Mit Gewalt und Streitereien erreicht man fast immer das Gegenteil bei diesen pubertierenden "Zicken".
Es geht drum, die Nerven zu bewahren und die Tochter mit ihrer Handlung (bzw. Nicht-Handlung) auflaufen zu lassen.
Dazu gehört auch, finde ich, dass man als Mutter den Wäsche- und Bügelservice nicht mehr als Hol- und Bringedienst gewährleistet, es wird nur noch gewaschen, was **pünktlich! ** vor der Waschmaschine landet.
Das geht am besten, wenn man sich einen oder höchsten zwei feste Waschtage vornimmt und nur an die4sen Tagen die Maschine ansetzt.
Wenn also Dienstags Waschtag war und Madame möchte am Freitagabend unbedingt noch die Lieblingsjeans für den Discoabend frisch haben, dann gäb es genau ein Mal eine Ausnahme und ab dann sollte es sitzen, dass die Wäsche, die Dienstags nicht da liegt, eben erst am nächsten Dienstag gewaschen wird.
Schließlich sind wir ja selbst mal Zicken gewesen und wenn wir uns drauf besinnen, wissen wir es auch noch, wie's geht.
Das Mädchen lernt im Augenblick ja, sich vom Elternhaus abzunabeln, um die Eigenverantwortung tragen zu lernen. Das funktioniert am besten, wenn man sie ganz in Ruhe zu der Erkenntnis kommen lässt, dass es uns egal ist, in was für einem Drecksnest sie sich freiwillig vergraben.
Sagen darf man das ab und an mal, aber nicht als Forderung zum aufräumen, sondern allenfalls als leisen Spott, dass es doch gut ist, dass man nicht selbst so hausen muss. Oder indem man ab und zu mal lächelnd anfragt, wie es denn den Schaben in ihrem Zimmer geht, - ob sie sich fleißig vermehrt haben oder so was.
Wenn sie mal jemanden haben, auf deren gute Meinung sie auf gar keinen Fall verzichten wollen, dann geht das ruckzuck.
Unser mittlerer Sohn war der größte Knott von allen, und heute ? Da ziehen alle Hauspantöffelchen an, wenn sie bei ihm in die Wohnung wollen. Nix Straßenschuhe!
schöne Antwort !