erklärung mitgeben könnte und wenns die gibt, auch eine Formel.

Vielen Dank schonmal

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Antworten (1)

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    Antwort von Niehamige Niehamige

    Also erstmal zu Frage zwei: Klar geht das. Du kannst so viele Spulen und Kondensatoren und Widerstände verwenden, wie du willst. Das hat natürlich Einfluss auf das Verhalten von deinem Schwingkreis.Prinzipiell kannst du Spulen, Kondensatoren und Widerstände jeweils zu einem Gesamtkondensator oder Gesamtwiderstand oder einer Gesamtspule zusammen fassen.

    Also wenn du zwei Spulen, einen Kondensator und einen Widerstand hast, kannst du so rechnen, als hättest du von allem nur einen. Natürlich musst du die beiden Spulen dann zusammenfassen. In Serie geschaltet ist das:

    R ges = R 1 + R 2

    L ges = L 1 + L 2

    C ges = (C1 * C2) / (C1 + C2)

    Zu Frage 1.:Sicher, dass ihr den Radius berechnet habt? Der Radius ist links einfach nur größer, weil da die Wellenfront als erstes auf das andere Medium auftrifft! Wenn du einen von den blauen Strichen "bewegst" wie die Welle, also z.B. deine Hand nimmst und sie so hälst wie den blauen Strich, dann trifft deine Hand ja zuerst links auf die Grenzfläche und dann rechts, d.h. links haben die "entstehenden" Kreise ja viel mehr Zeit, sich auszubreiten und zu vergrößern!

    Kommentar von Freerider09 Freerider09

    nein, gerechnet haben wir den Radius nicht, aber woher weiß man, wie groß man den halben Kreis zeichnen muss. Beim zeichnen von reflektierten Wellen, kann man das ja abmessen, aber geht das hier auch?

    Kommentar von Niehamige NiehamigeNiehamige

    Ob du den Kreisradius direkt berechnen kannst, weiß ich jetzt auf Anhieb nicht. Kannst halt auf jeden Fall einfach erst die Strahlen zeichnen (berechnen mit dem Brechungsgesetz:

    n1 / n2 = sin alpha 1 / sin alpha 2 oder so ähnlich, bin mir nicht mehr sicher)

    und danach die Kreise einzeichnen! Die hängen halt vom Medium ab.

    Wenn dein Medium, in das die Strahlen eindringen, optisch dichter ist, also z.B. von Luft in Glas, sehen die Kreise anders aus, also der Größenunterschied ist nicht so enorm. Umgekehrt, z.B. von Glas in Luft, ist der Größenunterschied vom größten zum kleinsten Kreis größer, weil die Brechung ja anders ist. Jeder Kreis stellt ja die Ausbreitung einer einzelnen Elementarwelle dar, die vom Eintrittspunkt des eigentlichen Strahls in das neue Medium ausgeht.

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