Frage von Hotoman, 131

2. Ausbildung machen: Sinnvoll?

Hallo Leute. Vielleicht kennt ihr das, ihr fühlt euch in eurem erlernten Beruf nicht mehr wohl und wollt "umswitchen". So geht es mir aktuell. Ich habe Einzelhandelskaufmann gelernt und werd irgendwie nicht glücklich. Ich überlege aktuell, in die Automobil- oder Bankbranche einzusteigen. Da leider kein Autohaus einen nimmt, der, auf Deutsch gesagt, "keine" Ahnung von der Marterie hat, muss man da wohl über eine neue Ausbildung nachdenken, um das alles von Grund auf zu erlernen. Da gibt es natürlich die einen die sagen: " Nochmal eine kaufmännische Ausbildung? Das kann man sich sparen" Was haltet denn ihr davon? Wenn 2. Ausbildung dann eher in einem ganz anderem Sektor? Was noch zu erwähnen wäre, ich bin bereits 27 Jahre alt. Klar macht man sich da so seine Gedanken, da man dann ja mit zehn Jahre jüngeren in der Berufsschule sitzt. A pro pro ganz anderer Sektor. Ich würde gerne Lokführer werden, die Bahn sucht da auch noch welche in meinem Ort. Was meint ihr da dazu? Danke für ausführliche Nachrichten. Beste Grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mandy12990, 84

Ich finde mit 27 ist man nicht zu alt für eine 2. Ausbildung und du musst auch nicht denken das du dann der jüngste in der Klasse bist! Wenn du dich für eine Ausbildung in der Automobil Branche interessierst denke ich kann dein alter dir auch zum Vorteil werden denn man muss in diesen Beruf auch ein gewissen auftreten haben und etwas ausstrahlen und ich denke das jemand mit 17 oft nicht tut ( soll jetzt nicht heißen das jemand mit 17 das nicht gut könnte!!!) ich würde es probieren!!! Durch deine Vorkenntnisse kannst du die Ausbildungszeit sicher auch verkürzen!!:) ich selber habe auch 2 Ausbildungen gemacht und bin glücklich damit:)

Kommentar von mandy12990 ,

Der älteste 😂😂 sorry 😁

Antwort
von bwhoch2, 78

Die Arbeitsagentur berät zum Thema Umschulung. Es gar nicht gesagt, dass Du, um in einen anderen Beruf, erst recht in einen ähnlichen umsatteln willst, unbedingt wieder auf eine Berufsschule musst. Die Berufsschulpflicht hast Du hinter Dir und von den Themen, die dort vermittelt werden, brauchst Du nur die fachbezogenen Deines neuen Berufs. Diese kann man in Kursen nach holen, um dann in einer verkürzten Ausbildung mit einer Praktikums- und Theoriephase den neuen Berufsabschluss zu machen.

Beispiel Automobilkaufmann: Soviel Unterschied zum Einzelhandeslkaufmann ist da gar nicht. Der kaufmännische Teil ist ziemlich gleich. Branchenspezifische Unterschiede lernst Du im praktischen Teil und für den theoretischen Teil gibt es bestimmt irgendwelche Lehrgänge.

Was hältst Du von Fortbildung? Auf den Einzelhandelskaufmann den Fachwirt drauf setzen und von da aus dann Umsatteln in eine andere Branche.

Antwort
von SiViHa72, 63

Auto? K.A. ,w eiss nur, dass mein Schwager als gelernter Metaller sich mit Verkauf hochwertiger Gebrauchtwagen selbständig gemacht hat und äußerst erfolgreich ist.

Bank? Ich hab mal bei ener im Kundendialog (= Telefonservice) egarbeitet. Die nahmen mich auch als gelernte bürokauffrau und wenn man länger dabei war, boten sie auch mehrere Ausbildungen, u.a. verkürzt zum Banker, an).

Lok- da wird nur eine reguläre Ausbildung möglich sein, nichts verkürztes. DB zahlt aber, mein ich schon während Ausbldung ganz okay.

Antwort
von AntonMuenchen, 70

Wäre vielleicht eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt (IHK) eine Option für dich? Die Vorraussetzung einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung im Handel hast du ja schließlich erfüllt. Mit dem Fachwirt (Meisterebene) wäre es vielleicht einfacher in ein fachfremde Branche, wie etwa dem Automobilhandel einzusteigen, da du umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse besitzt.

Antwort
von jessica268, 52

Ich habe zwei Ausbildungen gemacht und später dann noch die Berufsrichtung ganz geändert.

Wenn man unzufrieden ist sollte man das wirklich tun. Sonst wird man nie glücklich. Es ist nicht so das Problem, daß man mit jüngeren eine Ausbildung macht. Durch eine Ausbildung fängt man zwar von vorne an, aber es lohnt sich.

Ich bin übrigens vom kaufmännischen Bereich in den sozialen Bereich gewechselt.

Antwort
von bachforelle49, 47

Die meisten Menschen machen (irgendwann) eine Arbeit, die sich nicht mehr mögen oder die sie anödet etc.. das ist das Leben.. aber davon mal abgesehen, wenn du es dir leisten kannst, spricht absolut nichts gegen eine neue Ausbildung! Das hängt vor allem auch von deinem Familienstand ab!

Die Einzelheiten mußt du natürlich mit deinem Ausbilder ab- + besprechen, denn Beihilfe gibts bei einer 2ten Ausbildung vom Staat nicht mehr, aber dafür eine verkürzte Ausbildung, wenn du zB im Kaufmännischen bleibst

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