Frage von Agueld, 584

16 ssw leider kann ich das Kind nicht behalten ich möchte abtreiben?

Hallo Ich bin 22 Jahre alt und habe heute erfahren das ich in der 16 te Woche schwanger bin , was mir bis vor 1 Woche nicht aufgefallen ist.seid dem ich das erfahren habe bin ich psychisch vollkommen zerstört. Ich breche ständig und bin körperlich am Ende . Dazu kommt noch das ich aus einer streng erzogene sündländische Familie komme die eine Schwangerschaft vor dem heiraten niemals akzeptiert. Leider so weh es auch tut kann ich das Kind nicht behalten . Da mir die Ärztin die mir kaum zugehört hat wortwörtlich gesagt hat das sie eine Abtreibung zu spät sei bin ich total verzweifelt . Kann mir bitte jemand helfen wie ich das kleine Wesen in mir raus bekomme ??? Ob hier in Deutschland oder in einem anderem Land ?! Danke schonmal

Expertenantwort
von Kajjo, Community-Experte für Schwangerschaft, 358
  • Falls Du wirklich schwanger bist, solltest Du Dir UNVERZÜGLICH einen Termin für eine dringliche SCHWANGERSCHAFTSKONFLIKTBERATUNG geben lassen. ProFamilia berät neutral, professionell und umfassend. Auf profamilia.de findest Du rechts-oben "Angebote vor Ort" und kannst dort eine nahegelegene Filiale kontaktieren. Nach der Beratung hast Du immer noch ALLE Optionen und kannst Dich fundiert entscheiden. Diese Beratung benötigst du auch für eine straffreie Abtreibung im Ausland.
  • In den Niederlanden gilt eine Frist von 22 Wochen für Schwangerschaftsabbrüche und auch deutsche Patientinnen dürfen dort legal einen Abbruch durchführen lassen. Es gilt in der EU das Recht am Ort der Ausführung. Wenn Du die Schwangerschafts nicht austragen möchtest, wäre das noch eine letzte Möglichkeit, die Du ergreifen könntest. ProFamilia zur Legalität: http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Magazin/2011/10-13\_Fiala.pdf 
  • Adressen für Abbrüche nach der 12. Woche im Ausland findest Du hier: http://abtreibung.at/fur-ungewollt-schwangere/adressen/adressen-fur-spatabbruche
Kommentar von TheTrollman ,

Dir ist klar, dass ein Fötus ab 22 ten Woche lebensfähig ist

Kommentar von ditchwich ,

Sie ist in der 16. SSW. Ausserdem beträgt die Überlebenschance für ein Frühchen nach 22 SSW gerade mal 1%, nach 23 SSW 18%, die meisten von diesen Überlebenden bleiben lebenslänglich behindert.

Kommentar von ponyfliege ,

egal, wie man selber darüber denkt... die frage ist top beantwortet.

Antwort
von Majumate, 225

Hallo, 

natürlich hast du ein Recht darauf, zu entscheiden, was du machen möchtest. Das betrifft sowohl deine Entscheidung, einen Spätabbruch vornehmen zu lassen als auch deine übrige Entscheidungsfreiheit. 

Wie du für einen Spätabbruch vorgehen sollst, wurde dir schon ausführlich erklärt. Ich möchte dir aber zu bedenken geben, dass die meisten Frauen, die sich beispielsweise nicht selbstbestimmt für den Abbruch entschieden haben, oft nur sehr schwer damit umgehen können. 

Wie jeder medizinische Eingriff birgt auch ein Schwangerschaftsabbruch Risiken, die man im schlimmsten Fall mit einkalkulieren muss. Lass dich diesbezüglich ausführlich aufklären und wäge ab. 

Jetzt einmal davon abgesehen, dass Du ein kleines Leben in dir trägst, möchte ich dir zu bedenken geben, dass du nicht dein ganzes Leben fremdbestimmt führen solltest. Ich kann die Liebe zur Familie durchaus nachvollziehen. Aber es kann nicht dein eigentliches Ziel sein, dein Leben, deinen Körper und vor allem dein Baby für deine Familie zu opfern. Es ist eine selbstlose Aufopferung, die dir keiner danken wird. Und im schlimmsten aller Fälle hasst du deine Familie irgendwann dafür. 

Ich weiß, dass es in manchen Kulturkreisen eine Schande/Demütigung ist. Aber andererseits stellt sich die Frage, ob du das auch so siehst? Offenbar ja nicht, da du dich auch über dieses "kein Sex vorher der Ehe" hinweg gesetzt hast. Dann solltest du vielleicht auch in Betracht ziehen, dir ein Leben zu erkämpfen, das du selbst bestimmen kannst. 

Du liebst deine Eltern doch  - egal wie verquer sie denken. Glaubst du, sie lieben dich weniger als ihr eigenes Ansehen? Zumal sie ja in Deutschland leben und nicht in der Heimat, in der sie dich dafür verstoßen würden. 

Wäge deine Entscheidung in jedem Fall gut ab und hinterfrage genau, was DU möchtest und was dein Freund denkt. 

Da du so mit dir haderst, befürchte ich, dass du den Abbruch so gar nicht gut weg stecken wirst, sondern der eigentliche Kampf erst im Anschluss danach los geht. 

Entscheide nicht nur mit dem Kopf und lass dich nicht beeinflussen. Dass es schwer ist, kann ich nachvollziehen. 

Wenn du diesen Weg gehst, sorge dafür, dass danach jemand da ist, der dich jederzeit auffangen kann. 

Alles Gute. 

LG 

Antwort
von Agueld, 198

Danke an alle die mir weitergeholfen haben.. Ich habe demnächst einen Termin bei pro familia. Bin immoment von der Psyche her sehr verwirrt und nachdenklich und versuche es irgendwie zu verdrängen so das es keiner merkt. Leider habe ich auch niemand mit dem ich meine Gefühle teilen kann da ich das keinem vertrauen kann auser meinem Freund. Auch wenn ich meine Entscheidung gesetzt habe,schmerzt es irgendwo immerwieder mein erstes Baby aufgeben zu müssen . Ich wünsche keinem Baby keiner Frau das sie das selbe durch machen muss wie ich und ich wünschte mir ich wäre an einem anderen Ort und der perfekten Zeit und hätte mein Baby in 4 Monaten in den Armen gehalten . Vielleicht irgendwann gibt mir Gott nochmal die Chance und dann werde ich alles richtig machen .. 

Antwort
von Nordseefan, 252

Deine Ärtzin hat dir schon zugehört, aber auch recht: Es ist zu spät für eine (legale) Abrteibung.

Es gibt aber zahlreiche stellen (Diakonie, Caritas) die dich beraten können wie es nun weitergeht.

Antwort
von Midgarden, 223

In Deutschland ist das nur bis zur 12. SSW erlaubt - die Ärztin hat Dir schon zugehört ...

Überlege einfach, welche Alternativen es gibt - z.B. kannst Du als "Hausschwangere" in einen Haushalt gehen und damit vor Deiner Familie abtauchen etc.

Antwort
von lastgasp, 252

Geh zu Profamilia, die geben Dir zwar keinen Beratungsschein, weil es in Deutschland für eine legale Abtreibung ohne medizinische Indikation zu spät ist. Du kannst allerdings in den Niederlanden und in London "spät" abtreiben.

England: https://www.bpas.org/abortion-care/considering-abortion/

Niederlande (seriöse Klinik, die Abbrüche bis zur 22.SSW vornimmt http://www.bloemenhove.nl/de/faq)

Lies bitte die FAQ, morgen machst Du einen dringenden Termin bei Pro familia

http://www.profamilia.de/angebote-vor-ort.html

und fragst, welche Spätkliniken sie aktuell empfehlen. Du musst nach 3 Wochen zur Nachuntersuchung und Du musst den Eingriff bezahlen. (in der 16.-18SSW kostet der Spaß 800 bis 1000 Euro, bis zur 22.SSW 1000-1500) Vielleicht macht Pro Familia die Terminvereinbarung.....

Hier gibt es noch weitere Klinik-Adressen in den Niederlanden

http://abtreibung.at/fur-ungewollt-schwangere/adressen/adressen-fur-spatabbruche


P.S. Du musst Dich beeilen! Hoffentlich hast du wenigstens ein wenig Geld und eine "gute" Freundin. Viel Glück!

Kommentar von TheTrollman ,

Dir ist klar, dass ein Fötus ab 22 ten Woche lebensfähig ist

Kommentar von lastgasp ,

@ TheTrollman

Ja, ich kenne diese medizinethischen Aspekte, aber Zur Erinnerung hier noch einmal die Usprungsfrage:

Kann mir bitte jemand helfen wie ich das kleine Wesen in mir raus
bekomme ??? Ob hier in Deutschland oder in einem anderem Land ?!

Hierauf habe ich eine Antwort gegeben, welche die legalen Möglichkeiten einer Spätabtreibung im europäischen Ausland aufzeigt. Um eine moralethische Bewertung wurde nicht gebeten. Auf Nachfrage suche ich Dir hierfür ein entsprechendes Forum.

Antwort
von alienelli, 221

ich würde nicht abtreiben nur weil deine Familie das nicht akzeptieren würde! Es ist dein Körper, dein Kind und vor Allem dein leben! ich weiß wie es ist, wenn man etwas nicht tun will oder tun will weil man Angst hat, dass die Familie einen nicht mehr akzeptiert. Aber geh zu Beratungsstellen oder rede einfach einmal mit einer Freundin.

Antwort
von DundF, 198

Eine Abtreibung für Deine Familie lohnt sich nicht. Denn in Dir lebt schon ein kleiner Mensch.

Du fragst danach was eine Abtreibung im Ausland kostet und denkst damit vermutlich an die Finanzen. Aber die Kosten können weit höher sein. Eine Abtreibung kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dir über Jahre hinweg die körperliche und psychische Gesundheit kosten kann.

Antwort
von carn112004, 163

"Kann mir bitte jemand helfen wie ich das kleine Wesen in mir raus bekomme ???"

Warte bis ca. 33.-37. SSW, dann lass Geburt einleiten, mach entweder vertrauliche oder anonyme Geburt; soweit es dir gelingt, dass deine Familie von deiner Schwangerschaft nichts erfährt (ob das gelingt, hängt ein bischen von den Umständen ab, wie nah ihr aufeinander drauf sitzt), ist damit das kleine Wesen aus dir draußen, du hast nicht abtreiben müssen und deine Familie erfährt nichts davon:

Hier zwei Beratungsnummern, einmal für vertrauliche und einmal für anonyme Geburt:

https://www.geburt-vertraulich.de/startseite/

http://www.moses-projekt.de/html/kontakt.html

Beide haben zumindest auch mit der Thematik "Die Familie darf nichts wissen" Erfahrung und können dir vielleicht aufzeigen, ob und wie das geht.

Also ruf da wenigstens an und sprich mit denen; wenn du das irgendwie hinbekommst ist das besser als das kleine Wesen in Holland oder England dann in der 18 bis 20. Woche wegmachen zu lassen.

(Es könnte sogar rein vom finanziellen billiger sein, Fahrt nach Holland + Abtreibung eher 1500+, aber ich weiß es nicht genau und das ist auch nebensächlich.)

Alles gute

Kommentar von Agueld ,

Niemals würde ich 9 Monate mein Kind im Bauch tragen dann auf die Welt bringen um es irgendjemand abzugeben !!! und dann auch noch mit dem Gewissen leben das irgendwo auf der Welt dein Kind rum läuft aber in falschen Händen lebt ! traurig Menschen die das machen . Deswegen bin ich für eine Abtreibung bevor es so weit kommt 

Kommentar von carn112004 ,

Tut mir leid, wenn mir die Formulierung vielleicht nicht gut gelang, aber du sagst, dass du dich nicht selbst um das Kind kümmern kannst (wohl wegen deiner Familie) und du scheinst auch über eine Abtreibung nicht sonderlich glücklich zu sein.

Deshalb schien es mir wichtig darauf hinzuweisen, dass es neben Abtreiben und Kind bekommen und Ärger (bzw. schlimmeres) mit der Familie zu riskieren im Prinzip noch eine weitere Möglichkeit gibt.

Deine Vorbehalte gegenüber dieser sind meiner Ansicht nach teilweise unbegründet - z.b. wird nicht an "irgendjemand abgegeben", sondern an Eltern, die dem Jugendamt nachgewiesen haben, dass sie alles mitbringen, um gute Eltern zu sein, z.b. ist damit "falsche Hände" auch ein wenig unpassend gegen den vielen großartigen Adoptiveltern, z.b. gibt es eigentlich keinen echten Grund für schlechtes Gewissen, denn die abgebende biologische Mutter war dem Kind eine so gute Mutter wie sie sein konnte, indem sie dem Kind das wichtigste Geschenk überhaupt gemacht hat, nämlich das Leben - aber am Ende musst du natürlich schauen, ob diese Möglichkeit gangbar ist oder nicht.

Aber nachdem du momentan eine miserable Möglichkeit (Kind und Ärger mit Familie bekommen) und eine miserable Möglichkeit (abtreiben, obwohl du das eigentlich nicht wirklich willst) zur Auswahl hat, macht es vielleicht Sinn bei denen anzurufen, die dir das Thema Adoption viel besser erklären können als ich, um festzustellen, ob diese dritte Möglichkeit nun mehr oder weniger miserabel ist als die anderen beiden.

Alles gute

Antwort
von rosenstrauss, 185

das "kleine wesen" wird dir niemamd abtreiben. in der 16. woche - das ist gut 4.monat.

du wirst deine familie darauf vorbereiten müssen und sie werden dir nicht den kopf abreißen. denk an dein baby und genieße die schwangerschaft. notfalls mußt du bei deinen eltern ausziehen, es gibt stellen, die werden dir helfen.

alles gute für dich und das baby

Antwort
von Apfel4242, 201

Google mal deine Stadt plus Schwangerschaftsberatung und mach dir einen Termin

Antwort
von Agueld, 217

Danke für alle antworten ! Doch klar kenne ich jede Art von Verhütung . Doch da hat das Kondom nicht gehalten was ich mir nichts dabei gedacht hab das was passieren könnte :/ . Es wäre echt schön so locker zu sagen das ich mir das nochmal überlege das Baby vielleicht doch behalten aber ich würde meine Eltern zum Boden blamieren enttäuschen und  demütigen - ich selber für mich könnte das meinen Eltern nicht antun ! leider kann das keiner verstehen :( - was kostet es den in Holland so eine Abtreibung und Risiken ? 

Kommentar von lastgasp ,

Deine Gründe sind nachvollziehbar, aber aktuell volkommen irrelevant. Du wirst eh' - wenn nicht jetzt, dann vielleicht später - Probleme mit dem Abbruch haben. Das wird leider nicht ausbleiben. Organisier Dir sofort einige Therapiestunden. Die Niederlande bieten die Möglichkeit des Spät-Abbruchs bis zur 22.SSW ohne medizinische Indikation.

Zu den oben erwähnten Kosten solltest Du mindestens 3 Übernachtungen in einem halbwegs ansprechenden Hotel einkalkulieren. Pro Familia wird in der Regel bei der Organisation unterstützen und in größeren Städten gibt es auch unbürokratische Frauenberatungsstellen (nenne die Stadt und ich sag Dir eine Adresse). Außerdem solltest Du eine Begleitperson haben, die mitfährt.

Was ist mit dem Vater.... Noch einmal, du musst jetzt endlich aus dem Quark kommen.

Kommentar von Agueld ,

Was heißt Probleme mit dem Abbruch jetzt oder später  ? Der Vater also mein Freund steht natürlich jederzeit bei mir auch wenn ich das Kind behalten würde , doch das es zu früh ist sind wir uns beide einig und versteht natürlich die Probleme mit meiner Familie ganz klar da er es selber mit erlebt .. 

Kommentar von lastgasp ,

Es geht um psychische Probleme, es ist schließlich keine Blinddarm-OP. Die meisten Frauen bekommen früher oder später zumindest Phasen von tiefer Trauer. Hier sollte frau dann wissen, an wen sie sich wenden kann.

Sonst darfst Du nicht allzu irritiert sein, wenn hier etwas Kopfschütteln vorherrscht. Dass man erst in der 16.SSW merkt, dass man schwnager geworden sein könnte, wäre selbst bei einer 14-jährigen ungewöhnlich, bei einer 22-jährigen Frau ist das schon ziemlich schräg.

Kommentar von annemarie37 ,

Sie braucht nicht 3 Nächte in Holland zu bleiben. Der Eingriff wird dort ambulant gemacht. Wenn sie nicht allzu weit weg wohnt, kann sie gleichentags wieder nach Hause.

Sicher ist der Entscheid zu einem Abbruch in der 16. Woche schwierig. Aber wenn sie sich sicher ist, dass das für alle die am wenigsten schlechte Lösung ist, dann wird sie das auch gut verarbeiten können.

Kommentar von carn112004 ,

Wie ich oben in meiner Antwort schon geschrieben habe, vertrauliche oder anonyme Geburt ist im Prinzip eine dritte Alternative; hier nochmal die Links zu den entsprechenden Beratungsstellen zu dem Thema:

https://www.geburt-vertraulich.de/startseite/

http://www.moses-projekt.de/html/kontakt.html

Die haben auch öfters mit dem Problem zu tun, dass die Familie nichts wissen darf, z.b.:

http://www.moses-projekt.de/html/angebote.html

"Das sind unsere Angebote für Sie:

Wir organisieren für Sie eine Schwangerschaftsuntersuchung.

Wir begleiten Sie auf Wunsch zum Arzt und zur Hebamme.

(!!!)Wir können Ihnen eine Unterkunft bis zur Geburt bereitstellen. (!!!)

Sie können Ihr ausgewähltes Geburtskrankenhaus kennenlernen.

Wir organisieren für Sie die anonyme Geburt.

Wir sind vor, bei und auch nach der Entbindung für Sie da, wenn Sie es wünschen.

Für Sie nehmen wir wegen der Versorgung des Kindes Kontakt mit den zuständigen Stellen auf.

Wir stehen Ihnen bei, so oft und so lange Sie es wollen.

Wir bieten Ihnen alle Hilfen kostenlos an.

Die Kosten für die Geburt in der Klinik sowie für Hebamme, Arzt und Unterbringung werden übernommen.

Wir übernehmen bei einer anonymen Geburt auch die Kosten für die Geburt in der Klinik sowie für Hebamme, Arzt und Unterbringung.

Unsere Hilfen sind verlässlich und qualifiziert.

Mit Ihnen suchen wir geeignete Lösungswege.

Wir helfen kostenlos und anonym - Sie erreichen uns Tag und Nacht
unter der Nr.  0 8 0 0  0 0  6 6 7 3 7   oder  0 8 0 0  0 0  M O S E S  (auf der Telefontastatur)"

(!!!) Hervorhebung von mir, aber an dem Punkt sieht man, dass die das Problem kennen, dass manche Frauen die Schwangerschaft geheim halten müssen.

Also ruf da bitte an, vielleicht können die dir weiterhelfen. Ein Gespräch schadet dir sicher nicht.

Kommentar von quiteeasy ,

"Kondom hat nicht gehalten" ist natürlich klasse. Sorry, aber wenn man so eine Panik vor ner Schwangerschaft hat, verhütet man doppelt und dreifach. Zumindest die Pille danach hättest du nehmen müssen. 

Jetzt willst du ein Kind umbringen, weil "du dir nichts dabei dachtest". Ist dir bewusst, dass es schon Frühgeburten gab, bei denen Kinder Ende der 20. Wochen (war es die 28. Woche?) überlebt haben?  Hast du mal einen Ultraschall von einem 20 Wochen alten Embryo gesehen?  Das ist nichtmehr nur ein schwarzer Fleck im Bauch. Und ja ich habe Zwillinge, ich weiß wovon ich rede.

Ich weiß es ist hart, was ich schreibe aber bei der Unterstützung und Möglichkeiten die es hier in Deutschland gibt, gegenüber deinen Begründungen finde ich noch viel härter. 

Im Endeffekt ist es deine alleinige Entscheidung aber sei dir bewusst, dass du das ein Leben lang mittragen wirst. Was, wenn du irgendwann nochmal schwanger wirst?  Ich wette, dass es spätestens da wieder hochkommen wird.

Und jetzt könnt ihr mich alle steinigen, aber DIESE Gründe sind für mich definitiv keine, eine so späte Schwangerschaft zu beenden. 

Kommentar von Agueld ,

Für die Verhütung gib ich dir total recht. Natürlich bin ich mein Fehler bewusst und jede Frau die bisschen Menschlichkeit in sich trägt weis genau wie schwierig das ist so eine Entscheidung zu treffen genauso viel wie ich es auch bin ! Doch leider versteht man mich erst wenn man sieht wie ich lebe ect oder besser gesagt wenn man mich kennt . Diese Entscheidung mein Kind abzutreiben was mir tief im inneren weh tut was natürlich selbstverständlich ist weil ich gerne am richtigen Zeitpunkt Mama gewäsen wäre ziehe ich mir nicht ausem Himmel aus Lust und laune nein weil ich keine andere Wahl habe . meine Gründe sind kein Grund für dich abzutreiben das ist von Lebensstil zu Lebensstil anderst. 

Kommentar von comhb3mpqy ,

wenn es für deine Eltern ein Problem ist, dass du jetzt schwanger bist, dann kann es gut sein, dass es für deine Eltern auch ein Problem ist, wenn du jetzt abtreibst. Wie sieht es denn damit aus, wenn ich fragen darf? Vielleicht machst du mit der Abtreibung nur noch alles schlimmer.

Kommentar von quiteeasy ,

Und wenn man über eine Abtreibung nachdenkt, dann bitte umfassend informiert. Les dir das durch http://www.onmeda.de/schwangerschaft/17-ssw.html 

Da du frühestens in der 17. Woche drankommst (terminvereinbarung etc), hab ich dir die gleich rausgesucht.  

Les dir durch, wie weit das Kind schon ist, und dann überlege, ob du DAS übers Herz bringen kannst 

Kommentar von comhb3mpqy ,

vielleicht ist es keine schlechte Idee jetzt deinen Eltern alles zu sagen. Stell dir vor, du kannst nach der Abtreibung nicht mit ihnen darüber reden. Oder sie erfahren eines Tages, dass du schwanger warst und abgetrieben hast und es ihnen nicht erzählt hast. Das kann zu größeren Problemen führen. Weswegen werden deine Eltern denn wahrscheinlich deine Schwangerschaft nicht akzeptieren? Wegen der Kultur oder wegen der Religion? Wenn es wegen der Religion ist und du z.B. katholisch bist und deine Eltern auch, dann ist abtreiben (soweit ich weiß) eine Sünde, dass kann dann noch zu größeren Problemen zwischen dir und deinen Eltern und zu Gott führen.

Antwort
von Kandahar, 162

Für eine Abtreibung ist es zu spät und das weißt du.

Steht das durch, ganz egal was deine Familie dazu sagt. Zur Not geht in ein Frauenhaus. Wenn du dieses Kind abtreibst, nur wegen deiner Familie, dann wirst du das dein Leben lang bereuen. Es ist dein Kind, dein Fleisch und Blut, das kannst du nicht töten, weil andere es für moralisch richtig halten. Das wäre eine sehr, sehr schlimme Sünde!

Antwort
von FragenHaben16, 172

Man sammelt Erfahrung im Leben, man lernt aus Fehler, machs beim nächsten mal besser und klüger.... schon mal was von Kondom gehört, pillen? Lange Rede kurzer Sinn, Pech gehabt. 

Antwort
von TheTrollman, 124

Dir ist klar, dass ein Fötus ab 22 ten Woche lebensfähig ist.

Es habe schon Kinder die Spätabtreibung überlebt und schwere Schäden durch die Frühgeburt erlitten.

Denn im Grunde genommen ist eine Spätabtreibung nur das Einleiten einer Geburt in der "Hoffung" das es zu früh ist dass das Kind es überlebt, aber ja, das könnte passieren und bei einer so frühen Geburt sind Behinderrungen mehr als wahrscheinlich.

Kann sich denn der Vater nicht um dein Kind kümmern, im Extremfall so er es halt aufnehmen und du sagst deiner Familie nichts und besuchst das Kind dann beib ihm immer.

Kommentar von annemarie37 ,

In Holland werden Schwangerschaftsabbrüche bis 22. SSW durchgeführt. Und zwar immer chirurgisch, nicht durch Auslösen einer Fehlgeburt. Daher gibt es dort keine "Überlebenden".

Das sollte übrigens auch in Deutschland bei den äusserst selten so spät durchgeführten Abbrüchen heute nicht mehr vorkommen, da vor dem Auslösen der Fehlgeburt (medikamentöse Methode) der Fötus abgetötet wird.

Nach 22 Schwangerschaftswochen (=20 Wochen ab Empfängnis), überlebt nach einer spontanen Frühgeburt kaum je ein Frühchen. Siehe Zahlen von ditchwich.

Kommentar von BigBene ,

Es gibt auch Staaten´, da werden Erwachsene "rechtmäßig" getötet. Daß es irgendwo erlaubut ist, ändert nichts an dem tatsächlichen Ablauf.

Antwort
von Zana0607, 146

Du kannst doch dein eigenes Kind nicht umbringen oder es abtreiben, nur weil deine Familie nicht damit klar kommen würde. Wenn deine Familie dich liebt, dann akzeptiert sie dein Kind und unterstützt dich. Das kleine Wesen kann überhaupt nichts dafür, um abgetrieben zu werden. Es sucht Schutz und den sollte es von dir bekommen. Wenn deine Familie das nicht akzeptiert, hol dir professionelle Hilfe.

Antwort
von Odenwald69, 73

Was ist den an einer schwangerschaft so schlimm ? du kannst ja auch heiraten . Aus spass kann numal immer ernst werden, die konsequenzen sind ja da..

Auch strenge Eltern werden sich freuen wenn nachwuchs kommt , ob so oder so. Was ist mit dem Mann ? warum nicht heiraten.

Auch ist nicht gesagt das man nach einer abtreibung noch mal schwanger werden kann.

Kommentar von annemarie37 ,

ein Schwangerschaftsabbruch macht nicht unfruchtbar.

Kommentar von Majumate ,

@annemarie37, 

ich gehe mit deinen anderen Kommentaren konform. Nur diesen möchte ich ergänzen, da er etwas zu pauschal ist - ein Schwangerschaftsabbruch kann unter Umständen zur Unfruchtbarkeit führen. Wie jeder andere Eingriff birgt auch dieser Risiken. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass es nach Schwangerschaftsabbrüchen vermehrt zu Eileiterschwangerschaften kommen kann. Natürlich muss dies alles nicht unbedingt der Fragestellerin passieren, jedoch sollte man diese Eventualität nicht verschweigen. 

LG 

Kommentar von annemarie37 ,

Weder Unfruchtbarkeit, noch Eileiterschwangerschaften kommen nach einem Abbruch häufiger vor. www.svss-uspda.ch/de/facts/komplikationen.htm

Antwort
von armeskaenguru, 96

Hallo

Eine Abtreibung ist in Deutschland bis zur 14. Woche möglich, danach nur noch mit Indikation.

In Holland könntest Du abtreiben. Falls Du Adressen möchtest, schreibe mir eine private Nachricht.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Kommentar von TheTrollman ,

Dir ist klar, dass ein Fötus ab 22 ten Woche lebensfähig ist

Kommentar von armeskaenguru ,

Die Person ist aber in der 16. und nicht in der 22. SSW!

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