Frage von dieklienemausdu, 8

1789 was verlangten die Bauern?

Die Frage steht oben..1788-1789 die Revolution. Aber was verlangten die Bauern und Bürger? Oder der Adel und der Klerus?

Wäre nett wenn ihr helft

Antwort
von quantthomas, 8

Mehr Rechte!

Die Französischen Bauern hassten am meisten das irrwitzige Steuersystem, daß sie fast allein zu schultern hatten.
Außerdem fürchteten sie die Jusitz-Willkür der Steuerpächter (Ferme general), die mit einem Heer von 30 000 Steuereintreibern, wie eine Heuschreckenschwarm über die Bauernschaft herfielen.
Zu entrichten war die Salzsteuer (gabelle ), die Personensteuer (Taille), den Wegezoll (traites), der an jeder Provinzgrenze fällig wurde und dazu noch Tabak, u.Getränkesteuer.
Dazu kam der Pachtzinsen an den Grundstückseigner, der "Zehnten" an die Kirche und Einquartierungs-Pflichten für die Soldaten.
Verhasst waren auch das einseitige Jagt-Recht daß nur dem Grundeigentümer das Jagen erlaubte.
Wenn ein Bauer es wagte, ein Wildschwein vom Feld zu verjagen, drohte ihm eine schwere Strafe.
Eigentlich war die Revolution zu Beginn nur ein Bauernaufstand.

Antwort
von tommy40629, 7

1.Gründe: 

- Durch die Aufklärung wurde der Gedanke der Gleichheit der 3 Stände gefordert. 

- Die Menschen wollten, dass die 3 Gewalten nicht in der Hand des Königs liegen, sondern aufgeteilt werden. 

- Die reich gewordene bürgerliche Schicht aus Kaufleuten und Juristen erfuhr eine ständige Zurücksetzung gegenüber dem Adel, vor allen bezüglich der zu zahlenden Steuern. 

- Da Adel und Klerus nur in einem geringen Umfang zur Finanzierung der Staatslasten beitrugen, stand Frankreich vor dem Staatsbankrott. - Reformversuche des Königs scheiterten daran, dass der Adel seine Privilegien nich abgeben wollte. 

- Durch eine Wirtschaftskrise, die durch Missernten, Vieseuchen und der wirtschaftlichen Konkurrenz Englands, hervorgerufen wurde sanken ca. ab 1780 die Löhne und die Preise stiegen. 

- Dadurch stieg die Unzufriedenheit der einfachen Schichten.

Antwort
von tommy40629, 7

Adel und Klerus verlangten nur, dass sie ihre Privilegien behalten.

Einige Mitglieder des 1. und 2. Standes liefen zum 3. Stand über und unterstützten den 3. Stand.

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