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127 € Rente und was nun? Grundversorgung? und wieviel?

gefragt von abacus111abacus111 am 20.01.2008 um 1:11 Uhr

habe heute zu meinem Entsetzen mit 63 Jahren von der Knappschaft errechneten Rentenbetrag bekommen. Bin nach 32 Jahren Selbstständigkeit heute Hartz4. Was passiert denn dann in 2 Jahren. Hartz4 bis zu Lebensende oder ne Art Mindestrente? Und wenn, dann wieviel wird's dann sein?


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Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 20. Januar 2008 01:15
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Wenn du wissen willst, wer dafür verantwortlich ist, schau mal in einen Spiegel:

Echt schlecht gelaufen. Wenn du in deiner Selbständigkeit nicht vorgesorgt hast - was die Rente bzw. Altersversorgung betrifft, bleibt nur Hartz IV. Und deine Rente wird darauf noch angerechnet....


anonym
beantwortet von Bruno am 20. Januar 2008 01:59
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Nikolaus das ist das Schicksal vieler "kleiner" Selbstaendiger. Es reicht zum leben, aber nicht um zu sparen. Kenne die Schere aus eigener Erfahrung. Bin 73 und gluecklicherweise gesund, kann das tun, was ich mir immer vorgenommen, arbeiten so lange es geht. Koennte ich mein Schmuckgeschaeft in Griechenland verkaufen, dann wuerde ich es einer juengeren Kraft geben. mit Festlegung eines Verkaufspreis und Zahlung in Form monatlicher Rente. Sterbe ich vorher, Glueck fuer den Kaeufer. Kriege ich die ganze Summe in vielen Jahren, dann bin ich so alt, dass mir fuer den Rest die Rente aus der Schweiz reicht.


bitmap
beantwortet von bitmap am 20. Januar 2008 01:16
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Wie viel Rente du haben wirst, kann dir keiner sagen. Hast du als Selbständiger keine Altersvorsorge getroffen?

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 20. Januar 2008 01:23

Als Selbstständiger hat man in Deutschland sehr hohe Kosten. Ich habe mit meinem Unternehmen 30000Euro Umsatz gehabt( im Jahr) und nur kostendeckend gearbeitet. Selbstständig heißt nicht vermögend!!!!! L.G.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 20. Januar 2008 19:22

@kraudischen

Aber Hallo! Ich habe nur ganz neutral eine Frage gestellt. Da brauchst du mich nicht gleich so anzugiften.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 20. Januar 2008 21:57

Ich habe Dich nicht angegiftet, war nicht meine Absicht. Ich habe nur versucht die Situation eines kleinen Unternehmens in 2 Sätze zu fassen. L.G.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 21. Januar 2008 17:51

Danke für die Rückmeldung. Der letzte Satz (mit den vielen Ausrufezeichen) erschien mir so als wenn du damit sagen wolltest ''Frag nicht nach sowas. Das kann sich ein Selbständiger nicht leisten.'' o.ä.

Nichts für ungut.

Kommentar von E9a977ab2bb9e334e9f0ac05ba1f0802smallabacus111 am 20. Januar 2008 01:25

ne, und das was da noch war wurde mir (egal von welcher staatlichen Behörde) abgeknöpft

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 20. Januar 2008 01:35

Ich kenn das, ist mir auch so ergangen. L.G.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 20. Januar 2008 10:45

naja, aber gar nichts zu machen war natürlich Quatsch! Wenn der Staat Steuern verlangt hat, hast du zumindest so viel verdient, daß du Steuern zahlen mußt und das ist als Selbständiger schon eine ganze Menge. Hättest du privat vorgesort, hättest du diese Beiträge bei der Steuer geltend machen können und entsprechend weniger Steuern bezahlen müssen

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 20. Januar 2008 19:32

Bitte nimms nicht persönlich, aber ... den kleinen Arbeitnehmern werden u.a. Beiträge für Rentenversicherung einfach abgeknöpft ... egal ob ihm/ihr das passt oder nicht. So mancher davon hätte den Betrag vielleicht auch lieber in der Lohntüte, aber da wird man gar nicht gefragt. Und wenn man beitragslose Zeiten hat, wirkt sich das dann auch auf die Rentenhöhe aus.


Tonica
beantwortet von Tonica am 20. Januar 2008 01:16
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Da geht es Dir nicht anders als soo vielen. Ich habe zwar mehr Rente, aaaaaaber die Erziehung von Kindern schlägt auch nicht wirklich zu Buche. Wir werden uns mit der Grundrente abfinden müssen. Das beruhigende ist, es ist etwas mehr als Harz und man wird uns auch nicht so quälen. L.G.


anonym
beantwortet von rama6 am 20. Januar 2008 05:08
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Kurtz und Präzise,mit dem Erreichen der Rente fällt Harz 4 weg,oder man sucht weiter Arbeit über die Jobargentur ,dan aber ohne Leistungsanspruch.Grundrente giebt es nicht!Nur eine Grundsicherung!Das heist,Sozialleistung,ca.350 Euro für den Lebensunterhalt und die Miete mit Heizkosten werden Übernommen.Offenlegung aller Vermögenswerte.Pro Familienmitglied wird bei der Grundsicherung ein Zuschlag gezahlt. Wo ist das Problem?Keine Einzahlungen in der Rentenkasse,keine Leistung von dort.Da Sie ja einen Computer haben,hätte eine Anfrage bei Jobzenter doch ein Präzise Antwort gebracht und Ihnen den Weg zum Sozialamt Gewiesen,was soll das Thema also hier?

Kommentar von rama6 am 20. Januar 2008 06:25

Und warum erst Heute das Entsetzen? Sie haben doch schon vor ca.12 Jahre einen Vorbescheid Bekommen in dem Stand doch die Höhe Ihrer zu Erwartenden Rentenanspruchs für den Renteneintritt.


engel19620
beantwortet von engel19620 am 20. Januar 2008 01:38
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Kopfschüttel!!!!!

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 20. Januar 2008 01:44

Über was schüttelst Du den Kopf????

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 20. Januar 2008 01:50

falls du 30000Euro Umsatz und nicht wissen wie man leben soll meinst, 20000 Euro sind Betriebskosten, bleiben 10000Euro zum Leben, 350 € Krankenversicherung im Monat plus Miete, Strom Wasser ist schon der Ruin. L.G.

Kommentar von urian am 20. Januar 2008 02:35

10000 im Jahr sind immerhin 833 pro monat ;) daaaaas iss doch viel kohle .. juut abzüglich der nebenkosten .. musste halt sparen LOL ohja ... jou da hat mancher H4er mehr kohle ...

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 20. Januar 2008 10:48

bei 10000 Euro mußtest du bestimmt keine 350 Euro Krankenversicherung bezahlen!

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 20. Januar 2008 22:06

Aber Garantiert!!! Als Unternehmer wird Dir unterstellt, das Du ein Mindesteinkommen hast. Weniger zählt nicht nur mehr.


HirnClaudia
beantwortet von HirnClaudia am 20. Januar 2008 07:54
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Das tut mir nun wirklich leid für Dich, aber so wie es aussieht, bist Du jetzt zum Sozialhilfeempfänger abgerutscht.

Lohnnebenkosten ist ja nun ein Begriff. Du hast es selbst erlebt. Als Selbständiger hast Du jede Menge Ausgaben, ohne dass es überhaupt interessiert, ob Du diese Gelder tatsächlich erwirtschaftest. Die Konzentration liegt darauf, dass der Betrieb läuft.

Ich war auch ein paar Jahre selbständig (ohne Kranken- und Rentenversicherung etc.). Das Geld reichte einfach nicht dafür. Ok, hatte wohl ein paar Mark mehr im Geldbeutel aber letztendlich bin ich froh und glücklich, dass ich wieder einen Job im Angestellenverhältnis habe.

Wie gesagt, für Dich tut es mir sehr leid. Aber vielleicht lesen andere das hier und überlegen sich die Selbständigkeit.

Alles Gute


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