Frage von LeWi12, 38

2 Fragen zur Bargeldabschaffung: 1. Wer kam überhaupt auf die Idee der Bargeldabschaffung Und 2. Was ist das große Problem dabei?

Antwort
von Unsinkable2, 8

1. Wer kam überhaupt auf die Idee der Bargeldabschaffung 

Die Erfinder des Buchgeldes. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld )

2. Was ist das große Problem dabei?

Das hängt von der Perspektive ab. 

  • Für die (systemrelevanten) Banken ist es kein Problem, sondern ein Vorteil. So kommen sie im Falle ihrer Rettung an Geld, das ihnen anderweitig verschlossen bleibt.
  • Für die Herrschenden ist es kein Problem, sondern ein Vorteil. In Griechenland hat man es bereits getestet: Wenn der Pöbel sich gegen die Herrschenden auflehnt, wird ihm einfach der Geldhahn abgedreht. Dadurch wird er schnell und billig diszipliniert.
  • Für die Wirtschaft ist es kein Problem, sondern ein Vorteil. Wenn die Menschen zu viel sparen und zu wenig konsumieren, kann man durch Negativ-Zinsen den Konsum anregen.
Antwort
von MAB82, 11

Die größten Bedenken gibt es hinsichtlich Datenschutzgründen (Stichwort: gläserner Mensch).

Antwort
von FrageSchlumpf, 3

1. Lässt sich nicht beantworten, da bisher niemand die Idee hatte, das Bargeld wirklich abzuschaffen. Wird zwar immer so behauptet, deswegen aber nicht wahrer. Es gibt nur Bestrebungen, ab einer gewissen Höhe ( hier gibt es Unterschiede, manche sprechen von 1.000 Euro, manche ab 5.000 , andere noch höhere Grenzen ) Bargeldzahlungen entweder grundsätzlich zu verbieten oder zumindest mit einer Art "Meldepflicht" zu belegen.

2. Das größte Problem einer vollkommenen Bargeldabschaffung wären die Geschäfte, die aufgrund der Art ( lohnt es sich , einen Kaugummi-Automaten auf elektronisch umzurüsten ) oder Höhe ( eine Brezel beim Bäcker morgens, Almosen für Bettler , usw usw ) wohl kaum unbar abgewickelt werden können. Ich denke das dies auch der Grund ist, warum kein vernünftiger Mensch davon ausgeht, dass das Bargeld komplett abgeschafft wird.

 

Antwort
von Radesch, 26

1. Schlaue Menschen, denn Geld braucht Papier, welches wiederum Waldbestand beansprucht und das absolut unnötig, da es ja auch elektronisch gehen würde.

2. Die alten Leute und ein paar konservativere Menschen welches ihr Geld lieber in der Hand haben wollen...

Ich hätte auch lieber noch etwas Wald übrig, aber so ist das halt.

Kommentar von Zoetrope1234 ,

Das dummheitsgen hat wieder zugeschlagen

Die bargeldnoten sind grossteils aus Baumwolle (evtl sogar zu 100%), des Weiteren würde das bisschen papier nicht viel ausmachen, da gibt es weitaus grössere verursacher

Bist cdu wähler 97%

Kommentar von Manja1707 ,

Bist du wirklich so naiv? In Europa wächst mehr Wald nach als Holz verbraucht wird. Der Regenwald wird nicht abgeholzt, um Banknoten zu erzeugen. Und hoffentlich liest du dann auch keine Bücher und Zeitungen, hast keine Holzmöbel, keinen Parkettboden ..........

Kommentar von MAB82 ,

Für den Umweltfaktor leider ein bißchen sehr kurz gedacht. Für die
Gewinnung der Rohstoffe für Elektronik, wie zB. den seltenen Erden,
werden mehr Landstriche verwüstet und mehr Umweltschäden angerichtet als die Geldscheinproduktion es jemals könnte.

Antwort
von Manja1707, 18

Die Idee ist derzeit Strategie der EZB (Europäische Zentralbank) unter Draghi, um sämtlichen Geldverkehr überprüfen zu können. Gefördert wird dies natürlich von den Kreditkartenfirmen schon seit langem, weil diese an den Umsätzen verdienen. Das Problem dabei ist, dass die EZB zB von heute auf morgen ohne Probleme das Geld entwerten könnte um zB diverse Staatsschulden zu reduzieren. Gemeint ist hier nicht Papiergeld, sondern Kontostände, wenn es kein Bargeld mehr gäbe.

Antwort
von valvaris, 21

Wer wirklich drauf kam, wird wohl nie bekannt, aber es wurde dann vermutlich von Lobbyisten an die Regierung getragen und die besprechen diese Möglichkeit.

Es würde zur Folge haben, dass Geld nur noch Elektronisch existiert. Demzufolge wird sich die Kriminalität von Überfällen eher hin zu Onlinebetrug und Kreditkartenbetrug ändern. Außerdem kann dann schön nachverfolgt werden, wer wann wo was wie und aus welcher Quelle bezahlt.

Dein Geldfluss wird nachvollziehbar und zwar vom Arbeitgeber bis zum Einkauf an der nächsten Kneipentheke.

Antwort
von LenaMaria172, 19

Das Problem ist Privatsphäre.

Irgendjemand kann dann immer sehen, wann du wofür wieviel geld abgehoben hast und was du damit wann wo kaufst.

Durch diese Informationen kommt es einerseits zu kram wie personalisierter Werbung aber auch zu intimen Informationen.

Die können aus deinen Einkäufen ablesen in welcher familiären Situation du dich befindest, welche Charakterzüge du hast, welche Vorlieben, welchen Lifestyle du pflegst etc etc etc

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten