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14 Jahre alten Hund umsiedeln?

Frage von fighter13 fighter13

Hallo, haben auf einem Reiterhof unseren Urlaub verbracht und dabei einen 14 Jahre alten Schäferhund lieben gelernt. Er sollte eigentlich schon längst eingeschläfert werden, da er nicht mehr gut laufen kann. Er hat sich nun auch in uns "verguckt" und ist sogar 1,5 Std. mit uns spazieren gegangen. Haben einige Pausen gemacht, aber es ging sehr gut. Er ist total aufgeblüht. Seine Besitzer, die Bauern, kümmern sich GAR NICHT um ihn. Futter muss er sich selbst suchen, von Pflege mal ganz abgesehen... Nun könnte ich ihn zu uns nehmen. Da weiß ich aber nicht, ob ich ihm damit einen Gefallen tue (alten Baum usw.). Er ist ein bildschönes sehr dankbares Tier und DAS hat er einfach nicht verdient. Der Tierarzt ist für nächste Woche bestellt, der ihn "erlösen" soll. Dabei ist er noch total helle, nur eben alt mit ein paar Gebrechen. Mit 95 Jahren kann man die schon mal haben. Was meint ihr dazu? Fachmänner und -frauen unter Euch?

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Antworten (4)

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    Antwort von govegas13 govegas13

    wenn er mishandelt wird oder nur so sein Dasein fristet bitte den Bauern ihn Dir zu ueberlassen, allerdings sollte er Raum und Platz finden. Mit Liebe und Geborgenheit wird er sich wohlfuehlen. Gebe ihm allerdings keine Gelegenheit dass er eventuell aus dem Haus fluechten kann. Und wenn ein bischen Rheuma hat der Tierarzt kann Dir etwas verschreiben welches ihm noch die letzten Jahre gut gehen laesst. Also, frag den Bauern und der Vierbeiner wird es Dir danken.

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    Antwort von suli02 suli02

    Die Bedenken mit "einen alten Baum pflanzt man nicht um" sind nicht unberechtigt. Hunde sind selbst dort dankbar, wo sie schlecht behandelt werden, das liegt in ihrer Natur. Im Wolfsrudel gehts auch oft rupig zu und dennoch bleiben sie dort. Andersrum geht es um sein Leben und da sehe ich rot. Wenn er nur Altersgebrechen ohne Schmerzen hat, darf er gar nicht eingeschläfert werden. Kein Tierarzt würde das (hoffentlich) tun. Meine Oma darf ich doch auch net einfach "erlösen" nur weil sie 88 ist und schlecht hört und läuft. Wenn ihr ihm ein gutes Zuhause geben könnt, Geld (unter Umständen richtig viel!)für zukünftige Behandlungen habt, Zeit und auch Geduld, holt ihn dort ab. Aber bedenkt, er ist alt. Ändern werdet ihr ihn nicht mehr können. Es könnte sein, daß er inkontinent ist oder bei euch nichts frißt. Er könnte auch schwierig werden in der Wohnung z.Bsp, da er Freiraum kennt. Er könnte aber auch noch 1-2 supertolle Jahre haben und euch ein sehr guter Freund werden. Wie auch immer, laßt ihn nicht einschläfern. Wenn ihr ihn doch nicht nehmen könnt kontaktiert bitte einen Tierschutzverein. Dort könntet ihr dann auch noch mit ihm Gassi gehen.

    Eine Tierliebe Zeit wünscht euch Suli02

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    Antwort von kaiserin02 kaiserin02

    Wenn ein Hund einen geliebten Menschen um sich hat, ist das für ihn in Ordnung. Hunde verkraften durchaus einen Umgebungswechsel (bei Katzen ist das meist komplizierter). Ich finde es toll, wenn Ihr das Tier zu Euch nehmt, zumal ihm ja nichts Gutes bevorsteht. Andererseits verstehe ich den Tierarzt nicht, ohne erheblichen Grund, nur wegen kleiner Gebrechen und dem Alter des Tieres, darf er ihn gar nicht einschläfern. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, holt ihn schnell zu Euch und bereitet ihm noch einen glücklichen Lebensabend! Und zwar bevor der TA kommt!

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    Antwort von chicaBlue chicaBlue

    Ich würde die Umsiedlung riskieren, wenn du ebenerdig wohnst, der Hund also keine Treppen laufen muss. Und wenn er nur noch 1 Jahr lebt. Dann wird es das schönste Jahr für ihn.

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