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2 1/2-jähriges Kind spuckt / was tun ?

Frage von Perle0106 Perle0106

Guten Morgen zusammen,

ich habe da mal eine frage an die Mütter und Väter unter Euch.

Was soll man tun, wenn man von einem fast 3-jährigen Kind angespuckt wird und dessen Mutter nicht darauf reagiert???

Ihrer Meinung nach ist das normal, dass ist halt die BIS-2-JAHRE-ALT-PHASE. was ich absolut nicht nachvollziehen kann, es kann doch nicht normal sein, andere Menschen grundlos anzuspucken. auch wenn das Kind erst 2 jahre alt ist.

Wie soll man sich da nur verhalten?

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Antworten (13)

  • 8
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von turalo turalo

    Als Außenstehender kann man sich da gar nicht verhalten. Als Mutter sollte man unverzpüglich einschreiten und dem Kind deutlich klarmachen, daß DAS ja nun gar nicht geht.

    Wenn ein fremdes Kind mich anspucken würde, würde ich der Mutter schon einige "warme Worte" sagen.

    Aber bedenke hierbei: Das Kind lernt von seinen Eltern, es kopiert sie. Wenn sich Eltern unverschämt aufführen, wird das vom Kind so als richtig übernommen. Und wenn die Eltern nicht regelnd einschreiten, wenn sich das Kind danebenbenimmt, findet das Kind das vollkommen okay. Man kann also den Nachwuchs nicht verantwortlich machen.

    Kommentar von Perle0106 Perle0106Perle0106

    das Problem ist ja nur, dass die mutter beratungsresitent ist, das ist nicht das einzige was meiner meinung nach falsch läuft...

    Kommentar von turalo turaloturalo

    Da haben wir es doch. Wie kann man von Kindern etwas erwarten, was die "Alten" nicht zu erfüllen imstande sind?

    Den Umgang mit solchen Leuten habe ich immer vermieden und werde es auch weiterhin so halten.

    Kommentar von tinafritz1992 tinafritz1992tinafritz1992

    Gute Antwort. Aber man kann auch bei fremden Kindern - genau so wie bei den eigenen - deutlich machen, dass man das nicht mag! Das Spiel unterbrechen mit den Worten:" das will ich nicht, dass du mich anspuckst!". Oder man kann dem Kind sagen, dass man das Anspucken nicht mag und es doch überlegen soll, ob es selbst angespuckt werden will.

    Kommentar von Perle0106 Perle0106Perle0106

    auch richtig, aber dann haben wir auch schon das nächste Problem. die Mutter ist meine schwägerin und das Kind demnach mein Neffe... da ist den Kontakt meiden schon schlecht.

    Kommentar von tinafritz1992 tinafritz1992tinafritz1992

    Wie machst du das denn bei deinen Kindern (sofern du welche hast), wenn sie ein Fehlverhalten zeigen? Ich habe sie einfach konsequent in ihre Schranken verwiesen. Und das kann man auch mit fremden Kindern machen. Wenn Kinder merken, dass sie damit anecken, dann hören sie auch wieder damit auf. Ansonsten kannst du nur noch auf den KiGa hoffen, dass es da eine andere Prägung bekommt.

    Kommentar von Perle0106 Perle0106Perle0106

    es gibt viele Möglichkeiten, einem Kind die Grenzen zu zeigen. Sei es aufhören mit Spielen, ins Zimmer schicken, erklären, dass es nicht richtig ist, die stille treppe, etc... nur ist Wegschauen und es als normal abzutun nicht der richtige Weg einer Mutter ihr Kind zu erziehen. und wie gesagt, ich bin nicht die Mutter und habe mich immer aus der Erziehung rausgehalten.

    Kommentar von tinafritz1992 tinafritz1992tinafritz1992

    Aber wenn DU mit dem Kind spielst, dann kannst auch du als Tante so einschreiten. Soll das Kind von mir aus seine Mutter anspucken, ich vermittel dem Kind, dass ICH das nicht mag. Das ist für mich auch keine Einmischung in die Erziehung. Und irgendwie muss es ja lernen, dass man so in einer Gruppe nicht viele Freunde findet.

  • 9
    Antwort von VielesNeu1968 VielesNeu1968

    Auch als Aussenstehender kann man seinen Mitmenschen und eben auch einem Kleinkind klar sagen, dass man das nicht möchte. Dass das nicht gut ist. Ihc würde gar nicht erst überlegen, ob und was da der Mutter sage, ich würde dem Kleinen innerlich (!) sofort eine kleben, und äusserlich klar und deutlich sagen, was ich davon halte. Und es gäbe auch irgendeine Konsequenz: darf nicht zu Dir, wird weggeschickt, ...

    Wie soll der Kleine wissen, was richtig und was falsch ist, wenn man es ihm nicht sagt?

  • 4
    Antwort von Ryan2210 Ryan2210

    im gegeben Fall, insbesondere bei beharrlicher Beratungsresistenz, sind infolge individuell geringer Bereitschaft sich zu sozialisieren meist die Biographien der Heranwachsenden in vielerlei Hinsicht vorgegeben !! Leider häufig auch zum Leidwesen deren Mitmenschen bzw. zu Lasten der Gesellschaft.

    Kommentar von tinafritz1992 tinafritz1992tinafritz1992

    Ja, deshalb finde ich auch wichtig, dass die Gesellschaft schon früher gegensteuert und nicht wegschaut.

    Kommentar von Ryan2210 Ryan2210Ryan2210

    indiskutabel in Ihrer nicht zuträglichen, provokativen Aussage, Zitat "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.. etc", le définitif, déclaration inacceptable et ignorance des règles, pardon; in zunehmender Taktlosigkeit hierzulande !

    Kommentar von tinafritz1992 tinafritz1992tinafritz1992

    Ryan2210 - Das sollte keine Provokation sondern eine Zustimmung sein. Auch ich bin der Meinung, dass die Gesellschaft später unter solchen nur unzureichend sozialisierten Kindern leiden wird. Und früher hat da die Gesellschaft auch bessere Arbeit geleistet. Da hat dann auch mal der Nachbar den frechen Kleinen geschimpft. Da haben die Kinder dann schnell gemerkt, dass sie so nicht weit kommen.

  • 4
    Antwort von tinafritz1992 tinafritz1992

    Tja, was kann man da machen? In Ordnung ist das jednefalls nicht. Vielleicht die Kleidung in die Reinigung bringen und den Eltern die Rechnung präsentieren. Ich weiß nicht, wie weit du Kontakt mit dem Kind hast. Wenn du z. B. mit dem Kind spielst und es spuckt dich an, dann würde ich es wegschicken und sagen: " So möchte ich nicht mit dir spielen!" So habe ich das bei meinen KIndern immer gemacht, wenn sie ein Verhalten zeigten, was ich nicht akzeptieren konnte. Da waren solche Unarten, die man sich eventuell im Kindergarten abgeschaut hat schnell wieder passé.

    Kommentar von turalo turaloturalo

    DH für sachliche Stellungnahme!

  • 3
    Antwort von Goodnight Goodnight

    Das ist ein auffälliges Deutsches Problem, in jedem anderen Land würde dem Spucker spontan eine gelangt. Hinter der Spuckerei steht auch eine Mutter der das gefällt, ihr beiden habt eine Rechnung offen. Die Mutter dürfte zudem einen behandlungswürdigen Realitätsverlust haben. Warum gibst du dich mit Leuten ab wo du angespuckt wirst, ist mir völlig unverständlich.

  • 3
    Antwort von LisaSchwarz LisaSchwarz

    Auch wenn es albern klingt....dem Kind in die Augen schauen und zurückspucken. Das Kind wird total erstaunt sein, dass dies ein Erwachsener macht. Idealerweise hört es dann mit der Spuckerei auf. falls es weiter spuckt fordere von ihm unmögliches... Sage es soll das nochmal tun und schneller und schneller...weil es ja nun keine Provokation mehr darstellt und das Kind dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, wird es aufhören.

    Kommentar von Perle0106 Perle0106Perle0106

    die Überlegung hätte ich haben können, wenn es MEIN Kind ist, aber das ist es nicht. die Frage habe ich der Mutter auch gestellt. ob ich ihn denn das nächste Mal auch anspucken darf. nein, dann bekommst du es mit mir zu tun war die Antwort. Ausserdem sei es ja aufrgund der Phase, in der sich das Kind befindet normal.

  • 3
    Antwort von Ratgeberkoenig Ratgeberkoenig

    Mit der Mutter n ernstes Wort sprechen und dem Kind aus dem Wege gehen.

    Kommentar von tinafritz1992 tinafritz1992tinafritz1992

    Aber eigentlich kann das Kind ja nix dafür, dass es nicht richtig erzogen wird. Und mit "aus dem Weg gehen" drängen wir das Kind in eine Außenseiterrolle! Die spärteren Folgen bekommt dann eventuell die ganze Gesellschaft zu spüren.

    Kommentar von Ratgeberkoenig RatgeberkoenigRatgeberkoenig

    na ich denke, tinafritz, da gehtst du nun etwas zu weit mit deiner aussenseiterolle. wir wissen ja azudem nix über den kontext in dem das ganze passiert ist. mal' mal den teufel nicht an die wand.. kleinkinder, die zuweilen über die stränge schlagen, weil sie beginnen, grenzen auszutesten, gibts zudem überall.

  • 2
    Antwort von Arjiroula Arjiroula

    Dieses Kind wird offenbar nicht erzogen! Wenn die Mutter nicht einschreitet, kannst du leider garnichts machen, als den Beiden aus dem Weg zu gehen.

    Ich glaube jeder hat schon solche Herzchen erlebt, die sich unmöglich benehmen und die Eltern schauen weg oder finden es lustig. Da steht man wirklich machtlos daneben.

  • 2
    Antwort von Barny007 Barny007

    Wie wärs mit einem Spucktuch? Fürs erste reicht auch ein Tascschentuch! Aber du soltlest schon ernsthaft daran denken, ein Tuch nur für das baby zu kaufen, denn das wird nohc öfter vorkommen! Das ist vollkommen normal, mach dir keine Sorgen. Ich habe gespuckt bis ich 20 wurde. Viel Glück, dein Barny!

    Kommentar von iris66 iris66iris66

    hier geht es um anspucken

    Kommentar von tinafritz1992 tinafritz1992tinafritz1992

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das Baby ist 2 1/2 und spuckt bewußt andere Menschen an!

    Kommentar von turalo turaloturalo

    Ach, Barny hat das eben mal falsch verstanden. Beim ersten Überlesen ging es mir auch so.

    Ich finde die Antwort von ihm nett..... :-), zeigt mir zumindest, daß er mit solchen Kindern keinen Umgang hatte.

    Kommentar von Barny007 Barny007

    Entschuldige, ich habe das wirklich falsch verstanden! Es war nur nett gemeint. So eine Reaktion hätte ich nicht erwartet.. Es tut mir Leid!

    Kommentar von Goodnight GoodnightGoodnight

    @Barnie007 Eigentlich ist dein Posting sehr schön, zeigt es doch, dass du keinerlei böse Gedanken hattest und nur helfen wolltest. Das ist geradezu herzerfrischend! ;-))

    Kommentar von Barny007 Barny007

    Das ist wirklich nett von dir, Goddnight, das du das sagst :) Das tröstet mich, das diesem doch recht unfreundlich Kommentar zuvor. Danke, bis Bald. Dein Barny.

  • 1
    Antwort von kiniro kiniro

    Da würde ich das Kind direkt ansprechen und sagen, dass ich nicht angespuckt werden mag.

    Oder du wischst dir die Spucke ab und ignorierst das Kind.

    Aber so künstlich wie du würde ich mich nicht darüber aufregen.

  • 1
    Antwort von hafensaenger hafensaenger

    Den Umgang zu meiden ist eine Art, damit umzugehen. Ich persönlich finde aber, dass man nicht nur als Elternteil eine Verantwortung für das Kind in der Gesellschaft trägt, sondern auch als Mitglied dieser Gesellschaft. Naürlich in anderem Maße, das ist wohl klar, aber einfach wegzuschauen oder -gehen verändert erstmal nichts.

    Wenn man als Angespuckter dem Kind aber deutlich macht, dass das ein Fehlverhalten ist, trägt man seinen Teil dazu bei, dass es vielleicht nicht genau so unverschämt wird, wie die Mutter.

    Klar, der Anteil ist gering, aber wenn sich alle anderen nicht auch umdrehen und gehen, kann in jedem Fall eine Entwicklung stattfinden.

    Ich habe mir abgewöhnt, auffordernd zu den Eltern zu schauen, wenn mich ein Kind mit Sand bewirft oder mir auf den Hintern haut (und das erlebe ich oft). Ich regle das selbst und mit der Zeit lassen sie es auch bleiben.

  • 1
    Antwort von weberwf weberwf

    Dann würde ich einen Teller Bohnensuppe essen und genau neben dieser Mutter Mutter einen riesigen Furz ablassen und ganz cool bemerken, dass meine anale Phase leider noch nicht vorbei wäre.

  • 0
    Antwort von Ryan2210 Ryan2210

    probablement le faux bouton ??? @TINAFRITZ1992 --Zitat > Ja, deshalb finde ich auch wichtig, dass die Gesellschaft schon früher gegensteuert und nicht wegschaut.> Zitatende

    Würde mir in Form dogmatischer Tipps, hinsichtlich geeigneter Lösungen, nichts anmaßen, da ich diesbezüglich über kein Expertenwissen verfüge!

    Mit Sicherheit liegen Sie zudem u. a. hinsichtlich Ihres provokativ, unnötigen und dem Thema nicht zuträglichen Aussage, Zitat "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.. etc". völlig daneben.

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