Mein Sohn ist jetzt 2 3/4 Jahre alt. Es ist eigentlich immer so, wenn wir mit anderen Kindern spielen haut und schubst er sie. Bei Erwachsenen macht er das nicht.
Wie kann ich mich in der Situation richtig verhalten??
Mein Sohn ist jetzt 2 3/4 Jahre alt. Es ist eigentlich immer so, wenn wir mit anderen Kindern spielen haut und schubst er sie. Bei Erwachsenen macht er das nicht.
Wie kann ich mich in der Situation richtig verhalten??
Sag ihm dass sein Verhalten falsch ist und erklär ihm vorallem auch warum. Sag ihm dass die anderen Kinder ganz traurig sind wenn er sie einfach haut und dass er es ja auch nicht schön finden würde, wenn andere Kinder ihn hauen.
Lasst ihn mitspielen.
Er möchte euch (noch) nicht mit anderen Kindern teilen. Wenn ihr das akzeptieren könnt, wird er mit dem Hauen aufhören.
Er ist anscheinend verbal noch nicht so weit, um sagen zu können 'ich möchte nicht, dass ihr den anderen Kindern spielt". Also haut er, um seinen Unmut kund zu tun.
Zeige ihm Verständnis und deine Grenze: "Ich verstehe ja, dass du sauer bist - aber ich möchte, dass du mit dem Hauen aufhörst".
Ich würde sogar behaupten dass er sprachlich schon wesentlich weiter ist als andere Kinder in seinem Alter
Ist er auch vom Sprachverständnis weiter?
Viel reden heißt noch nicht den anderen zu verstehen - sich in ihn hinein versetzen zu können.
Wenn kleine Kinder frustriert sind, können sie sich trotzdem nur schlecht ausdrücken. Fällt uns Erwachsenen doch auch manchmal schwer.
es reicht nicht, ihm zu sagen, dass sein Verhalten falsch ist. Es ist viel wichtiger, ihm Alternativen aufzuzeigen! Beobachte ihn mal genau. Wann macht er das? Verstehst du den Grund? Anscheinend weiß er nicht, wie er sich anders verhalten könnte. Vielleicht will er einfach Kontakt zu den anderen Kindern aufnehmen, weiß aber nicht wie? Oder das ist die einzige, ihm (momentane) Möglichkeit, sich zu wehren, wenn ihm zb Spielzeug weggenommen wird? Vielleicht ist er auch eifersüchtig auf die anderen Kinder.. irgendeinen Grund wird er mit Sicherheit haben, und der ist garantiert nicht aus Bosheit entstanden. Das ist eher Ausdruck seiner Hilflosigkeit.
Am besten ist es, wenn du die Situation genau beobachtet hast. Zb: Er spielt mit einem Ball, legt ihn hin, weil er etwas anderes sieht. Ein anderes Kind kommt und nimmt den Ball. Dein Sohn sieht das und schubst das Kind. Logisch: Er möchte nicht, dass das andere Kind den Ball nimmt! Hier greifst du ein. Du gehst hin, sagst: "Ohje xx, jetzt hat ja das andere Kind den Ball, dabei hast du doch gerade damit gespielt, stimmts? Komm, wir erklären das dem Kind jetzt mal." Und dann macht ihr das, natürlich mit dem Ziel, dass das Kind den Ball zurück gibt (ihr könnt ja ausmachen, dass es ihn später bekommt, etwas anderes bekommt oder irgend so was). Dein Sohn muss lernen, dass andere Kinder auch Gefühle und Bedürfnisse haben, dass man diese aber durch Kommunikation ganz einfach lösen kann.
Dabei musst du natürlich darauf achten, deinem Sohn auch Grenzen aufzuzeigen. Nenne immer seine Gefühle beim Namen (du bist jetzt sauer, weil dir das Kind das weggenommen hat / weil du nicht auch so ein Spielzeug hast, das verstehe ich. Aber man kann das nicht einfach wegnehmen, sonst ist doch der andere traurig) Und dann Alternativen aufzeigen (vielleicht mag das Kind mit dir tauschen? Vielleicht kannst du es nachher haben, komm wir fragen mal...)
Ganz wichtig: Dein Kind ist nicht "böse", es hat nur noch keine anderen Handlungsmöglichkeiten erlernt! Sozialverhalten ist eine sehr komplexe Angelegenheit ;)
Wenn du es ihm schon oft gesagt hast und es passiert nichts, mußt du ihn bestrafen. Sehr wirksam ist mit ihm zu gehen wenn er immer wieder schlägt. Du sagst ihm beim ersten Mal schlage/schubse nicht. Beim zweiten Mal wieder verbieten und ankündigen, machst du es nochmal gehen wir. Beim dritten Mal hälst du dich an deine Ankündigung. Das wirkt in kürzester Zeit. Sonst hat er doch keinen Grund sein Verhalten zu ändern. auf ein zurück schlagen zu hoffen ist nicht ok. Kinder sollen sich auch untereinander nicht schlagen.
richtig , bestrafen !!
hilft schon wieder einmal, nur weil wahrscheinlich die Mutter in dieser Situation "versagt" hat.
Dafür bestraft man dann die kleinen Kinder wiedermal wie "Sträflinge"!
Ich fass es nicht !
Kinder schlagen natürlich mal untereinander und miteinander, aber die Eltern
haben die Möglichkeit zum richtigen Zeitpunkt mal ausgleichend etwas vorzuleben oder wenn es sein muss, hilfreich einzuschreiten.
Lebe weiter in deinem Wolkenkuckucksheim.
carsten1979,
ehrlich,
lieber "in meinem Wolkenkuckucksheim",
als in deiner bedrohlichen und dusteren Grotte!
Jedes Kind tut mir dabei leid und besonder übel finde ich deine "Ratschläge" für erst 2 3/4 jährige.
Mir tun deine Kinder leid, sofern du welche hast. Sie werden wegen fehlender Erziehung im Kindi/Schule immer wieder Probleme wegen dem Verhalten haben. Volkshochschulen bieten Erziehungskurse an. Vielleicht öffnet das dir die Augen und du merkst das eine gute Erziehung wichtig ist.
Mein Kind ist schon erwachsen und es hatte keine Probleme wegen fehlender Erziehung.
"Immer wieder" ? schon gleich gar nicht! Ich kann mich nicht daran erinnern. Da müßtest du mit meinem Sohn mal sprechen!
Er hat seine Schule durchgezogen, ...........das würde ich allen Müttern auch gönnen, wenn es in meiner "Macht" stünde.
Aber ich könnte z.B. Erfahrungen weitergeben, wie man Kinder schon frühzeitigst das Lernen nicht ! vermiest oder ihnen den Spaß daran verdirbt, sondern es ihnen schmackhaft macht.
Du solltest einmal die Schwiegermutter hören, wie sie von meinem Sohn schwärmt! Mehr konnte ich nicht für mein Kind tun und was sollte man sich noch mehr wünschen?
Bist du denn schon mal in Volkshochschulen gewesen, wo du an Erziehungskursen bzw. besser gesagt an "Bestrafungskursen" teilgenommen hast?
Es gibt auch Kommunikationskurse im Umgang mit Kindern, vielleicht treibst du ja sowas mal für dich auf, damit dir vielleicht die Augen aufgehen, wie Erziehung auch noch gehen kann.
Ich brauche an keinem Erziehungskurs teilzunehmen. Ich bin Mutter, Oma und Erzieherin in einer Tagesgruppe. Wir Erzieherinnen müssen oft mit den "Erziehungsprodukten" unfähiger Eltern klar kommen. Leider wird das immer mehr. Du hast dazu eine andere Einstellung. Die Zukunft wird zeigen welcher Erziehungsstil der Richtige ist.
Wenn das Kind durch die Eltern "schon in den Brunnen gefallen ist",
braucht es viel Fingerspitzengefühl und Verständnis, Einfühlungsvermögen und Phantasie, um das Kind wieder zu "gewinnen" und Vertrauen aufzubauen, statt es zu bestrafen, das ist meine "andere Einstellung", weil Erfahrung.
Ich würde eher die Kinder in der Zuknft nach dem Stil des Umgangs mit ihnen fragen, ob dieser ihren Seelen gut getan hat oder nicht.
Das hat meiner auch gemacht weil er sehr spät angefangen hat zu reden und für ihn war es eine Art Kontaktaufnahme. Mein sohn hat sich einfach nicht getraut.
Sag ihm einfach immer wieder dass das nicht schön ist. Das es den anderen Kindern weh tut. Das er Hallo sagen kann und die Kinder auch fragen kann wenn er etwas möcht. Dauert ein bisschen, aber es klappt dann irgendwann.
Er muss es wirklich erst lernen, sich in andere hineinzuversetzen. Um es ihm Beizubringen, mußt Du es ihm als ersten Schritt in der Tat erklären, dass man das nicht darf und dass er andere damit verletzt und ihm weh tut. Und weiterhin, dass er dann nicht mehr mit anderen Kindern spielen kann, wenn er sich nicht entsprechend verhält.
Tut er es erneut, dann nimmst Du ihn zur Seite und bringst ihn erst mal weg, auf dem Spielplatz z.B. nimm ihn mit auf die Bank, aber bringe ihn weg von den Kindern und lass ihn nicht weiter spielen. Erklär ihm wieder, dass sein Verhalten nicht okay ist. Nach einer kurzen Pause darf er wieder spielen gehen, sag ihm aber erneut, dass er nicht schlagen oder schubsen darf. Tut er es wieder, dann verlass für diesen Tag den Spielplatz mit ihm.
und zwar auch, wenn er tobt und schreit und weint. Aber er lernt draus, wenn ich mich nicht benehme (schlage oder schubse), dann kann ich nicht mehr spielen und wird es dadurch lernen. Aber es dauert und es ist am Anfang natürlich stressig.
Du sagst ihm im bestimmten Ton, dass er das nicht tun darf, das tut den anderen Kindern weh. Sag ihm, wenn er es wieder tut, geht ihr nach Hause. Tut er es wieder, nimm ihn an der Hand und geh mit ihm nach Hause. So einfach ist das.
Und wenn wir zu Hause sind??
Dann fragst du ihn, warum ihr jetzt schon nach Hause gegangen seid. Und warten.....und in die Augen schauen.
kweidi, machs nicht so, sondern einfach ganz anders!
Jaiina hat auch einen guten Rat gegeben.
@kweidi Gar nichts die Situation ist vorbei und erledigt. Nur so hat das Kind die Chance seine eigenen Gedanken zur Situation zu machen. Aktion = Reaktion.
Nein, ich meinte wenn wir zu Hause Besuch haben.
Bringe ihn in sein Zimmer oder setzte ihn neben dich und er muss eine Weile da bleiben. Er kann zeichnen oder was auch immer, Hauptsache du trennst ihn von den anderen. Bleibe gelassen aber sicher. Wichtig, du solltest nicht ärgerlich werden. Es ist schlicht logische Konsequenz und völlig normal.
Vielleicht redest du mal behutsam mit ihm darüber, wie sich die anderen Kinder fühlen, wenn er sie ohne (triftigen) Grund haut und schubst. Ich würde nicht direkt schimpfen, sondern eher versuchen, ihn zu verstehen.
Sag ihm er darf das nicht machen und wenn er es macht bestrafst du ihn und wenn er es wieder machst bestrafe ihn immer härter... ;)
Bestrafen nützt doch nichts. Er soll es verstehen!!
Du kannst ihn auch belohnen, wenn er es gut gemacht hat. Aber auf dem Niveau, alleine aus den Worten etwas zu verstehen, ist er noch nicht. Perspektivenübernahme entwickelt sich über Jahre so ganz langsam ab 4 Jahren.
kweidi,
wie recht du hast! Und höre auf dein gesundes Bauchgefühl und nicht auf dumme Ahnungslose!
JamesBonde007, was heißt denn für dich "bestrafe ihn immer härter"??
Wie weit würdest du es denn treiben ????
Deine Antwort paßt genau auf einen Krimi-Ratschlag.
Wohl zuviel 007 gesehen?
Mach dich schlau, bevor du mal Kinder in die Welt setzt, denn sonst kommst du noch mit dem Gesetz in Konflikt.
Denn Kinder zum Beispiel zu schlagen, ist strafbar, wenn du es noch nicht gehört haben solltest.
Dann sagt er nur das es ihm nichts ausmachen würde und er lacht dann nur wenn ich ihm sage dass er anderen weh tut.
Irgendwann wird ein Kind auch mal zurückhauen und dann weiß er wie sich das anfühlt. Sag ihm dass du das nicht schön findest wenn er sowas macht und dass du das nicht akzeptieren wirst, wenn er etwas macht was du nicht möchtest, dann sag ihm du wirst in Zukunft auch nichts mehr für ihn machen was er gerne hätte oder sich wünscht. Erklär ihm dass es wichtig ist, damit aufzuhören weil man sonst wenn man älter wird auch mal ganz dolle Ärger kriegen kann dafür und man dann vielleicht sogar wegmuss von Zuhause.
Er ist noch zu klein, um zu verstehen, wie andere fühlen.
Empathie entwickelt sich bei gesunden Kindern im Laufe der Jahre.
Ebenso wenig spielen 2jährige richtig miteinander - sondern eher nebeneinander.
Habe ich auch nicht behauptet, und wenn ein Kind zurückschlägt fühlt er sehr wohl wie sich das anfühlt.
kiniro,
xxnisixx hat keinerlei Ahnung davon, wovon du nun geschrieben hast.
xxnisixx, wie alt bist du denn eigentlich und wie kann man dir am Besten klarmachen, dass du einem so kleinen Kind, solltest du so mit ihm sprechen,
nur einen Sack voll regelrechtem Blödsinn erzählst, den es ganz sicher noch nicht verstehen kann.
Mehr als den kleinen Knirps nur völlig zu verunsichern, statt ihm zu helfen!!!
kannst du damit nicht erreichen.
Solche Kinder könnte man nur noch wieder einmal nur bedauern, wenn es Eltern gäbe, die sich in einer solchen Situation so verhalten.
Die Mutter sollte einfach nur die Situation richtig einschätzen können, denn keiner weis hier, was vorher zwischen den Kindern ablief und weshalb der Kleine einfach nur "haut".
Dass der Kleine sagt, "es macht ihm nichts aus,.......? dazu müßte man die ganze Situation selbst miterleben und von der Häufigkeit mittlerweile etwas wissen, das alles sehr kläglich geschildert ist, um das Verhalten der Mutter dazu zu verändern!
Sie sollte eher mit ihrem Kind gemeinsam mitspielen und ihrem Kind vorspielen und es mit in das Spiel ausgleichend miteinbeziehen, statt die Aufmerksamkeit auf das "Hauen" zu lenken, ablenken, statt es nur zu kritisieren.´
" Schau wir machen das nun gemeinsam" und es ablenken, ihm vorleben, vorspielen, wie es anders auch schön sein kann, miteinander zu spielen.
Und das nun regelmäßig, bis ihr Kind das sich angewöhnte Verhalten, weil es keine rechtzeitige !! Hilfestellung !!! von der Mutter bekam, wieder "abgewöhnen und verändern kann.