Frage von MuttiTanni, 286

15jähriger Teenager außer Rand und Band - Mediensüchtig, aggressiv und hochbegabt. Keine Hilfen in Sicht. Was tun mit Schulverweigerer?

Hallo, ich weiß mir kaum noch Hilfe. Mein Sohn (15) ist hochbegabt (IQ 140) und verweigert seit nun mittlerweile 5 Monaten die Schule. Das Jugendamt ist seit 2 Jahren mit im Boot. Wir haben es damals aufgesucht, um Hilfe zu erhalten. Diese kam in Form eines Erziehungshelfers, der Regeln mehr oder weniger strikt durchsetzen wollte. Was alles eigentlich noch schlimmer gemacht. Der Junge blockt jetzt völlig ab. Die Schulschwierigkeiten bestehen im Prinzip seit Einschulung. Er fand nie wirklich Anschluss zu Klassenkameraden obwohl er damals noch ein fröhliches, aufgeschlossenes Kind war. Über die Jahre erfuhr er viele Ausgrenzungen und soziale Isolation. Jetzt geht er leider gar nicht mehr zur Schule, vergräbt sich im Zimmer vor seinem PC. Dort ist er halbwegs glücklich - scheinbar findet er dort Menschen mit denen er reden kann. Ich lausche manchmal und die Gespräche finden auf einem netten Niveau statt. Uns gegenüber ist er verschlossen und auch aggressiv. Er hat seine Wut nicht immer unter Kontrolle, sagt schlimme Dinge und macht auch mal etwas kaputt. Ich gehe davon aus, dass er auch mediensüchtig ist. Das Jugendamt hilft uns aber nicht weiter. Jetzt meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es noch, das Kind wieder in die Spur zu bringen? Sämtliche Therapien hat er abgebrochen. Sämtliche Hilfeangebote - wie einen Auslandsaufenthalt, alternative Beschulung uws. schlägt er aus. Mittlerweile droht Jugendarrest. Weiß jemand Hilfe? Vielen Dank für Rückmeldungen.

Antwort
von toomuchtrouble, 148

Zum Großteil ist es ein - wenn auch etwas überzogenes - letztlich ganz normales pubertäres Verhalten, in dem es um Abgrenzung geht. Er schwankt vermutlich jeden Tag zwischen betrübt und himmelhoch jauchzend und scheitert an den Vorgaben, die ihm sein IQ täglich als 2,50 Meter hohe Messlatte auflegt. Wenn Du dann noch Teil des Problems und nicht der Lösung zu sein scheinst, wird es kompliziert.

Begriffe wie "in die Spur bringen" sind hier überhaupt nicht angebracht. Es geht um ein Einrichten in seiner Welt. Alle Versuche, ihn zu normalisieren, sind eh' zum Scheitern verurteilt. Es wird sein Leben lang "besonders" bleiben. Das erst einmal uneingeschränkt wertzuschätzen und auch sein mögliches - hoffentlich nur zwischenzeitliches - Scheitern zu aktzeptieren, ist die verdammt schwere Tagesaufgabe.

Die meisten kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken arbeiten mit dem auf Normalos ausgerichteten klassischen Therapiekonzept. Triggernde Reize werden ausgeschlossen und alle sind total lieb (Morgen- und Abendrunde mit Bällchen, Kunst-, Musik- und Ergotherapie nach Schema F und zwischendurch ein wenig progressive Muskelentspannung nach Jacobson und 3 x in 4 Wochen wechselt der Einzeltherapeut.

Die Therapiestation Teen Spirit Island des Kinderkrankenhauses auf der Bult in Hannover bildet hier eine Ausnahme. Hier werden auch systemische und traumatherapeutische Ansätze angeboten und es wird einiges ausprobiert, denn darum geht es. Es gibt kein fertiges funktionierendes Therapiekonzept für besondere Jugendliche, hier sind besondere Therapeuten nötig, die z.B. über Humor und Ironie verfügen. Therapie ohne Humor ist wie OP ohne Narkose.

http://www.tsi-hannover.de/startseite/

Zuletzt: als Anhämnger der systemischen Therapie empfehle ich hier einige Behandlungsmodelle im Umgang mit Schulverweigern, die sich durchaus bewährt haben. Hier sei natürlich die wichtigen Funktion von Familiengesprächen erwähnt...

http://www.systemagazin.de/bibliothek/texte/schweitzer_schulverweigerung.pdf

Pass auf Dich auf....

Kommentar von MuttiTanni ,

Vielen Dank. Genau so etwas suche ich. Wir unterstützen ihn auch in jeglicher Form. Ich weiß, dass er uns nicht ärgern will. Er schafft es einfach tatsächlich nicht in die Schule zu gehen (die Gründe seien dahingestellt). Aber bisher hat er immer nur Druck erfahren, Ausgrenzung und keinerlei Hilfestellung seitens der Schule. "Friss oder stirb". Du musst funktionieren. Aussagen wie: das können wir in einer Klasse mit 31 Schülern als Regelschule nicht leisten und solche Kinder wollen wir hier nicht, hat er mehrmals in der Woche gehört. Er war immer zugänglich für Gespräche, hat sein Problem dargelegt und selbst um Hilfe gebeten. Möglichkeiten, die dann den Lehrern vom Sozialarbeiter vorgestellt wurden, wurden unterrichtstechnisch dann leider nie umgesetzt. Er ist einfach verzweifelt...so mein Eindruck. Er will, aber er braucht Unterstützung und die ist ihm zumindest schulisch noch nicht zu teil geworden.

Antwort
von Gigama, 90

Hallo, MuttiTanni
Du hast mein Mitgefühl und was du da über eure Situation schreibst macht mich betroffen und auch wütend. Wütend über unser Schul-
System das bei diesen besonderen Kindern total versagt. Meine ganze Geschichte zu erzählen würde den Rahmen sprengen aber soviel zu mir:
Meine Tochter ( *1999 ) ist auch so ein besonderes Kind, getestet mit 5J.
IQ 130,/ Die Schulzeit war geprägt von Langeweile &Frust. Die letzten
Jahre teilweise auch mit Verweigerung und Rückzug. Kinder die durch negatives Verhalten auffallen (aggressiv, körperliche Angriffe auf Schüler und Lehrer, verweigern von jeglichen Regeln. ..)
werden gesehen und beachtet.
Natürlich ist es ja auch gut und richtig diese Kinder zu unterstützen aber wenn dadurch keiner mehr bemerkt das es auch noch andere Kinder gibt die evtl. total unterfordert und frustriert sind von "Schule" dann ist das nicht richtig so.
Sorry, musste mal kurz meine Meinung über unser Schulsysthem loswerden.
Wie du geschrieben hast hattest du ja schon Unterstützung vom J.A.
Aber ich denke die Umstände erfordern eine speziell auf das Thema"Hochbegabung "ausgerichtete Unterstützung.
Ich weiß ja nicht was du schon alles
versucht hast, aber ich denke das es ganz wichtig ist das du für dich selbst auch einen Platz findest wo du deine "Sachen"lassen kannst. (aus Erfahrung).Denn nur wenn du gut für dich selbst sorgst hast du die Kraft deinen Sohn zu unterstützen.
Und der ist wie er ist. Nicht wie die anderen. Und ihn genau so zu akzeptieren ist das richtige. Er sollte Kontakt zu anderen HB.suchen.
Ich weiß, das ist alles nicht das was du als Hilfe erwartest hast. Ich kann dir auch nur meine persönlichen Erfahrungen aus über zehn Jahren Beschäftigung mit diesem Thema schreiben. Auf keinen Fall möchte ich dir die liebe zu deinem Sohn absprechen oder dir sonst irgendwelche Unfähigkeiten unterstellen.
Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber such doch mal bei dir nach irgendwelchen Angeboten zu dem Thema HB.
Wenn du noch Fragen hast lass es mich wissen Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg ,damit ihr wieder zusammen findet
Liebe grüße, Gigama

Antwort
von xsoxnxs1ndl, 107

Hey Tanni ,

meine Eltern mussten leider damals genau das Gleiche mit mir durchmachen.
Und jetzt im nachhinein muss ich sagen das Sie für mich den richtigen Weg ausgesucht hatten. Habe damals auch sehr viel Zeit in der virtuellen Welt verbracht und mich von sozialen Kontakten abgewendet. Ich glaube der ausschlaggebende Punkt war damals die Trennung meiner Eltern. Habe auch nur noch unregelmässig die Schule besucht 10-17 Stunden vorm PC gesessen. Zudem das Kiffen angefangen. Jetzt 10 Jahre später kann ich darüber offen Reden und einfach mal meine Erfahrung / Meinung preis geben.

Bei mir hat sich dann irgendwann das Jugendamt eingeschaltet und ich bekam eine Betreuerin mit der ich mich jede Woche treffen sollte. Diese wies mich dann auch in eine ambulante Therapien ein. Erfahrungsgenmäß kann ich heute sagen das diese ambulaten Therapien der größte Quatsch sind vor allem Ding wenn man nicht bereit ist was zu ändern.  Nach meinem Realschulabschluss hat mich mein Vater dann zusammen mit dem Jugendamt in eine Hilfe zur Erziehungs Einrichtung im Jugendorfwerk  (ohne meines Wissens) eingeschrieben .

Als ich zufällig davon Wind bekam schlug ich das natürlich sofort aus wurde aggressiv handgreiflich gegenüber meinem Vater und der Betreuerin. Irgendwann hab ich mich dann beruhigt und wurde wiederwillig zur Einrichtung gebracht .

Um es mal Abzukürzen war das Rückwirkend die beste Entscheidung gewesen auch wenn es schwer war die erste Zeit (Ausgsgangsverbot).  Habe  dann dort nach eineme Jahr  mein Fachabi nachgemacht. Den Bezug zur Realität wieder gewonnen. Durch den Medienvebot auch wieder mehr soziale Kontakte aufgenommen.  Nach 1 1/2 Jahren habe ich dann eine eigene Wohnung gestellt bekommen und eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann angefangen .

Das war jetzt meine Erfahrung als Tipp kann ich sonst nur noch geben härter durchzugreifen alleine dein vorletzer Satz sagt mir das er viel zu viel Freiheiten hat. ich meine wenn man  5 Monaten die Schule verweigert hat er kein Recht mehr was auszuschlagen. Habe damals meinen Vater auch auf der Nase herumgetanzt weil ich keine Grenzen gesteckt bekommen habe.

Kommentar von MuttiTanni ,

Das ist sehr interessant zu hören und besonders schön, dass Du den Dreh gekriegt hast. Toll! Du kannst stolz auf Dich sein. Ja, die Freiheit mag tatsächlich zu viel sein. Er tut mir aber einfach leid, weil er überall nur Ablehnung erfahren hat / erfährt (nicht unberechtigt - im Moment ist es auch sehr schwer ihn zu mögen - so wie er sich aufführt). Darf ich fragen, in welcher Einrichtung Du warst?

Kommentar von xsoxnxs1ndl ,

http://www.cjd.de/     ;) Gibt es Deutschlandweit

Kommentar von MuttiTanni ,

Danke. Aber es geht nur freiwillig... :-( Wenn er bereit ist.

Kommentar von xsoxnxs1ndl ,

Bereit wird er niemals sein. Auch wenn er viel Abneigung bekommen hat, wird es halt immer schwerer ihn aus der virtuellen Welt zubekommen ,weil er vielleicht nur da eine Persönlichkeit ist ;) 

Naja versuch es ihm vorzuschlagen sag ihm auch das man die Möglichkeit hat am Wochenende immer nachhause fahren . Weil mit 15-16 Jahren das Wort  Heim / Einrichtung zuhören da macht jeder direkt zu.

Viel Erfolg


Antwort
von gewustwie, 121

Es gibt für begabte Kinder bestimmte Schulen "begabten Schule "  suche im Internet nach solch einer Schule in deiner Nähe ! Ich bin mir sicher du wirst eine Hilfe zu Deinen Problem finden

Antwort
von Iwillshowyou, 130

Ich würde versuchen mich auf seine Ebene zu begeben:

Spiel die Spiele die er spielt, hör die Musik die er hört und versuche das beste daraus zu filtern. Dann weisst Du was er wirklich mag und kannst versuchen mit Ihm auf diesem Level Kontakt auf zu nehmen.

Vielleicht hilft auch eine gemeinsame Kur (sowas wie eine Mutter Kind Kur meine ich). Frag doch mal bei der Krankenkasse nach ob es da spezielle Familientherapie gibt.

Antwort
von Mignon4, 107

Ein Kind ist immer das Produkt seiner Erziehung und somit das Produkt seiner Eltern. Irgendetwas müßt IHR von Anfang an mit ihm falsch gemacht haben. Wenn er euch gegenüber aggressiv und verschlossen ist, ist das ein sicheres Anzeichen für eine völlig verfehlte Erziehung. Offenbar hat er kein Vertrauen zu euch.

Möglicherweise habt ihr ihm nie die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt, was am Anfang sein Verhalten hervorgerufen hat, quasi als Aufschrei, eure Aufmerksamkeit zu gewinnen, wenngleich sein Aufschrei möglicherweise erfolglos blieb. Und/oder ihr habt immer nur Negatives in ihm gesehen und ihn immer nur kritisiert, er konnte euch nichts recht machen und wurde von euch niemals für etwas gelobt und/oder ihn in seiner Persönlichkeit bestärkt. Oder waren eure Erwartungen an ihn viel zu hoch und er meinte, sie nicht erfüllen zu können? Er kann den Druck nicht mehr aushalten und hat sich deshalb in sich selbst zurückgezogen?

Ich denke, er braucht eine Person, der er bedingungslos vertrauen kann und die ihm das gibt und schenkt (nicht materiell gemeint), das er von euch seit frühester Kindheit nie bekommen hat.

Ob meine Einschätzung richtig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Es ist nur mein Eindruck nach dem, was du in deiner Frage geschrieben hast.

Kommentar von MuttiTanni ,

Möglicherweise hast Du ein bisschen Recht. Allerdings war er immer die Nummer Eins. Er hat noch 2 jüngere Geschwister (14, 11). Das er auffällig ist, haben wir schon früh gemerkt. Wir lieben dieses Kind abgöttisch. Ich bin immer mit ihm abends ins Bett gegangen, wir haben ihn immer auf Händen getragen...genau wie die Großeltern...Ich kann mir nicht vorstellen, dass es unsere alleinige Schuld ist...

Kommentar von Mignon4 ,

Vielleicht habt ihr versäumt, ihm Grenzen aufzuzeigen.

Kommentar von toomuchtrouble ,

Genau, erst einmal Verantwortung herstellen und eine Schuldige suchen und finden, das ist optimale Ressourcen-Orientierung. Auch mit richtig und falsch zu arbeiten, ist super. Der Junge wird schon begreifen, dass die Medaille für ihn korrekterweise 3 Seiten hat, die dumpfe Normalo-Masse aber auf 2 Seiten besteht.

Es geht nicht um das Abwerten des Verhaltens der Eltern, sondern um Fragen, Fokusverschiebungen und andere überraschende Elemente.

Wer in einer psychiatrischen Einrichtung solch ein "Ihr" herausbrüllt, wird wie meine Liebste (Psychotherapeutin) immer sagt, in die Brennnesseln geschubst.

Kommentar von MuttiTanni ,

Danke, ich denke auch, dass Schuldzuweisungen hier fehl am Platz sind. Wir suchen nach Hilfen. Mit Sicherheit haben wir als Eltern auch nicht alles richtig gemacht. Aber natürlich wollen wir nur, dass es unserem Kind "halbwegs" gut geht.

Antwort
von roxfour, 30

Den Vorschlag meiner Vorrednerin finde ich sehr gut, da die dort tätigen ehrenamtlichen Berater oftmals viel Erfahrung aus dem persönlichen Bereich mitbringen.

Bezüglich der Therapien würde ich den Weg über einen Psychologen gehen, der mit dem Thema "Hochbegabung" vertraut ist - Hochbegabte spüren ganz genau, wie gut sich jemand mit gewissen Problemstellungen auskennt. Hierfür als eine Anlaufstelle die vorgenannte DGhK zu nennen, zum anderen gibt es auch die Kargstiftung über deren Internetportal man sich auch den ein oder anderen Psychologen rausfischen kann:

http://www.fachportal-hochbegabung.de/beratungsstellen/#suchergebnis

Hier ist kompetente Betreuung für die ganze Familie gefragt.

Antwort
von BigGGMML, 94

Ich weiss nicht wie ihr das seht aber bei meinem Bruder hat es geholfen,
mein Bruder war genau so (nur nicht hochbegabt) wenig Freunde immer mehr distanziert und richtige Aggression Probleme, (bei ihm waren es keine Computerspiele sondern Drogen) vor allem gegen die Familie. nach einiger Zeit als es ausgeartet ist hat mein Vater beschlossen ihn in ein Kloster zu stecken wo ihm gezeigt wurde, was er damit seiner Familie antut vor allem meiner Mutter ging es sehr schlecht durch ihn. Die Kloster Aktion war nicht dafür vorgesehen das er den Glauben annehmen soll, nein, er sollte einfach lernen nachzudenken bevor er etwas macht, was Andere und sich Selbst schadet. Es war recht abgelegen und er hatte keine Andere Chance, als dort zu bleiben nach diesem halben Jahr konnte man wieder mit ihm reden er hatte endlich begriffen was Nächstenliebe ist. Außerdem ist er jetzt nicht wirklich gläubisch!! (nicht das Sie das denken) Aber er kann sich beherrschen und hat gelernt mit anderen zusammen zu leben und sein Leben wert zu schätzen.

Antwort
von einfachichseinn, 61

Ich würde ihm ganz eindeutig klar machen, was er für Möglichkeiten hat. Entweder versucht er noch mal eine Therapie am besten stationär in der Psychiatrie oder er wandert in den jugendarrest.

Ein Mensch mit 15 Jahren sollte irgendwann merken, dass handeln Konsequenzen hat.

Wenn Mama und Papa immer nur "gutschi gutschi guu, du armes Kind" sagen, ist ganz klar, dass das so ein Verhalten zur Folge hat.

Kommentar von MuttiTanni ,

da gebe ich Dir sogar mittlerweile Recht. Keine Frage: Handel hat Konsequenzen.

Antwort
von ruckteschell, 17

Liebe Tanni,

ich kann Dich und Deinen Sohn gut verstehen. Sehr gute Erfahrungen habe ich in einer sehr ähnlichen Lage mit einem Elterncoaching gemacht. Die Entscheidung,  das Vertrauen in meinen Sohn und er in mich, an 1. Priorität zu setzen, zeigt nach ca. 3 Monaten kleine Erfolge. Mein Sohn ist 16 und  hat auch nur Stigmatisierung erfahren.  Durch Krankheiten u.a. war seine Rolle verfestigt.  Inzwischen sprechen wir wieder miteinander, wachsen in die neue Rolle, Erwachsen werden (Verantwortung übernehmen), loslassen und Halt geben. Das Elterncoaching war kostenlos,  Anmeldung über das Jugendamt.  Der Urheber der Methode Autorität durch Beziehung bringt die gegenseitige Akzeptanz hervor, auch wenn es dauert. Wenn es kein Coaching gibt bei Dir, google nach Haim Ohmer, vielleicht gibt es darüber Anlaufstellen.  Glaube daran, daß es einen Ausweg gibt. Viel Kraft für Euch.

Antwort
von furbina, 30

Hey Tanny, mein Angebot mit dem Freundschaftsangebot steht noch.......übrigens mein Sohn ist mittlerweile in der Oberstufe und hat seinen Führerschein und einen Nebenjob.........also bei uns ist es recht entspannend geworden, auch wenn uns das viele nicht zugetraut hätten. Also wenn du magst, können wir uns gerne austauschen

Antwort
von kiniro, 52

Nur ganz kurz:

Mach dich doch mal mit dem Thema Freilernen vertraut.

Unser Schulsystem mit seinem Schulbesuchszwang passt absolut nicht zu einem demokratischen Staat.

Lernen geht immer und überall.

Kommentar von MuttiTanni ,

da bin ich ganz bei Dir!

Antwort
von dressurreiter, 47

Klar mit dem IQ ist er unterfordert in der normalen Schule. Lehrer und andere Schüler langweilen ihn. Trotzdem musst du ein Zeichen setzen. Wenn er nicht kooperiert und mit nach einer Lösung sucht, gibts Computerverbot.

Antwort
von gina86, 21

Kompetente Ansprechpartner und erfahrene Begleiter findet ihr über die Bundesweite Hompage www.dghk.de 

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