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18 Jahre alt und kann sich nicht bewegen

Frage von Painter86 Painter86

Einen Freund von mir ist etwas sehr schreckliches passiert.

Er ist 18 Jahre alt und hatte einen Auto-Unfall, als er von Komma aufwachte, hat er gemerkt das er sich von Hals an nicht bewegen kann.

Er kann sich nicht selbst ernähren, duschen und vieles mehr, verdammt er kann sich nicht mal selbst umbringen.

24/h betreueung

Wie soll ich ihn aufmuntern, was soll ich sagen, wie soll ich ihm in die Augen schaun ohne zu weinen?

Sowas ist doch nicht gerecht :(

Lg

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Antworten (17)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von inicio inicio

    das ist sehr schwer, vielleicht helfen diese anschriften: www.stiftung-rueckenwind.de oder ww.selbsthilfe-wegweiser.de dort findest du und dein freund dann auch selbsthilfegruppen fuer querschnittsgelaehmte. ich kenne uebrigens schwer koerperbehinderte -eine ist auch vom halswirble abwaerts gelaehmt, die sich ein ausgefuelltes leben aufgebaut haben und trotz ihres schiksales froehliche ausgeglichene menschen sind. ich bewundere sie sehr. nehmt kontakt auf.ich war eine weile mitglieid einer tanzgruppe die aus "gesunden" und rollstuhlfahrern bestand. es warsehr schoen da!

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    Antwort von Qetan Qetan

    Ein Unfall ist nie gerecht, sondern ein Schicksalsschlag. Wenn Du Dir das klarmachst, wirst Du besser mit dem Freund umgehen können.

    Kommentar von autsch31 autsch31autsch31

    Das "Schicksal trifft" aber meist bei zu hohen Geschwindigkeiten. Wenn die Freunde und Bekannten deshalb vorsichtiger fahren würden, könnte was positives draus gelernt werden.

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    Antwort von Sommersonne123 Sommersonne123

    Sei einfach für ihn da. Zeig ihm, dass er für dich noch immer ein guter Freund ist. Gehe raus mit ihm, fahre ihn spazieren. Ich denke, das wichtigste für ihn ist, dass er jetzt nicht auch noch seine Freunde verliert und allein ist.

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    Antwort von BigKingXXL BigKingXXL

    Ich unterstelle ihm mal nicht, das er besoffen oder unter Drogen den Unfall hatte...Ja, das nennt man Schicksal, so traurig es auch ist. Sei für Ihn da und versuche dich nicht zu sehr zu ekeln falls du ihn pflegen musst, da gibts auch Kurse die Angehörige belegen können.

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    Antwort von ranke41 ranke41

    Da gibt es nichts mehr aufzumuntern....sorry, klingt hart, aber ist so.... sei einfach für ihn da....mehr kannst du nicht tun

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    Antwort von heureka47 heureka47

    Ich verstehe die Gefühle angesichts eines solchen Ereignisses.

    .

    Auch ich habe heftige Schicksalsschläge hinnehmen müssen - allem voran die Selbstmorde meiner beiden jüngeren Brüder 1987 und 1992. Aber ich kam einige Jahre danach zu der Erkenntnis, daß ich auch Grund zu Dankbarkeit und Freude habe, weil das Schicksal meiner Brüder mich angetrieben hat, die Ursachen von plötzlichem Suizid bzw. von psychischer Krankheit zu erkunden und ich mich selbst möglicherweise vor einem ähnlichen Ende - bisher jedenfalls - bewahren konnte.

    .

    Diese Ereignisse haben mir auch geholfen, zum Glauben an Gott zu finden und aufgrund meiner Erkenntnisse und meiner Entscheidung, immer bedingungslose Liebe anzustreben, darf ich mich heute einen bedingungslos glücklichen Menschen nennen.

    .

    Ich bin fest überzeugt, daß es eine Gerechtigkeit - bzw. das Potenzial dazu, das Anrecht darauf - gibt. Aber der Mensch muß sich dazu entscheiden. Er hat IMMER die Wahl, "ja" oder "nein" zu sagen; ein Ereignis willig bis dankbar anzunehmen oder in den inneren Widerstand dagegen zu gehen und sich als "Opfer" zu sehen - und zu leiden.

    .

    Siehe evtl. meine TIPPS hier bei GF / bei gesundheitsfrage.net - zu finden über mein Profil.

  • 1
    Antwort von Raimund1 Raimund1

    Seit wann ist das Leben gerecht?

    Ich verstehe, dass du weinst, aber das hilft ihm ( langfristig auch dir ) nicht weiter.

    Wunder geschehen dann, wenn du fest überzeugt bist, dass es Heilung gibt.

    Wenn er weiß, dass er wieder aus eigener Kraft sich bewegene kann, wenn er das spüren kann, wie das ist, dann hat er eine Chance.

    Alles gute

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Ich denke schon, daß das Leben das Potenzial der Gerechtigkeit anbietet - nämlich durch das beherzte Annehmen des "Schicksals" - so man es denn letztlich nicht ändern kann. Ich dachte eigentlich, dir wäre klar, daß Liebe - alles - heilt (?)

  • 1
    Antwort von Saarland60 Saarland60

    Dazu kann absolut niemand etwas sagen, der sich nicht in der gleichen Lage befindet.

    Grausig!

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    Antwort von DonRamon DonRamon

    Das hat auch keiner behauptet daß das Leben gerecht ist! Aber was willst du machen? Wenn du ihn aufmuntern kannst versuchs doch, und schäme dich nicht deiner Tränen, sowas ist ja schließlich nicht zum Lachen...

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    Antwort von katrinchen90 katrinchen90

    hallo, geh mit ihm um wie vor dem umfall erzähl ihm von neuigkeiten, und versuch ihn so wenig wie möglich zu bemittleiden, das hilft ihm in dem Moment nicht...Es ist ein schlimmer schicksalsschlag und eigentlich gibt es bei soetwas nicht die richtige methode mit sojemanden um zu gehen, aber ihr müsst zu ihm stehen, und ihn immer wieder mut machen das es auch so gehen kann

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    Antwort von simpson300 simpson300

    Kümmer dich um ihn,sei freundlich und versuch ihm möglichst viel zu helfen-wenn du siehst das er Hilfe braucht. manche wollen auch gar nicht darauf angesprochen werden-dann einfach nur helfen wenns nicht anders geht-und immer daran denken das, auch wenn es schwer ist,er dich braucht!

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    Antwort von ratznase51 ratznase51

    Mache einen Pflegekurs.Dann kannst du ihm helfen und fühlst dich nicht so hilflos, außerdem zeigt es ihm das du ihm helfen willst und für ihn da bist.Kopfhoch!

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    Antwort von nattta nattta

    das ist ja echt schlimm:( ich glaube wenn ich er wäre würde ich mir einfach wünsche, dass du für einen da wärst. Du vorallem einen nicht ständig darauf ansprechen, das zieht einen glaube ich auch ganz schön runter. Rede mit ihm. Erzähl im was. Und vielleicht findest du ja etwas das ihm spaß macht und das er jetzt immer noch machen kann...

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    Antwort von beastly78 beastly78

    Versuch Dich ganz normal zu verhalten. Das ist zwar schwer, aber glaube mir, es hilft ihm nicht wenn Du ihn ständig darauf ansprichst oder in Tränen ausbrichst. Sag ihm einmal, dass wenn er über seine Ängste etc. reden möchte Du jederzeit für ihn da bist.

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    Antwort von ChrisTralins ChrisTralins

    Es gibt kaum einen Schicksalsschlag der härter ist, das tut mir leid. Aufmuntern, nun ich denke du kannst nur versuchen ihm Optimismus zu geben, dass er das alles durchsteht und vor allem da sein, wenn er dich ganz dringend braucht. Die volle Last ihm abnehmen, das geht leider nicht, das müssen viele Menschen mithelfen.

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    Antwort von Marco1409 Marco1409

    sei einfach du selbst wie du vorher warst du musst ihn ja nicht zeigen das du das denkst

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    Antwort von Funkelpunkel Funkelpunkel

    seine lähmung muss nicht zwanghaft was dauerhaftes sein. sobald wie möglich mit einer therapie beginnen. und ganz ganz wichtig: nie die hoffnung aufgeben :)

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