Frage von Leliowhoit, 237

14 schwanger hilfeeee?

hallo leute ich brauche ganz dringend hilfe. ich bin höchst wahrscheinlich schwanger ich habe 4 verschiedene tests gemacht alle waren positiv ich bin 14. ich habe grade echt angst ich werde es sicher nicht meinen eltern sagen dann wäre ich tot. ich möchte dass auch nicht meinen freunden sagen weil ich ihnen nicht vertrau auch nicht meiner besten freundin. aber wem denn sonst ich glaube ich halte es soo lange wie möglich geheim und hoffe es stirbt ich habe mich am wochenende ziehmlich betrunken und gekifft es wird doch nun e behindert. was soll ich nur tun. ich denke schon drüber nach mich einfach selber umzubrigen.......

Expertenantwort
von isebise50, Community-Experte für Schwangerschaft, 71

In einer Schwangerschaftkonfliktsituation ist in jedem Alter keine Option leicht und jede Entscheidung schwer zu treffen. Doch nach "Vogel-Strauß-Manier" den Kopf in den Snd zu stecken, bringt dich nicht weiter.

Vielleicht wäre moralische Unterstützung gut für dich und es sogar besser, auch deine Eltern mit ins Boot zu holen. Meist ist die Reaktion gar nicht so "schrecklich" wie befürchtet.

Viele Jugendliche haben Angst davor, ihrer Mutter oder ihren Eltern zu erzählen, dass sie schwanger sind. Die meisten jungen Frauen, die sich ihrer Mutter oder ihrem Vater anvertrauen, erfahren Unterstützung – oft viel mehr, als sie zunächst gedacht haben.

Auch deine Eltern waren mal jung und naiv und vielleicht sogar ein bisschen leichtsinnig. Nach dem ersten Schock - sicherlich haben sie sich etwas anderes für dich gewünscht - wollen sie bestimmt nur dir helfen, dich schützen und unterstützen.

Am besten vereinbarst du zeitnah einen Termin bei deinem Frauenarzt, um das Alter der Schwangerschaft zu ermitteln und wendest dich an eine Beratungsstelle z.B. an die

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschaftsberatung.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Dieses Gespräch kannst und solltest du selbstverständlich auch ohne den erklärten Wunsch um einen Schwangerschaftsabbruch nutzen. Zudem benötigst du den Beratungsschein für einen etwaigen Schwangerschaftsabbruch. Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll.

In der Beratung können auch deine Eltern, der potentielle Vater oder eine andere Vertrauensperson anwesend sein, wenn du das möchtest.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

Du erhälst dort eine medizinische Aufklärung hinsichtlich eines operativen oder medikamentösen Eingriffs, eine Erläuterung der Rechtsgrundlage und bekommst die Kosten und Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs erklärt.

Da du wahrscheinlich über kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen (derzeit 1.075 € netto) verfügst, kannst du einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Die Kosten werden von dem Bundesland, in dem du lebst, übernommen, den Antrag musst du jedoch bei deiner Krankenkasse stellen. Davon bekommen deine Eltern nichts mit.

In Deutschland ist der Schwangerschaftsabbruch nach der Fristenregelung in den ersten drei Monaten (bis zur 14. Schwangerschaftswoche gerechnet nach dem ersten Tag der letzten Regel) straffrei.

Wenn du dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, hast du das Recht auf umfassende Beratung, angemessene ärztliche Versorgung und respektvolle Behandlung.

Für einen Schwangerschaftsabbruch brauchst du als Minderjährige nicht zwingend die Erlaubnis deiner Eltern. Aber mit deinen 14 Jahren wird die Ärztin oder der Arzt wahrscheinlich die Zustimmung deiner Eltern oder zumindest von einem Elternteil für den Schwangerschaftsabbruch einholen wollen. Das hängt davon ab, ob die Ärztin oder der Arzt der Ansicht ist, dass du reif genug bist (im Gesetz steht dafür der Ausdruck „Einsichtsfähigkeit“), diese Entscheidung zu treffen.

Wenn du das Kind zur Adoption freigibst, erlöschen alle Rechte und Pflichten unwiderruflich. Bevor du eine solch wichtige Entscheidung triffst, solltest du dies sehr sorgfältig überdenken und dich ausführlich über Perspektiven für ein Leben mit Kind und über verschiedene unterstützende Angebote beraten lassen (z.B. bei Arzt, Sozialarbeiter, Jugendamt oder Beratungsstellen in freier und kommunaler Trägerschaft).

Es gibt auch die Möglichkeiten der "vertraulichen Geburt" und der "anonymen Geburt".

Ich wünsche dir die Kraft, deine Entscheidung zu treffen, die für deine jetzige Lebenslage und Lebensplanung richtig ist und dir von Herzen alles Gute!

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Super Antwort! 👍

Kommentar von isebise50 ,

Vielen Dank.

Antwort
von Dinaaaaaa, 46

Als 1. lass den Mist sein mit Drogen und Alkohol. Du bist 14 und solltest mit deinen Freundinnen Filmabende machen statt dich zu betrinken und zu kiffen!

2.Blöd gesagt aber du hattest die Wahl "verhüten oder nicht " und wenn du dich gegen die Verhütung entschieden hast musst du nun nunmal mit dem Wirrwarr im Kopf leben ( kommt mir jetzt nicht mit dem Mist die Pille kann auch Versagen etc. das ist so die Standart Ausrede von allen ungeplanten Schwangerschaften und zu 99,99% ist sie gelogen).

3. Ich bin voll und ganz gegen Abtreibung und kann es absolut nicht verstehen ( bis auf sehr wenige Ausnahmen) wie man bewusst einen Menschen töten kann und es alle unterstützen ! Bis du deinen ersten Termin hast schlägt das Herz deines Kindes bereits.

Der Satz " ich hoffe das Kind stirbt" ist für mich das schlimmste was ich als werdende Mutter hören kann. So viele Familien wünschen sich Kinder und du bist so jemand der es mit Füßen tritt. Bitte lass dich über Adoptionen beraten. Dein Kind hat es nicht verdient zu sterben und vielleicht kannst du eine andere Familie glücklich machen.

Ich bin fassungslos wie selbstverständlich hier für die meisten eine Abtreibung ist !

Antwort
von MissMaple42, 88

Du solltest unbedingt mit deinen Eltern darüber sprechen. Sicherlich werden sie am Anfang nicht begeistert sein. Ich bin mir aber sicher, ihr findet gemeinsam einen Weg.

Versuche bitte nicht das ungeborene Kind (und dich) durch Kiffen und Trinken umzubringen!

Antwort
von Pariserprada, 61

Bitte wende Dich an eine professionelle Stelle!

Antwort
von Homesweethome92, 116

Geh zu einem Frauenarzt oder in eine Beratungsstelle!
Da kannst du auch ohne Eltern hin dir können wir helfen.

Und bitte Experimentiere nicht selbst rum, das kann schwere Folgen haben auch für dich.

Das du am Wochenende gefriert hast heisst nicht zwangsläufig das dein Baby behindert wird.
Aber um solche Dinge zu klären musst du zu einem Arzt.

Wenn du es nicht behalten willst können die dir auch helfen.

Wichtig ist das du irgendwo hingehst wo man dir helfen kann.

Am besten wäre natürlich deine Eltern einzubeziehen aber wenn du dich nicht traust geh diesen Weg alleine um erstmal eine Beratung zu haben und Möglichkeiten zu kennen.

Kommentar von Homesweethome92 ,

sorry meine Tastatur hat gespinnt 😑 da kannst du ohne Eltern hin die können dir helfen! und natürlich meinte ich das du das Wochenende gefeiert hast!

Antwort
von Mirarmor, 107

116111 Da kannst du anonym anrufen, da ist jetzt noch ne Stunde jemand da.

Das Kind muss nicht behindert sein, wegen einem Wochenende mit Drogen in so einem frühen Schwangerschaftsstadium.

Antwort
von nelly02, 24

Hi du,

ich habe dir über "Kompliment" geschrieben, hast du es gefunden?;-)

Antwort
von RuedigerKaarst, 82

Geheim halten  bringt nichts.

Man sieht es bald sowieso.

Bitte wende dich unverzüglich an Pro Familia.

http://www.profamilia.de

Sie werden dich beraten und unterstützen, auch beim Gespräch mit deinen Eltern.

Es ist nicht gesagt, dass das Kind behindert auf die Welt kommt, aber bitte lasse den Mist mit Alkohol und Drogen!

Du schädigst nicht nur dem Kind sondern auch dich!

Zu hoffen, dass das Kind tot auf die Welt kommt, ist ein schlechter, ein sehr schlechter Weg.

Auch eine Abtreibung sollte sehr gut bedacht werden.

In ein paar Jahren könntest Du dich fragen, was wohl aus dem Kind geworden wäre, dir Vorwürfe machen und in eine Depression fallen.

Einige Familien wären froh, wenn sie ein Kind bekommen könnten.

Falls Du dich nicht um das Kind kümmern kannst und sonst niemanden hast, könntest du einer Familie helfen, indem das Kind zur Adoption freigegeben wird.

Es könnte aber auch sein, dass wenn deine Eltern das Kind erstmal im Arm hatten, so vernarrt sind, dass sie es nicht mehr hergeben wollen und stolze Großeltern sind.

Nur Mut!

Dir und dem Kind alles Gute!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community